Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren 7 Studien
- 1Marias Besuch bei Elisabet
- 2Der Lobgesang Marias oder das Magnificat
- 3Die Geburt Johannes des Täufers
- 4Der Lobgesang des Zacharias bei der Geburt seines Sohnes Johannes
- 5Marias Rückkehr nach Nazareth
Hintergrund der Geburt Jesu und seiner Kindheit 4 Studien
Das Wirken Johannes’ des Täufers 10 Studien
- 12Das Wirken Johannes’ des Täufers
- 13Die Versuchung Jesu, des Messias
- 14Die Abordnung aus Jerusalem
- 15Die Begegnung mit Philippus
- 16Ein Aufenthalt in Kafarnaum
Der Beginn des Wirkens in Galiläa 1 Studie
Kultur, Bräuche und historischer Hintergrund des Neuen Testaments 1 Studie
Vom zweiten zum dritten Passahfest 19 Studien
- 24Das zweite Passahfest in Jerusalem
- 25Die Heilung des Kranken am Teich Betesda
- 26Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater
- 27Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
- 28Jesus ist der Herr des Sabbats
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche 51 Studien
- 43Das dritte Passafest
- 44Zahlreiche Heilungen in Genezareth
- 45Jesus, der Messias, setzt seine Reise durch Galiläa fort
- 46Das Laubhüttenfest
- 47Die Meinungsverschiedenheit des Meisters mit seinen Brüdern
Das Wirken Jesu: Berufungen, Wunder und Lehren 5 Studien
Die letzte Woche vor der Verhaftung 26 Studien
- 99Ankunft bei Lazarus, Marta und Maria
- 100Die Ankunft der Juden aus der Stadt Jerusalem
- 101Der Verrat des Judas Iskariot
- 102Rückkehr nach Jerusalem und Halt in Betfage
- 103Der triumphale Einzug in Jerusalem
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung 55 Studien
- 125Vorbereitung des Passafestes
- 126Die letzte Mahlzeit vor der Kreuzigung
- 127Judas Iskariot, der Verräter, wird bezeichnet
- 128Streit der Jünger um den Vorrang
- 129Der Messias Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße
Biblische Prophezeiungen und die „Endzeit“ 1 Studie
Verlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen 1 Studie
Die Auferstehung und die verschiedenen Erscheinungen 10 Studien
- 182Die Frauen gehen zum Grab
- 183Der Stein wird weggewälzt, das Erdbeben
- 184Die Botschaft der Engel
- 185Die Frauen warnen die Jünger
- 186Die Reaktion von Petrus und Johannes
Heilungen 2 Studien
Die Offenbarung Daniels 6 Studien
- 194Aufbau und Gliederung des Buches Daniel
- 195Daniel 1 – Treu in Babylon: In einer fremden Welt leben, ohne die eigene Identität zu verlieren
- 196Daniel 6 – Daniel in der Löwengrube: treu bleiben, wenn der Glaube gefährlich wird
- 197Daniel 8 – Der Widder, der Ziegenbock und das kleine Horn
- 198Daniel 9 – Die siebzig Wochen: vom Gebet Daniels zur messianischen Hoffnung
Die Widersprüche 10 Studien
- 200Würde Jesus den Thron Davids erben?
- 201Das Eselsfohlen und die Eselin?
- 202Die Tempelreinigung?
- 203Der Tod des Judas?
- 204Das Blutfeld?
Das Wirken des Petrus 33 Studien
- 210Die Apostelgeschichte
- 211Die Einleitung des Lukas
- 212Gespräch der Apostel mit Jesus
- 213Die Himmelfahrt Jesu
- 214Die Rückkehr und das Warten der Jünger
Wunder 3 Studien
Historische Anmerkungen 17 Studien
Voir plus (12 autres)Wort eines Freundes 5 Studien
Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren
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PER005
Marias Besuch bei Elisabet
Marias Besuch bei Elisabet, von dem das Lukasevangelium berichtet, unterstreicht Marias Glauben und die prophetische Bedeutung dieses Ereignisses für die Erfüllung der Schrift. Der Artikel untersucht den historischen und theologischen Zusammenhang dieser Begegnung.
Lukas 1.39-45 (Lutherbibel 1912) :Maria aber stand auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda'sund kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabeth.Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes vollund rief laut und sprach: Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe.Und o selig bist du, die du geglaubt hast! denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
Ergänzend
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ANN003
Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers
Dieser Anhang untersucht die Geburt und das Wirken Johannes’ des Täufers anhand des Lukasevangeliums. Er stellt seine Eltern Zacharias und…
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ANN003
Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers
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PER006
Der Lobgesang Marias oder das Magnificat
Dieser Artikel untersucht Marias Magnificat, einen Lobgesang, in dem sie Gott ihre Dankbarkeit ausdrückt und ihre Rolle im Erlösungsplan anerkennt. Eine Analyse von Lukas 1, 46-55.
Lukas 1.46-55 (Lutherbibel 1912) :Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den HERRN,und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands;denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder;denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und des Name heilig ist.Und seine Barmherzigkeit währet immer für und für bei denen, die ihn fürchten.Er übet Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.Er stößt die Gewaltigen vom Stuhl und erhebt die Niedrigen.Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer.Er denkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel wieder auf,wie er geredet hat unsern Vätern, Abraham und seinem Samen ewiglich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER007
Die Geburt Johannes des Täufers
Der Artikel behandelt die Geburt Johannes des Täufers, des Sohnes von Zacharias und Elisabet. Seine als wundersam beschriebene Geburt wird von Weissagungen begleitet und erinnert an alte biblische Erzählungen. Johannes, dessen Name „Gott ist gnädig“ bedeutet, wird von Gabriel angekündigt und wird ein Wegbereiter des Messias sein.
1. Mose 22.1-18 (Lutherbibel 1912) :Nach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich.Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte.Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die Stätte von ferneund sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel! Ich und der Knabe wollen dorthin gehen; und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen.Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak; er aber nahm das Feuer und Messer in seine Hand, und gingen die beiden miteinander.Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer?Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen beide miteinander.Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holzund reckte seine Hand aus und faßte das Messer, daß er seinen Sohn schlachtete.Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.Da hob Abraham sein Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hangen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt.Und Abraham hieß die Stätte: Der HERR sieht. Daher man noch heutigestages sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht.Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmelund sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont,daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde;und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER008
Der Lobgesang des Zacharias bei der Geburt seines Sohnes Johannes
Der Artikel untersucht den vom Heiligen Geist inspirierten Lobgesang des Zacharias bei der Geburt des Johannes und blickt auf die Rolle des Johannes als Wegbereiter Jesu, des Messias, voraus. Diese Ereignisse spielen sich in Ein Karem ab und offenbaren den göttlichen Plan, dessen Verwirklichung Zacharias und Maria miterleben.
Lukas 1.67-80 (Lutherbibel 1912) :Und sein Vater Zacharias ward des heiligen Geistes voll, weissagte und sprach:Gelobet sei der HERR, der Gott Israels! denn er hat besucht und erlöst sein Volkund hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Hause seines Dieners David,wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund des Propheten:daß er uns errettete von unseren Feinden und von der Hand aller, die uns hassen,und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bundund an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben,daß wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben langin Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist.Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Du wirst vor dem HERRN her gehen, daß du seinen Weg bereitestund Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk, das da ist in Vergebung ihrer Sünden;durch die herzliche Barmherzigkeit unsers Gottes, durch welche uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe,auf daß er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER009
Marias Rückkehr nach Nazareth
Der Artikel untersucht Marias Rückkehr nach Nazareth nach ihrem Besuch bei Elisabet. Mit den Weissagungen vertraut, erlebt Maria die Geburt des Johannes mit, die seine künftige Rolle in Gottes Plan bestätigt. Nach der Pilgerreise zum Passahfest kehrt sie mit ihrer Familie zurück.
Micha 5.2 (Lutherbibel 1912) :Und du Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir kommen, der in Israel HERR sei, welches Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER020
Die Weisen aus dem Osten begegnen Herodes
Dieser Artikel untersucht die im Matthäusevangelium berichtete Begegnung der Weisen mit Herodes und betont ihre Bedeutung für die Bekräftigung des Königtums Jesu. Der Besuch wird historisch eingeordnet; dabei werden die Beweggründe der Weisen und die Absichten des Herodes sowie die Geburt Jesu und ihre historischen und theologischen Auswirkungen betrachtet.
Matthäus 2.1-8 (Lutherbibel 1912) :Da Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Jerusalem und sprachen:Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.Da das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Jerusalem.Und ließ versammeln alle Hohenpriester und Schriftgelehrten unter dem Volk und erforschte von ihnen, wo Christus sollte geboren werden.Und sie sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten:“Und du Bethlehem im jüdischen Lande bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Juda's; denn aus dir soll mir kommen der Herzog, der über mein Volk Israel ein HERR sei.”Da berief Herodes die Weisen heimlich und erlernte mit Fleiß von ihnen, wann der Stern erschienen wäre,und wies sie gen Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet fleißig nach dem Kindlein; wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, daß ich auch komme und es anbete.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER023
Der Aufenthalt in Ägypten
Der Artikel untersucht den Aufenthalt der Heiligen Familie in Ägypten und stellt dabei die biblische Flucht vor Herodes in den Mittelpunkt. Josef, der im Traum gewarnt wird, führt die als beschwerlich angesehene Reise über etwa 400 bis 500 Kilometer an. Die Untersuchung behandelt praktische Fragen, den Beitrag der Weisen und die damalige politische Lage, auch wenn die genauen Einzelheiten des Aufenthalts ungewiss bleiben.
Matthäus 2.14-15 (Lutherbibel 1912) :Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Hintergrund der Geburt Jesu und seiner Kindheit
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CHR000
Die Chronologie des Lebens des Messias
Der Artikel untersucht die Chronologie des Lebens Jesu anhand einer Reihe von Studien, die sich auf die Prophetie Daniels konzentrieren. Jede Studie baut auf biblischen und historischen Angaben auf, um genaue Rekonstruktionen bedeutender Ereignisse vorzuschlagen. Mit einer eigenständigen Methodik stellt die Analyse die von der heutigen Forschung angenommenen Daten infrage und stützt sich dabei auf eine sorgfältige und strenge Exegese.
1. Korinther 15.3-4 (Lutherbibel 1912) :Denn ich habe euch zuvörderst gegeben, was ich empfangen habe: daß Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift,und daß er begraben sei, und daß er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CHR004
Das genaue Datum des Erlasses
Die Studie untersucht die Chronologie des Lebens Jesu anhand der Prophetie Daniels. Sie erkennt im Erlass des Artaxerxes einen entscheidenden Ausgangspunkt und befasst sich mit den Schwierigkeiten bei der Genauigkeit antiker Daten, wobei sie das Jahr 458 v. Chr. hervorhebt. Der Artikel vertritt die Auffassung, dass diese Forschung in einem göttlichen Willen gründet, den Gott selbst gelenkt hat.
Esra 7.9 (Lutherbibel 1912) :Denn am ersten Tage des ersten Monats ward er Rats, heraufzuziehen von Babel, und am ersten Tage des fünften Monats kam er gen Jerusalem nach der guten Hand Gottes über ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CHR005
Berechnung der Daten zum Leben des Messias Jesus
Dieser Artikel analysiert die Chronologie des Lebens Jesu anhand der Prophezeiung der siebzig Wochen Daniels. Er datiert die Kreuzigung auf das Jahr 33, anders als andere Hypothesen, die sie auf das Jahr 30 legen. Die Studie stützt sich auf historische, biblische und kalendarische Daten, um die Ereignisse im Einzelnen zu verstehen.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CHR007
Das Geburtsdatum von Jesus, dem Messias
Die Studie untersucht das Geburtsdatum Jesu und verbindet Prophezeiungen, Zeugnisse der Evangelien und historische Daten, um eine Geburt um den 12. Oktober des Jahres -2 v. Chr. während des Laubhüttenfestes vorzuschlagen.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Johannes’ des Täufers
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PER029
Das Wirken Johannes’ des Täufers
Der Artikel untersucht die Rolle Johannes’ des Täufers bei der Vorbereitung auf Jesu Kommen. In den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas tauft und predigt Johannes in der Wüste Judäas. Als Wegbereiter Christi hat er nie behauptet, der Messias zu sein. Seine Lehren bereiteten das Volk darauf vor, Jesus, den königlichen Messias, zu empfangen.
Matthäus 3.1-12 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste des jüdischen Landesund sprach: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: “Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg und macht richtig seine Steige!”Er aber, Johannes, hatte ein Kleid von Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber war Heuschrecken und wilder Honig.Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und das ganze jüdische Land und alle Länder an dem Jordanund ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße!Denket nur nicht, daß ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER031
Die Versuchung Jesu, des Messias
Dieser Artikel untersucht die Versuchung Jesu in der Wüste anhand der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Jesus wird mit drei symbolischen Prüfungen konfrontiert, die seinen Kampf gegen Versuchungen verdeutlichen, die denen Evas ähneln. Nach dieser Fastenzeit kehrt er nach Galiläa zurück, ein entscheidender Schritt in seinem Wirken.
Lukas 4.1-13 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber, voll des heiligen Geistes, kam wieder von dem Jordan und ward vom Geist in die Wüste geführtund ward vierzig Tage lang vom Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen; und da sie ein Ende hatten, hungerte ihn darnach.Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu dem Stein, daß er Brot werde.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: “Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeglichen Wort Gottes.”Und der Teufel führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblickund sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, welchem ich will.So du nun mich willst anbeten, so soll es alles dein sein.Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: “Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen.”Und er führte ihn gen Jerusalem und stellte ihn auf des Tempels Zinne und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich von hinnen hinunterdenn es steht geschrieben: “Er wird befehlen seinen Engeln von dir, daß sie dich bewahrenund auf den Händen tragen, auf daß du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.”Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: “Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.”Und da der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeitlang.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER032
Die Abordnung aus Jerusalem
Der Artikel untersucht die Begegnung Johannes’ des Täufers mit den Vertretern des Hohen Rates in Betanien und betont die Bekanntheit des Johannes sowie die messianischen Erwartungen der Behörden. Johannes wird nach seiner messianischen Rolle befragt, obwohl er keine Wunder vollbracht hat. Dies verdeutlicht die Erwartungen der Pharisäer hinsichtlich eines königlichen und eines priesterlichen Messias. Die Untersuchung bringt die unterschiedlichen Evangelienberichte miteinander in Einklang.
Johannes 1.28 (Lutherbibel 1912) :Dies geschah zu Bethabara jenseit des Jordans, wo Johannes taufte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER034
Die Begegnung mit Philippus
PER034 erzählt von Jesu Begegnung mit Philippus, die allein Johannes berichtet (Joh 1,43–46) und die am 6. Oktober 29 in Betanien jenseits des Jordans stattfindet. Philippus, zuvor wie Andreas, Johannes und Simon Petrus ein Jünger Johannes’ des Täufers, wird Jesu vierter Jünger. Der Artikel untersucht den natürlichen Übergang dieser Jünger zum Messias, wobei Johannes der Täufer sich als Wegbereiter und nicht als konkurrierender Meister versteht.
Johannes 1.43-46 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages wollte Jesus wieder nach Galiläa ziehen und findet Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Joseph's Sohn von Nazareth.Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER037
Ein Aufenthalt in Kafarnaum
Nach der Hochzeit zu Kana besucht Jesus, der Messias, um den 1. Dezember 29 mit seiner Familie Kafarnaum. Nur Johannes berichtet diese Begebenheit (Johannes 2,12). Dort trifft er seine Jünger Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes und freundet sich mit Zebedäus und Salome an. Diese Stadt wird später zum Mittelpunkt seines Wirkens in Galiläa. Nach diesem Aufenthalt kehrt er nach Nazareth zurück, bevor er sich Johannes dem Täufer in Änon anschließt.
Johannes 1.44 (Lutherbibel 1912) :Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER038
Das erste Passahfest
Perikope PER038 untersucht das erste Passahfest im Johannesevangelium (Johannes 2,13), das genau auf den 7. April 30 datiert wird. Der Artikel formuliert drei Beobachtungen: den chronologischen Wert dieses Festes für die Datierung des Wirkens Jesu auf 3,5 Jahre, die von Johannes vorgenommene Unterscheidung als „Passah der Juden“ und Jesu Befolgung jüdischer Riten. Nur Johannes dokumentiert diese Zeit vor der Verhaftung Johannes’ des Täufers.
Johannes 11.55 (Lutherbibel 1912) :Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele aus der Gegend hinauf gen Jerusalem vor Ostern, daß sie sich reinigten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER039
Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben
Perikope 39 untersucht die Tempelreinigung durch Jesus, wie Johannes sie berichtet (Johannes 2,14–22). Der Verfasser vertritt die These zweier verschiedener Ereignisse im Abstand von drei Jahren. Das erste findet beim ersten Passahfest während des Wirkens Jesu statt (7. April 30). Der Artikel untersucht den historischen Hintergrund des herodianischen Tempels, die Rolle des Kajaphas und des Hohen Rates sowie zwei zentrale Lehren: Jesu Eifer für das Haus Gottes und die prophetische Ankündigung seiner Auferstehung.
Matthäus 12.40 (Lutherbibel 1912) :Denn gleichwie Jona war drei Tage und drei Nächte in des Walfisches Bauch, also wird des Menschen Sohn drei Tage und drei Nächte mitten in der Erde sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER040
Die Ergebnisse in Jerusalem
Perikope 40 untersucht die Ergebnisse der ersten Predigt Jesu in Jerusalem beim Passahfest des Jahres 30 nach Johannes 2,23–25. Obwohl viele aufgrund der Wunder glaubten, bleibt Jesus gegenüber diesem oberflächlichen Glauben zurückhaltend, der auf dem Außergewöhnlichen statt auf aufrichtiger Umkehr beruht. Johannes betont die göttliche Fähigkeit Jesu, das Herz der Menschen zu kennen. Der Artikel hebt zwei wesentliche Punkte hervor: die Verlängerung des Aufenthalts in Jerusalem und die göttliche Natur des Urteilsvermögens des Messias.
Johannes 2.23-25 (Lutherbibel 1912) :Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht; denn er kannte sie alleund bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gäbe von einem Menschen; denn er wußte wohl, was im Menschen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER041
Das Gespräch Jesu, des Messias, mit Nikodemus
Das in Johannes 3 geschilderte Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus in Jerusalem stellt eine entscheidende Wende hin zu einer persönlichen christlichen Frömmigkeit dar, fern von jüdischen Ritualen und mit Betonung der inneren Beziehung zu Gott.
Apostelgeschichte 12.12 (Lutherbibel 1912) :Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER042
Die Rückkehr nach Änon im Süden Galiläas
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Änon nach dem Passahfest und hebt das einander ergänzende Wirken Jesu und Johannes’ des Täufers hervor. Johannes ist der einzige Evangelist, der diese Phase dokumentiert, und betont die Beziehung zwischen ihrem Wirken. Anhand dieser Begebenheit zeigt der Artikel, dass ihre Rollen nicht in Konkurrenz standen, sondern harmonisch zusammenwirkten und beide einen wesentlichen Beitrag zum göttlichen Plan leisteten.
Apostelgeschichte 1.21 (Lutherbibel 1912) :So muß nun einer unter diesen Männern, die bei uns gewesen sind die ganze Zeit über, welche der HERR Jesus unter uns ist aus und ein gegangen,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der Beginn des Wirkens in Galiläa
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PER053
Der königliche Beamte in Kana in Galiläa
Perikope 53 berichtet das Wunder Jesu in Kana in Galiläa für den kranken Sohn eines aus Kafarnaum gekommenen königlichen Beamten (Johannes 4,46–54). Die auf Februar bis März 31 datierte Begebenheit ist das zweite von Johannes berichtete Zeichen in Kana. Die Identität des Beamten bleibt ungewiss; der Verfasser vermutet jedoch eine römische Herkunft, was die Universalität des Heils bei Johannes verdeutlicht. Er darf nicht mit dem Hauptmann aus Perikope 110 verwechselt werden.
Johannes 4.46-54 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus kam abermals gen Kana in Galiläa, da er das Wasser hatte zu Wein gemacht.Und es war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank.Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht.Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebt! der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.Und indem er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebt.Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus tat, da er aus Judäa nach Galiläa kam.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Kultur, Bräuche und historischer Hintergrund des Neuen Testaments
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CHR002
Die Erklärung der 70 Wochen Daniels
Der Artikel analysiert die siebzig Wochen Daniels und konzentriert sich auf zwei wichtige Auslegungen: die von Sir Robert Anderson, die in evangelikalen Kreisen verbreitet ist, und die von Edward Denney, die eine einfachere und stimmigere Lesart hervorhebt. Er prüft die Grundlagen dieser Ansätze.
Daniel 9.24-27 (Lutherbibel 1912) :Siebzig Wochen sind bestimmt über dein Volk und über die heilige Stadt, so wird dem Übertreten gewehrt und die Sünde abgetan und die Missetat versöhnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht und die Gesichte und Weissagung versiegelt und ein Hochheiliges gesalbt werden.So wisse nun und merke: von der Zeit an, da ausgeht der Befehl, daß Jerusalem soll wieder gebaut werden, bis auf den Gesalbten, den Fürsten, sind sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen, so werden die Gassen und Mauern wieder gebaut werden, wiewohl in kümmerlicher Zeit.Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.Er wird aber vielen den Bund stärken eine Woche lang. Und mitten in der Woche wird das Opfer und Speisopfer aufhören. Und bei den Flügeln werden stehen Greuel der Verwüstung, bis das Verderben, welches beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER069
Das zweite Passahfest in Jerusalem
Dieser Artikel untersucht Jesu zweite Passahpilgerreise nach Jerusalem in Johannes 5,1. Johannes nennt Passah nicht ausdrücklich, doch der zeitliche Zusammenhang legt es nahe. Jesus nutzt die Gelegenheit zur Predigt und Auseinandersetzung mit religiösen Behörden. Auf dem Tempelvorplatz trifft er in dieser pilgerreichen Zeit ein vielfältiges Publikum.
Johannes 2.23 (Lutherbibel 1912) :Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER070
Die Heilung des Kranken am Teich Betesda
Der Artikel untersucht Jesu Heilung des Kranken am Teich Betesda am Sabbat. Sie zeigt seinen Anspruch als Herr des Sabbats und die Spannungen mit den Pharisäern. Johannes schildert das Wunder als bewussten Anstoß zum Nachdenken über jüdische Gesetze und deckt Fehlentwicklungen ihrer Auslegung durch die damaligen Behörden auf.
Johannes 5.2-16 (Lutherbibel 1912) :Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Darum verfolgten die Juden Jesum und suchten ihn zu töten, daß er solches getan hatte am Sabbat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER071
Jesus, der Messias, erklärt seine Gleichheit mit dem Vater
Der Artikel untersucht Jesu Erklärung seiner Gleichheit mit Gott anhand der Heilung eines Kranken und betont die Wirkung seiner theologischen Aussagen in Jerusalem während des Passahfestes.
Johannes 5.14 (Lutherbibel 1912) :Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER072
Zeugnisse, die das Zeugnis Jesu, des Messias, bestätigen
Der Artikel behandelt die Zeugnisse Johannes’ des Täufers und göttlicher Wunder für Jesu Messianität bei Johannes. Schauplatz ist Jerusalem nach Passah im März 31. Jesus kritisiert die religiösen Behörden, die ihn nicht anerkennen, und nennt Mose als Wegbereiter. Einige, darunter Nikodemus, werden sich bekehren.
Johannes 8.1-11 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber ging an den Ölberg.Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie.Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte darund sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch.Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du?Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.Und bückte sich wieder nieder und schrieb auf die Erde.Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus (von ihrem Gewissen überführt), einer nach dem andern, von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend.Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verdammt?Sie aber sprach: HERR, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER076
Jesus ist der Herr des Sabbats
Jesus und seine Jünger gehen an einem Sabbat durch ein Kornfeld (5. April 31 in Galiläa). Die Pharisäer werfen ihnen vor, das Sabbatgesetz zu übertreten. Jesus antwortet mit dem Beispiel Davids und bekräftigt seine uneingeschränkte Vollmacht: Der Menschensohn ist Herr des Sabbats. Er verurteilt die Fehlentwicklungen der pharisäischen Auslegung, die dem ursprünglichen Geist des mosaischen Gesetzes widerspricht, und beansprucht das Recht, den wahren Sabbat wiederherzustellen.
1. Samuel 21.1-5 (Lutherbibel 1912) :David aber kam gen Nobe zum Priester Ahimelech. Und Ahimelech entsetzte sich, da er David entgegenging, und sprach zu ihm: Warum kommst du allein und ist kein Mann mit dir?David sprach zu Ahimelech, dem Priester: Der König hat mir eine Sache befohlen und sprach zu mir: Laß niemand wissen, warum ich dich gesandt habe und was ich dir befohlen habe. Denn ich habe auch meine Leute an den und den Ort beschieden.Hast du nun etwas unter deiner Hand, ein Brot oder fünf, die gib mir in meine Hand, oder was du findest.Der Priester antwortete David und sprach: Ich habe kein gemeines Brot unter meiner Hand, sondern heiliges Brot; wenn sich nur die Leute von Weibern enthalten hätten!David antwortete dem Priester und sprach zu ihm: Es sind die Weiber drei Tage uns versperrt gewesen, da ich auszog, und der Leute Zeug war heilig; ist aber dieser Weg unheilig, so wird er heute geheiligt werden an dem Zeuge.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER080
Die Wahl der zwölf Apostel
Jesus wählt zwölf Jünger aus seinen Anhängern aus und verleiht ihnen den Titel Apostel, ein griechisches Wort für „mit einem Auftrag Gesandter“. Diese Wahl nach einer Gebetsnacht entspricht der Zahl der Stämme Israels. Die Zwölf erhalten Vollmacht zu heilen und das Heil zu verkünden; sie bilden das Fundament der zukünftigen Kirche. Der Artikel untersucht die Wortherkunft, Jesu Gebet, die Frage seiner Allwissenheit und den Fall Judas Iskariots.
Apostelgeschichte 5.13 (Lutherbibel 1912) :Der andern aber wagte keiner, sich zu ihnen zu tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER081
Der Auftrag der zwölf Apostel
Der Artikel untersucht den Auftrag der zwölf Apostel nach Matthäus, Markus und Lukas. Er betont den Vorrang der Juden im Heilsplan und die Anweisungen Jesu zur Verkündigung des Reiches Gottes.
1. Mose 12.3 (Lutherbibel 1912) :Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER082
Verkündigung des Evangeliums
Der Artikel „PER082 - Verkündigung des Evangeliums“ untersucht Jesu prophetische Anweisungen an seine Jünger und die Ankündigung künftiger Verfolgungen. Anhand von Matthäus 10.16-23 beleuchtet er die Rolle des Heiligen Geistes. Diese Ausbildung in Galiläa bereitet die Apostel auf kommende Herausforderungen vor.
Matthäus 10.16-23 (Lutherbibel 1912) :Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden.Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider die Eltern und ihnen zum Tode helfen.Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Wahrlich ich sage euch: Ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende kommen, bis des Menschen Sohn kommt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER089
Die Bergpredigt (5), die Beziehung des Messias Jesus zum Gesetz
Dieser fünfte Teil der Bergpredigt untersucht Jesu Verhältnis zum mosaischen Gesetz anhand von Matthäus 5.17-20. Jesus erklärt, nicht zur Abschaffung des Gesetzes gekommen zu sein, sondern zu seiner vollständigen Erfüllung nach Gottes ursprünglichem Plan. Er unterscheidet das echte Gesetz des Mose von den durch Schriftgelehrte und Pharisäer ergänzten religiösen Traditionen und warnt, dass ihre institutionalisierte Gerechtigkeit nicht ins Himmelreich führt.
Lukas 24.44 (Lutherbibel 1912) :Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muß alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose's, in den Propheten und in den Psalmen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER090
Die Bergpredigt (6), Mord, Opfergabe und Vergebung
Dieser sechste Teil der Bergpredigt (Mt 5.21-26) untersucht Jesu Lehre über Mord, Opfergabe und Vergebung. Jesus vertieft das fünfte Gebot: Zorn und Verachtung gegenüber einem Bruder sind geistlich ebenso schwerwiegend wie Mord selbst. Er stellt den Buchstaben des pharisäischen Gesetzes dem ursprünglichen Geist Gottes gegenüber und erklärt, dass nur aufrichtige Vergebung, nicht die Opfergabe, eine normale Beziehung wiederherstellt. Die Warnung ist endzeitlich: Ohne Versöhnung droht die Gehenna.
Lukas 18.9-14 (Lutherbibel 1912) :Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis:Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER091
Die Bergpredigt (7), Ehebruch und Scheidung
Perikope 91 untersucht den siebten Teil der Bergpredigt, der Ehebruch und Scheidung behandelt (Mt 5.27-32; Lk 16.18). Jesus geht über das mosaische Gesetz hinaus, indem er nicht nur die Tat, sondern auch das wohlgefällige Verweilen bei entsprechenden Gedanken verurteilt. Angesichts der Schulen Hillels und Schammais behandelt er die Scheidung und stellt dabei radikale Forderungen. Die Metaphern von Auge und Hand unterstreichen die Notwendigkeit einer inneren Veränderung des Herzens, um Sünde zu vermeiden.
Markus 9.43-48 (Lutherbibel 1912) :So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, daß du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn daß du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer,da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht.Ärgert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daß du zwei Füße habest und werdest in die Hölle geworfen, in das ewige Feuer,da ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht verlöscht.Ärgert dich dein Auge, so wirf's von dir! Es ist dir besser, daß du einäugig in das Reich Gottes gehest, denn daß du zwei Augen habest und werdest in das höllische Feuer geworfen,da ihr Wurm nicht stirbt ihr Feuer nicht verlöscht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER092
Die Bergpredigt (8), der Meineid
In der Bergpredigt lehrt Jesus über den Meineid (Mt 5.33-37). Gegen die damalige Praxis bedingter Eide fordert er ein einfaches und aufrichtiges Wort: Das Ja soll ein Ja sein und das Nein ein Nein. Matthäus ist der einzige Evangelist, der diese Lehre überliefert, während Lukas sich an Nichtjuden wendet, die von dieser Praxis weniger betroffen sind. Jakobus 5.12 greift dieses Gebot in der apostolischen Überlieferung auf.
Matthäus 5.33-37 (Lutherbibel 1912) :Ihr habt weiter gehört, daß zu den Alten gesagt ist: “Du sollst keinen falschen Eid tun und sollst Gott deinen Eid halten.”Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl,noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel, noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt.Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören, denn du vermagst nicht ein einziges Haar schwarz oder weiß zu machen.Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER093
Die Bergpredigt (9), die Vergeltung
PER093 untersucht Jesu Lehre über die Vergeltung in der Bergpredigt (Mt 5.38-42). Jesus deutet das Vergeltungsgesetz (2. Mose 21.24; 3. Mose 24.20; 5. Mose 19.21) neu, indem er seine Jünger zu Gewaltlosigkeit, Vergebung und Feindesliebe aufruft. Diese nur bei Matthäus überlieferte Lehre fordert keine völlige Passivität, sondern eine friedliche Antwort, die die Logik der Vergeltung überwindet und mit Röm 12.17 und 1 Petr 3.9 übereinstimmt.
Matthäus 19.8 (Lutherbibel 1912) :Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt zu scheiden von euren Weibern wegen eures Herzens Härtigkeit; von Anbeginn aber ist's nicht also gewesen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER094
Die Bergpredigt (10), seine Feinde lieben
Der zehnte Abschnitt der Bergpredigt handelt von der Feindesliebe (Mt 5.43-48; Lk 6.27-36). Jesus geht über die pharisäische Auslegung hinaus, indem er seine Jünger auffordert, sogar die Heiden zu lieben, nach dem Vorbild Gottes, der alle Menschen liebt. Die „goldene Regel“ (Mt 7.12) ergänzt diese Lehre. Das höchste Ziel ist die göttliche Vollkommenheit: „Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“
3. Mose 19.18 (Lutherbibel 1912) :Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER108
Die Auswirkungen der Bergpredigt
PER108 schließt die Bergpredigt nach Matthäus 7.28-29 ab. Die Menschenmenge und die Jünger sind von Jesu einzigartiger Vollmacht ergriffen, die sich so sehr von der der Pharisäer unterscheidet. In 23 Punkten hat Jesus das Bild des wahren Jüngers gezeichnet, ein Ideal, das ohne tiefgreifende Veränderung unerreichbar bleibt. Die Menge erkennt in ihm den Messias und sehnt sich nach dem neuen Leben, das er anbietet.
Matthäus 7.28-29 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus diese Rede vollendet hatte, entsetzte sich das Volk über seine Lehre.Denn er predigte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER109
Die Heilung eines Aussätzigen nach der Bergpredigt
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus nach der Bergpredigt und erörtert die unterschiedlichen Berichte in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas. Die Heilung wird als Herausforderung für die strengen Reinigungsvorschriften beschrieben; zugleich wird die Bedeutung der Einhaltung des mosaischen Gesetzes hervorgehoben. Der Artikel fragt nach dem Zusammenhang zwischen den verschiedenen Evangelienberichten.
Lukas 5.12-14 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz. Da der Jesum sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: HERR, willst du, so kannst du mich reinigen.Und er streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei gereinigt! Und alsobald ging der Aussatz von ihm.Und er gebot ihm, daß er's niemand sagen sollte; sondern “gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, wie Mose geboten, ihnen zum Zeugnis”.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER111
Die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
Jesus erweckt in Nain den Sohn einer Witwe zum Leben und zeigt damit seine göttliche Macht und seine Rolle als Prophet. Das in Lukas 7:11-17 geschilderte Ereignis findet nach der Bergpredigt statt und zieht eine große Menschenmenge an. Die Dorfbewohner sehen in Jesus einen großen Propheten, und die Nachricht verbreitet sich in Galiläa und Judäa.
Lukas 7.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER159
Der Messias Jesus setzt sein Werk fort
Die Perikope 159 zeigt, wie Jesus seinen Dienst in Galiläa von Kafarnaum aus fortsetzt, im Februar–März des Jahres 32, vor dem dritten Passahfest. Allein auf Matthäus 9.35 gestützt, hebt der Artikel den Vorrang der Verkündigung des Reiches vor den Wundern hervor, die Eigenständigkeit der örtlichen Synagogen gegenüber den Pharisäern sowie die thematische Methode des Matthäus, die hier durch die Chronologie des Markus korrigiert wird.
Johannes 2.13 (Lutherbibel 1912) :Und der Juden Ostern war nahe, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER167
Der Messias Jesus zieht sich mit seinen Jüngern zurück
PER167 beschreibt den Rückzug von Jesus und seinen Jüngern nach Betsaida, um sich nach einer intensiven Evangelisationsmission in Galiläa auszuruhen, kurz vor dem Passah im April 32 n. Chr. Die synoptische Analyse von Matthäus 14,13-14, Markus 6,31-32, Lukas 9,10-11 und Johannes 6,1-4 zeigt Übereinstimmungen und Nuancen: den Wunsch nach Abgeschiedenheit, die Menge, die ihm folgt, Heilungen und Lehre. Diese Episode geht unmittelbar der Vermehrung der Brote voraus.
Matthäus 14.13-14 (Lutherbibel 1912) :Da das Jesus hörte, wich er von dannen auf einem Schiff in eine Wüste allein. Und da das Volk das hörte, folgte es ihm nach zu Fuß aus den Städten.Und Jesus ging hervor und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben, und er heilte ihre Kranken.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
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PER168
Das dritte Passafest
Die Perikope PER168 weist auf das dritte Passafest im Wirken des Messias Jesus hin, datiert auf Montag, den 12. April 32 n. Chr., und nur von Johannes erwähnt (Joh 6,4). Jesus und seine Jünger befinden sich in Galiläa bei Betsaida und scheinen angesichts der Intensität ihres Wirkens nicht nach Jerusalem hinaufzuziehen. Diese Erwähnung dient als chronologischer Anhaltspunkt in der Synopse und kündigt die kommenden Ereignisse bis zum Laubhüttenfest im Oktober 32 n. Chr. an.
Johannes 6.4 (Lutherbibel 1912) :Es war aber nahe Ostern, der Juden Fest.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER173
Zahlreiche Heilungen in Genezareth
Die Perikope 173 berichtet von den zahlreichen Heilungen, die Jesus im April 32 n. Chr. in Genezareth (Galiläa) vollbrachte, nach Matthäus 14.34-36 und Markus 6.53-56. Bei seiner Ankunft wird Jesus sofort erkannt, und Scharen von Kranken eilen herbei, um den Saum seines Gewandes zu berühren und so ihre Heilung zu erlangen. Die synoptische Analyse zeigt wesentliche Übereinstimmungen zwischen den beiden Evangelisten sowie einander ergänzende Nuancen. Diese Episode veranschaulicht den Glauben des Volkes und die göttliche Macht Jesu und kündigt die wachsenden Spannungen mit den religiösen Autoritäten an.
Matthäus 14.36 (Lutherbibel 1912) :und baten ihn, daß sie nur seines Kleides Saum anrührten. Und alle, die ihn anrührten, wurden gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER205
Jesus, der Messias, setzt seine Reise durch Galiläa fort
Die Perikope 205 schildert den längeren Aufenthalt Jesu, des Messias, in Galiläa, in der Gegend von Kafarnaum, während etwa sechs Monaten vor seinem endgültigen Aufbruch nach Jerusalem am 3. Oktober 32 n. Chr. Allein Johannes erwähnt diese Reisen und enthüllt die Absicht der religiösen Autoritäten, Jesus zu töten, während seine Jünger noch immer nicht begreifen, was ihn erwartet. Dieser Abschnitt bildet den Übergang zum Laubhüttenfest in Jerusalem.
Johannes 7.1 (Lutherbibel 1912) :Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER206
Das Laubhüttenfest
Die Perikope 206 behandelt das Laubhüttenfest (Sukkot), von dem nur Johannes berichtet (7,2-10). Jesus beschließt, im Oktober 32 n. Chr. heimlich nach Jerusalem hinaufzuziehen, sechs Monate vor seiner Verhaftung. Johannes enthüllt die Spannung mit den religiösen Autoritäten und den Unglauben der Brüder Jesu, Elemente, die in den Synoptikern fehlen.
Johannes 7.10 (Lutherbibel 1912) :Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER207
Die Meinungsverschiedenheit des Meisters mit seinen Brüdern
Johannes 7.3-9 schildert die Spannung zwischen Jesus und seinen Brüdern vor dem Fest Sukkot (Oktober 32 n. Chr.). Ohne die messianische Sendung zu verstehen, drängen sie ihn, sich in Jerusalem öffentlich zu zeigen. Jesus wählt die Vorsicht, da er sich der Gefahr einer Verhaftung bewusst ist. Maria hält sich zurück. Diese nur bei Johannes überlieferte Episode veranschaulicht das Unverständnis der Familie gegenüber der göttlichen Natur Jesu; eine Bekehrung seiner Brüder erfolgt erst nach der Auferstehung.
Johannes 7.3 (Lutherbibel 1912) :Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mache dich auf von dannen und gehe nach Judäa, auf daß auch deine Jünger sehen, die Werke die du tust.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER208
Aufbruch nach Jerusalem und endgültiger Abschied von Galiläa
PER208 beschreibt den endgültigen Aufbruch Jesu und seiner Jünger aus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. auf dem Weg nach Jerusalem zum Laubhüttenfest (Sukkot). Nach dem Bericht des Lukas durchqueren sie Samaria, anstatt den üblichen Weg entlang des Jordan zu nehmen. Sie kommen am Freitagabend, dem 8. Oktober, an, lehren auf dem Tempelplatz, und Jesus hält seine Rede über das Wasser an Hoschana Rabba am 13. Oktober. Die Gruppe wird sechs Monate in der Gegend von Jerusalem bleiben, bis zum Passafest am 1. April 33 n. Chr.
Johannes 7.37 (Lutherbibel 1912) :Aber am letzten Tage des Festes, der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER209
Die Reise durch Samaria
Die Perikope 209 berichtet von der Reise Jesu und seiner Jünger durch Samarien, die nur von Lukas überliefert wird. Als Jesus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. verlässt, wählt er den kürzeren samaritischen Weg nach Jerusalem. Einige Dörfer weigern sich, ihn aufzunehmen, was die Spannungen zwischen Juden und Samaritern verdeutlicht, andere hingegen nehmen ihn auf. Diese Passage deutet die weltweite Mission und die spätere Evangelisierung der Region durch die 70 Jünger voraus.
Johannes 7.9-10 (Lutherbibel 1912) :Da er aber das zu ihnen gesagt, blieb er in Galiläa.Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER210
Die Reaktion von Jakobus und Johannes
Während der Reise Jesu durch Samarien schlagen Jakobus und Johannes, die „Donnersöhne“, vor, Feuer vom Himmel auf ein feindseliges samaritisches Dorf herabfallen zu lassen. Jesus weist sie streng zurecht und erinnert daran, dass er gekommen ist, um die Menschen zu retten und nicht, um sie zu verderben. Diese nur von Lukas berichtete Episode (Lk 9,54-56) veranschaulicht die jüdisch-samaritischen Spannungen und die allmähliche Prägung der Jünger hin zu einem Geist der Barmherzigkeit.
2. Könige 1.9-12 (Lutherbibel 1912) :Und er sandte hin zu ihm einen Hauptmann über fünfzig samt seinen fünfzigen. Und da er hinaufkam, siehe, da saß er oben auf dem Berge. Er aber sprach zu Ihm: Du Mann Gottes, der König sagt: Du sollst herabkommen!Elia antwortete dem Hauptmann über fünfzig und sprach zu ihm: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine fünfzig. Da fiel Feuer vom Himmel und fraß ihn und seine fünfzig.Und er sandte wiederum einen andern Hauptmann über fünfzig zu ihm samt seinen fünfzigen. Der antwortete und sprach zu ihm: Du Mann Gottes, so spricht der König: Komm eilends herab!Elia antwortete und sprach: Bin ich ein Mann Gottes, so falle Feuer vom Himmel und fresse dich und deine fünfzig. Da fiel das Feuer Gottes vom Himmel und fraß ihn und seine fünfzig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER211
Die Männer, die dem Messias Jesus nachfolgen wollen
Lukas 9,57-62 stellt drei Männer vor, die dem Messias Jesus nachfolgen möchten, jeder mit einer Bedingung oder einem Zögern. Jesus antwortet mit dem Ruf zum Verzicht auf materielle Bequemlichkeit, zum Vorrang des Reiches vor den familiären Pflichten und zu einer Entschlossenheit ohne Zurückschauen. Diese Passage, die nur bei Lukas steht, spielt während der Reise durch Samaria nach Jerusalem und ist ein radikaler Ruf zu einer völligen, kompromisslosen Hingabe an den Messias.
1. Könige 19.19-21 (Lutherbibel 1912) :Und er ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, daß er pflügte mit zwölf Jochen vor sich hin; und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn.Er aber ließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Laß mich meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Gehe hin und komme wieder; bedenke, was ich dir getan habe!Und er lief wieder von ihm und nahm ein Joch Rinder und opferte es und kochte das Fleisch mit dem Holzwerk an den Rindern und gab's dem Volk, daß sie aßen. Und machte sich auf und folgte Elia nach und diente ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER212
Die Juden suchen Jesus, den Messias
Die Perikope 212 berichtet, allein nach Johannes 7.11-13, von der Suche der Juden nach Jesus während des Festes in Jerusalem im Oktober 32 n. Chr. Sie veranschaulicht die Spaltung des Volkes angesichts des Messias: Die einen erkennen ihn an, andere trachten danach, ihn zu beseitigen. Die Furcht vor den religiösen Autoritäten bremst öffentliche Bekehrungen und offenbart die politische und geistliche Spannung jener Zeit.
Johannes 7.11 (Lutherbibel 1912) :Da suchten ihn die Juden am Fest und sprachen: Wo ist der?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER213
Lehre des Messias Jesus im Tempel
Beim Laubhüttenfest im Oktober des Jahres 32 lehrt der Messias Jesus im Tempel von Jerusalem mit einer Vollmacht, die die Menge in Staunen versetzt und die Pharisäer empört. Johannes 7.14-24 berichtet von dieser einzigartigen Episode, in der Jesus erklärt, dass seine Lehre von Gott stammt, und eine Heilung am Sabbat mit einer strengen Argumentation aus der Schrift verteidigt. Die Feindseligkeit der religiösen Autoritäten verschärft sich.
Lukas 14.1-6 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, daß er kam in ein Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht auf ihn.Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ist's auch recht, am Sabbat zu heilen?Sie aber schwiegen still. Und er griff ihn an und heilte ihn und ließ ihn gehen.Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER214
Die Autoritäten suchen den Messias Jesus, um ihn zu verhaften
Während des Laubhüttenfestes in Jerusalem fragt sich die Menge nach der messianischen Identität Jesu. Trotz der Verwirrung über seine Herkunft und der Versuche der religiösen Autoritäten, ihn zu verhaften, lehrt Jesus öffentlich im Tempel, bekräftigt seine Göttlichkeit und kündigt seinen baldigen Weggang an. Da seine Stunde noch nicht gekommen ist, können die Wachen ihn nicht ergreifen. Diese Episode, die allein das Johannesevangelium (7.25-36) berichtet, zeigt den wachsenden Widerstand zwischen Jesus und den religiösen Autoritäten.
Jesaja 9.2 (Lutherbibel 1912) :Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER215
Die Rede über das lebendige Wasser
Am letzten Tag des Sukkot-Festes (Hoschana Rabba) verkündet der Messias Jesus im Tempel von Jerusalem, dass er die wahre Quelle lebendigen Wassers ist. Indem er die Symbolik des Ritus der Wasserspende aufgreift, lädt er jeden Durstigen ein, zu ihm zu kommen. Johannes erklärt, dass dieses lebendige Wasser den Heiligen Geist bezeichnet, der nach der Verherrlichung Jesu gegeben werden sollte. Nur Johannes berichtet diese Episode, die auf Mittwoch, den 13. Oktober des Jahres 32 n. Chr. datiert ist.
Jesaja 12.3 (Lutherbibel 1912) :Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den HeilsbrunnenLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER216
Die gegensätzliche Beurteilung des Volkes
Am letzten Tag des Sukkot-Festes in Jerusalem (Oktober 32 n. Chr.) erklärt Jesus, eine Quelle lebendigen Wassers zu sein. Die Menge spaltet sich: Die einen erkennen in ihm den Messias, die anderen verschließen sich dem Offensichtlichen. Die zu seiner Verhaftung ausgesandten Wachen widersetzen sich, beeindruckt von seinen Worten. Nikodemus tritt für ein gerechtes Urteil ein, während die Pharisäer schwache Argumente vorbringen. Der Widerstand der religiösen Autoritäten wird fanatisch, und der Tod Jesu wird zu ihrem einzigen Ziel.
Johannes 7.52 (Lutherbibel 1912) :Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch ein Galiläer? Forsche und siehe, aus Galiläa steht kein Prophet auf.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER217
Die Ehebrecherin
Die Perikope 217 schildert die Episode der Ehebrecherin (Johannes 8.1-11), in der Pharisäer Jesus eine Falle stellen, indem sie ihm eine auf frischer Tat ertappte Frau vorführen. Jesus durchkreuzt die Falle mit seinem berühmten Wort, wer ohne Sünde sei, solle den ersten Stein werfen, und vergibt der Frau dann. Dieser Bericht, dessen textliche Echtheit umstritten ist, veranschaulicht die Einheit von göttlicher Gerechtigkeit und Barmherzigkeit und offenbart die einzigartige Vollmacht Jesu, zu rechtfertigen.
3. Mose 20.10 (Lutherbibel 1912) :Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER218
Der Messias Jesus ist das Licht der Welt
Beim Sukkot-Fest in Jerusalem erklärt sich Jesus zum ‚Licht der Welt‘ (Johannes 8.12-58) und knüpft damit an die Symbolik der großen Beleuchtungen des Tempels an. Er offenbart nach und nach seine göttliche Identität in Streitgesprächen mit den Pharisäern, die in der Aussage gipfeln: ‚Ehe Abraham wurde, ICH BIN‘ – eine ausdrückliche Bekräftigung seiner Präexistenz und seiner Gottheit. An ihn zu glauben bedeutet, in das Licht, die Wahrheit und das ewige Leben einzutreten.
Johannes 8.12 (Lutherbibel 1912) :Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER219
Mordanschlag
Am letzten Tag eines Festes in Jerusalem (13. Oktober 32) versuchen die Pharisäer, den Messias Jesus zu steinigen, nachdem er seinen göttlichen Ursprung verkündet hat. Jesus entgeht dem Tod, indem er sich unter seinen Jüngern verbirgt, und verlässt die Stadt. Wahrscheinlich zieht er sich nach Betanien jenseits des Jordan zurück. Nur Johannes berichtet von dieser Episode, die auf Johannes 8,59 beruht.
Johannes 10.22 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER220
Der Messias Jesus sendet 70 Jünger aus
Jesus sendet siebzig Jünger zu einem Evangelisationseinsatz aus (Lukas 10.1-16), ein einzigartiges Ereignis in den Evangelien. Von Betanien jenseits des Jordan aus weitet er um November 32 seine Sendung über die Zwölf hinaus aus. Die Anweisungen erinnern an die den Aposteln gegebenen, haben jedoch eine universellere Tragweite. Jesus warnt vor der Gefahr der Ablehnung und verurteilt die Verblendung der galiläischen Städte Chorazin, Betsaida und Kafarnaum.
Lukas 10.1-16 (Lutherbibel 1912) :Darnach sonderte der HERR andere siebzig aus und sandte sie je zwei und zwei vor ihm her in alle Städte und Orte, da er wollte hinkommen,und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte.Gehet hin; siehe, ich sende euch als die Lämmer mitten unter die Wölfe.Tragt keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßet niemand auf der Straße.Wo ihr in ein Haus kommt, da sprecht zuerst: Friede sei in diesem Hause!Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.In dem Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Hause zum anderen gehen.Und wo ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, da esset, was euch wird vorgetragen;und heilet die Kranken, die daselbst sind, und saget ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.Wo ihr aber in eine Stadt kommt, da sie euch nicht aufnehmen, da geht heraus auf ihre Gassen und sprecht:Auch den Staub, der sich an uns gehängt hat von eurer Stadt, schlagen wir ab auf euch; doch sollt ihr wissen, daß euch das Reich Gottes nahe gewesen ist.Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher gehen an jenem Tage denn solcher Stadt.Weh dir Chorazin! Weh dir Bethsaida! Denn wären solche Taten zu Tyrus oder Sidon geschehen, die bei euch geschehen sind, sie hätten vorzeiten im Sack und in der Asche gesessen und Buße getan.Doch es wird Tyrus und Sidon erträglicher gehen im Gericht als euch.Und du, Kapernaum, die du bis an den Himmel erhoben bist, du wirst in die Hölle hinunter gestoßen werden.Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER222
Der barmherzige Samariter
Die Perikope PER222 stellt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10.25-37) dar, das Jesus als Antwort auf einen Gesetzeslehrer erzählte, der ihm eine Falle stellen wollte. Dieses Gleichnis, das im November des Jahres 32 n. Chr. in Betanien jenseits des Jordan spielt, lehrt, dass der wahre „Nächste“ nicht durch Religion oder Kultur bestimmt wird, sondern durch die Tat der Barmherzigkeit. Der verachtete Samariter wird zum Vorbild des Mitgefühls, zum sinnbildlichen Bild des Messias selbst, der der verwundeten Menschheit zu Hilfe kommt.
Johannes 3.1-15 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht?Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER223
Der Messias Jesus in Betanien bei Marta und Maria
Lukas 10.38-42 berichtet vom Besuch des Messias Jesus in Betanien bei Marta und Maria, etwa Ende November oder Anfang Dezember 32 n. Chr. Das 3 km von Jerusalem entfernte Dorf nimmt Jesus in einer Zeit relativer Ruhe auf: Die Pharisäer haben ihre Strategie geändert und sammeln lieber belastende Zeugenaussagen, statt gewaltsam vorzugehen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode erwähnt.
Johannes 11.18 (Lutherbibel 1912) :Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER224
Unterweisung über das Gebet
Die Perikope PER224 stellt die Unterweisung Jesu über das Gebet dar, die er im Dezember des Jahres 32 n. Chr. auf dem Ölberg gab. Gestützt auf Matthäus 6.9-13 und Lukas 11.1-4 untersucht sie das Vaterunser in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen. Lukas verortet die Episode in der Nähe von Jerusalem, nach dem Besuch in Betanien und vor der Heilung eines Besessenen. Die Jünger, von denen einige Johannes dem Täufer gefolgt waren, bitten Jesus, sie beten zu lehren.
Lukas 11.15 (Lutherbibel 1912) :Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER225
Das Gleichnis vom aufdringlichen Freund
Das Gleichnis vom zudringlichen Freund (Lukas 11.5-13), das nur im Lukasevangelium vorkommt, schließt sich an die Unterweisung über das Vaterunser an. Jesus lehrt darin die Beharrlichkeit im Gebet: Wenn ein Freund schließlich dem Drängen nachgibt, wie viel großzügiger wird Gott denen geben, die ihn im Glauben bitten, und sogar den Heiligen Geist denen schenken, die darum bitten.
Lukas 11.9-13 (Lutherbibel 1912) :Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.Denn wer da bittet, der nimmt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete?oder, so er um ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete?So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER226
Der Messias Jesus wird nach einem Wunder angefochten
In Jerusalem wird der Messias Jesus nach der Heilung eines stummen Besessenen von Gegnern angefochten, die seine Macht auf Beelzebul zurückführen und ein neues Zeichen fordern. Er antwortet mit logischen und geistlichen Argumenten, verweist auf das Zeichen des Jona, lenkt ein Lob auf den Gehorsam gegenüber dem Wort um und schließt mit einem Bild vom inneren Licht. Diese Rede, die nur Lukas überliefert (11.14-36), veranschaulicht zwei gegensätzliche Haltungen gegenüber dem Messias: den echten Glauben und die ungläubige Ablehnung.
Lukas 11.29-32 (Lutherbibel 1912) :Das Volk aber drang hinzu. Da fing er an und sagte: Dies ist eine arge Art; sie begehrt ein Zeichen, und es wird ihr kein Zeichen gegeben denn nur das Zeichen des Propheten Jona.Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, also wird des Menschen Sohn sein diesem Geschlecht.Die Königin von Mittag wird auftreten vor dem Gericht mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu hören die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.Die Leute von Ninive werden auftreten vor dem Gericht mit diesem Geschlecht und werden's verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr denn Jona.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER227
Die Einladung bei einem Pharisäer
Die Perikope 227 berichtet von der Einladung zu einem Mahl, die ein Pharisäer an den Messias Jesus richtete und die nur Lukas überliefert (Lk 11,37). Weit davon entfernt, wohlwollend zu sein, scheint diese Einladung eine Falle zu sein, die darauf zielte, Anklagen gegen Jesus vor Zeugen zu sammeln. Im Bewusstsein dessen, was auf dem Spiel steht, nimmt Jesus die Einladung dennoch an, getragen von der geistlichen Gewissheit, dass seine Stunde noch nicht gekommen war. Das Ereignis findet wahrscheinlich in Jerusalem statt, auf einer Reise, die Jesus trotz der Drohungen der religiösen Autoritäten unternimmt.
Johannes 8.59 (Lutherbibel 1912) :Da hoben sie Steine auf, daß sie auf ihn würfen. Aber Jesus verbarg sich und ging zum Tempel hinaus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER228
Das Urteil über die Religionsgelehrten und die Vorwürfe des Messias Jesus
Bei einer Mahlzeit im Haus eines Pharisäers in Jerusalem (Ende 32) spricht Jesus scharfe Vorwürfe gegen die Pharisäer und die Gesetzeslehrer aus. Lukas 11,38-54, das einzige Evangelium, das diese Episode berichtet, beschreibt eine feindselige Atmosphäre, in der die religiösen Autoritäten nach Beweisen suchen, um Jesus zu verurteilen. Seine schneidenden Worte sind in Wirklichkeit ein Ruf zur Umkehr, der von Männern überhört wird, die von Stolz verblendet sind.
Lukas 11.38-54 (Lutherbibel 1912) :Da das der Pharisäer sah, verwunderte er sich, daß er sich nicht vor dem Essen gewaschen hätte.Der HERR aber sprach zu ihm: Ihr Pharisäer haltet die Becher und Schüsseln auswendig reinlich, aber euer Inwendiges ist voll Raubes und Bosheit.Ihr Narren, meinet ihr, daß es inwendig rein sei, wenn's auswendig rein ist?Doch gebt Almosen von dem, was da ist, siehe, so ist's euch alles rein.Aber weh euch Pharisäern, daß ihr verzehnt die Minze und Raute und allerlei Kohl, und geht vorbei an dem Gericht und an der Liebe Gottes! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen.Weh euch Pharisäern, daß ihr gerne obenan sitzt in den Schulen und wollt gegrüßt sein auf dem Markte.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr seid wie die verdeckten Totengräber, darüber die Leute laufen, und kennen sie nicht!Da antwortete einer von den Schriftgelehrten und sprach zu ihm: Meister, mit den Worten schmähst du uns auch.Er aber sprach: Und weh auch euch Schriftgelehrten! denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rührt sie nicht mit einem Finger an.Weh euch! denn ihr baut der Propheten Gräber; eure Väter aber haben sie getötet.So bezeugt ihr und willigt in eurer Väter Werke; denn sie töteten sie, so baut ihr ihre Gräber.Darum spricht die Weisheit Gottes: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselben werden sie etliche töten und verfolgen;auf daß gefordert werde von diesem Geschlecht aller Propheten Blut, das vergossen ist, seit der Welt Grund gelegt ist,von Abels Blut an bis auf das Blut des Zacharias, der umkam zwischen dem Altar und Tempel. Ja, ich sage euch: Es wird gefordert werden von diesem Geschlecht.Weh euch Schriftgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen.Da er aber solches zu ihnen sagte, fingen an die Schriftgelehrten und Pharisäer, hart auf ihn zu dringen und ihm mit mancherlei Fragen zuzusetzen,und lauerten auf ihn und suchten, ob sie etwas erjagen könnten aus seinem Munde, daß sie eine Sache wider ihn hätten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER229
Erinnerung an das Massaker an den Galiläern durch Pilatus
Die Perikope PER229 (Lukas 13,1-5) berichtet, wie Zeugen eines pharisäischen Mahls Jesus auf das Massaker des Pilatus an Galiläern ansprechen. Jesus weigert sich, darin eine göttliche Strafe zu sehen, und ruft zur persönlichen Umkehr auf; er nennt auch den Einsturz des Turms von Siloah. Er lehrt, dass der Tod das gemeinsame Los aller ist und dass allein die Umkehr den Zugang zum Reich Gottes öffnet.
Lukas 13.3 (Lutherbibel 1912) :Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER230
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum (Lukas 13.6-9), das nur von Lukas berichtet wird, veranschaulicht die Geduld Gottes und die Dringlichkeit der Bekehrung. Jesus warnt, dass jeder Jünger ohne geistliche Frucht Gefahr läuft, dem Urteil zu verfallen, und betont zugleich, dass Gott eine zusätzliche Gnadenfrist gewährt. Dieser Text knüpft an Lukas 13.1-5 an und enthält eine doppelte Botschaft: ernste Warnung und göttliche Barmherzigkeit.
Johannes 19.38 (Lutherbibel 1912) :Darnach bat den Pilatus Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich aus Furcht vor den Juden, daß er möchte abnehmen den Leichnam Jesu. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu herab.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER231
Heilung einer Frau am Sabbat
Perikope 231 berichtet von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gebrechlichen Frau durch Jesus an einem Sabbat in einer Synagoge in Jerusalem (Lukas 13.10-17). Diese Tat ruft die Empörung der religiösen Obrigkeit hervor, die Jesus beschämt, indem er auf ihre Widersprüche hinweist. Die Menge hingegen bewundert und preist Gott. Die Episode veranschaulicht die Spannung zwischen der pharisäischen Tradition und der echten Anwendung des göttlichen Gesetzes und rückt zugleich den ausdauernden Glauben dieser Frau ins Licht.
Markus 1.21-28 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen gen Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Schule und lehrte.Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen von einem unsauberen Geist, der schrieund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das für eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsauberen Geistern, und sie gehorchen ihm.Und sein Gerücht erscholl alsbald umher in das galiläische Land.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER232
Das Senfkorn und der Sauerteig
Die Perikope PER232 enthält die beiden Zwillingsgleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig (Lukas 13.18-21). Sie wurden an einem Samstag bei einer Synagoge in Jerusalem gesprochen und veranschaulichen das Wesen des Reiches Gottes: Es beginnt unscheinbar, wächst mächtig und wirkt verborgen, aber verwandelnd. Diese beiden einander ergänzenden Bilder laden dazu ein, das stille und unaufhaltsame Wachstum der Herrschaft Gottes in der Welt wahrzunehmen.
Matthäus 13.31-32 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker;welches ist das kleinste unter allem Samen; wenn er erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER233
Lehren des Messias Jesus auf dem Weg nach Jerusalem
Die Perikope PER233 berichtet von den Lehren Jesu auf seiner Reise nach Jerusalem, die nur Lukas überliefert (Lk 13.22-33), im Dezember 32 n. Chr. Jesus zieht durch Städte und Dörfer und lehrt über die enge Pforte und das Reich Gottes. Der Artikel ordnet diese wiederholten Reisen zwischen Betanien und Jerusalem ein, in einem Klima wachsender Spannung mit den Pharisäern und Herodes Antipas.
Lukas 13.22-33 (Lutherbibel 1912) :Und er ging durch Städte und Märkte und lehrte und nahm seinen Weg gen Jerusalem.Es sprach aber einer zu ihm: HERR, meinst du, daß wenige selig werden? Er aber sprach zu ihnen:Ringet darnach, daß ihr durch die enge Pforte eingehet; denn viele werden, das sage ich euch, darnach trachten, wie sie hineinkommen, und werden's nicht tun können.Von dem an, wenn der Hauswirt aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, da werdet ihr dann anfangen draußen zu stehen und an die Tür klopfen und sagen: HERR, HERR, tu uns auf! Und er wird antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid?So werdet ihr dann anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf den Gassen hast du uns gelehrt.Und er wird sagen: Ich sage euch: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter.Da wird sein Heulen und Zähneklappen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen.Und es werden kommen vom Morgen und vom Abend, von Mitternacht und vom Mittage, die zu Tische sitzen werden im Reich Gottes.Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.An demselben Tage kamen etliche Pharisäer und sprachen zu ihm: Hebe dich hinaus und gehe von hinnen; denn Herodes will dich töten!Und er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Teufel aus und mache gesund heut und morgen, und am dritten Tage werde ich ein Ende nehmen.Doch muß ich heute und morgen und am Tage darnach wandeln; denn es tut's nicht, daß ein Prophet umkomme außer Jerusalem.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER234
Klage über Jerusalem
Die Klage über Jerusalem (Mt 23.37-39; Lk 13.34-35) zeigt Jesus, der wenige Tage vor seiner Passion über die heilige Stadt weint. Durch das Bild der Henne, die ihre Küken beschützt, bringt er die verworfene göttliche Liebe zum Ausdruck, verurteilt den Mord an den Propheten und kündigt die Verwüstung des Tempels an, lässt aber zugleich die Hoffnung auf eine endgültige Versöhnung offen.
Lukas 13.34-35 (Lutherbibel 1912) :Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!Sehet, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. Denn ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis daß es komme, daß ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da kommt im Namen des HERRN!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER235
Mahl bei einem Pharisäer
Die Perikope PER235 berichtet von der Mahlzeit Jesu im Haus eines Obersten der Pharisäer an einem Samstag (Lukas 14.1), in einem Umfeld wachsender Konfrontation. Die Pharisäer versuchen, Beweise gegen ihn für den Hohen Rat zu sammeln. Trotz der Spannungen nimmt Jesus die Einladung an, hält an seinen Positionen fest und korrigiert ihre Lehren. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet, die wahrscheinlich bei der Mahlzeit am Samstagmittag stattfand.
5. Mose 17.6 (Lutherbibel 1912) :Auf zweier oder dreier Zeugen Mund soll sterben, wer des Todes wert ist; aber auf eines Zeugen soll er nicht sterben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER236
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
Ein Mann mit Wassersucht wird vom Messias Jesus bei einem Sabbatmahl im Haus eines Pharisäers in Jerusalem geheilt. Vor den Gesetzeskundigen stellt Jesus eine Frage zur Rechtmäßigkeit der Heilung am Sabbat und handelt dann, ohne ihre Antwort abzuwarten. Seine Gesprächspartner, unfähig zu entgegnen, schweigen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet (Lukas 14.2-6); sie wird auf den 4. Dezember 32 n. Chr. datiert.
Lukas 14.2 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER237
Gleichnis vom anmaßenden Gast
Das Gleichnis vom anmaßenden Gast (Lukas 14.7-14), das nur Lukas überliefert, spielt im Haus eines Obersten der Pharisäer in Jerusalem. Jesus lehrt dort Demut, indem er dazu auffordert, den letzten statt des ersten Platzes zu wählen, und selbstlose Großzügigkeit, indem er dazu ermutigt, Arme und Ausgestoßene einzuladen statt jene, die es vergelten können. Diese beiden Lehren veranschaulichen die grundlegenden Werte des Reiches Gottes: Die Ehre kommt von Gott, nicht von uns selbst, und das wahre Geben wird bei der Auferstehung der Gerechten belohnt werden.
Lukas 14.7-14 (Lutherbibel 1912) :Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gästen, da er merkte, wie sie erwählten obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen:Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Vornehmerer denn du von ihm geladen sei,und dann komme, der dich und ihn geladen hat, und spreche zu dir: Weiche diesem! und du müssest dann mit Scham untenan sitzen.Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, er spreche zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir am Tische sitzen.Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags-oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Gefreunden noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade die Armen, die Krüppel, die Lahmen, die Blinden,so bist du selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten, es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER238
Die anspruchsvolle Hingabe des Jüngers
Die Perikope 238 berichtet von einer Lehre, die nur bei Lukas vorkommt (14.25-27), über die Anforderungen der Jüngerschaft. Auf dem Weg nach Betanien, nach dem 4. Dezember 32, wendet sich der Messias Jesus an eine große Menschenmenge: Dem Messias zu folgen bedeutet, ihm absoluten Vorrang vor jeder menschlichen Beziehung einzuräumen ('hassen' im semitischen Sinn) und bereit zu sein, sein Kreuz zu tragen, das heißt, Leiden und Ablehnung auf sich zu nehmen, um treu zu bleiben. Eine völlige Hingabe, ohne Kompromisse.
Lukas 9.23 (Lutherbibel 1912) :Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER240
Das Gleichnis vom König, der sich auf den Krieg vorbereitet
Das Gleichnis vom König, der sich auf den Krieg vorbereitet (Lukas 14.31-33), das nur von Lukas überliefert wird, veranschaulicht die Anforderungen der Jüngerschaft. Angesichts eines doppelt so mächtigen Gegners entscheidet sich ein König für die Verhandlung statt für den Kampf. Ebenso erfordert die Nachfolge Jesu, des Messias, Nüchternheit, Demut und den völligen Verzicht auf sich selbst. Lukas stellt diese Lehre in eine thematische Reihe über den Preis des christlichen Lebens, vor dem Fest der Tempelweihe im Dezember 32 n. Chr.
Lukas 14.32 (Lutherbibel 1912) :Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch ferne ist, und bittet um Frieden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER241
Das Bild vom Salz ohne Geschmack
Der Artikel 'PER241 - Das Bild vom Salz ohne Geschmack' analysiert eine Passage aus Lukas 14:34-35, in der Jesus lehrt, dass die Jünger wie das Salz sein sollen, unentbehrlich und verwandelnd. Verliert ein Jünger seinen geistlichen 'Geschmack', wird er nutzlos, gleich einem kraftlosen Salz. Diese Lehre ruft zu einem aktiven und dauerhaften Einsatz im geistlichen Leben auf.
Matthäus 5.13 (Lutherbibel 1912) :Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER250
Die Heilung der zehn Aussätzigen
Dieser Artikel behandelt die Heilung von zehn Aussätzigen durch Jesus, mit Schwerpunkt auf Dankbarkeit und Einbeziehung, insbesondere durch einen Samariter. Das Ereignis unterstreicht die Gnade Gottes und die Bedeutung des Glaubens über ethnische Grenzen hinweg.
Lukas 17.11-19 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galiläa.Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferneund erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimmeund fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER255
Heilung eines Blindgeborenen
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Blindgeborenen durch Jesus in Jerusalem (Johannes 9.1-34). Die Erzählung hebt die theologische Tiefe des Ereignisses hervor und verbindet die jüdischen Feste sinnbildlich mit der Sendung Jesu als Licht der Welt. Die Heilung betont die geistliche und prophetische Botschaft des Evangeliums nach Johannes.
Johannes 7.2 (Lutherbibel 1912) :Es war aber nahe der Juden Fest, die Laubhütten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER256
Der Messias Jesus bekräftigt seine Göttlichkeit
Der Artikel behandelt die Heilung eines Blindgeborenen durch Jesus, die nur im Johannesevangelium erwähnt wird. Der Mann wird geistlich verwandelt, indem er Jesus als den Messias erkennt. Die Pharisäer hingegen bleiben in ihrer geistlichen Blindheit, weil sie das Licht Jesu zurückweisen. Dieser Gegensatz unterstreicht, dass wahres Sehen aus Demut und Offenheit für die göttliche Wahrheit entsteht.
Johannes 9.35-41 (Lutherbibel 1912) :Es kam vor Jesus, daß sie ihn ausgestoßen hatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes?Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist's? auf daß ich an ihn glaube.Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's.Er aber sprach: HERR, ich glaube, und betete ihn an.Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht auf diese Welt gekommen, auf daß, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden.Und solches hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind wir denn auch blind?Jesus sprach zu ihnen: Wärt ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; nun ihr aber sprecht: “Wir sind sehend”, bleibt eure Sünde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER257
Der Messias Jesus ist der gute Hirte
Der Artikel untersucht, wie sich Jesus in Johannes 10 als der gute Hirte vorstellt. Er ist der echte geistliche Wegweiser, im Gegensatz zu den falschen Führern. Jesus kündigt ein universales Heil an und lädt jeden ein, auf seine Stimme zu hören, um das geistliche Leben zu finden.
Johannes 10.1-21 (Lutherbibel 1912) :Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer nicht zur Tür eingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder.Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe.Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus.Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe.Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen.Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe.Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen,wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme.Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.Da ward abermals eine Zwietracht unter den Juden über diese Worte.Viele unter ihnen sprachen: Er hat den Teufel und ist unsinnig; was höret ihr ihm zu?Die andern sprachen: Das sind nicht Worte eines Besessenen; kann der Teufel auch der Blinden Augen auftun?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER258
Das Tempelweihfest
Der Artikel behandelt die Perikope 258 über das Fest der Einweihung, bei dem Jesus, obwohl er von den Pharisäern bedroht wird, sich frei im Tempel bewegt. Die Analyse beleuchtet den Strategiewechsel der Pharisäer, die nun rechtliche Schritte gegen Jesus anstreben. Diese Passage ist zentral, um die religiöse und gesellschaftliche Dynamik dieser kritischen Zeit zu verstehen.
Johannes 10.22-23 (Lutherbibel 1912) :Es ward aber Kirchweihe zu Jerusalem und war Winter.Und Jesus wandelte im Tempel in der Halle Salomos.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER259
Fragen der Religionsführer zur Messianität Jesu
Der Artikel behandelt die Auseinandersetzung zwischen Jesus und den Religionsführern über seine Messianität. Trotz ihrer anklagenden Absichten bekräftigt Jesus, der Messias zu sein, und seine Werke bezeugen es. Er verheißt seinen Jüngern Geborgenheit und ewiges Leben und betont seine Einheit mit dem Vater.
Johannes 10.30 (Lutherbibel 1912) :Ich und der Vater sind eins.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER260
Verhaftungsversuch
Der Artikel untersucht den Versuch der jüdischen religiösen Autoritäten, Jesus festzunehmen, nach Johannes 10.31-39. Wegen seiner göttlichen Aussagen der Gotteslästerung beschuldigt, verteidigt Jesus seine Werke als Beweis für seine göttliche Sendung. Er beruft sich auf die Schrift, um die Rechtmäßigkeit seiner Rolle zu belegen, und entgeht schließlich der Festnahme, weil seine Stunde noch nicht gekommen war.
3. Mose 24.16 (Lutherbibel 1912) :Welcher des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Wie der Fremdling, so soll auch der Einheimische sein; wenn er den Namen lästert, so soll er sterben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER261
Aufbruch nach Betanien jenseits des Jordan
Die Studie schildert die Reise Jesu von Jerusalem nach Betanien, mit Stationen in Betanien jenseits des Jordan und in Jericho, wo er Wunder wirkt. Absichtlich verzögert, trifft Jesus ein und erweckt Lazarus, was eine Reaktion der religiösen Autoritäten auslöst.
Johannes 10.40-42 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Und glaubten allda viele an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER262
Lehre über die Scheidung
Der Artikel behandelt die Lehre Jesu über die Scheidung auf der Grundlage der Evangelien nach Matthäus und Markus. Er stellt diese Lehre in den zeitlichen Zusammenhang des Wirkens Jesu zwischen Chanukka und Pessach und bietet eine vertiefte Analyse der geistlichen Bedeutung seiner Lehre über bloße juristische Auseinandersetzungen hinaus.
Markus 10.2-12 (Lutherbibel 1912) :Und die Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden möge von seinem Weibe; und versuchten ihn damit.Er antwortete aber und sprach: Was hat euch Mose geboten?Sie sprachen; Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden.Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Herzens Härtigkeit willen hat er euch solches Gebot geschrieben;aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott geschaffen einen Mann und ein Weib.Darum wird der Mensch Vater und Mutter verlassen und wird seinem Weibe anhangen,und werden die zwei ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch.Was denn Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.Und daheim fragten ihn abermals seine Jünger darum.Und er sprach zu ihnen: Wer sich scheidet von seinem Weibe und freit eine andere, der bricht die Ehe an ihr;und so sich ein Weib scheidet von ihrem Manne und freit einen anderen, die bricht ihre Ehe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER263
Der Messias Jesus segnet kleine Kinder
Der Artikel untersucht, wie Jesus in Betanien nach dem Fest der Tempelweihe die Kinder segnet. Dieses Ereignis wird in den synoptischen Evangelien beschrieben und veranschaulicht die Bedeutung der Kinder im Reich Gottes trotz der Zurückhaltung der Jünger.
Markus 10.13-16 (Lutherbibel 1912) :Und sie brachten Kindlein zu ihm, daß er sie anrührte. Die Jünger aber fuhren die an, die sie trugen.Da es aber Jesus sah, ward er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes.Wahrlich ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kindlein, der wird nicht hineinkommen.Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER265
Das Heil und der Reichtum
Dieser Artikel untersucht die Lehren Jesu über Reichtum und Heil anhand biblischer Ereignisse zwischen Chanukka und Pessach. Berichte von Heilungen und Berufungen, wie die Geschichte von Bartimäus und Zachäus, werfen ein Licht auf die Sendung Jesu in Jericho, die von der Auferweckung des Lazarus und ihren tiefgreifenden Folgen geprägt ist.
Johannes 10.40-42 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Und glaubten allda viele an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER268
Der Messias Jesus kündigt erneut seinen Tod und seine Auferstehung an
Dieser Artikel untersucht die Zeit zwischen Chanukka und Pessach und hebt die Lehren Jesu, seine Vorhersage seines Todes und seiner Auferstehung sowie Wunder wie die Auferweckung des Lazarus hervor, die Hoffnung und Konflikt hervorriefen.
Johannes 11 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!Viele nun der Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.Etliche aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer einen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen.Lassen wir ihn also, so werden sie alle an ihn glauben; so kommen dann die Römer und nehmen uns Land und Leute.Einer aber unter ihnen, Kaiphas, der desselben Jahres Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisset nichts,bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe.(Solches aber redete er nicht von sich selbst, sondern weil er desselben Jahres Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk;und nicht für das Volk allein, sondern daß er auch die Kinder Gottes, die zerstreut waren, zusammenbrächte.)Von dem Tage an ratschlagten sie, wie sie ihn töteten.Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jüngern.Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele aus der Gegend hinauf gen Jerusalem vor Ostern, daß sie sich reinigten.Da standen sie und fragten nach Jesus und redeten miteinander im Tempel: Was dünkt euch, daß er nicht kommt auf das Fest?Es hatten aber die Hohenpriester und Pharisäer lassen ein Gebot ausgehen: so jemand wüßte, wo er wäre, daß er's anzeige, daß sie ihn griffen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER269
Die Bitte der Salome, der Frau des Zebedäus, für ihre Söhne
Der Artikel behandelt die Bitte der Salome für ihre Söhne und den geografischen Weg Jesu. Dieser Bericht spielt im Februar des Jahres 33, auf der Reise Jesu von Jericho nach Betanien. Das Ereignis zeigt die Spannung zwischen menschlichem Verständnis und den Prophezeiungen. Jesus kündigt in seiner Antwort an Salome seinen bevorstehenden Tod an und macht damit die geistlichen Werte des Reiches Gottes sichtbar.
Matthäus 20.20-28 (Lutherbibel 1912) :Da trat zu ihm die Mutter der Kinder des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und bat etwas von ihm.Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zwei Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken.Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde, und euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Jawohl.Und er sprach zu ihnen: Meinen Kelch sollt ihr zwar trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, sollt ihr getauft werden; aber das sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater.Da das die zehn hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder.Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen und die Obersten haben Gewalt.So soll es nicht sein unter euch. Sondern, so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener;und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht,gleichwie des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER274
Verschwörung gegen den Messias Jesus, der sich nach Ephraim zurückzieht
Dieser Artikel beschreibt die Verschwörung der jüdischen Autoritäten gegen Jesus nach der Auferweckung des Lazarus. Angesichts der Bedrohung, die sie in den Wundern Jesu sehen, beschließen sie, ihn zu töten. Jesus zieht sich in Erwartung der Kreuzigung nach Ephraim zurück, während sich die Verschwörung paradoxerweise in den göttlichen Plan einfügt.
Johannes 11.54 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber wandelte nicht mehr frei unter den Juden, sondern ging von dannen in eine Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephrem, und hatte sein Wesen daselbst mit seinen Jüngern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Jesu: Berufungen, Wunder und Lehren
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PAR002
Das auf Fels gebaute Haus
Der Artikel analysiert das biblische Gleichnis von den zwei Häusern, das bei Matthäus und Lukas vorkommt, um die Bedeutung des Befolgens der Lehren Jesu zu veranschaulichen. Wer seinen Worten folgt, wird mit klugen Bauleuten verglichen, die auf festem Grund bauen, während diejenigen, die nicht gehorchen, wie Menschen sind, die auf Sand bauen. Das Gleichnis betont die Bedeutung eines tätigen Gehorsams statt bloßen Zuhörens.
Matthäus 7.24-27 (Lutherbibel 1912) :Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute.Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet.Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR012
Die zwei Söhne
Der Artikel analysiert das Gleichnis von den zwei Söhnen in Matthäus 21.28-32. Dieses Gleichnis zeigt, dass wirklicher Gehorsam gegenüber Gott wichtiger ist als bloße Worte. Aufrichtige Umkehr, auch eine späte, öffnet den Zugang zum Reich Gottes, im Gegensatz zu nicht gehaltenen Versprechen. Jesus nutzt diese Erzählung, um die religiösen Autoritäten seiner Zeit zu konfrontieren, und betont die Bedeutung aufrichtigen Handelns.
Matthäus 21.28-32 (Lutherbibel 1912) :Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberg.Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Darnach reute es ihn und er ging hin.Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! -und ging nicht hin.Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr.Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR013
Die bösen Weingärtner
Dieser Artikel analysiert das Gleichnis von den bösen Weingärtnern, in dem Jesus die Verwerfung der Propheten anprangert und die Übertragung des Reiches auf diejenigen ankündigt, die würdige Früchte bringen. Die religiösen Autoritäten werden mit ihrer Ablehnung des Göttlichen konfrontiert, was einen prophetischen und geistlichen Wendepunkt in der Heilsgeschichte markiert.
Lukas 20.9-19 (Lutherbibel 1912) :Er fing aber an, zu sagen dem Volk dies Gleichnis: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land eine gute Zeit.Und zu seiner Zeit sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, daß sie ihm gäben von der Frucht des Weinberges. Aber die Weingärtner stäupten ihn und ließen ihn leer von sich.Und über das sandte er noch einen anderen Knecht; sie aber stäupten den auch und höhnten ihn und ließen ihn leer von sich.Und über das sandte er den dritten; sie aber verwundeten den auch und stießen ihn hinaus.Da sprach der Herr des Weinberges: Was soll ich tun? Ich will meinen lieben Sohn senden; vielleicht, wenn sie den sehen, werden sie sich scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, dachten sie bei sich selbst und sprachen: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, daß das Erbe unser sei!Und sie stießen ihn hinaus vor den Weinberg und töteten ihn. Was wird nun der Herr des Weinberges ihnen tun?Er wird kommen und diese Weingärtner umbringen und seinen Weinberg andern austun. Da sie das hörten, sprachen sie: Das sei ferne!Er aber sah sie an und sprach: Was ist denn das, was geschrieben steht: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden”?Wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten darnach, wie sie die Hände an ihn legten zu derselben Stunde; und fürchteten sich vor dem Volk, denn sie verstanden, daß er auf sie dies Gleichnis gesagt hatte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR016
Der treue Knecht
Das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, von Matthäus, Markus und Lukas in ihrer endzeitlichen Rede überliefert, lädt die Jünger ein, die Zeichen zu erkennen, die die Wiederkunft des Messias ankündigen. So wie die Knospen den Sommer ankündigen, kündigen die Ereignisse der Welt die Nähe des Reiches Gottes an. Das Wort des Christus ist ewig und sicher: Himmel und Erde werden vergehen, aber es bleibt.
Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR017
Die zehn Jungfrauen
Das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, von Matthäus, Markus und Lukas überliefert, lädt die Jünger ein, die Zeichen der Zeit mit Wachsamkeit und Hoffnung zu lesen. So wie die Knospen den Sommer ankündigen, kündigen die Ereignisse der Welt die Wiederkunft des Messias an. Das Wort Jesu, sicher und ewig, garantiert die Erfüllung aller seiner Verheißungen über das Reich Gottes.
Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die letzte Woche vor der Verhaftung
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PER275
Ankunft bei Lazarus, Marta und Maria
Dieser Artikel untersucht die Ankunft Jesu in Betanien und beleuchtet die Bedeutung dieses Moments vor der Passion. Betanien, ein Ort der Ruhe und der Freundschaft, steht im Gegensatz zu den turbulenten Ereignissen in Jerusalem. Der Artikel befasst sich mit der Symbolik dieser letzten Etappe in der Mission Jesu, wie sie im Evangelium nach Johannes berichtet wird.
Johannes 12.1 (Lutherbibel 1912) :Sechs Tage vor Ostern kam Jesus gen Bethanien, da Lazarus war, der Verstorbene, welchen Jesus auferweckt hatte von den Toten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER276
Die Ankunft der Juden aus der Stadt Jerusalem
Der Artikel behandelt die Ankunft von Juden in Betanien, um Jesus zu sehen, als die Passion näher rückt. Angesichts seiner wachsenden Beliebtheit erwägen die religiösen Autoritäten seine Verhaftung, während sich der Verrat des Judas anbahnt.
Johannes 12.9-11 (Lutherbibel 1912) :Da erfuhr viel Volks der Juden, daß er daselbst war; und sie kamen nicht um Jesu willen allein, sondern daß sie auch Lazarus sähen, welchen er von den Toten auferweckt hatte.Aber die Hohenpriester trachteten darnach, daß sie auch Lazarus töteten;denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER278
Der Verrat des Judas Iskariot
Der Artikel untersucht den Verrat des Judas Iskariot an Jesus, eine Tat, die aus einem Gefühl der Unvereinbarkeit und der Frustration entstand. Judas, der weiß, dass die Behörden Jesus verhaften wollen, arbeitet mit ihnen zusammen, um Jesus für 30 Silberstücke zu verraten. Der Artikel analysiert die Evangelienberichte von Matthäus, Markus und Lukas, die die Handlungen des Judas und ihre Auswirkungen auf die Ereignisse beschreiben, die zur Verhaftung Jesu führten.
Matthäus 26.2 (Lutherbibel 1912) :Ihr wisset, daß nach zwei Tagen Ostern wird; und des Menschen Sohn wird überantwortet werden, daß er gekreuzigt werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER279
Rückkehr nach Jerusalem und Halt in Betfage
Der Artikel untersucht die Ankunft Jesu in Betfage, einem strategischen Halt vor Jerusalem. Jesus schickt zwei Jünger, um ein Eselsfüllen zu holen und so eine messianische Weissagung zu erfüllen. Betfage, das „Haus der Feigen“, ist in der Erzählung der Evangelien von zentraler Bedeutung.
Matthäus 21.1-5 (Lutherbibel 1912) :Da sie nun nahe an Jerusalem kamen, gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zweiund sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, und alsbald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ihr Füllen bei ihr; löset sie auf und führet sie zu mir!Und so euch jemand etwas wird sagen, so sprecht: Der HERR bedarf ihrer; sobald wird er sie euch lassen.Das geschah aber alles, auf daß erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht:“Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER280
Der triumphale Einzug in Jerusalem
Der triumphale Einzug Jesu in Jerusalem am 27. März 33 n. Chr., der sich nach der Prophezeiung des Sacharja vollzieht, ist eine messianische Friedenserklärung. Dieses Ereignis, das in allen vier Evangelien beschrieben wird, zeigt Jesus nicht als Eroberer, sondern als Friedefürsten. Als Antwort jubelt ihm die Menge zu und bekräftigt damit seine Messianität.
Johannes 12.12-19 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages, da viel Volks, das aufs Fest gekommen war, hörte, daß Jesus käme gen Jerusalem,nahmen sie Palmenzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrieen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des HERRN, der König von Israel!Jesus aber fand ein Eselein und ritt darauf; wie denn geschrieben steht:“Fürchte dich nicht du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt, reitend auf einem Eselsfüllen.”Solches verstanden seine Jünger zuvor nicht; sondern da Jesus verklärt ward, da dachten sie daran, daß solches von ihm geschrieben war und sie solches ihm getan hatten.Das Volk aber, das mit ihm war, da er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat.Darum ging ihm auch das Volk entgegen, da sie hörten, er hätte solches Zeichen getan.Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr sehet, daß ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER281
Die Rückkehr nach Betanien
Nach seinem triumphalen Einzug in Jerusalem verlässt Jesus am Abend die Stadt, um mit seinen zwölf Jüngern, darunter Judas, nach Betanien zurückzukehren. Dieser Abschnitt, den vor allem Markus (11.11) und Matthäus (21.17) berichten und der auf Sonntag, den 27. März des Jahres 33 fällt, veranschaulicht den Rhythmus der letzten Woche: die Tage im Tempel, die Nächte in der Nähe von Betanien. Die Jünger nutzen diese Wege, um ihren Meister nach der Bedeutung seiner messianischen Taten zu fragen.
Sacharja 9.9 (Lutherbibel 1912) :Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Füllen der Eselin.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER282
Verfluchung des unfruchtbaren Feigenbaums
Am Montag, dem 28. März 33, verflucht der Messias Jesus auf dem Weg von Betanien nach Jerusalem einen Feigenbaum, der voller Blätter, aber ohne Frucht ist, und er verdorrt sogleich. Diese von Matthäus und Markus berichtete Tat ist ein Gleichniswunder, das Israel versinnbildlicht: viel religiöser Schein, aber keine echte Fruchtbarkeit. Da sie bei Markus die Tempelreinigung umrahmt, kündigt diese Episode das göttliche Gericht über eine unfruchtbare Frömmigkeit an.
Matthäus 21.18-19 (Lutherbibel 1912) :Als er aber des Morgens wieder in die Stadt ging, hungerte ihn;und er sah einen Feigenbaum am Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr eine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte alsbald.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER283
Ankündigung der Zerstörung Jerusalems
In Lukas 19.41-44 nähert sich Jesus Jerusalem, weint über die Stadt und kündigt ihre künftige Zerstörung durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. genau an. Nur Lukas berichtet diese Episode in dieser Form. Jesus beklagt, dass Jerusalem die göttliche Heimsuchung nicht erkannt hat. Dieser Abschnitt offenbart sowohl das Mitgefühl des Messias als auch den Ernst der Ablehnung der göttlichen Offenbarung und gehört in die letzte Woche vor seiner Verhaftung.
Matthäus 23 (Lutherbibel 1912) :Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngernund sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer.Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht.Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen.Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß.Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Schulenund haben's gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden.Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus.Der Größte unter euch soll euer Diener sein.Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, daß ihr einen Judengenossen macht; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: “Wer da schwört bei dem Tempel, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold am Tempel, der ist's schuldig.”Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt?“Wer da schwört bei dem Altar, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Opfer, das darauf ist, der ist's schuldig.”Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt?Darum, wer da schwört bei dem Altar, der schwört bei demselben und bei allem, was darauf ist.Und wer da schwört bei dem Tempel, der schwört bei demselben und bei dem, der darin wohnt.Und wer da schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Stuhl Gottes und bei dem, der darauf sitzt.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen.Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes!Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf das auch das Auswendige rein werde!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats!Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräberund sprecht: Wären wir zu unsrer Väter Zeiten gewesen, so wollten wir nicht teilhaftig sein mit ihnen an der Propheten Blut!So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben.Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter!Ihr Schlangen und Otterngezücht! wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?Darum siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und deren werdet ihr etliche töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr geißeln in ihren Schulen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zu der anderen;auf daß über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Zacharias, des Sohnes Berechja's, welchen ihr getötet habt zwischen dem Tempel und dem Altar.Wahrlich ich sage euch, daß solches alles wird über dies Geschlecht kommen.Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden.Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER285
Die Heilung von Blinden und Lahmen
Nach der Tempelreinigung heilt Jesus am Montag, dem 28. März 33, im Vorhof Blinde und Lahme. Nur Matthäus berichtet von dieser Begebenheit. Die Menge und die Kinder jubeln ihm als Sohn Davids zu, während die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, immer feindseliger, über diese messianischen Kundgebungen empört sind. Diese Begebenheit zeigt den Gegensatz zwischen dem Glauben des einfachen Volkes und der Ablehnung durch die religiösen Autoritäten.
Lukas 19.45-46 (Lutherbibel 1912) :Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften,und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: “Mein Haus ist ein Bethaus”; ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER286
Tägliche Lehre im Tempel
Die Perikope 286 beschreibt die tägliche Lehre Jesu im Tempel von Jerusalem während der Passahwoche (Montag, 28. März 33 n. Chr.). Sie stützt sich hauptsächlich auf Lukas 19,47-48 und zeigt den wachsenden Gegensatz zwischen den bewundernden Volksmengen und den feindlich gesinnten religiösen Autoritäten — Schriftgelehrte, Hohenpriester, Sadduzäer und Pharisäer —, die Jesus zum Schweigen bringen wollen, weil seine Botschaft vom Reich Gottes ihre etablierte Macht bedroht.
Lukas 19.47-48 (Lutherbibel 1912) :Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, wie sie ihn umbrächten;und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten, denn das Volk hing ihm an und hörte ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER287
Die erneute Rückkehr nach Betanien
PER287 beschreibt die Rückkehr Jesu und seiner Jünger nach Betanien nach einem Tag im Tempel von Jerusalem, am Montag, dem 28. März 33 n. Chr. Diese vor allem durch Markus 11.19 bezeugte Episode beleuchtet die nächtliche Routine der Gruppe im Umfeld von Marta, Maria und Lazarus. Der Artikel behandelt die verteilte Gastfreundschaft, die Rolle der Frauen, die täglichen Hin- und Rückwege zwischen Betanien und Jerusalem und das Unverständnis der Jünger angesichts der Ankündigungen der Passion.
Lukas 10.38-42 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber, da sie wandelten, ging er in einen Markt. Da war ein Weib mit Namen Martha, die nahm ihn auf in ihr Haus.Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria; die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seiner Rede zu.Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hinzu und sprach: HERR, fragst du nicht darnach, daß mich meine Schwester läßt allein dienen? Sage ihr doch, daß sie es auch angreife!Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe;eins aber ist not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER288
Der Feigenbaum ist verdorrt
Am Tag nach der Verfluchung des Feigenbaums entdecken die Jünger den Baum völlig verdorrt. Jesus nutzt die Gelegenheit, um die Kraft des Glaubens und die Bedeutung der Vergebung zu lehren. Über diese Lehre hinaus steht der Feigenbaum in der Schrift für Israel, und sein Verdorren kündigt das Gericht an, das vierzig Jahre später mit der Zerstörung des Tempels über die Nation hereinbrechen sollte. Glaube und Vergebung bleiben die unerschütterlichen Werte, die Jesus in den Vordergrund stellt.
Markus 11.1-3 (Lutherbibel 1912) :Und da sie nahe an Jerusalem kamen, gen Bethphage und Bethanien an den Ölberg, sandte er seiner Jünger zweiund sprach zu ihnen: Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt; und alsbald, wenn ihr hineinkommt, werdet ihr finden ein Füllen angebunden, auf welchem nie ein Mensch gesessen hat; löset es ab und führet es her!Und so jemand zu euch sagen wird: Warum tut ihr das? so sprechet: Der HERR bedarf sein; so wird er's alsbald hersenden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER289
Die Vollmacht des Messias Jesus wird bestritten
Im Tempel von Jerusalem stellen die religiösen Führer die Vollmacht Jesu öffentlich in Frage. Mit einer geschickten Gegenfrage zur Taufe des Johannes bringt er sie zum Schweigen und entlarvt ihre Unredlichkeit. Diese synoptische Episode (Mt 21.23-27; Mk 11.27-33; Lk 20.1-8) zeigt den wachsenden Widerstand der Obrigkeiten gegen den Messias in seiner letzten Woche vor der Verhaftung.
Matthäus 21.23-27 (Lutherbibel 1912) :Und als er in den Tempel kam, traten zu ihm, als er lehrte, die Hohenpriester und die Ältesten im Volk und sprachen: Aus was für Macht tust du das? und wer hat dir die Macht gegeben?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; so ihr mir das sagt, will ich euch auch sagen aus was für Macht ich das tue:Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn nicht?Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten; denn sie halten alle Johannes für einen Propheten.Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen's nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER290
Das Gleichnis von den zwei Söhnen
Das Gleichnis von den zwei Söhnen (Mt 21,28-32), nur bei Matthäus überliefert, spielt im Tempel von Jerusalem in der letzten Woche Jesu. Es stellt zwei Haltungen gegenüber: versprechen, ohne zu handeln, versus sich weigern und dann gehorchen. Jesus entlarvt darin die Heuchelei der religiösen Führer und kündigt an, dass die umkehrenden Sünder vor ihnen in das Reich eingehen. Ein universaler Ruf zu Demut und aufrichtiger Umkehr.
Matthäus 13.24-30 (Lutherbibel 1912) :Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten?Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet.Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER291
Das Gleichnis von den Weingärtnern
Das Gleichnis von den Weingärtnern (Mt 21.33-46; Mk 12.1-12; Lk 20.9-19), am Kardienstag im Vorhof des Tempels gesprochen, veranschaulicht allegorisch die Heilsgeschichte: Gott sendet Propheten und dann seinen Sohn, den die religiösen Führer verwerfen und töten. Der Weinberg wird der Kirche übertragen, ohne dass dem jüdischen Volk damit die Tür verschlossen wird, denn es kann zum Glauben finden.
Matthäus 21.33-46 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen”?Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete.Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER292
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14 ; Lk 14,15-24) lehrt, dass Gott alle Menschen in sein Reich einlädt, dass aber die Ablehnung dieser Einladung ein schweres Gericht nach sich zieht. Es wurde am Dienstag der Karwoche im Tempel von Jerusalem gesprochen und kündigt prophetisch die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. an. Der Mann ohne Hochzeitsgewand erinnert daran, dass der Eintritt in das Reich eine echte geistliche Verwandlung verlangt, die durch den Glauben an Christus empfangen wird.
Matthäus 21.33-46 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen”?Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete.Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER293
Die Fragen der Fremden an den Messias Jesus
Eine Episode, die nur bei Johannes steht (Johannes 12.20-50), am Dienstag der Karwoche im Vorhof der Heiden angesiedelt. Griechen möchten Jesus sehen, was die Ankündigung der Stunde seiner Verherrlichung auslöst. Im Bild des Weizenkorns offenbart Jesus, dass sein Tod die Quelle universalen Lebens ist. Das Kreuz wird als herrliche Erhöhung dargestellt, die alle Menschen zu ihm zieht und das Heil allen Völkern öffnet.
Johannes 12.44-50 (Lutherbibel 1912) :Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf daß, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.Und wer meine Worte hört, und glaubt nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache.Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.Denn ich habe nicht von mir selber geredet; sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.Und ich weiß, daß sein Gebot ist das ewige Leben. Darum, was ich rede, das rede ich also, wie mir der Vater gesagt hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER295
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Im Tempel von Jerusalem versuchen die Sadduzäer, Jesus mit einer Frage zur Auferstehung in eine Falle zu locken, in der es um eine Frau geht, die sieben Männer hatte. Jesus antwortet, indem er ihre Unkenntnis der Schriften und der Kraft Gottes aufdeckt: Im künftigen Leben heiratet man nicht mehr. Er beweist die Auferstehung aus der Tora, indem er 2. Mose 3,6 zitiert: Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Seine Gegner werden zum Schweigen gebracht.
Apostelgeschichte 23.8 (Lutherbibel 1912) :(Denn die Sadduzäer sagen: Es sei keine Auferstehung noch Engel noch Geist; die Pharisäer aber bekennen beides.)Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER298
Anklagerede gegen die religiösen Führer
Im Vorhof des Tempels in Jerusalem hält Jesus am Mittwoch vor seiner Passion eine scharfe Anklagerede gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. In acht Weherufen – ‚Wehe euch!‘ – prangert er ihre Heuchelei, ihren Stolz und ihre bloße Fassadenreligion an und bringt zugleich tiefen Schmerz über Jerusalem zum Ausdruck. Er ruft seine Jünger zu einem echten, demütigen Glauben auf, der anderen dient.
Matthäus 23.23 (Lutherbibel 1912) :Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER301
Die endzeitliche Rede auf dem Ölberg
Analyse der endzeitlichen Rede Jesu auf dem Ölberg auf der Grundlage der Evangelien. Jesus spricht von der Zerstörung des Tempels und vom Anbruch der Endzeit und offenbart dabei seine prophetischen Fähigkeiten und die Fortdauer seiner Sendung nach der Kreuzigung. Für Leser, die ihr theologisches Verständnis vertiefen möchten.
Lukas 21.5-24 (Lutherbibel 1912) :Und da etliche sagten von dem Tempel, daß er geschmückt wäre mit feinen Steinen und Kleinoden, sprach er:Es wird die Zeit kommen, in welcher von dem allem, was ihr sehet, nicht ein Stein auf dem andern gelassen wird, der nicht zerbrochen werde.Sie fragten ihn aber und sprachen: Meister, wann soll das werden? und welches ist das Zeichen, wann das geschehen wird?Er aber sprach: Sehet zu, lasset euch nicht verführen. Denn viele werden kommen in meinem Namen und sagen, ich sei es, und: “Die Zeit ist herbeigekommen.” Folget ihnen nicht nach!Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Empörungen, so entsetzet euch nicht. Denn solches muß zuvor geschehen; aber das Ende ist noch nicht so bald da.Da sprach er zu ihnen: Ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere,und es werden geschehen große Erdbeben hin und wieder, teure Zeit und Pestilenz; auch werden Schrecknisse und große Zeichen am Himmel geschehen.Aber vor diesem allem werden sie die Hände an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten in ihre Schulen und Gefängnisse und vor Könige und Fürsten ziehen um meines Namens willen.Das wird euch aber widerfahren zu einem Zeugnis.So nehmet nun zu Herzen, daß ihr nicht sorget, wie ihr euch verantworten sollt.Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, welcher nicht sollen widersprechen können noch widerstehen alle eure Widersacher.Ihr werdet aber überantwortet werden von den Eltern, Brüdern, Gefreunden und Freunden; und sie werden euer etliche töten.Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen.Und ein Haar von eurem Haupte soll nicht umkommen.Fasset eure Seelen mit Geduld.Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket daß herbeigekommen ist seine Verwüstung.Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf das Gebirge, und wer drinnen ist, der weiche heraus, und wer auf dem Lande ist, der komme nicht hinein.Denn das sind die Tage der Rache, daß erfüllet werde alles, was geschrieben ist.Weh aber den Schwangern und Säugerinnen in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und ein Zorn über dies Volk,und sie werden fallen durch des Schwertes Schärfe und gefangen geführt werden unter alle Völker; und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis daß der Heiden Zeit erfüllt wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER303
Ermutigung zur Wachsamkeit
Dieser Artikel untersucht den Aufruf Jesu zur Wachsamkeit auf dem Ölberg. Er betont die Ungewissheit seiner Wiederkunft und die Notwendigkeit eines aktiven und treuen Wartens der Gläubigen.
Matthäus 24.36-44 (Lutherbibel 1912) :Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.Aber gleichwie es zur Zeit Noah's war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging.und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden.Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden.Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird.Das sollt ihr aber wissen: Wenn der Hausvater wüßte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen.Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr's nicht meinet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER304
Das Gleichnis vom treuen Knecht
Dieser Artikel untersucht das Gleichnis vom treuen Knecht und unterstreicht die Bedeutung von Treue und Wachsamkeit in der Erwartung der gewissen, aber unvorhersehbaren Wiederkunft des Herrn.
Matthäus 24.45-51 (Lutherbibel 1912) :Welcher ist aber nun ein treuer und kluger Knecht, den der Herr gesetzt hat über sein Gesinde, daß er ihnen zu rechter Zeit Speise gebe?Selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn also tun.Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.So aber jener, der böse Knecht, wird in seinem Herzen sagen: Mein Herr kommt noch lange nicht,und fängt an zu schlagen seine Mitknechte, ißt und trinkt mit den Trunkenen:so wird der Herr des Knechtes kommen an dem Tage, des er sich nicht versieht, und zu einer Stunde, die er nicht meint,und wird ihn zerscheitern und wird ihm den Lohn geben mit den Heuchlern: da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER305
Gleichnis von den zehn Jungfrauen
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen lehrt, wie wichtig die geistliche Vorbereitung auf die Wiederkunft des Herrn ist, und zeigt zwei mögliche Ausgänge: bereit zu sein und mit dem Bräutigam einzugehen oder zu spät zu kommen und die Tür verschlossen zu finden.
Matthäus 25.1-13 (Lutherbibel 1912) :Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.Aber fünf unter ihnen waren töricht, und fünf waren klug.Die törichten nahmen Öl in ihren Lampen; aber sie nahmen nicht Öl mit sich.Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.Da nun der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus ihm entgegen!Da standen diese Jungfrauen alle auf und schmückten ihre Lampen.Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen verlöschen.Da antworteten die klugen und sprachen: Nicht also, auf daß nicht uns und euch gebreche; geht aber hin zu den Krämern und kauft für euch selbst.Und da sie hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür ward verschlossen.Zuletzt kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!Er antwortete aber und sprach: Wahrlich ich sage euch: Ich kenne euch nicht.Darum wachet; denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER306
Gleichnis von den Knechten und den Belohnungen, von den Talenten
Der Artikel behandelt das Gleichnis Jesu von den Talenten. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Gaben treu im Dienst Gottes zu verwalten, während man auf seine Wiederkunft wartet.
Matthäus 25.14-30 (Lutherbibel 1912) :Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus;und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg.Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner.Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere.Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen.Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen.Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen.Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat.Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER307
Das Gericht über die Nationen
Der Artikel analysiert das Gericht über die Nationen in Matthäus 25,31-46, wo der Menschensohn die Schafe von den Böcken scheidet – nach ihren Taten. Er betont die Verantwortung und die göttliche Gerechtigkeit und ruft zu konkreten Taten der Liebe auf.
Johannes 3.16-17 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER308
Die Verschwörung gegen den Messias Jesus
Die Verschwörung gegen Jesus wird von den religiösen Autoritäten vor dem Passa mit Hilfe des Judas geschmiedet. Kaiphas ruft den Hohen Rat zusammen, um Jesus, der als Bedrohung gilt, mithilfe falscher Zeugen zu verurteilen. Pilatus wird unterrichtet, um die Festnahme auf dem Ölberg zu erleichtern.
Markus 14.1-2 (Lutherbibel 1912) :Und nach zwei Tagen war Ostern und die Tage der süßen Brote. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List griffen und töteten.Sie sprachen aber: Ja nicht auf das Fest, daß nicht ein Aufruhr im Volk werde!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung
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PER309
Vorbereitung des Passafestes
Dieser Artikel behandelt die Vorbereitung des Passahs durch Jesus und seine Jünger. Er untersucht die biblischen Berichte über diesen Moment, die Verschmelzung der Feierlichkeiten des Passahs und der Ungesäuerten Brote sowie die praktischen Anpassungen der überlieferten Bräuche angesichts des Zustroms von Gläubigen nach Jerusalem.
Matthäus 26.17-19 (Lutherbibel 1912) :Aber am ersten Tag der süßen Brote traten die Jünger zu Jesus und sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir dir bereiten das Osterlamm zu essen?Er sprach: Gehet hin in die Stadt zu einem und sprecht der Meister läßt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir Ostern halten mit meinen Jüngern.Und die Jünger taten wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Osterlamm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER310
Die letzte Mahlzeit vor der Kreuzigung
Dieser Artikel behandelt das „letzte Mahl“ Jesu und hebt die Einsetzung des Heiligen Abendmahls hervor. Es findet am Donnerstagabend vor der Kreuzigung im Haus der Maria in Jerusalem statt. Die Evangelien berichten dieses Mahl als symbolisch bedeutsam; Judas verlässt es, um zu verraten. Das Mahl ist für die christliche Identität von entscheidender Bedeutung.
Johannes 21.9-13 (Lutherbibel 1912) :Als sie nun austraten auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot.Spricht Jesus zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll großer Fische, hundert und dreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriß das Netz nicht.Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? denn sie wußten, daß es der HERR war.Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch die Fische.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER311
Judas Iskariot, der Verräter, wird bezeichnet
Dieser Artikel untersucht den Verrat des Judas Iskariot beim letzten Passamahl mit Jesus. Anhand der Evangelienberichte beleuchtet er die Reaktionen der Jünger und die theologischen Auswirkungen dieses entscheidenden Ereignisses in Jerusalem.
Matthäus 26.21-25 (Lutherbibel 1912) :Und da sie aßen, sprach er: Wahrlich ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.Und sie wurden sehr betrübt und hoben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten zu ihm: HERR, bin ich's?Er antwortete und sprach: Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchte, der wird mich verraten.Des Menschen Sohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird! Es wäre ihm besser, daß er nie geboren wäre.Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER312
Streit der Jünger um den Vorrang
Der Artikel analysiert eine Szene der Evangelien, in der die Jünger Jesu darüber streiten, wer der Größte ist, und dabei ihre Verhaftung in einem irdischen Verständnis des Reiches Gottes offenbaren. Jesus lehrt, dass wahre Größe im selbstlosen Dienst liegt. Dieser Bericht veranschaulicht die umgekehrten geistlichen Werte des Christentums.
Lukas 22.24-30 (Lutherbibel 1912) :Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen sollte für den Größten gehalten werden.Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man gnädige Herren.Ihr aber nicht also! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener.Denn welcher ist größer: Der zu Tische sitzt oder der da dient? Ist's nicht also, daß der zu Tische sitzt! Ich aber bin unter euch wie ein Diener.Ihr aber seid's, die ihr beharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen.Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mir's mein Vater beschieden hat,daß ihr essen und trinken sollt an meinem Tische in meinem Reich und sitzen auf Stühlen und richten die zwölf Geschlechter Israels.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER313
Der Messias Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße
Dieser Artikel untersucht die Fußwaschung durch Jesus, eine einzigartige Handlung, von der Johannes berichtet. Sie versinnbildlicht die Umkehrung der menschlichen Werte und veranschaulicht die zentrale Botschaft Jesu: aus Liebe zu dienen. Dieses Ereignis, das sich in Jerusalem beim letzten Passamahl zuträgt, offenbart seinen Jüngern die wahre Sendung Jesu, indem es seine Kreuzigung vorwegnimmt.
Lukas 22.19-20 (Lutherbibel 1912) :Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER314
Die Einsetzung des heiligen Abendmahls
Dieser Artikel stellt das Heilige Abendmahl als einen Schlüsselmoment dar, in dem Jesus die Passahmahlzeit in ein Zeichen seines letzten Opfers verwandelt und einen neuen geistlichen Bund zur Vergebung der Sünden ankündigt.
Römer 6.22-23 (Lutherbibel 1912) :Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben.Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER315
Der Weggang des Judas Iskariot
Der Artikel untersucht den dramatischen Weggang des Judas Iskariot während des letzten Passahmahls, wie er im Wesentlichen im Johannesevangelium beschrieben wird. Dieser symbolträchtige Moment markiert das Voranschreiten des Erlösungsdramas, das zur Verhaftung Jesu führt, und hebt die Vielschichtigkeit der Geste Jesu hervor, der Judas Brot reicht – zugleich ein Akt der Gnade und des Gerichts.
Apostelgeschichte 1.16 (Lutherbibel 1912) :Ihr Männer und Brüder, es mußte die Schrift erfüllet werden, welche zuvor gesagt hat der Heilige Geist durch den Mund Davids von Judas, der ein Führer war derer, die Jesus fingen;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER316
Die Verleugnung des Petrus wird angekündigt
Der Artikel untersucht die Vorhersage Jesu über die Verleugnung des Petrus und hebt die Unterschiede in den Berichten der Evangelien sowie das Mitgefühl Jesu für die menschliche Schwäche des Petrus hervor.
Matthäus 26.31-35 (Lutherbibel 1912) :Da sprach Jesus zu ihnen: In dieser Nacht werdet ihr euch alle ärgern an mir. Denn es steht geschrieben: “Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.”Wenn ich aber auferstehe, will ich vor euch hingehen nach Galiläa.Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Wenn sich auch alle an dir ärgerten, so will ich doch mich nimmermehr ärgern.Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.Petrus sprach zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müßte, so will ich dich nicht verleugnen. Desgleichen sagten auch alle Jünger.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER317
Petrus und ein weiterer Jünger bieten an, ihren Meister zu verteidigen
Der Artikel behandelt die Reaktion des Petrus und der Jünger auf die Ankündigung des Todes Jesu. Weil sie die Botschaft missverstehen, ziehen sie eine irdische Lösung für eine geistliche Frage in Betracht. Der Text erklärt, wie die Sendung des Messias durch die Kreuzigung offenbart wird und die Jünger schließlich zum Verständnis ihrer wahren Bedeutung führt. Der hier festgehaltene Augenblick zeigt den Weg vom Unverständnis zum wahren Glauben.
Lukas 22.38 (Lutherbibel 1912) :Sie sprachen aber: HERR, siehe, hier sind zwei Schwerter. Er aber sprach zu ihnen: Es ist genug.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER318
Der Weg, der zum Himmel führt
Der Artikel entschlüsselt Johannes 14,1-15, wo Jesus seine Jünger tröstet und ihnen verspricht, ihnen beim Vater eine Stätte zu bereiten. Er betont seine einzigartige Mittlerschaft und die Einheit mit Gott und verheißt zugleich den Heiligen Geist, der die Apostel leiten soll.
Lukas 22.14-18 (Lutherbibel 1912) :Und da die Stunde kam, setzte er sich nieder und die zwölf Apostel mit ihm.Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide.Denn ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis daß es erfüllet werde im Reich Gottes.Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmet ihn und teilet ihn unter euch;denn ich sage euch: Ich werde nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes komme.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER319
Die Verheißung des Heiligen Geistes
Der Artikel untersucht die Verheißung des Heiligen Geistes durch Jesus in Johannes 14,16-31. Jesus bereitet seine Jünger auf seinen Abschied vor und verheißt den Geist der Wahrheit als lebendige Verbindung zwischen Christus und der Gemeinde. Dieser Text zeigt den vollkommenen Gehorsam Jesu gegenüber dem göttlichen Plan und seine Liebe, die sich in der Sendung des Trösters zeigt.
Apostelgeschichte 12.12 (Lutherbibel 1912) :Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER320
Der Weinstock und die Reben
Der Artikel „PER320 - Der Weinstock und die Reben“ behandelt die Lehre Jesu in Johannes 15:1-17 und verwendet das Bild vom Weinstock und den Reben, um die Beziehung zu seinen Jüngern zu veranschaulichen. Jesus stellt sich als die Quelle echter geistlicher Fruchtbarkeit dar und ruft zu einer gegenseitigen Verbundenheit auf, die auf Liebe und Gehorsam beruht.
Johannes 15.1-17 (Lutherbibel 1912) :Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner.Eine jeglich Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe.Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe!So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.Solches rede ich zu euch, auf daß meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete.Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER321
Persönliches Gespräch mit seinen Jüngern
Der Artikel analysiert die letzten Begegnungen Jesu mit seinen Jüngern und hebt ihre geistliche Verwandlung durch die göttliche Offenbarung hervor. Jesus nennt sie Freunde, nicht Knechte, und betont damit die Bedeutung der Liebe und der göttlichen Sendung. Der Bericht lädt dazu ein, Erwählung und Sendung in einer theologischen Kontinuität zu sehen.
Johannes 14.1-15 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu seinen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an Gott und glaubet an mich!In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten.Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin.Und wo ich hin gehe, das wißt ihr, und den Weg wißt ihr auch.Spricht zu ihm Thomas: HERR, wir wissen nicht, wo du hin gehst; und wie können wir den Weg wissen?Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.Spricht zu ihm Philippus: HERR, zeige uns den Vater, so genügt uns.Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.Glaubet mir, daß ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen.Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf daß der Vater geehrt werde in dem Sohne.Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebote.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER322
Warnung vor Verfolgung
Der Artikel erklärt die Warnung Jesu an seine Jünger vor der unausweichlichen Verfolgung, die sie erleiden werden. Anhand der Evangelien zeigt er, dass dieser Hass mit ihrer Zugehörigkeit zu Christus zusammenhängt. Jesus verspricht ihnen jedoch den Beistand des Heiligen Geistes, damit sie diese Prüfungen durchstehen.
Johannes 16.2 (Lutherbibel 1912) :Sie werden euch in den Bann tun. Es kommt aber die Zeit, daß wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER323
Jesus, der Messias, tröstet seine Jünger
In Johannes 16.5-15 tröstet Jesus seine Jünger und verheißt ihnen den Heiligen Geist, der sie nach seinem Weggang in die Wahrheit leiten soll. Dieser wichtige Abschnitt hebt die Sendung des Geistes hervor: die Welt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen und zugleich die Kontinuität der Lehre Jesu zu sichern.
Johannes 14.26 (Lutherbibel 1912) :Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER324
Jesus, der Messias, spricht von seinem bevorstehenden Tod
Der Artikel behandelt die Stelle, in der Jesus seinen bevorstehenden Tod ankündigt und seinen Jüngern Worte des Trostes und der Zusicherung des Sieges über das Böse durch die Auferstehung gibt.
Johannes 16.16-33 (Lutherbibel 1912) :Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen, denn ich gehe zum Vater.Da sprachen etliche unter seinen Jüngern untereinander: Was ist das, was er sagt zu uns: Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen, und: Ich gehe zum Vater?Da sprachen sie: Was ist das, was er sagt: Über ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet.Da merkte Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fragt ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen.Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden.Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist.Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.Und an dem Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er's euch geben.Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, daß eure Freude vollkommen sei.Solches habe ich zu euch durch Sprichwörter geredet. Es kommt aber die Zeit, daß ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater.An dem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten will;denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, darum daß ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin.Ich bin vom Vater ausgegangen und gekommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.Sprechen zu ihm seine Jünger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagst kein Sprichwort.Nun wissen wir, daß du alle Dinge weißt und bedarfst nicht, daß dich jemand frage; darum glauben wir, daß du von Gott ausgegangen bist.Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubet ihr?Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, daß ihr zerstreut werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich allein lasset. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER325
Das Abschiedsgebet: Jesus, der Messias, betet für sich selbst
Dieser Artikel behandelt das Abschiedsgebet Jesu im Johannesevangelium. Vor seiner Kreuzigung betet er nach dem göttlichen Plan laut für seine Jünger. Die in Jerusalem spielende Szene offenbart die Einheit zwischen Jesus und Gott und ist ein starkes Zeugnis, das den Glauben der Jünger festigt. Dieses Gebet unterstreicht, dass Jesus sich der kommenden Ereignisse bewusst ist, und seine Hingabe an seine erlösende Sendung.
Apostelgeschichte 12.12 (Lutherbibel 1912) :Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER326
Der Messias Jesus und seine Jünger singen die Psalmen
Der Artikel untersucht das Singen der Psalmen durch Jesus und seine Jünger nach dem Passah. Eingebettet in die jüdische Tradition, gewinnt dieser Augenblick für Jesus eine besondere geistliche Bedeutung als Auftakt zu seiner Kreuzigung.
Markus 14.26 (Lutherbibel 1912) :Und da sie den Lobgesang gesprochen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER327
Aufbruch zum Ölberg
Der Artikel behandelt den Aufbruch Jesu und seiner Jünger zum Ölberg nach dem letzten Abendmahl: Nachdem sie die Psalmen gesungen haben, begeben sie sich an einen Ort voller prophetischer Bedeutung, in der Nähe der Stätte der künftigen Kreuzigung.
Lukas 22.39 (Lutherbibel 1912) :Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach an den Ort.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER328
Halt in Gethsemane
Der Artikel ‚PER328 - Halt in Gethsemane‘ untersucht die Bedeutung der Episode von Gethsemane in den Evangelien. Er hebt das Leiden und das Gebet Jesu vor seiner Verhaftung hervor und deutet diesen Augenblick als Lehre über das Gebet und die Unterordnung unter den göttlichen Willen.
Markus 14.32 (Lutherbibel 1912) :Und sie kamen zu einem Hofe mit Namen Gethsemane. Und er sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis ich hingehe und bete.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER329
Der Kampf im Gebet
Der Artikel analysiert das Gebet Jesu in Gethsemane, das sein menschliches Leiden und seine Unterwerfung unter den göttlichen Willen veranschaulicht. Er hebt den historischen und schriftgemäßen Zusammenhang des Geschehens hervor und bietet eine theologische Betrachtung über die erlösende Sendung Jesu und die Mahnung, in der Prüfung zu wachen und zu beten.
Lukas 22.39-46 (Lutherbibel 1912) :Und er ging hinaus nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber seine Jünger nach an den Ort.Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet!Und er riß sich von ihnen einen Steinwurf weit und kniete nieder, beteteund sprach: Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.Und es kam, daß er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es ward aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde.Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafen vor Traurigkeitund sprach zu ihnen: Was schlafet ihr? Stehet auf und betet, auf das ihr nicht in Anfechtung fallet!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER330
Die von Judas Iskariot angeführte Schar trifft ein
Der Artikel behandelt die Verhaftung Jesu durch Judas Iskariot im Garten Gethsemane, wie sie in den Evangelien beschrieben wird. Er analysiert den Kontext und die Bedeutung dieses Schlüsselereignisses in der Passion Jesu und untersucht die Berichte von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
Johannes 18.2-12 (Lutherbibel 1912) :Judas aber, der ihn verriet, wußte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jüngern.Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisäer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen.Wie nun Jesus wußte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr?Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's! Judas aber, der ihn verriet, stand auch bei ihnen.Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's! wichen sie zurück und fielen zu Boden.Da fragte er sie abermals: Wen suchet ihr? Sie sprachen: Jesum von Nazareth.Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen!(Auf daß das Wort erfüllet würde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast.)Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus.Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat?Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihnLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER331
Die Verhaftung
Dieser Artikel behandelt die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane, wie sie in den Evangelien berichtet wird. Er hebt den Verrat des Judas und die Reaktion der Soldaten auf die Erklärung Jesu hervor, die seine Beherrschung der Lage offenbart.
Johannes 18.4-9 (Lutherbibel 1912) :Wie nun Jesus wußte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr?Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's! Judas aber, der ihn verriet, stand auch bei ihnen.Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's! wichen sie zurück und fielen zu Boden.Da fragte er sie abermals: Wen suchet ihr? Sie sprachen: Jesum von Nazareth.Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen!(Auf daß das Wort erfüllet würde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast.)Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER332
Der Widerstand des Jüngers Petrus und die Heilung des Malchus
Dieser Artikel behandelt die Verhaftung Jesu in Gethsemane, wo Petrus in einer impulsiven Geste dem Malchus das Ohr abschlägt. Jesus beruhigt die Lage, indem er Malchus heilt; so unterstreicht er seine göttliche Sendung und lehnt die Gewalt ab, entsprechend den Schriften. Er zeigt seine Souveränität und die göttliche Liebe selbst gegenüber denen, die ihn festnehmen.
Markus 14.47-49 (Lutherbibel 1912) :Einer aber von denen, die dabeistanden, zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen.Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehrt, und ihr habt mich nicht gegriffen, aber auf daß die Schrift erfüllt werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER333
Die Worte Jesu, des Messias, an die Menge bei der Verhaftung
Dieser Artikel untersucht die Verhaftung Jesu im Garten Gethsemane und hebt seine Gelassenheit und seine Bereitschaft hervor, den göttlichen Plan zu erfüllen. Durch seine Worte deckt er die Widersprüche der religiösen Autoritäten auf und unterstreicht seine Beherrschung der Lage, wobei er seine erlösende Sendung aus Liebe zur Menschheit offenbart.
Johannes 18.2 (Lutherbibel 1912) :Judas aber, der ihn verriet, wußte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jüngern.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER334
Die Flucht der Jünger
Der Artikel analysiert die Flucht der Jünger bei der Verhaftung Jesu und hebt ihre Angst und die Ruhe Jesu hervor. Er beschreibt die Verhaftung im Garten Gethsemane, die Auslegung der Evangelien und den Gegensatz zwischen der Panik der Jünger und der Souveränität Jesu.
Matthäus 26.36-56 (Lutherbibel 1912) :Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzet euch hier, bis daß ich dorthin gehe und bete.Und nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen.Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibet hier und wachet mit mir!Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnet ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen?Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.Zum andernmal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille!Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs.Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum drittenmal und redete dieselben Worte.Da kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Ach wollt ihr nur schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist hier, daß des Menschen Sohn in der Sünder Hände überantwortet wird.Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät!Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, der Zwölf einer, und mit ihm eine große Schar, mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volks.Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist's; den greifet.Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Gegrüßet seist du, Rabbi! und küßte ihn.Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, warum bist du gekommen? Da traten sie hinzu und legten die Hände an Jesus und griffen ihn.Und siehe, einer aus denen, die mit Jesus waren, reckte die Hand aus und zog sein Schwert aus und schlug des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.Oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen Engel?Wie würde aber die Schrift erfüllet? Es muß also gehen.Zu der Stunde sprach Jesus zu den Scharen: Ihr seid ausgegangen wie zu einem Mörder, mit Schwertern und Stangen, mich zu fangen. Bin ich doch täglich gesessen bei euch und habe gelehrt im Tempel, und ihr habt mich nicht gegriffen.Aber das ist alles geschehen, daß erfüllet würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn die Jünger und flohen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER335
Die Vorführung beim früheren Hohenpriester Hanna
Der Artikel untersucht das Erscheinen Jesu vor Hanna, dem früheren Hohenpriester, und erklärt seinen fortdauernden Einfluss sowie die politische Tragweite des Ereignisses. Johannes liefert diese Einzelheiten, um die Verflechtung religiöser und politischer Interessen im Prozess Jesu zu zeigen.
Johannes 3.16-17 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER336
Die Überführung zum amtierenden Hohenpriester Kajaphas
Der Artikel analysiert die Überführung Jesu zu Kajaphas und hebt hervor, wie die jüdischen Behörden eine rasche Verurteilung mit dem Anschein von Rechtmäßigkeit planten. Mehrere Anhänge beleuchten den historischen Zusammenhang, und die Evangelien beschreiben die Ereignisse im Einzelnen.
Johannes 18.19-24 (Lutherbibel 1912) :Aber der Hohepriester fragte Jesum um seine Jünger und um seine Lehre.Jesus antwortete ihm: Ich habe frei öffentlich geredet vor der Welt; ich habe allezeit gelehrt in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet.Was fragst du mich darum? Frage die darum, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistanden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten?Jesus antwortete: Habe ich übel geredet, so beweise es, daß es böse sei; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich?Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER337
Die Apostel Petrus und Johannes im Hof des Hauses des Kajaphas
Dieser Artikel schildert die dramatische Szene, in der die Apostel Petrus und Johannes Jesus in den Hof des Kajaphas folgen, und offenbart ihre Treue und Schwäche mitten im Leiden Jesu. Die biblischen Stellen beschreiben ihren Versuch, trotz der Angst vor Folgen in der Nähe Jesu zu bleiben. Dieser Moment symbolisiert einen Schlüsselpunkt der Evangelien und hebt die menschliche Natur angesichts der göttlichen Sendung hervor.
Lukas 22.54-55 (Lutherbibel 1912) :Sie griffen ihn aber und führten ihn hin und brachten ihn in des Hohenpriesters Haus. Petrus aber folgte von ferne.Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich unter sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER338
Die Vorführung vor dem Hohen Rat
Dieser Artikel untersucht die Vorführung Jesu vor dem Hohen Rat vor seiner Kreuzigung nach den Evangelien und zeigt die Verletzung des jüdischen Rechts durch einen nächtlichen Prozess auf. Strategisch von Kajaphas inszeniert, um die Menge zu umgehen, veranschaulicht dieses Gericht zentrale theologische und historische Fragen.
Johannes 18.19-24 (Lutherbibel 1912) :Aber der Hohepriester fragte Jesum um seine Jünger und um seine Lehre.Jesus antwortete ihm: Ich habe frei öffentlich geredet vor der Welt; ich habe allezeit gelehrt in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet.Was fragst du mich darum? Frage die darum, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistanden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten?Jesus antwortete: Habe ich übel geredet, so beweise es, daß es böse sei; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich?Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER339
Die Misshandlungen beginnen
Der Artikel behandelt die Misshandlungen, die Jesus vor der Kreuzigung zugefügt wurden, und konzentriert sich auf die Auslegung der Evangelienberichte. Er untersucht, wie der Hohe Rat die Anschuldigungen manipulierte, um die Unterstützung der römischen Behörden zu gewinnen, und so einen religiösen Vorwurf in einen politischen Aufruhr verwandelte.
Johannes 18.19-24 (Lutherbibel 1912) :Aber der Hohepriester fragte Jesum um seine Jünger und um seine Lehre.Jesus antwortete ihm: Ich habe frei öffentlich geredet vor der Welt; ich habe allezeit gelehrt in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet.Was fragst du mich darum? Frage die darum, die gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe.Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistanden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten?Jesus antwortete: Habe ich übel geredet, so beweise es, daß es böse sei; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich?Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER340
Die Verleugnung des Apostels Petrus, begleitet vom Apostel Johannes
Dieser Artikel beschreibt die in den Evangelien berichtete Verleugnung des Apostels Petrus, als er seinen Meister Jesus dreimal verleugnet. Der Artikel beleuchtet die genauen Umstände dieses Ereignisses und untersucht die Rolle des Apostels Johannes. Indem die verschiedenen Fassungen der Evangelien einander gegenübergestellt werden, wird dieser tragische Augenblick im historischen und religiösen Zusammenhang der damaligen Zeit eingehend analysiert.
Lukas 22.56-62 (Lutherbibel 1912) :Da sah ihn eine Magd sitzen bei dem Licht und sah genau auf ihn und sprach: Dieser war auch mit ihm.Er aber verleugnete ihn und sprach: Weib, ich kenne ihn nicht.Und über eine kleine Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch deren einer. Petrus aber sprach: Mensch ich bin's nicht.Und über eine Weile, bei einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrlich dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer.Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, als er noch redete, krähte der Hahn.Und der HERR wandte sich um und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des HERRN Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe denn der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER341
Die Vorführung vor Pontius Pilatus
Die Perikope PER341 rekonstruiert die Vorführung Jesu vor Pontius Pilatus am Freitagmorgen gegen 6.45 Uhr, nach seiner nächtlichen Verurteilung durch den Hohen Rat. Durch den Vergleich von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes analysiert der Artikel die genaue Chronologie, die Rolle des Kajaphas, die Weigerung der religiösen Führer, das Prätorium zu betreten, und das Gespräch zwischen Jesus und Pilatus, der als Einziger befugt war, ein Todesurteil auszusprechen.
Matthäus 27.1-2 (Lutherbibel 1912) :Des Morgens aber hielten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volks einen Rat über Jesus, daß sie ihn töteten.Und banden ihn, führten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger Pontius Pilatus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER342
Das tragische Ende des Judas Iskariot
Nur Matthäus berichtet vom tragischen Ende des Judas Iskariot. Nach der Verurteilung Jesu wirft Judas, von Reue überwältigt, die dreißig Silberstücke in das Heiligtum des Tempels und nimmt sich das Leben. Die Priester kaufen mit diesem Geld den Töpferacker, der Hakeldama genannt wird. Diese Episode zeigt die Unwiderruflichkeit des Verrats und die Verzweiflung eines Menschen, der unfähig ist, Vergebung anzunehmen.
Matthäus 27.3-9 (Lutherbibel 1912) :Da das sah Judas, der ihn verraten hatte, daß er verdammt war zum Tode, gereute es ihn, und brachte wieder die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und den Ältestenund sprach: Ich habe übel getan, daß ich unschuldig Blut verraten habe.Sie sprachen: Was geht uns das an? Da siehe du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, hob sich davon, ging hin und erhängte sich selbst.Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskasten legen, denn es ist Blutgeld.Sie hielten aber einen Rat und kauften den Töpfersacker darum zum Begräbnis der Pilger.Daher ist dieser Acker genannt der Blutacker bis auf den heutigen Tag.Da ist erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, da er spricht: “Sie haben genommen dreißig Silberlinge, damit bezahlt war der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER343
Vorführung vor dem „König“ Antipas
Jesus wird von Pilatus zu Herodes Antipas, dem Tetrarchen von Galiläa, geschickt, der sich in Jerusalem aufhält. Herodes, vom Spektakulären fasziniert, hofft auf ein Wunder, stößt aber auf das völlige Schweigen Jesu. Gekränkt verspottet er ihn, legt ihm ein glänzendes Gewand um und schickt ihn zu Pilatus zurück. Ironischerweise versöhnt diese Episode Pilatus und Herodes. Nur Lukas berichtet von dieser Vorführung (Lukas 23.6-12), die am Freitagmorgen der Passion gegen 7:30 Uhr stattfand.
Lukas 23.6-12 (Lutherbibel 1912) :Da aber Pilatus Galiläa hörte, fragte er, ob er aus Galiläa wäre.Und als er vernahm, daß er unter des Herodes Obrigkeit gehörte, übersandte er ihn zu Herodes, welcher in den Tagen auch zu Jerusalem war.Da aber Herodes Jesum sah, ward er sehr froh; denn er hätte ihn längst gern gesehen, denn er hatte viel von ihm gehört, und hoffte, er würde ein Zeichen von ihm sehen.Und er fragte ihn mancherlei; er antwortete ihm aber nichts.Die Hohenpriester aber und Schriftgelehrten standen und verklagten ihn hart.Aber Herodes mit seinem Hofgesinde verachtete und verspottete ihn, legte ihm ein weißes Kleid an und sandte ihn wieder zu Pilatus.Auf den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER344
Die Rückkehr vor Pontius Pilatus
Die Perikope PER344 analysiert die Rückkehr Jesu vor Pontius Pilatus nach seinem Erscheinen vor Herodes Antipas, eine Episode, die nur Lukas berichtet. Da Pilatus nach römischem Recht keine todeswürdige Schuld findet, versucht er, dem Druck der jüdischen religiösen Führer zu widerstehen. Der Artikel bietet eine genaue chronologische Rekonstruktion des Freitagmorgens der Passion und wirft die sprachliche Frage nach dem Austausch zwischen Jesus und Pilatus auf, der wahrscheinlich auf Griechisch geführt wurde.
Johannes 18.31 (Lutherbibel 1912) :Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand töten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER345
Die Freilassung eines Gefangenen
Beim Prozess Jesu vor Pontius Pilatus versucht der römische Statthalter, den Passahbrauch der Freilassung eines Gefangenen zu nutzen, um Jesus nicht verurteilen zu müssen. Er schlägt der Menge vor, zwischen Jesus und Barabbas, einem berüchtigten Verbrecher, zu wählen, in der Überzeugung, das Volk werde die richtige Wahl treffen. Das Eingreifen seiner Frau verstärkt sein Zögern. Diese Szene, die in allen vier Evangelien bezeugt ist, zeigt die Manipulation durch die religiösen Autoritäten und weist theologisch auf die stellvertretende Erlösung voraus.
Johannes 19.15 (Lutherbibel 1912) :Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem! kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König denn den Kaiser.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER346
Die Hartnäckigkeit des Hohen Rates, offizielle Verurteilung
PER346 analysiert die offizielle Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus unter dem unnachgiebigen Druck des Hohen Rates. In Jerusalem fordert am Freitagmorgen die von den religiösen Führern aufgehetzte Menge die Kreuzigung. Pilatus, politisch in die Enge getrieben, gibt nach, obwohl es keinen stichhaltigen Grund gibt. Die Studie behandelt die Unregelmäßigkeiten des Prozesses und die chronologische Frage der „sechsten Stunde“ in Johannes 19.14 anhand eines synoptischen Zugangs zu den vier Evangelien.
Johannes 19.15 (Lutherbibel 1912) :Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem! kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König denn den Kaiser.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER347
Die verschiedenen Misshandlungen und die Geißelung
PER347 analysiert die Geißelung und die Misshandlungen, die Jesus im Prätorium des Pontius Pilatus am Freitagmorgen der Passion zugefügt wurden. Diese standardisierte römische Praxis vor der Kreuzigung wird von soldatischem Spott begleitet (Dornenkrone, Purpurmantel). Der Artikel vergleicht die Berichte von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in einem synoptischen Ansatz und hebt die institutionelle Gewalt Roms sowie die bewahrte Würde Jesu trotz der Schmähungen hervor.
Markus 15.6-19 (Lutherbibel 1912) :Er pflegte aber ihnen auf das Osterfest einen Gefangenen loszugeben, welchen sie begehrten.Es war aber einer, genannt Barabbas, gefangen mit den Aufrührern, die im Aufruhr einen Mord begangen hatten.Und das Volk ging hinauf und bat, daß er täte, wie er pflegte.Pilatus aber antwortete ihnen: Wollt ihr, daß ich euch den König der Juden losgebe?Denn er wußte, daß ihn die Hohenpriester aus Neid überantwortet hatten.Aber die Hohenpriester reizten das Volk, das er ihnen viel lieber den Barabbas losgäbe.Pilatus aber antwortete wiederum und sprach zu ihnen: Was wollt ihr denn, daß ich tue dem, den ihr beschuldigt, er sei der König der Juden?Sie schrieen abermals: Kreuzige ihn!Pilatus aber sprach zu ihnen: Was hat er Übles getan? Aber sie schrieen noch viel mehr: Kreuzige ihn!Pilatus aber gedachte, dem Volk genugzutun, und gab ihnen Barabbas los, und geißelte Jesum und überantwortete ihn, daß er gekreuzigt würde.Die Kriegsknechte aber führten ihn hinein in das Richthaus und riefen zusammen die ganze Scharund zogen ihm einen Purpur an und flochten eine dornene Krone und setzten sie ihm auf,und fingen an, ihn zu grüßen: Gegrüßet seist du, der Juden König!Und schlugen ihm das Haupt mit dem Rohr und verspeiten ihn und fielen auf die Kniee und beteten ihn an.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER348
Die Bemühungen des Pilatus, Jesus zu retten
Die Perikope PER348 untersucht die wiederholten Versuche des Pontius Pilatus, Jesus beim Prozess vor dem Prätorium in Jerusalem an einem Freitagmorgen zu retten. Sie stützt sich hauptsächlich auf Johannes 19.4-15 und zeichnet die politischen und religiösen Zwänge nach, die Pilatus dazu bringen, Jesus trotz seiner Überzeugung von dessen Unschuld zu verurteilen. Diese Stelle offenbart die Spannung zwischen Gerechtigkeit, politischer Macht und religiöser Autorität während der Passion Christi.
Johannes 19.5 (Lutherbibel 1912) :Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone und ein Purpurkleid. Und er spricht zu ihnen: Sehet, welch ein Mensch!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER349
Der Titulus des Pilatus
Der Titulus des Pilatus ist die Tafel am Kreuz Jesu mit der Aufschrift 'Jesus von Nazareth, der König der Juden', verfasst auf Hebräisch, Lateinisch und Griechisch. Pilatus beharrt auf dieser Formulierung trotz des Protests der Hohenpriester und behauptet so eine symbolische Autorität, nachdem er bei der Verurteilung nachgegeben hat. Diese Handlung offenbart eine tragische Ironie: Die Inschrift verkündet öffentlich das Königtum Jesu genau im Augenblick seines Todes.
Matthäus 27.22 (Lutherbibel 1912) :Pilatus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Christus? Sie sprachen alle: Laß ihn kreuzigen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER350
Der Weg zum Berg Golgatha, Hilfe durch Simon von Kyrene
PER350 untersucht den Weg Jesu zum Berg Golgatha, ausgehend vom Prätorium des Pilatus. Von der Geißelung geschwächt, kann Jesus sein Kreuz nicht mehr allein tragen. Simon von Kyrene wird von den Soldaten dazu gezwungen. Lukas erwähnt weinende Frauen in der Menge, Matthäus berichtet, dass Jesus ein betäubendes Getränk ablehnt. Markus nennt Simon als Vater von Alexander und Rufus, die in den ersten christlichen Gemeinden bekannt waren. Eine Synopse von Matthäus, Markus und Lukas beleuchtet diese Episode unmittelbar vor der Kreuzigung, die auf den Freitagmorgen gegen 9 Uhr datiert wird.
Johannes 19.15 (Lutherbibel 1912) :Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem! kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König denn den Kaiser.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER351
Worte an die Frauen
Auf dem Weg nach Golgatha wendet sich Jesus an die Frauen von Jerusalem, die um ihn weinen. Weit davon entfernt, sich auf sein eigenes Leiden zu konzentrieren, warnt er sie prophetisch vor einem schrecklichen Gericht, das über die Stadt kommen wird. Diese Episode, die nur bei Lukas vorkommt, zeigt Jesus als großen Propheten, der bis zuletzt um das Heil anderer besorgt ist, und kündigt die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 an.
Lukas 23.27 (Lutherbibel 1912) :Es folgte ihm aber nach ein großer Haufe Volks und Weiber, die beklagten und beweinten ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER352
Die Kreuzigung
Die Perikope PER352 analysiert die Kreuzigung Jesu auf dem Berg Golgatha anhand der vier Evangelien. Sie datiert das Ereignis auf etwa 9 Uhr an einem Freitagmorgen und untersucht die Erfüllung der Prophezeiungen (Jesaja 53,12; Psalm 22,19), die technischen Einzelheiten der Kreuzigung, die königliche Inschrift und den Spott der Zeugen. Eine sorgfältige synoptische Lesart, die Geschichte, Chronologie und Theologie miteinander verbindet.
Lukas 23.32 (Lutherbibel 1912) :Es wurden aber auch hingeführt zwei andere, Übeltäter, daß sie mit ihm abgetan würden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER353
Die Verteilung der Kleider und der Spott
Die Perikope PER353 untersucht die Verteilung der Kleider Jesu und die Verspottung bei seiner Kreuzigung auf Golgota. Die vier Evangelien stimmen in dieser Episode überein: Die Soldaten werfen das Los um das nahtlose Untergewand und erfüllen damit Psalm 22.19. Lukas berichtet vom Vergebungsgebet Jesu für seine Peiniger, Markus von seinem Schrei der Gottverlassenheit und Matthäus vom Spott der Vorübergehenden und der religiösen Führer. Dieser synoptische Artikel arbeitet den theologischen Reichtum jedes Evangelienberichts heraus.
Johannes 19.17 (Lutherbibel 1912) :Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, welche heißt auf hebräisch Golgatha.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER354
Das Gespräch mit den beiden Übeltätern an seiner Seite
Perikope 354 analysiert das einzigartige Gespräch, das Lukas zwischen Jesus und den beiden neben ihm gekreuzigten Übeltätern überliefert (Lk 23,39-43). Der eine verspottet Jesus, der andere erkennt seine Schuld an, bekennt die Unschuld Jesu und bittet darum, in sein Reich aufgenommen zu werden. Jesus verheißt ihm das Paradies „heute“. Diese Stelle offenbart ein zentrales theologisches Paradox: Jesus rettet vom Kreuz aus und zeigt eine geistliche Autorität gerade dort, wo alles ihr zu widersprechen scheint.
Lukas 23.40 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER355
Der Dialog Jesu mit Johannes und den Frauen
Am Fuß des Kreuzes vertraut Jesus seine Mutter Maria Johannes an, dem geliebten Jünger (Johannes 19.25-27). Als einziges Evangelium berichtet Johannes diese Szene und betont die mutige Anwesenheit der Frauen und des Johannes auf Golgatha. Dieses Gespräch hat eine doppelte Tragweite: eine menschliche, indem Jesus seine Verantwortung als Sohn wahrnimmt, und eine geistliche, indem er eine neue Familie begründet, die auf dem Glauben und nicht auf dem Blut beruht. Johannes gehorcht sofort und bezeugt damit seine Treue.
Lukas 23.26-49 (Lutherbibel 1912) :Und als sie ihn hinführten, ergriffen sie einen, Simon von Kyrene, der kam vom Felde, und legten das Kreuz auf ihn, daß er's Jesu nachtrüge.Es folgte ihm aber nach ein großer Haufe Volks und Weiber, die beklagten und beweinten ihn.Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: Ihr Töchter von Jerusalem, weinet nicht über mich, sondern weinet über euch selbst und über eure Kinder.Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäugt haben!Dann werden sie anfangen, zu sagen zu den Bergen: Fallet über uns! und zu den Hügeln: Decket uns!Denn so man das tut am grünen Holz, was will am dürren werden?Es wurden aber auch hingeführt zwei andere, Übeltäter, daß sie mit ihm abgetan würden.Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken.Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum.Und das Volk stand und sah zu. Und die Obersten samt ihnen spotteten sein und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er Christus, der Auserwählte Gottes.Es verspotteten ihn auch die Kriegsknechte, traten zu ihm und brachten ihm Essigund sprachen: Bist du der Juden König, so helf dir selber!Es war aber auch oben über ihm geschrieben die Überschrift mit griechischen und lateinische und hebräischen Buchstaben: Dies ist der Juden König.Aber der Übeltäter einer, die da gehenkt waren, lästerte ihn und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selber und uns!Da antwortete der andere, strafte ihn und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?Und wir zwar sind billig darin, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeschicktes getan.Und er sprach zu Jesu: HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.Und es war um die sechste Stunde, und es ward eine Finsternis über das ganze Land bis an die neunte Stunde,und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels zerriß mitten entzwei.Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt, verschied er.Da aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach: Fürwahr, dieser ist ein frommer Mensch gewesen!Und alles Volk, das dabei war und zusah, da sie sahen, was da geschah, schlugen sich an ihre Brust und wandten wieder um.Es standen aber alle seine Bekannten von ferne und die Weiber, die ihm aus Galiläa waren nachgefolgt, und sahen das alles.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER356
Die Nacht am Mittag
Die Perikope 356 untersucht das Auftreten von Finsternis bei der Kreuzigung Jesu, von Mittag bis 15 Uhr, wie es die drei Synoptiker berichten. Dieses kosmische Ereignis wird in seinen chronologischen und theologischen Dimensionen betrachtet: als Zeichen göttlichen Gerichts, als Erfüllung von Prophezeiungen (Amos 8,9; Jesaja 53) und als schamvoller Schleier über der Schmach des Kreuzes. Es geht den letzten Worten Jesu und seinem Tod voraus.
Joel 2.10 (Lutherbibel 1912) :Vor ihm zittert das ganze Land und bebt der Himmel; Sonne und Mond werden finster, und die Sterne verhalten ihren Schein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER357
Der Tod des Messias Jesus
Die Perikope PER357 analysiert den Tod Jesu am Kreuz auf Golgatha am Freitag, dem 1. April des Jahres 33, gegen 15 Uhr, anhand der vier Evangelienberichte. Matthäus und Markus stehen einander sehr nahe; Lukas berichtet die letzten Worte Jesu und die Reaktion des Hauptmanns; Johannes, als unmittelbarer Zeuge, erläutert die Ereignisse nach dem Tod und ihre prophetische Erfüllung. Der Artikel enthält eine genaue Chronologie der drei Tage und drei Nächte nach dem jüdischen Kalender.
Lukas 23.46 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt, verschied er.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER358
Die Präzisierungen des Johannes
Johannes 19.31-37 berichtet Einzelheiten, die nur er überliefert, über die Ereignisse nach dem Tod Jesu: die Bitte der jüdischen Behörden, die Leichname vor dem Passah-Sabbat abzunehmen, das Crurifragium, das an den Räubern, nicht aber an dem bereits gestorbenen Jesus vollzogen wurde, und die Lanze, die seine Seite durchbohrte. Johannes bezeugt als Augenzeuge die Wirklichkeit des Todes Christi und die Erfüllung der Schrift im Blick auf das Passahlamm.
Johannes 19.33 (Lutherbibel 1912) :Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER359
Die außergewöhnlichen Zeichen beim Tod Jesu
Beim Tod Jesu auf Golgatha geschehen mehrere außergewöhnliche Zeichen: Der Vorhang des Tempels reißt von oben bis unten entzwei und symbolisiert den unmittelbaren Zugang zu Gott; ein Erdbeben erschüttert die Gegend; Felsen spalten sich und Gräber öffnen sich. Diese vor allem von Matthäus berichteten Erscheinungen bedeuten das Ende des alten Bundes, den Anbruch eines neuen und den Sieg Christi über den Tod, bestätigt durch das Bekenntnis des römischen Hauptmanns.
Hebräer 10.19-22 (Lutherbibel 1912) :So wir denn nun haben, liebe Brüder, die Freudigkeit zum Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu,welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch,und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes:so lasset uns hinzugehen mit wahrhaftigem Herzen in völligem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER360
Die bei der Kreuzigung anwesenden Jünger
PER360 untersucht die Jünger, die bei der Kreuzigung Jesu auf Golgota anwesend waren, im Abgleich der vier Evangelien. Es waren mehrheitlich Frauen — Maria, die Mutter Jesu, Maria Magdalena, Salome, Maria, die Frau des Klopas — sowie der Apostel Johannes, der einzige erwähnte Mann. Ihr Mut steht im Gegensatz zur Flucht der männlichen Jünger. Jesus vertraut seine Mutter Johannes an, eine Geste tiefer Menschlichkeit. Eine übernatürliche Finsternis bedeckt die Szene von zwölf bis 15 Uhr, am Freitag, dem 1. April 33.
Markus 14.50 (Lutherbibel 1912) :Und die Jünger verließen ihn alle und flohen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER361
Josef von Arimathäa bittet um den Leichnam Jesu
Josef von Arimathäa, ein angesehenes Mitglied des Hohen Rates und heimlicher Jünger Jesu, bittet Pilatus mutig um die Herausgabe des Leichnams des Gekreuzigten. In Begleitung des Nikodemus sorgt er vor Beginn des Sabbats für ein würdiges Begräbnis in seinem eigenen neuen Grab. Diese Episode, von allen vier Evangelien bezeugt, veranschaulicht den Übergang von der Zurückhaltung zu einem öffentlichen Glaubensakt in dem Augenblick, in dem die engsten Jünger im Verborgenen bleiben.
Matthäus 27.45 (Lutherbibel 1912) :Und von der sechsten Stunde an ward eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER362
Josef von Arimathäa und Nikodemus legen den Leichnam Jesu ins Grab
Josef von Arimathäa und Nikodemus, zwei Jesus wohlgesinnte Mitglieder des Hohen Rates, bestatten seinen Leichnam am Freitag, dem 1. April 33, vor dem Sabbat. Nikodemus bringt eine große Menge Gewürze, Josef stellt sein neues Grab zur Verfügung. Ihre mutige und öffentliche Tat, nach jüdischem Brauch vollzogen, verleiht dem Begräbnis des Messias eine königliche und ehrenvolle Würde und markiert ihr Heraustreten aus der Verborgenheit nach der Kreuzigung.
Markus 15.46-47 (Lutherbibel 1912) :Und er kaufte eine Leinwand und nahm ihn ab und wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein Grab, das war in einen Felsen gehauen, und wälzte einen Stein vor des Grabes Tür.Aber Maria Magdalena und Maria, des Joses Mutter, schauten zu, wo er hingelegt ward.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER363
Der Besuch der Abgesandten des Hohen Rates bei Pilatus
Diese Perikope, die nur bei Matthäus vorkommt, berichtet vom Besuch der Abgesandten des Hohen Rates bei Pilatus am Samstagmorgen, um eine Wache für das Grab Jesu zu erhalten. Aus Furcht vor dem Gerücht einer Auferstehung lassen sie das Grab versiegeln. Pilatus, pragmatisch, gibt ihrer Bitte nach. Diese Episode offenbart die Spannungen zwischen der jüdischen religiösen Führung und der römischen Obrigkeit und bereitet unmittelbar den Auferstehungsbericht vor.
Markus 15.42-47 (Lutherbibel 1912) :Und am Abend, dieweil es der Rüsttag war, welcher ist der Vorsabbat,kam Joseph von Arimathia, ein ehrbarer Ratsherr, welcher auch auf das Reich Gottes wartete. Der wagte es und ging hinein zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu.Pilatus aber verwunderte sich, daß er schon tot war, und rief den Hauptmann und fragte ihn, ob er schon lange gestorben wäre.Und als er's erkundet von dem Hauptmann, gab er Joseph den Leichnam.Und er kaufte eine Leinwand und nahm ihn ab und wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein Grab, das war in einen Felsen gehauen, und wälzte einen Stein vor des Grabes Tür.Aber Maria Magdalena und Maria, des Joses Mutter, schauten zu, wo er hingelegt ward.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Biblische Prophezeiungen und die „Endzeit“
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DAN000
Allgemeine Einführung in das Buch Daniel
Allgemeine Einführung in das Buch Daniel, einen bedeutenden prophetischen Text des Alten Testaments. Der Beitrag legt die geschichtlichen, literarischen und theologischen Grundlagen dar, die zum Verständnis dieses apokalyptischen Buches nötig sind, und behandelt dabei den Aufbau, den Verfasser, die Hauptthemen und die exegetischen Debatten über seine Datierung und Zuverlässigkeit.
Daniel 1.1-6 (Lutherbibel 1912) :Im dritten Jahr des Reiches Jojakims, des Königs in Juda, kam Nebukadnezar, der König zu Babel, vor Jerusalem und belagerte es.Und der Herr übergab ihm Jojakim, den König Juda's, und etliche Gefäße aus dem Hause Gottes; die ließ er führen ins Land Sinear in seines Gottes Haus und tat die Gefäße in seines Gottes Schatzkammer.Und der König sprach zu Aspenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte aus den Kindern Israel vom königlichen Stamm und Herrenkinder wählenKnaben, die nicht gebrechlich wären, sondern schöne, vernünftige, weise, kluge und verständige, die da geschickt wären, zu dienen an des Königs Hofe und zu lernen chaldäische Schrift und Sprache.Solchen bestimmte der König, was man ihnen täglich geben sollte von seiner Speise und vom Wein, den er selbst trank, daß sie also drei Jahre auferzogen würden und darnach dem König dienen sollten.Unter diesen war Daniel, Hananja, Misael und Asarja von den Kindern Juda.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Verlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen
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APO003
Schein oder Wahrheit
APO003 analysiert das 3. Kapitel der Offenbarung und seine drei Sendschreiben an die Gemeinden von Sardes, Philadelphia und Laodizea. Diese Botschaften des auferstandenen Christus stellen drei zeitlose geistliche Diagnosen: der leblose Schein, die demütige Treue und die selbstzufriedene Lauheit. Jeder Brief folgt einem genauen Aufbau und richtet sich an alle Generationen von Gläubigen; er lädt sie ein, ihren wirklichen geistlichen Zustand zu erkennen und im Glauben standhaft zu bleiben.
Offenbarung 3.8 (Lutherbibel 1912) :Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Auferstehung und die verschiedenen Erscheinungen
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PER364
Die Frauen gehen zum Grab
Die Perikope 364 berichtet vom Aufbruch der Frauen zum Grab Jesu am frühen Sonntagmorgen, was von allen vier Evangelien bezeugt wird. Aus Treue und Verbundenheit mit Jesus bringen sie Gewürze mit, ohne eine Auferstehung zu erwarten. Der Artikel hebt ihre Beständigkeit angesichts des Versagens der Apostel hervor, ihr Unverständnis gegenüber den Ankündigungen der Auferstehung und ihre Unkenntnis der am Grab aufgestellten Wachen. Eine gründliche synoptische Analyse im Rahmen von Passion und Auferstehung.
Markus 16.1-2 (Lutherbibel 1912) :Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezerei, auf daß sie kämen und salbten ihn.Und sie kamen zum Grabe am ersten Tag der Woche sehr früh, da die Sonne aufging.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER365
Der Stein wird weggewälzt, das Erdbeben
Am Ostermorgen gehen treue Frauen zum Grab Jesu, um die Bestattungsriten zu vollenden. Sie finden den weggerollten Stein und das leere Grab vor. Der Artikel untersucht ihre Treue im Gegensatz zur Flucht der Apostel, ihre Verbundenheit mit Jesus und das allgemeine Unverständnis angesichts der Ankündigungen der Auferstehung. Ein synoptischer Ansatz vergleicht Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu diesem grundlegenden Ereignis.
Matthäus 16.21 (Lutherbibel 1912) :Von der Zeit an fing Jesus an und zeigte seinen Jüngern, wie er müßte hin gen Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER366
Die Botschaft der Engel
Die Perikope PER366 analysiert die Botschaft der Engel an die Frauen am Grab, am Sonntagmorgen der Auferstehung. Im Vergleich von Matthäus, Markus und Lukas untersucht sie die Unterschiede bei der Zahl der Engel, beim verwendeten Wortschatz und bei der Rolle der Frauen als erste Zeuginnen. Diese Abweichungen spiegeln die redaktionelle Freiheit der Evangelisten wider und sind Hinweise auf die historische Echtheit des Auferstehungsberichts.
Matthäus 28.2-4 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des HERRN kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf.Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee.Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER367
Die Frauen warnen die Jünger
Die Perikope 367 untersucht den Moment, in dem die Frauen die Jünger von der Auferstehung benachrichtigen, und vergleicht dazu Matthäus 28.8, Markus 16.9-11, Lukas 24.9-11 und Johannes 20.2. Dabei zeigt sich ein bemerkenswerter Unterschied: Maria von Magdala scheint die Botschaft der Engel nicht zu kennen, anders als die übrigen Frauen. Die Annahme, dass Maria schon vor der Erscheinung der Engel aufgebrochen war, erlaubt es, die Berichte zu harmonisieren und ihr anhaltendes Unverständnis vor dem leeren Grab zu erklären.
Markus 16.5-7 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich.Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, da sie ihn hinlegten!Gehet aber hin und sagt's seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa, da werdet ihr ihn sehen, wie er gesagt hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER368
Die Reaktion von Petrus und Johannes
Die Perikope 368 untersucht die Reaktion von Petrus und Johannes nach dem Zeugnis der Maria von Magdala über das leere Grab. Die beiden Apostel laufen zur Grabstätte, finden dort die Leinentücher und das zusammengewickelte Schweißtuch, begreifen aber die Wirklichkeit der Auferstehung noch nicht. Der Artikel harmonisiert die Berichte von Lukas 24.12 und Johannes 20.3-12, unterscheidet zwei aufeinanderfolgende Meldungen an die Jünger und hebt das anfängliche Unverständnis gegenüber den Weissagungen Jesu über seine Auferstehung hervor.
Matthäus 16.21 (Lutherbibel 1912) :Von der Zeit an fing Jesus an und zeigte seinen Jüngern, wie er müßte hin gen Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER369
Maria von Magdala bleibt am Grab
Diese Perikope, eine Episode, die nur bei Johannes vorkommt (Johannes 20.11), beschreibt, wie Maria von Magdala nach dem Weggang von Petrus und Johannes allein am Grab bleibt. Als treue Zeugin seit dem Wirken Jesu deutet sie das Verschwinden des Leichnams zunächst als Wegnahme, bevor sie die erste Person wird, der der Auferstandene persönlich erscheint. Der Artikel bietet eine chronologische Analyse und eine Harmonisierung der Evangelienberichte von der Auferstehung.
Johannes 20.1 (Lutherbibel 1912) :Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, daß der Stein vom Grabe hinweg war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER370
Erste Erscheinung des Messias Jesus vor Maria von Magdala
Die Perikope PER370 analysiert die erste Erscheinung des auferstandenen Christus vor Maria von Magdala am Morgen des Sonntags, 3. April 33 n. Chr., beim Grab in Jerusalem. Der Bericht findet sich vor allem bei Johannes (Joh 20,11-18) und wird von Markus bestätigt (Mk 16,9). Diese Begegnung offenbart Marias anfängliche Unkenntnis von der Auferstehung, ihre Verwechslung Jesu mit einem Gärtner und die besondere Natur der Erscheinungen an Ostern. Der Artikel verfolgt eine strenge synoptische Methode, indem er die Evangelien einander gegenüberstellt.
Johannes 20.12-13 (Lutherbibel 1912) :und sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, einen zu den Häupten und eine zu den Füßen, da sie den Leichnam hin gelegt hatten.Und diese sprachen zu ihr: Weib, was weinest du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen HERRN weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hin gelegt haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER371
Zweite Erscheinung des Messias Jesus vor den anderen Frauen
Die Perikope PER371 analysiert die zweite Erscheinung des auferstandenen Jesus vor den Frauen (Mt 28.9-10), am Sonntagmorgen in der Nähe des Grabes in Jerusalem. Der Artikel harmonisiert die scheinbare Spannung zwischen Markus (Schweigen und Furcht der Frauen) und Matthäus (Begegnung mit Jesus) und zeigt, dass sich diese Berichte ergänzen: Markus beschreibt die unmittelbare Reaktion des Entsetzens, Matthäus fügt die Freude hinzu. Nur Matthäus berichtet von dieser besonderen Erscheinung.
Lukas 24.13-35 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, zwei aus ihnen gingen an demselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem sechzig Feld Wegs weit; des Name heißt Emmaus.Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.Und es geschah, da sie so redeten und befragten sich miteinander, nahte sich Jesus zu ihnen und wandelte mit ihnen.Aber ihre Augen wurden gehalten, daß sie ihn nicht kannten.Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr zwischen euch handelt unterwegs, und seid traurig?Da antwortete einer mit Namen Kleophas und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremdlingen zu Jerusalem, der nicht wisse, was in diesen Tagen darin geschehen ist?Und er sprach zu ihnen: Welches? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk;wie ihn unsre Hohenpriester und Obersten überantwortet haben zur Verdammnis des Todes und gekreuzigt.Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen. Und über das alles ist heute der dritte Tag, daß solches geschehen ist.Auch haben uns erschreckt etliche Weiber der Unsern; die sind früh bei dem Grabe gewesen,haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben ein Gesicht der Engel gesehen, welche sagen, er lebe.Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden's also, wie die Weiber sagten; aber ihn sahen sie nicht.Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben!Mußte nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen?Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.Und sie kamen nahe zum Flecken, da sie hineingingen; und er stellte sich, als wollte er weiter gehen.Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen.Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete?Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER372
Die Erscheinung des Messias Jesus vor Petrus
Die Erscheinung des auferstandenen Jesus vor Simon Petrus ist durch Lukas 24.34 und 1 Korinther 15.3-5 bezeugt, doch kein Evangelist beschreibt ihren Inhalt. Diese vertraute Begegnung, die auf Sonntag, den 3. April des Jahres 33 n. Chr., nach den Erscheinungen vor den Frauen und vor der Erscheinung bei den Emmausjüngern angesetzt wird, scheint eine persönliche Versöhnung zwischen Jesus und Petrus nach dessen Verleugnung gewesen zu sein. Petrus wäre damit der erste Apostel gewesen, der den auferstandenen Herrn sah.
Lukas 24.33-35 (Lutherbibel 1912) :Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER373
Die Wachen warnen die jüdischen Behörden
Matthäus 28.11-15 berichtet, dass die Grabwächter, unfreiwillige Zeugen der Auferstehung, sich zu den jüdischen Behörden begaben. Diese bestachen sie, damit sie die Behauptung verbreiteten, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen. Der Artikel untersucht den apologetischen Wert dieses Zeugnisses von außerhalb des christlichen Kreises sowie die Widersprüche der offiziellen Version und hebt hervor, dass diese nur bei Matthäus überlieferte Episode sich in die Osterchronologie des Sonntags, 3. April 33 n. Chr., einfügt.
Johannes 21.1-14 (Lutherbibel 1912) :Darnach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern an den Meer bei Tiberias. Er offenbarte sich aber also:Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der da heißt Zwilling, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und andere zwei seiner Jünger.Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und traten in das Schiff alsobald; und in derselben Nacht fingen sie nichts.Da aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer; aber die Jünger wußten nicht, daß es Jesus war.Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.Er aber sprach zu ihnen: Werfet das Netz zur Rechten des Schiffs, so werdet ihr finden. Da warfen sie, und konnten's nicht mehr ziehen vor der Menge der Fische.Da spricht der Jünger, welchen Jesus liebhatte, zu Petrus: Es ist der HERR! Da Simon Petrus hörte, daß es der HERR war, gürtete er das Hemd um sich (denn er war nackt) und warf sich ins Meer.Die andern Jünger aber kamen auf dem Schiff (denn sie waren nicht ferne vom Lande, sondern bei zweihundert Ellen) und zogen das Netz mit den Fischen.Als sie nun austraten auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot.Spricht Jesus zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land voll großer Fische, hundert und dreiundfünfzig. Und wiewohl ihrer so viel waren, zerriß das Netz nicht.Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? denn sie wußten, daß es der HERR war.Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, desgleichen auch die Fische.Das ist nun das drittemal, daß Jesus offenbart war seinen Jüngern, nachdem er von den Toten auferstanden war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Heilungen
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MIR009
Heilung des Gelähmten von Betesda
Dieser Artikel behandelt die Heilung des Gelähmten am Teich Betesda durch Jesus, die das Mitgefühl und die göttliche Autorität Jesu veranschaulicht. Das Wunder, das sich an einem Sabbat ereignet, führt zum Konflikt mit den starren jüdischen Autoritäten über die Sabbatgebote. Mit dieser Tat hebt Jesus die Bedeutung des Glaubens, der geistlichen Heilung und der Erlösung jenseits gesetzlicher Einschränkungen hervor.
Johannes 5.1-15 (Lutherbibel 1912) :Darnach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf gen Jerusalem.Es ist aber zu Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der heißt auf hebräisch Bethesda und hat fünf Hallen,in welchem lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Verdorrte, die warteten, wann sich das Wasser bewegte.(Denn ein Engel fuhr herab zu seiner Zeit in den Teich und bewegte das Wasser.) Welcher nun zuerst, nachdem das Wasser bewegt war, hineinstieg, der ward gesund, mit welcherlei Seuche er behaftet war.Es war aber ein Mensch daselbst, achtunddreißig Jahre lang krank gelegen.Da Jesus ihn sah liegen und vernahm, daß er so lange gelegen hatte, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?Der Kranke antwortete ihm: HERR, ich habe keinen Menschen, wenn das Wasser sich bewegt, der mich in den Teich lasse; und wenn ich komme, so steigt ein anderer vor mir hinein.Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin!Und alsbald ward der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber desselben Tages der Sabbat.Da sprachen die Juden zu dem, der geheilt worden war: Es ist heute Sabbat; es ziemt dir nicht, das Bett zu tragen.Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: “Nimm dein Bett und gehe hin!”Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: “Nimm dein Bett und gehe hin!”?Der aber geheilt worden war, wußte nicht, wer es war; denn Jesus war gewichen, da so viel Volks an dem Ort war.Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre.Der Mensch ging hin und verkündete es den Juden, es sei Jesus, der ihn gesund gemacht habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR034
Heilung der zehn Aussätzigen
Lukas 17.11-19 erzählt die Heilung von zehn Aussätzigen durch Jesus. Nur ein Samariter kehrt um, um ihm zu danken; dies veranschaulicht die Themen Glaube, Gehorsam, Dankbarkeit und die Offenheit des Heils für alle.
Lukas 17.11-19 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galiläa.Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferneund erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimmeund fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Offenbarung Daniels
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DAN001
Aufbau und Gliederung des Buches Daniel
Das komplexe, zweisprachige Buch Daniel bietet Erzählungen und prophetische Visionen, die die Abfolge der menschlichen Reiche und die ewige Souveränität Gottes zeigen. Daniel, im Exil treu geblieben, wird zum Propheten und offenbart bedeutende Weissagungen, die in Befreiung und Auferstehung gipfeln.
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DAN002
Daniel 1 – Treu in Babylon: In einer fremden Welt leben, ohne die eigene Identität zu verlieren
Daniel 1 zeigt, wie Daniel und seine Freunde trotz der Versuche kultureller Umformung dank Weisheit und Treue zu Gott in fremder Umgebung ihrem Glauben treu bleiben.
Daniel 1.1 (Lutherbibel 1912) :Im dritten Jahr des Reiches Jojakims, des Königs in Juda, kam Nebukadnezar, der König zu Babel, vor Jerusalem und belagerte es.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN008
Daniel 6 – Daniel in der Löwengrube: treu bleiben, wenn der Glaube gefährlich wird
Daniel 6 erzählt, wie Daniel trotz eines Erlasses, der jede Anbetung außer der des Königs verbietet, weiter zu Gott betet. Aus Eifersucht auf seine Stellung benutzen seine Gegner den Erlass, um ihn zu Fall zu bringen. In die Löwengrube geworfen, wird Daniel auf wunderbare Weise von Gott bewahrt. Sein unerschütterlicher Glaube bringt Darius dazu, die ewige Macht Gottes anzuerkennen.
Daniel 6.9 (Lutherbibel 1912) :Also unterschrieb sich der König Darius.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN010
Daniel 8 – Der Widder, der Ziegenbock und das kleine Horn
Daniel 8 weissagt den Übergang der Weltreiche von Babylon zu Griechenland mit dem Auftreten des Verfolgers Antiochos IV. Diese Vision zeigt das Kommen der göttlichen Autorität nach der Wiederherstellung des Tempels von Jerusalem durch Judas Makkabäus.
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DAN011
Daniel 9 – Die siebzig Wochen: vom Gebet Daniels zur messianischen Hoffnung
Daniel 9 beginnt mit einem Gebet und endet mit der Weissagung der siebzig Wochen. Daniel erkennt, dass das Exil Jerusalems sich dem Ende nähert, und empfängt dann vom Engel Gabriel die Vision eines größeren Zeitraums, symbolisiert durch 490 Jahre, die zur messianischen Zeit führen. Sein Gebet betont das Bekenntnis der Sünde Israels und das Suchen nach dem Erbarmen Gottes. Die ersten 69 Wochen münden in das Wirken Johannes des Täufers, während die letzten Wochen einen endzeitlichen Horizont vorwegnehmen.
Esra 7 (Lutherbibel 1912) :Nach diesen Geschichten, da Arthahsastha, der König in Persien, regierte, zog herauf von Babel Esra, der Sohn Serajas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Hilkias,des Sohnes Sallum, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Ahitobs,des Sohnes Amarjas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Merajoths,des Sohnes Serahjas, des Sohnes Usis, des Sohnes Bukkis,des Sohnes Abisuas, des Sohnes Pinehas, des Sohnes Eleasars, des Sohnes Aarons, des obersten Priesters.Esra aber war ein geschickter Schriftgelehrter im Gesetz Mose's, das der HERR, der Gott Israels gegeben hatte. Und der König gab ihm alles, was er forderte, nach der Hand des HERRN, seines Gottes, über ihm.Und es zogen herauf etliche der Kinder Israel und der Priester und der Leviten, der Sänger, der Torhüter und der Tempelknechte gen Jerusalem, im siebenten Jahr Arthahsasthas, des Königs.Und er kam gen Jerusalem im fünften Monat, nämlich des siebenten Jahres des Königs.Denn am ersten Tage des ersten Monats ward er Rats, heraufzuziehen von Babel, und am ersten Tage des fünften Monats kam er gen Jerusalem nach der guten Hand Gottes über ihm.Denn Esra schickte sein Herz, zu suchen das Gesetz des HERRN und zu tun, und zu lehren in Israel Gebote und Rechte.Und dies ist der Inhalt des Briefes, den der König Arthahsastha gab Esra, dem Priester, dem Schriftgelehrten, der ein Lehrer war in den Worten des HERRN und seiner Gebote über Israel:Arthahsastha, König aller Könige, Esra, dem Priester und Schriftgelehrten im Gesetz des Gottes des Himmels, Friede und Gruß!Von mir ist befohlen, daß alle, die da willig sind in meinem Reich, des Volkes Israel und der Priester und Leviten, gen Jerusalem zu ziehen, daß die mit dir ziehen,dieweil du vom König und seinen sieben Ratsherren gesandt bist, zu besichtigen Juda und Jerusalem nach dem Gesetz Gottes, das unter deiner Hand ist,und hinzubringen Silber und Gold, das der König und seine Ratsherren freiwillig geben dem Gott Israels, des Wohnung zu Jerusalem ist,und allerlei Silber und Gold, das du finden kannst in der ganzen Landschaft Babel, mit dem, was das Volk und die Priester freiwillig geben zum Hause ihres Gottes zu Jerusalem.Alles das nimm und kaufe mit Fleiß von dem Gelde Farren, Widder, Lämmer und die Speisopfer und Trankopfer dazu, daß man opfere auf dem Altar beim Hause eures Gottes zu Jerusalem.Dazu was dir und deinen Brüdern mit dem übrigen Gelde zu tun gefällt, das tut nach dem Willen eures Gottes.Und die Gefäße, die dir gegeben sind zum Amt im Hause Gottes, überantworte vor Gott zu Jerusalem.Auch was mehr not sein wird zum Hause deines Gottes, das dir vorfällt auszugeben, das laß geben aus der Kammer des Königs.Ich, König Arthahsastha, habe dies befohlen den Schatzmeistern jenseit des Wassers, daß, was Esra von euch fordern wird, der Priester und Schriftgelehrte im Gesetz des Gottes des Himmels, daß ihr das fleißig tut,bis auf hundert Zentner Silber und auf hundert Kor Weizen und auf hundert Bath Wein und auf hundert Bath Öl und salz ohne Maß.Alles was gehört zum Gesetz des Gottes des Himmels, daß man dasselbe fleißig tue zum Hause des Gottes des Himmels, daß nicht ein Zorn komme über das Königreich des Königs und seiner Kinder.Und euch sei kund, daß ihr nicht Macht habt, Zins, Zoll und jährliche Rente zu legen auf irgend einen Priester, Leviten, Sänger, Torhüter, Tempelknecht und Diener im Hause dieses Gottes.Du aber, Esra, nach der Weisheit deines Gottes, die unter deiner Hand ist, setze Richter und Pfleger, die alles Volk richten, das jenseit des Wassers ist, alle, die das Gesetz deines Gottes wissen; und welche es nicht wissen, die lehret es.Und ein jeglicher, der nicht mit Fleiß tun wird das Gesetz deines Gottes und das Gesetz des Königs, der soll sein Urteil um der Tat willen haben, es sei zum Tod oder in die Acht oder zur Buße am Gut oder ins Gefängnis.Gelobt sei der HERR, unsrer Väter Gott, der solches hat dem König eingegeben, daß er das Haus des HERRN zu Jerusalem ziere,und hat zu mir Barmherzigkeit geneigt vor dem König und seinen Ratsherren und allen Gewaltigen des Königs! Und ich ward getrost nach der Hand des HERRN, meines Gottes, über mir und versammelte Häupter aus Israel, daß sie mit mir hinaufzögen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN012
Daniel 10 – Hinter der sichtbaren Geschichte der unsichtbare Kampf
Daniel 10 offenbart einen unsichtbaren Konflikt zwischen geistlichen Mächten. Daniel betet drei Wochen lang ohne erkennbare Antwort. Eine himmlische Gestalt erklärt ihm, dass sie vom Fürsten Persiens aufgehalten, aber von Michael, einem himmlischen Fürsten, unterstützt wurde. Dies unterstreicht die Notwendigkeit beharrlichen Gebets und die Wirklichkeit eines verborgenen geistlichen Kampfes und bekräftigt zugleich, dass die Zukunft in Gottes Händen liegt.
Esra 1.1-4 (Lutherbibel 1912) :Im ersten Jahr des Kores, des Königs in Persien (daß erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremia's geredet), erweckte der HERR den Geist des Kores, des Königs in Persien, daß er ausrufen ließ durch sein ganzes Königreich, auch durch Schrift, und sagen:So spricht Kores, der König in Persien: Der HERR, der Gott des Himmels, hat mir alle Königreiche der Erde gegeben, und hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen zu Jerusalem in Juda.Wer nun unter euch seine Volkes ist, mit dem Sei Gott, und er ziehe hinauf gen Jerusalem in Juda und baue das Haus des HERRN, des Gottes Israels. Er ist der Gott, der zu Jerusalem ist.Und wer noch übrig ist an allen Orten, da der Fremdling ist, dem sollen helfen die Leute seines Orts mit Silber und Gold, Gut und Vieh, außer dem, was sie aus freiem Willen geben zum Hause Gottes zu Jerusalem.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD010
Würde Jesus den Thron Davids erben?
Der Artikel klärt einen scheinbaren Widerspruch bezüglich Jesus und dem Thron Davids. Er erklärt, wie sich die Stammbäume bei Matthäus und Lukas, obwohl verschieden, ergänzen, um Jesus eine sowohl rechtliche als auch natürliche Legitimität zu sichern, ohne Verbindung zur verfluchten Linie Jojakims.
Jeremia 36.30 (Lutherbibel 1912) :Darum spricht der HERR von Jojakim, dem König Juda's: Es soll keiner von den Seinen auf dem Stuhl Davids sitzen, und sein Leichnam soll hingeworfen des Tages in der Hitze und des Nachts im Frost liegen;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD011
Das Eselsfohlen und die Eselin?
Der Artikel CTD011 antwortet auf einen angeblichen Widerspruch zur Anzahl der Tiere beim Einzug Jesu in Jerusalem. Markus und Lukas erwähnen ein Eselsfüllen, Matthäus eine Eselin und ihr Füllen. Der Autor zeigt, dass es sich nicht um einen Widerspruch handelt, sondern um einen Unterschied der Blickrichtung: Matthäus, der für ein jüdisches Publikum schreibt, betont die buchstäbliche Erfüllung der Prophezeiung aus Sacharja 9.9. Jesus ritt nur auf einem einzigen Tier, dem Füllen, doch die Eselin wird wegen ihres prophetischen und praktischen Zusammenhangs erwähnt.
Johannes 12.16 (Lutherbibel 1912) :Solches verstanden seine Jünger zuvor nicht; sondern da Jesus verklärt ward, da dachten sie daran, daß solches von ihm geschrieben war und sie solches ihm getan hatten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD020
Die Tempelreinigung?
Der Artikel untersucht die scheinbare Abweichung zwischen Matthäus und Markus über die Tempelreinigung durch Jesus. Matthäus stellt ein unmittelbares Handeln dar, während Markus zwei Tage unterscheidet. Die Analyse zeigt, dass Matthäus einen thematischen Ansatz verwendet, um die Autorität Jesu zu zeigen, ohne Markus zu widersprechen. Es gibt also keinen wirklichen Widerspruch zwischen den Berichten.
Markus 11.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR ging ein zu Jerusalem und in den Tempel, und er besah alles; und am Abend ging er hinaus gen Bethanien mit den Zwölfen.Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkäufer und Käufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um,und ließ nicht zu, das jemand etwas durch den Tempel trüge.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: “Mein Haus soll heißen ein Bethaus allen Völkern”? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD031
Der Tod des Judas?
Dieser Artikel untersucht den Tod des Judas Iskariot, der bei Matthäus und in der Apostelgeschichte unterschiedlich beschrieben wird. Obwohl diese Berichte widersprüchlich erscheinen, zeigt eine kombinierte Lektüre, dass sie einander ergänzen. Matthäus spricht vom Erhängen des Judas, während die Apostelgeschichte den Sturz seines Leibes beschreibt, sodass sich ein stimmiger Bericht ergibt.
Apostelgeschichte 1.18 (Lutherbibel 1912) :Dieser hat erworben den Acker um den ungerechten Lohn und ist abgestürzt und mitten entzweigeborsten, und all sein Eingeweide ausgeschüttet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD032
Das Blutfeld?
Der Artikel analysiert, warum „der Blutacker“ so genannt wird, und stützt sich dabei auf die Berichte des Matthäus und der Apostelgeschichte. Diese Berichte widersprechen sich nicht, sondern bieten theologische und volkstümliche Sichtweisen: den Kauf mit dem „Blutgeld“ und den Tod des Judas.
Matthäus 27.9-10 (Lutherbibel 1912) :Da ist erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, da er spricht: “Sie haben genommen dreißig Silberlinge, damit bezahlt war der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel,und haben sie gegeben um den Töpfersacker, wie mir der HERR befohlen hat.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD034
Der Wortlaut des Titulus?
Der Artikel behandelt die Abweichungen in den Evangelien zum Titulus Jesu und erklärt, dass sie unterschiedliche Sprachfassungen widerspiegeln und in Wirklichkeit einander ergänzen, nicht widersprechen.
Johannes 19.21-22 (Lutherbibel 1912) :Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: “Der Juden König”, sondern daß er gesagt habe: Ich bin der Juden König.Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD038
Der genaue Tag des letzten Passamahls?
Der Artikel untersucht die scheinbaren Abweichungen zwischen den Evangelien in der Chronologie der Kreuzigung im Verhältnis zum Passafest. Die unterschiedlichen jüdischen Kalender erklären diese Unterschiede und erlauben den Schluss, dass die Texte miteinander vereinbar sind.
Johannes 18.28 (Lutherbibel 1912) :Da führten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh; und sie gingen nicht in das Richthaus, auf das sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen möchten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD043
In welcher Sprache sprach Jesus?
Der Artikel CTD043 antwortet auf den angeblichen Widerspruch zwischen Matthäus („Eli, Eli …“) und Markus („Eloi, Eloi …“) bezüglich des Schreis Jesu am Kreuz. Die sprachliche Analyse zeigt, dass Jesus Aramäisch sprach (bezeugt durch „sabachthani“ in beiden Texten) und dass der Unterschied zwischen „Eli“ (hebräische Form) und „Eloi“ (aramäische Form) lediglich die Anpassung jedes Evangelisten an seine Leserschaft widerspiegelt. Es gibt keinerlei Widerspruch.
Matthäus 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies ist das Buch von der Geburt Jesu Christi, der da ist ein Sohn Davids, des Sohnes Abrahams.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD050
Der Zweck des Besuchs der Frauen am Grab
Der Artikel untersucht die Evangelienberichte vom Besuch der Frauen am Grab Jesu und erkundet die verschiedenen scheinbaren Absichten. Während Markus und Lukas von Spezereien sprechen, erwähnt Matthäus das Besuchen des Grabes, und Johannes konzentriert sich auf seine Leere. Obwohl die Erzählungen voneinander abzuweichen scheinen, ergänzen sie einander. Die jüdischen Bestattungsbräuche helfen, diese Unterschiede zu verstehen.
Johannes 20.1 (Lutherbibel 1912) :Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, da es noch finster war, zum Grabe und sieht, daß der Stein vom Grabe hinweg war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD068
Das Zeichen des Jona
Der Artikel behandelt den scheinbaren Widerspruch zum „Zeichen des Jona“ zwischen Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Er erklärt die Abweichungen durch die unterschiedlichen Adressaten der Evangelien und ihr gemeinsames Ziel, die Bedeutung der Verkündigung des Himmelreichs zu unterstreichen.
Matthäus 16.1-4 (Lutherbibel 1912) :Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm; die versuchten ihn und forderten, daß er sie ein Zeichen vom Himmel sehen ließe.Aber er antwortete und sprach: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot;und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute Ungewitter sein, denn der Himmel ist rot und trübe. Ihr Heuchler! über des Himmels Gestalt könnt ihr urteilen; könnt ihr denn nicht auch über die Zeichen dieser Zeit urteilen?Diese böse und ehebrecherische Art sucht ein Zeichen; und soll ihr kein Zeichen gegeben werden denn das Zeichen des Propheten Jona. Und er ließ sie und ging davon.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken des Petrus
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ADA000
Die Apostelgeschichte
Einführung in eine Reihe von Studien über die Apostelgeschichte, die natürliche Fortsetzung des Lukasevangeliums. Der Artikel stellt das historisch-theologische Vorgehen vor: Einordnung der Ereignisse in ihren Zusammenhang, Gegenüberstellung mit den paulinischen Briefen, Erstellung einer Chronologie. Die beiden zentralen Gestalten, Petrus und Paulus, werden die Studie gliedern. Ziel ist es, die Geburt und die Ausbreitung der Kirche von Jerusalem bis in die Mittelmeerwelt unter dem Wirken des Heiligen Geistes nachzuzeichnen.
2. Korinther 11.23-28 (Lutherbibel 1912) :Sie sind Diener Christi? Ich rede töricht: Ich bin's wohl mehr: Ich habe mehr gearbeitet, ich habe mehr Schläge erlitten, bin öfter gefangen, oft in Todesnöten gewesen;von den Juden habe ich fünfmal empfangen vierzig Streiche weniger eins;ich bin dreimal gestäupt, einmal gesteinigt, dreimal Schiffbruch erlitten, Tag und Nacht habe ich zugebracht in der Tiefe des Meers;ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch die Flüsse, in Gefahr durch die Mörder, in Gefahr unter den Juden, in Gefahr unter den Heiden, in Gefahr in den Städten, in Gefahr in der Wüste, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter den falschen Brüdern;in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße;außer was sich sonst zuträgt, nämlich, daß ich täglich werde angelaufen und trage Sorge für alle Gemeinden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA001
Die Einleitung des Lukas
Erster Kommentar der Reihe über die Apostelgeschichte; dieser Artikel analysiert die Einleitung des Lukas (Apostelgeschichte 1.1-3). Er stellt Lukas als Verfasser der beiden an Theophilus gerichteten Werke vor, erwähnt die Hypothese, dass dieser der Auftraggeber war, und hebt die vierzig Tage der Unterweisung nach der Auferstehung über das Reich Gottes hervor. Diese Verse bilden den Übergang vom Evangelium zur Geschichte der entstehenden Kirche unter der Leitung des Heiligen Geistes.
Apostelgeschichte 1.1-3 (Lutherbibel 1912) :Die erste Rede habe ich getan, lieber Theophilus, von alle dem, das Jesus anfing, beides, zu tun und zu lehren,bis an den Tag, da er aufgenommen ward, nachdem er den Aposteln, welche er hatte erwählt, durch den Heiligen Geist Befehl getan hatte,welchen er sich nach seinem Leiden lebendig erzeigt hatte durch mancherlei Erweisungen, und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA002
Gespräch der Apostel mit Jesus
Lukas berichtet von der letzten Unterredung Jesu mit seinen elf Aposteln vor der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 1.4-8). Jesus befiehlt ihnen, in Jerusalem auf die Taufe mit dem Heiligen Geist zu warten, weigert sich, die endzeitlichen Zeiten zu offenbaren, die dem Vater vorbehalten sind, und vertraut ihnen eine universale Sendung an: seine Zeugen zu sein von Jerusalem bis an die Enden der Erde. Dieser Abschnitt bildet den strukturellen Plan des Buches der Apostelgeschichte.
Johannes 14.16-17 (Lutherbibel 1912) :Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich:den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA003
Die Himmelfahrt Jesu
Die Himmelfahrt Jesu, die sich am 12. Mai 33 auf dem Ölberg ereignete, beschließt seinen irdischen Dienst. In einer Wolke emporgehoben, wird er beim Vater aufgenommen, während zwei Engel seine glorreiche Wiederkunft ankündigen. Dieses Ereignis, das nur von Lukas berichtet wird, markiert den Übergang zum himmlischen Dienst des Christus und begründet die endzeitliche Hoffnung der frühen Kirche in der Erwartung der Parusie.
Apostelgeschichte 1.4-8 (Lutherbibel 1912) :Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, daß sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt gehört (sprach er) von mir;denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: HERR, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat;sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA004
Die Rückkehr und das Warten der Jünger
Nach der Himmelfahrt Jesu (12. Mai 33) kehren die Jünger vom Ölberg, der einen „Sabbatweg“ entfernt liegt, nach Jerusalem zurück. Sie versammeln sich in einem Obersaal, wahrscheinlich im Haus der Maria, der Mutter des Johannes Markus, und verharren einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und der Familie Jesu. Diese Zeit des Wartens nimmt die Merkmale der entstehenden Kirche vorweg.
Apostelgeschichte 1.4-5 (Lutherbibel 1912) :Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, daß sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt gehört (sprach er) von mir;denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA005
Die Wahl des Matthias
Analyse von Apostelgeschichte 1.15-26, die von der Wahl des Matthias zum Ersatz für Judas Iskariot berichtet. Petrus, der natürliche Sprecher der Jünger, begründet die Notwendigkeit dieses Ersatzes mit den Psalmen. Die apostolischen Kriterien werden genannt: Jesus seit seiner Taufe gefolgt zu sein und Zeuge seiner Auferstehung zu sein. Matthias wird schließlich nach dem Gebet durch das Los bestimmt, wodurch der Kreis der Zwölf, Symbol der zwölf Stämme Israels, wiederhergestellt wird.
Markus 3.16-19 (Lutherbibel 1912) :Und gab Simon den Namen Petrus;und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das ist gesagt: Donnerskinder;und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, des Alphäus Sohn, und Thaddäus und Simon von Kanaund Judas Ischariot, der ihn verriet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA006
Die Erfüllung der Verheißung
Der Artikel beschreibt die Erfüllung der Verheißung des Heiligen Geistes an Pfingsten, wie sie in der Apostelgeschichte berichtet wird. Hundertzwanzig Jünger empfangen in Jerusalem göttliche Offenbarungen und sprechen in Sprachen, die von verschiedenen Völkern verstanden werden. Dieses Ereignis zeigt die Universalität des Evangeliums.
Joel 2.28-29 (Lutherbibel 1912) :[3:1] Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen;[3:2] auch will ich mich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA007
Die Rede des Petrus
Der Artikel behandelt die Rede des Petrus an Pfingsten und beschreibt, wie er falsche Deutungen widerlegt und Jesus als den in der Schrift verheißenen Messias darstellt. Er ruft zu Umkehr und Taufe auf und verheißt die Gabe des Heiligen Geistes.
Markus 1.4 (Lutherbibel 1912) :Johannes, der war in der Wüste, taufte und predigte von der Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA008
Dreitausend Menschen kommen zum Glauben
Der Artikel behandelt die Bekehrung von dreitausend Menschen infolge der Rede des Petrus. Er hebt die Herausforderungen für die junge Gemeinde, die Bedeutung des Wirkens des Heiligen Geistes und die erneuerte Bedeutung der christlichen Taufe hervor.
Johannes 14.26 (Lutherbibel 1912) :Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA009
Die Heilung des Lahmen
Der Artikel untersucht die Heilung des Gelähmten in Apostelgeschichte 3.1-11 durch Petrus und Johannes und stellt das Wunder in den Zusammenhang des Tempels von Jerusalem. Er erörtert die Bedeutung dieser Heilung als Akt des Zeugnisses und hebt das Wirken des Heiligen Geistes nach Pfingsten im Dienst der Apostel hervor.
Apostelgeschichte 1.8 (Lutherbibel 1912) :sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA010
Eine neue Rede des Petrus
Der Artikel untersucht die zweite große Rede des Petrus im Anschluss an Pfingsten. Petrus predigt, von Johannes begleitet, nach der Heilung eines gelähmten Mannes in Jerusalem und betont dabei die Christologie, die Umkehr und die Weissagungen über den Messias. Die Rede bewegt die Gemeinde, stößt aber auf den Widerstand der religiösen Obrigkeit.
Apostelgeschichte 2.14-40 (Lutherbibel 1912) :Da trat Petrus auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr zu Jerusalem wohnet, das sei euch kundgetan, und lasset meine Worte zu euren Ohren eingehen.Denn diese sind nicht trunken, wie ihr wähnet, sintemal es ist die dritte Stunde am Tage;sondern das ist's, was durch den Propheten Joel zuvor gesagt ist:“Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben;und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in denselben Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf;die Sonne soll sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der große und offenbare Tag des HERRN kommt.Und soll geschehen, wer den Namen des HERRN anrufen wird, der soll selig werden.”Ihr Männer von Israel, höret diese Worte: Jesum von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch mit Taten und Wundern und Zeichen erwiesen, welche Gott durch ihn tat unter euch (wie denn auch ihr selbst wisset),denselben (nachdem er aus bedachtem Rat und Vorsehung Gottes übergeben war) habt ihr genommen durch die Hände der Ungerechten und ihn angeheftet und erwürgt.Den hat Gott auferweckt, und aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, daß er sollte von ihm gehalten werden.Denn David spricht von ihm: “Ich habe den HERRN allezeit vorgesetzt vor mein Angesicht; denn er ist an meiner Rechten, auf daß ich nicht bewegt werde.Darum ist mein Herz fröhlich, und meine Zunge freuet sich; denn auch mein Fleisch wird ruhen in der Hoffnung.Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen, auch nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erfüllen mit Freuden vor deinem Angesicht.”Ihr Männer, liebe Brüder, lasset mich frei reden zu euch von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag.Da er nun ein Prophet war und wußte, daß ihm Gott verheißen hatte mit einem Eide, daß die Frucht seiner Lenden sollte auf seinem Stuhl sitzen,hat er's zuvor gesehen und geredet von der Auferstehung Christi, daß seine Seele nicht dem Tode gelassen ist und sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat.Diesen Jesus hat Gott auferweckt; des sind wir alle Zeugen.Nun er durch die Rechte Gottes erhöht ist und empfangen hat die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater, hat er ausgegossen dies, das ihr sehet und höret.Denn David ist nicht gen Himmel gefahren. Er spricht aber: “Der HERR hat gesagt zu meinem HERRN: Setze dich zu meiner Rechten,bis daß ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße.”So wisse nun das ganze Haus Israel gewiß, daß Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zu einem HERRN und Christus gemacht hat.Da sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und fragten Petrus und die andern Apostel: Ihr Männer, was sollen wir tun?Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, welche Gott, unser HERR, herzurufen wird.Auch mit vielen anderen Worten bezeugte und ermahnte er: Lasset euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA011
Festnahme von Petrus und Johannes
Dieser Artikel behandelt Apostelgeschichte 4.1-4 und untersucht die Verhaftung von Petrus und Johannes durch die religiösen Behörden Jerusalems. Nach den von den Aposteln vollbrachten Wundern wächst die christliche Gemeinde stark, was eine vorsichtige, aber entschiedene Reaktion der jüdischen Führer gegenüber diesem neuen Glauben auslöst, der die Auferstehung verkündet, einen zentralen Gedanken, der besonders die Sadduzäer empört.
Apostelgeschichte 2.41 (Lutherbibel 1912) :Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA012
Petrus und Johannes im Gefängnis
Dieser Artikel behandelt die Konfrontation von Petrus und Johannes mit dem Hohen Rat. Die Apostel, die wegen ihrer Predigt verhaftet wurden, müssen vor diesem einflussreichen religiösen Gericht erscheinen. Vor derselben Instanz, die Jesus verurteilt hatte, bezeugen Petrus und Johannes, vom Heiligen Geist gestützt, mutig ihren Glauben und zeigen so die Kontinuität der Botschaft des Christus.
Johannes 19.15-16 (Lutherbibel 1912) :Sie schrieen aber: Weg, weg mit dem! kreuzige ihn! Spricht Pilatus zu ihnen: Soll ich euren König kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König denn den Kaiser.Da überantwortete er ihn, daß er gekreuzigt würde. Sie nahmen aber Jesum und führten ihn ab.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA013
Die Verteidigung von Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat
Petrus und Johannes halten vor dem Hohen Rat nach einem Wunder, das die Behörden überrascht, eine kühne Verteidigungsrede. Vom Heiligen Geist erfüllt, zeigen sie eine Zuversicht, die ihre Richter in Erstaunen versetzt. Lukas hebt die Erfüllung der Verheißungen Jesu hervor, und die Unwiderlegbarkeit der Tatsachen stärkt ihr Zeugnis.
Matthäus 16.16 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA014
Die Beratung und das Urteil des Hohen Rates
Angesichts der Verlegenheit des Hohen Rates nach einem Wunder, das Petrus und Johannes vollbracht haben, verbieten die religiösen Behörden die Verkündigung im Namen Jesu in der Hoffnung, dass Drohungen die christliche Botschaft untergraben werden. Petrus und Johannes antworten, indem sie ihren Vorrang des Gehorsams gegenüber Gott bekräftigen, und zeigen damit eine geistliche Verwandlung, die vom Heiligen Geist getragen wird.
Apostelgeschichte 4.18 (Lutherbibel 1912) :Und sie riefen sie und geboten ihnen, daß sie sich allerdinge nicht hören ließen noch lehrten in dem Namen Jesu.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA015
Das Zeugnis von Petrus und Johannes
Der Artikel behandelt die Rückkehr von Petrus und Johannes zu den Gläubigen nach ihrer Verhaftung durch den Hohen Rat. Angesichts der Drohungen vereint sich die Versammlung im Gebet, bekennt die Souveränität Gottes und bittet um Kraft, das Evangelium zu verkünden, und drückt damit einen unerschütterlichen Glauben aus.
Apostelgeschichte 4.27-28 (Lutherbibel 1912) :wahrlich ja, sie haben sich versammelt über deinen heiligen Knecht Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volk Israel,zu tun, was deine Hand und dein Rat zuvor bedacht hat, daß es geschehen sollte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA016
Die Solidarität der Gläubigen
Lukas beschreibt die erste christliche Gemeinde in Jerusalem und zeigt eine geeinte und solidarische Gemeinschaft. Die Gläubigen teilten ihren Besitz freiwillig, aus geschwisterlicher Liebe und vom Evangelium verwandelt. Die Verwaltung der Mittel durch die Apostel zeugt vom gemeinsamen Vertrauen und trägt zur Entwicklung der Gemeinde bei.
5. Mose 15.4 (Lutherbibel 1912) :Es sollte allerdinge kein Armer unter euch sein; denn der HERR wird dich segnen in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird zum Erbe einzunehmen,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA017
Hananias und Saphira
Der Artikel behandelt den Bericht von Hananias und Saphira in Apostelgeschichte 5 und zeigt die dramatischen Folgen ihres Betrugs an der christlichen Gemeinde und am Heiligen Geist. Ihre Geschichte steht im Gegensatz zur aufrichtigen Großzügigkeit des Barnabas, hebt die ethischen Ansprüche des christlichen Glaubens hervor und bietet eine Warnung vor Heuchelei.
Matthäus 6.1-2 (Lutherbibel 1912) :Habt acht auf eure Almosen, daß ihr die nicht gebet vor den Leuten, daß ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt anders keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.Wenn du Almosen gibst, sollst du nicht lassen vor dir posaunen, wie die Heuchler tun in den Schulen und auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA018
Der bemerkenswerte Aufschwung der frühen Kirche
Der Artikel ADA018 kommentiert Apostelgeschichte 5.12-16 und beschreibt den Aufschwung der frühen Kirche in Jerusalem im Frühjahr 33. Die Apostel vollbringen öffentlich Wunder in der Halle Salomos, die Kirche wächst an Zahl, Männer und Frauen zusammen, und der Ruf der Apostel wächst beim Volk, trotz einer Furcht, die das Gericht über Hananias und Saphira ausgelöst hat. Der Abschnitt stellt eine starke Parallele zum Dienst Jesu her.
Apostelgeschichte 5.1-11 (Lutherbibel 1912) :Ein Mann aber, mit Namen Ananias samt seinem Weibe Saphira verkaufte sein Gutund entwandte etwas vom Gelde mit Wissen seines Weibes und brachte einen Teil und legte ihn zu der Apostel Füßen.Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, daß du dem heiligen Geist lögest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers?Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen.Da Ananias aber diese Worte hörte, fiel er nieder und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten.Es standen aber die Jünglinge auf und taten ihn beiseite und trugen ihn hinaus und begruben ihn.Und es begab sich über eine Weile, bei drei Stunden, daß sein Weib hineinkam und wußte nicht, was geschehen war.Aber Petrus antwortete ihr: Sage mir: Habt ihr den Acker so teuer verkauft? Sie sprach: Ja, so teuer.Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins geworden, zu versuchen den Geist des HERRN? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen.Und alsbald fiel sie zu seinen Füßen und gab den Geist auf. Da kamen die Jünglinge und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihren Mann.Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die solches hörten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA019
Die Verhaftung der Apostel
Der Artikel ADA019 kommentiert Apostelgeschichte 5.17-18: Angesichts des bemerkenswerten Wachstums der Kirche in Jerusalem lassen der Hohepriester und die Sadduzäer, von Eifersucht getrieben, die Apostel verhaften. Lukas zeigt, dass das Werk des Christus trotz des Widerstands der religiösen Behörden durch das Wirken des Heiligen Geistes weitergeht und die Verheißung von Apostelgeschichte 1.8 erfüllt.
Apostelgeschichte 5.17-18 (Lutherbibel 1912) :Es stand aber auf der Hohepriester und alle, die mit ihm waren, welches ist die Sekte der Sadduzäer, und wurden voll Eifersund legten die Hände an die Apostel und warfen sie in das gemeine Gefängnis.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA020
Die wundersame Befreiung der Apostel
Dieser Artikel analysiert die wunderbare Befreiung der Apostel (Apostelgeschichte 5.19-21) in Jerusalem im Frühjahr 33. Vom Hohenpriester und den Sadduzäern verhaftet, werden die Apostel in der Nacht von einem Engel aus dem Gefängnis befreit. Lukas berichtet dieses Wunder nüchtern und hebt seine theologische Bedeutung und seine Parallelen zum Alten Testament hervor. Der Engel überträgt den befreiten Aposteln den Auftrag, im Tempel „die Worte dieses Lebens“ zu verkündigen, ein Ausdruck, der die Botschaft des Heils in Jesus Christus bezeichnet.
Johannes 17.3 (Lutherbibel 1912) :Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA021
Die Suche nach den Gefangenen
Analyse von Apostelgeschichte 5.21-26: Nach der wunderbaren Befreiung der Apostel entdeckt der Hohe Rat die leeren Zellen. Lukas hebt die Ratlosigkeit der religiösen Behörden, die Verlegenheit des Tempelhauptmanns und die Furcht vor einer Reaktion des Volkes hervor. Trotz des Unerklärlichen beharren die religiösen Führer auf ihrem Widerstand und ordnen eine zweite Verhaftung an, was die Souveränität Gottes über jeden menschlichen Widerstand veranschaulicht.
Apostelgeschichte 5.23 (Lutherbibel 1912) :und sprachen: Das Gefängnis fanden wir verschlossen mit allem Fleiß und die Hüter außen stehen vor den Türen; aber da wir auftaten, fanden wir niemand darin.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA022
Das Erscheinen vor dem Hohen Rat
Exegetische Studie zu Apostelgeschichte 5.27-33, die das Auftreten der Apostel vor dem Hohen Rat in Jerusalem schildert. Angesichts der Anschuldigungen des Kajaphas verkündet Petrus zuversichtlich, dass der Gehorsam gegenüber Gott Vorrang vor dem Gehorsam gegenüber Menschen hat, und kündigt an, dass Jesus, der gekreuzigt und auferweckt wurde, als Fürst und Retter erhöht ist, um Israel Umkehr und Vergebung zu schenken. Eine grundlegende Episode der apostolischen Mission.
Matthäus 10.17-20 (Lutherbibel 1912) :Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden.Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA023
Das Eingreifen des Pharisäers Gamaliel
Bei einer Sitzung des Hohen Rates im Frühjahr 33 greift der Pharisäer Gamaliel ein, um den Eifer der Sadduzäer zu dämpfen, die die Apostel töten lassen wollen. Mit einer pragmatischen Argumentation, die sich auf die Beispiele des Theudas und des Judas des Galiläers stützt, bringt er den Rat dazu, eine abwartende Haltung einzunehmen. Aus der Sicht des Lukas veranschaulichen seine Worte ein zentrales Thema der Apostelgeschichte: Das Werk Gottes kann von Menschen nicht aufgehalten werden.
Apostelgeschichte 5.13 (Lutherbibel 1912) :Der andern aber wagte keiner, sich zu ihnen zu tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA024
Die überraschende Reaktion der Apostel
Nach ihrer Geißelung durch den Hohen Rat reagieren die Apostel überraschend, indem sie sich freuen, gewürdigt worden zu sein, für den Namen Jesu zu leiden. Weit davon entfernt, entmutigt zu sein, setzen sie täglich ihren Dienst im Tempel und in den Häusern fort, lehren und verkünden die gute Nachricht. Lukas zeigt, dass die Verfolgungen das Evangelium keineswegs aufhalten, sondern paradoxerweise zu seinem Fortschritt beitragen.
Kolosser 4.15 (Lutherbibel 1912) :Grüßet die Brüder zu Laodizea und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Hause.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA025
Die Einsetzung der Sieben und die Organisation der frühen Kirche
Apostelgeschichte 6,1-7 berichtet von der ersten inneren Krise der Kirche von Jerusalem, die mit der ungleichen Versorgung der Witwen zusammenhängt. Um Abhilfe zu schaffen, schlagen die Zwölf vor, sieben Männer zu bestimmen, die voll Heiligen Geistes und Weisheit sind. Diese grundlegende Entscheidung unterscheidet die Dienste und bekräftigt zugleich ihre gegenseitige Ergänzung; sie geht mit einem bemerkenswerten Wachstum der entstehenden christlichen Gemeinde einher.
Apostelgeschichte 6.5 (Lutherbibel 1912) :Und die Rede gefiel der ganzen Menge wohl; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen von Antiochien.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA026
Die Verhaftung des Stephanus
Der Artikel analysiert die Verhaftung des Stephanus (Apostelgeschichte 6.8-12) in Jerusalem um 34-35 n. Chr. Obwohl er zu den Sieben gehört, übt Stephanus einen bemerkenswerten apostolischen Dienst aus. Sein Zeugnis löst den Widerstand hellenistischer Juden aus, die ihn nicht widerlegen können und deshalb zu falschen Zeugen greifen, um ihn vor den Hohen Rat zu bringen. Lukas hebt die Parallelen zum Prozess Jesu und die fortschreitende Ausweitung der Verfolgung auf die ganze Kirche hervor.
Apostelgeschichte 6.11-13 (Lutherbibel 1912) :Da richteten sie zu etliche Männer, die sprachen: Wir haben ihn gehört Lästerworte reden wider Mose und wider Gott.Und sie bewegten das Volk und die Ältesten und die Schriftgelehrten und traten herzu und rissen ihn hin und führten ihn vor den Ratund stellten falsche Zeugen dar, die sprachen: Dieser Mensch hört nicht auf, zu reden Lästerworte wider diese heilige Stätte und das Gesetz.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA027
Das Erscheinen des Stephanus vor dem Hohen Rat
Das Erscheinen des Stephanus vor dem Hohen Rat (Apostelgeschichte 6.12-15) um 34-35 n. Chr. wird von hellenistischen Gegnern aus der Synagoge der Freigelassenen eingeleitet. Da sie seine Weisheit nicht widerlegen können, greifen sie zu falschen Zeugen. Die Anschuldigungen betreffen den Tempel und das Gesetz und erinnern an den Prozess Jesu. Lukas zeichnet so eine bewusste Parallele zwischen dem Meister und seinem Jünger.
Apostelgeschichte 6.11-13 (Lutherbibel 1912) :Da richteten sie zu etliche Männer, die sprachen: Wir haben ihn gehört Lästerworte reden wider Mose und wider Gott.Und sie bewegten das Volk und die Ältesten und die Schriftgelehrten und traten herzu und rissen ihn hin und führten ihn vor den Ratund stellten falsche Zeugen dar, die sprachen: Dieser Mensch hört nicht auf, zu reden Lästerworte wider diese heilige Stätte und das Gesetz.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA028
Die Rede des Stephanus vor dem Hohen Rat
Vor dem Hohen Rat in Jerusalem hält Stephanus um 34-35 n. Chr. die längste Rede der Apostelgeschichte. Indem er die Geschichte Israels seit Abraham nachzeichnet, zeigt er, dass die Gesandten Gottes stets verworfen wurden, was in der Verwerfung des Messias gipfelt. Weit davon entfernt, sich zu verteidigen, wird Stephanus zum Ankläger seiner Richter und stellt sich in die Linie der Propheten und des Christus.
Apostelgeschichte 7.51 (Lutherbibel 1912) :Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herzen und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter also auch ihr.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA029
Die Ermordung des Stephanus
Analyse des Berichts von der Steinigung des Stephanus (Apostelgeschichte 7.54-60), des ersten christlichen Märtyrers. Der Artikel untersucht den Zorn des Hohen Rates, den juristisch unrechtmäßigen Charakter der Hinrichtung, die Vision des verherrlichten Christus, die Stephanus zuteilwird, und die theologische Parallele, die Lukas zwischen dem Leiden des Jüngers und dem Jesu zieht. Die Anwesenheit des Saulus kündigt die Fortsetzung des apostolischen Berichts an.
Johannes 18.31 (Lutherbibel 1912) :Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand töten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA030
Saulus und das Martyrium des Stephanus
Der Artikel ADA030 analysiert Apostelgeschichte 8.1-3: das erste Auftreten des Saulus von Tarsus, der dem Märtyrertod des Stephanus zustimmt, und den Beginn einer großen Verfolgung gegen die Kirche von Jerusalem. Die Zerstreuung der Gläubigen in Judäa und Samarien, weit davon entfernt, eine Niederlage zu sein, wird in der Vorsehung zum Motor der Ausbreitung des Evangeliums und erfüllt die Verheißung Jesu in Apostelgeschichte 1.8.
Apostelgeschichte 22.4-5 (Lutherbibel 1912) :und habe diesen Weg verfolgt bis an den Tod. Ich band sie und überantwortete sie ins Gefängnis, Männer und Weiber;wie mir auch der Hohepriester und der ganze Haufe der Ältesten Zeugnis gibt, von welchen ich Briefe nahm an die Brüder und reiste gen Damaskus; daß ich, die daselbst waren, gebunden führte gen Jerusalem, daß sie bestraft würden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA031
Die Verfolgung
Der Artikel ADA031 analysiert die große Verfolgung der frühen Kirche in Jerusalem (Apostelgeschichte 8.1-3) um das Jahr 34-35. Nach dem Märtyrertod des Stephanus weitet sich die Unterdrückung auf alle Gläubigen aus, auch auf die Frauen. Saulus von Tarsus ist ihr Hauptakteur, getrieben von einem aufrichtigen, aber fehlgeleiteten Eifer für die jüdischen Traditionen. Dieser Text veranschaulicht die Erfüllung der Warnungen Jesu vor Verfolgung und nimmt die spätere Bekehrung des Paulus vorweg.
1. Timotheus 1.13 (Lutherbibel 1912) :der ich zuvor war ein Lästerer und ein Verfolger und ein Schmäher; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan im Unglauben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA032
Das Evangelium in Samaria
Nach dem Tod des Stephanus zerstreut die Verfolgung die Gläubigen aus Jerusalem, die überall, wohin sie kommen, das Evangelium verkünden. Philippus geht nach Samaria und predigt dort mit Kraft. Lukas zeigt, dass diese Zerstreuung das missionarische Programm erfüllt, das Jesus in Apostelgeschichte 1.8 angekündigt hatte. Samaria, lange von Israel getrennt, empfängt endlich die gute Nachricht. Philippus, einer der Sieben, wird zum ersten offiziell eingesetzten Evangelisten des Neuen Testaments.
Apostelgeschichte 8.4-8 (Lutherbibel 1912) :Die nun zerstreut waren, gingen um und predigten das Wort.Philippus aber kam hinab in eine Stadt in Samarien und predigte ihnen von Christo.Das Volk aber hörte einmütig und fleißig zu, was Philippus sagte, und sah die Zeichen, die er tat.Denn die unsauberen Geister fuhren aus vielen Besessenen mit großem Geschrei; auch viele Gichtbrüchige und Lahme wurden gesund gemacht.Und es ward eine große Freude in derselben Stadt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Wunder
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MIR038
Das Verdorren des Feigenbaums
Bei Matthäus und Markus verflucht Jesus einen Feigenbaum, um Glauben und Gebet zu lehren. Sein Wort lässt den Baum verdorren und veranschaulicht die Macht des Glaubens. Markus betont auch die Bedeutung der Vergebung. Beide Berichte, obwohl sie in der Reihenfolge der Ereignisse voneinander abweichen, teilen dieselbe zentrale Lehre: Glaube und Gebet können Wunder bewirken, wenn sie ohne Zweifel gelebt werden.
Markus 11.12-25 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkäufer und Käufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um,und ließ nicht zu, das jemand etwas durch den Tempel trüge.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: “Mein Haus soll heißen ein Bethaus allen Völkern”? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Und es kam vor die Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrächten. Sie fürchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich über seine Lehre.Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt.Und am Morgen gingen sie vorüber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorrt war bis auf die Wurzel.Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott.Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt.Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden.Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR041
Auferstehung des Messias Jesus
Vergleichende Analyse der vier Evangelienberichte von der Auferstehung Jesu (Mt 28.1-10; Mk 16.1-8; Lk 24.1-12; Joh 20.1-18). Der Artikel benennt die Gemeinsamkeiten – leeres Grab, Anwesenheit der Frauen, Engelsbotschaft – und die Unterschiede – Zahl der Frauen und der Engel, Reaktionen, Chronologie. Die Unterschiede werden durch die theologischen Sichtweisen, die literarischen Stile und die jeweils unterschiedliche Leserschaft jedes Evangelisten erklärt und unterstreichen die zentrale Stellung der Auferstehung im christlichen Glauben.
Lukas 24.1-12 (Lutherbibel 1912) :Aber am ersten Tage der Woche sehr früh kamen sie zum Grabe und trugen die Spezerei, die sie bereitet hatten, und etliche mit ihnen.Sie fanden aber den Stein abgewälzt von dem Grabeund gingen hinein und fanden den Leib des HERRN Jesu nicht.Und da sie darum bekümmert waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer mit glänzenden Kleidern.Und sie erschraken und schlugen ihre Angesichter nieder zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten?Er ist nicht hier; er ist auferstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galiläa warund sprach: Des Menschen Sohn muß überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.Und sie gedachten an seine Worte.Und sie gingen wieder vom Grabe und verkündigten das alles den Elfen und den andern allen.Es war aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und andere mit ihnen, die solches den Aposteln sagten.Und es deuchten sie ihre Worte eben, als wären's Märlein, und sie glaubten ihnen nicht.Petrus aber stand auf und lief zum Grabe und bückte sich hinein und sah die leinenen Tücher allein liegen; und ging davon, und es nahm ihn wunder, wie es zuginge.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR042
Erscheinungen nach der Auferstehung
Der Artikel stellt die zehn Erscheinungen Jesu nach seiner Auferstehung vor, wie sie im Neuen Testament berichtet werden. Von Maria Magdalena am Grab bis zu den Aposteln vor der Himmelfahrt, über die Emmausjünger und mehr als fünfhundert Brüder, bezeugen diese Begegnungen die Wirklichkeit der Auferstehung und begründen den christlichen Glauben. Die Evangelisten haben wahrscheinlich eine Auswahl unter all diesen Erscheinungen getroffen.
Matthäus 28.16-20 (Lutherbibel 1912) :Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte.Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Historische Anmerkungen
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INF001
Sadduzäer
Die Sadduzäer waren eine aristokratische und priesterliche Gruppe des antiken Judentums (200 v. Chr. – 70 n. Chr.), die den Tempel von Jerusalem und den Hohen Rat kontrollierte. Sie erkannten nur den Pentateuch an und leugneten die Auferstehung der Toten und die Existenz von Engeln. Fünfzehnmal im Neuen Testament erwähnt, spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Verurteilung Jesu, insbesondere durch Kajaphas und Hanna. Ihr Verschwinden fällt mit der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr. zusammen.
Apostelgeschichte 23.6 (Lutherbibel 1912) :Da aber Paulus wußte, daß ein Teil Sadduzäer war und der andere Teil Pharisäer, rief er im Rat: Ihr Männer, liebe Brüder, ich bin ein Pharisäer und eines Pharisäers Sohn; ich werde angeklagt um der Hoffnung und Auferstehung willen der Toten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF002
Die Pharisäer
Die Pharisäer, die nach dem Makkabäeraufstand (165 v. Chr.) auftraten, waren eine einflussreiche religiöse Gruppe des antiken Judentums. Der schriftlichen und mündlichen Tora verpflichtet, glaubten sie an die Auferstehung und blieben dem Volk nahe. Obwohl sie in den Evangelien oft mit Jesus im Streit lagen, brachten sie dennoch Gestalten wie Nikodemus und Josef von Arimathäa hervor. Ihre Lehren begründeten nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr. das rabbinische Judentum.
Johannes 3.1-21 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen?Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht?Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und zeugen, was wir gesehen haben; und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.Wer arges tut, der haßt das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden.Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF003
Der Hohe Rat
Der Hohe Rat (Sanhedrin) war die höchste religiöse, richterliche und gesetzgebende Instanz des Judentums zur Zeit des Zweiten Tempels (2. Jh. v. Chr. – 70 n. Chr.). Er bestand aus 71 Mitgliedern und tagte in Jerusalem, legte die Tora aus, entschied in bedeutenden Streitfällen und überwachte den hebräischen Kalender. Er wird in den Evangelien erwähnt und in der rabbinischen Literatur beschrieben; nach 70 n. Chr. verschwindet er, doch sein Modell prägt bis heute die jüdische Organisation und das jüdische Rechtsdenken.
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INF004
Die Römer
Dieser Artikel zeichnet die römische Herrschaft über Israel von 63 v. Chr. bis 135 n. Chr. nach. Er stellt die Schlüsselfiguren der Macht zur Zeit des Dienstes Jesu vor: Pontius Pilatus, Herodes Antipas und Kajaphas. Er erwähnt die Zerstörung des Tempels im Jahr 70 und die Umwandlung Jerusalems in Aelia Capitolina unter Hadrian und liefert so einen wesentlichen geschichtlichen Hintergrund zum Verständnis der Evangelien.
Lukas 23.12 (Lutherbibel 1912) :Auf den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF006
Sprach Jesus Griechisch?
Der Artikel untersucht die Wahrscheinlichkeit, dass Jesus Griechisch sprach. Obwohl er in Nazareth, einem abgelegenen Ort, geboren wurde, berichten die Evangelien von direkten Gesprächen Jesu mit Pilatus und mit römischen Offizieren, ohne einen Dolmetscher zu erwähnen. Der Autor vermutet, dass die Arbeit als Zimmermann in Sepphoris, einer hellenisierten Stadt, und ein möglicher Unterricht vor Ort diese wahrscheinliche Beherrschung des Griechischen erklären.
Matthäus 8.5 (Lutherbibel 1912) :Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihnLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF029
Die apokryphen Schriften
Die apokryphen Bücher sind religiöse Schriften, die aus dem offiziellen biblischen Kanon ausgeschlossen sind. Man unterscheidet die Apokryphen des Alten Testaments (Tobit, Judit, Makkabäer, Sirach …), die von Katholiken und Orthodoxen als deuterokanonisch anerkannt werden, und die des Neuen Testaments (Thomas-, Philippus-, Maria-Magdalena-Evangelium …), die oft gnostisch geprägt sind. Ihr Studium erhellt die Religionsgeschichte und die Auseinandersetzungen der ersten christlichen Jahrhunderte, ohne sie deshalb auf die Stufe der kanonischen Schriften zu stellen.
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INF030
Die Synode von Jamnia
Die Synode von Jamnia (Jabne), die gegen Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. stattfand, ist ein bedeutender Wendepunkt in der Geschichte des Judentums. Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. versammelten sich die Rabbiner unter der Leitung von Rabban Jochanan ben Sakkai, um das Judentum neu zu ordnen, über den hebräischen biblischen Kanon zu beraten und entscheidende liturgische Beschlüsse zu fassen. So legten sie den Grundstein für das rabbinische Judentum, das auf Tora, Gebet und Synagoge ausgerichtet ist.
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INF036
Beispiele für die deuteronomistische Quelle
Dieser Artikel untersucht die deuteronomistische Quelle und hebt ihre Rolle und ihren Einfluss in der Hebräischen Bibel hervor, und zwar im Buch Deuteronomium und in weiteren Geschichtsbüchern wie Josua, Richter, Samuel und Könige. Anhand der Themen Gesetz, Bund und zentralisierter Gottesdienst erkundet er die deuteronomistische Theologie und ihre Bedeutung für Israel.
5. Mose 6.4-9 (Lutherbibel 1912) :Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR.Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen.Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmenund sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst oder aufstehst,und sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sollen dir ein Denkmal vor deinen Augen sein,und sollst sie über deines Hauses Pfosten schreiben und an die Tore.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF043
Die deuteronomistische Quelle
Die deuteronomistische Quelle (D) ist eine der vier hypothetischen Quellen der Tora nach der Urkundenhypothese. Sie ist mit dem Buch Deuteronomium verbunden und zeichnet sich durch einen homiletischen Stil, eine Bundestheologie und die Betonung der Zentralisierung des Kultes in Jerusalem aus. Sie wird ins 7. Jahrhundert v. Chr. datiert, steht im Zusammenhang mit den religiösen Reformen König Joschijas und hat auch die Geschichtsbücher von Josua bis 2. Könige beeinflusst.
2. Samuel 1.1 (Lutherbibel 1912) :Nach dem Tode Sauls, da David von der Amalekiter Schlacht wiedergekommen und zwei Tage in Ziklag geblieben war,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF044
Die priesterliche Quelle
Die priesterliche Quelle (P) ist eine der vier hypothetischen Quellen der Tora nach der Urkundenhypothese. Gekennzeichnet durch einen förmlichen, sich wiederholenden Stil, legt sie den Schwerpunkt auf Rituale, Reinheitsgesetze, Genealogien und kultische Zeremonien. Sie stellt Gott als transzendent und erhaben dar. Sie wird in die Zeit des babylonischen Exils oder in die nachexilische Zeit (6.–5. Jahrhundert v. Chr.) datiert und soll von Priestern des Jerusalemer Tempels verfasst worden sein. Ihre Gültigkeit bleibt unter heutigen Forschern umstritten.
2. Mose 25-40 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel, daß sie mir ein Hebopfer geben; und nehmt dasselbe von jedermann, der es willig gibt.Das ist aber das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold, Silber, Erz,blauer und roter Purpur, Scharlach, köstliche weiße Leinwand, Ziegenhaar,rötliche Widderfelle, Dachsfelle, Akazienholz,Öl zur Lampe, Spezerei zur Salbe und zu gutem Räuchwerk,Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Amtschild.Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne.Wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und alles ihres Geräts zeigen werde, so sollt ihr's machen.Macht eine Lade aus Akazienholz; dritthalb Ellen soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.Du sollst sie mit Gold überziehen inwendig und auswendig, und mache einen goldenen Kranz oben umher.Und gieße vier goldene Ringe und mache sie an ihr vier Ecken, also daß zwei Ringe seien auf einer Seite und zwei auf der andern Seite.Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Goldund stecke sie in die Ringe an der Lade Seiten, daß man sie damit trage;sie sollen in den Ringen bleiben und nicht herausgetan werden.Und sollst in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.Du sollst auch einen Gnadenstuhl machen von feinem Golde; dritthalb Ellen soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.Und du sollst zwei Cherubim machen von getriebenem Golde zu beiden Enden des Gnadenstuhls,daß ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an dem andern Ende, und also zwei Cherubim seien an des Gnadenstuhls Enden.Und die Cherubim sollen ihr Flügel ausbreiten von oben her, daß sie mit ihren Flügeln den Gnadenstuhl bedecken und eines jeglichen Antlitz gegen das des andern stehe; und ihre Antlitze sollen auf den Gnadenstuhl sehen.Und sollst den Gnadenstuhl oben auf die Lade tun und in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.Von dem Ort will ich mich dir bezeugen und mit dir reden, nämlich von dem Gnadenstuhl zwischen den zwei Cherubim, der auf der Lade des Zeugnisses ist, alles, was ich dir gebieten will an die Kinder Israel.Du sollst auch einen Tisch machen von Akazienholz; zwei Ellen soll seine Länge sein und eine Elle sein Breite und anderthalb Ellen seine Höhe.Und sollst ihn überziehen mit feinem Gold und einen goldenen Kranz umher machenund eine Leiste umher, eine Handbreit hoch, und einen goldenen Kranz um die Leiste her.Und sollst vier goldene Ringe daran machen an die vier Ecken an seinen vier Füßen.Hart unter der Leiste sollen die Ringe sein, daß man Stangen darein tue und den Tisch trage.Und sollst die Stangen von Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen, daß der Tisch damit getragen werde.Du sollst auch aus feinem Golde seine Schüsseln und Löffel machen, seine Kannen und Schalen, darin man das Trankopfer darbringe.Und sollst auf den Tisch allezeit Schaubrote legen vor mir.Du sollst auch einen Leuchter von feinem, getriebenem Golde machen; daran soll der Schaft mit Röhren, Schalen, Knäufen und Blumen sein.Sechs Röhren sollen aus dem Leuchter zu den Seiten ausgehen, aus jeglicher Seite drei Röhren.Eine jegliche Röhre soll drei offene Schalen mit Knäufen und Blumen haben; so soll es sein bei den sechs Röhren aus dem Leuchter.Aber der Schaft am Leuchter soll vier offene Schalen mit Knäufen und Blumen habenund je einen Knauf unter zwei von den Sechs Röhren, welche aus dem Leuchter gehen.Beide, die Knäufe und Röhren, sollen aus ihm gehen, alles getriebenes, lauteres Gold.Und sollst sieben Lampen machen obenauf, daß sie nach vornehin leuchten,und Lichtschneuzen und Löschnäpfe von feinem Golde.Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du das machen mit allem diesem Gerät.Und siehe zu, daß du es machst nach dem Bilde, das du auf dem Berge gesehen hast.Die Wohnung sollst du machen von zehn Teppichen, von gezwirnter, weißer Leinwand, von blauem und rotem Purpur und von Scharlach. Cherubim sollst du daran machen von kunstreicher Arbeit.Die Länge eines Teppichs soll achtundzwanzig Ellen sein, die Breite vier Ellen, und sollen alle zehn gleich sein.Und sollen je fünf zu einem Stück zusammengefügt sein, einer an den andern.Und sollst Schleifen machen von blauem Purpur an jegliches Stück am Rand, wo die zwei Stücke sollen zusammengeheftet werden;fünfzig Schleifen an jegliches Stück, daß eine Schleife der andern gegenüberstehe.Und sollst fünfzig goldene Haken machen, womit man die Teppiche zusammenheftet, einen an den andern, auf daß es eine Wohnung werde.Du sollst auch eine Decke aus Ziegenhaar machen zur Hütte über die Wohnung von elf Teppichen.Die Länge eines Teppichs soll dreißig Ellen sein, die Breite aber vier Ellen, und sollen alle elf gleich groß sein.Fünf sollst du aneinander fügen und sechs auch aneinander, daß du den sechsten Teppich zwiefältig machst vorn an der Hütte.Und sollst an jegliches Stück fünfzig Schleifen machen am Rand, wo die Stücke sollen zusammengeheftet werden.Und sollst fünfzig eherne Haken machen und die Haken in die Schleifen tun, daß die Hütte zusammengefügt und eine Hütte werde.Aber vom Überlangen an den Teppichen der Hütte sollst du einen halben Teppich lassen überhangen hinten an der Hütteund auf beiden Seiten je eine Elle, daß das Überlange sei an der Hütte Seiten und auf beiden Seiten sie bedecke.Über diese Decke sollst du eine Decke machen von rötlichen Widderfellen, dazu über sie eine Decke von Dachsfellen.Du sollst auch Bretter machen zu der Wohnung von Akazienholz, die stehen sollen.Zehn Ellen lang soll ein Brett sein und anderthalb Ellen breit.Zwei Zapfen soll ein Brett haben, daß eins an das andere könne gesetzt werden. Also sollst du alle Bretter der Wohnung machen.Ihrer zwanzig sollen stehen gegen Mittag.Die sollen vierzig silberne Füße unten haben, je zwei Füße unter einem jeglichen Brett an seinen zwei Zapfen.Also auf der andern Seite gegen Mitternacht sollen auch zwanzig Bretter stehenund vierzig silberne Füße, je zwei Füße unter jeglichem Brett.Aber hinten an der Wohnung gegen Abend sollst du sechs Bretter machen;dazu zwei Bretter hinten an die zwei Ecken der Wohnung,daß ein jegliches der beiden sich mit seinem Eckbrett von untenauf geselle und oben am Haupt gleich zusammenkomme mit einer Klammer;daß es acht Bretter seien mit ihren silbernen Füßen, deren sollen sechzehn sein, je zwei unter einem Brett.Und sollst Riegel machen von Akazienholz, fünf zu den Brettern auf einer Seite der Wohnungund fünf zu den Brettern auf der andern Seite der Wohnung und fünf zu den Brettern hinten an der Wohnung gegen Abend.Und sollst den mittleren Riegel mitten an den Brettern hindurchstoßen und alles zusammenfassen von einem Ende zu dem andern.Und sollst die Bretter mit Gold überziehen und ihre Ringe von Gold machen, daß man die Riegel darein tue.Und die Riegel sollst du mit Gold überziehen. Und also sollst du denn die Wohnung aufrichten nach der Weise, wie du gesehen hast auf dem Berge.Du sollst einen Vorhang machen von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand; und sollst Cherubim daran machen von kunstreicher Arbeit.Und sollst ihn hängen an vier Säulen von Akazienholz, die mit Gold überzogen sind und goldene Haken und vier silberne Füße haben.Und sollst den Vorhang hängen unter die Haken, und die Lade des Zeugnisses innen hinter den Vorhang setzen, daß er euch eine Scheidewand sei zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten.Und sollst den Gnadenstuhl tun auf die Lade des Zeugnisses in dem Allerheiligsten.Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber, mittagswärts in der Wohnung, daß der Tisch stehe gegen Mitternacht.Und sollst ein Tuch machen in die Tür der Hütte, gewirkt von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und sollst dem Tuch fünf Säulen machen von Akazienholz, mit Gold überzogen, mit goldene Haken, und sollst ihnen fünf eherne Füße gießen.Du sollst einen Altar machen von Akazienholz, fünf Ellen lang und breit, daß er gleich viereckig sei, und drei Ellen hoch.Hörner sollst du auf seinen vier Ecken machen und sollst ihn mit Erz überziehen.Mache auch Aschentöpfe, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlenpfannen; alle seine Geräte sollst du aus Erz machen.Du sollst auch ein ehernes Gitter machen wie ein Netz und vier eherne Ringe an seine vier Enden.Du sollst's aber von untenauf um den Altar machen, daß das Gitter reiche bis mitten an den Altar.Und sollst auch Stangen machen zu dem Altar von Akazienholz, mit Erz überzogen.Und man soll die Stangen in die Ringe tun, daß die Stangen seien an beiden Seiten des Altars, wenn man ihn trägt.Und sollst ihn also von Brettern machen, daß er inwendig hohl sei, wie dir auf dem Berge gezeigt ist.Du sollst auch der Wohnung einen Hof machen, einen Umhang von gezwirnter weißer Leinwand, auf einer Seite hundert Ellen lang, gegen Mittag,und zwanzig Säulen auf zwanzig ehernen Füßen, und ihre Haken mit ihren Querstäben von Silber.Also auch gegen Mitternacht soll sein ein Umhang, hundert Ellen lang, zwanzig Säulen auf zwanzig ehernen Füßen, und ihre Haken mit ihren Querstäben von Silber.Aber gegen Abend soll die Breite des Hofes haben einen Umhang, fünfzig Ellen lang, zehn Säulen auf zehn Füßen.Gegen Morgen aber soll die Breite des Hofes haben fünfzig Ellen,also daß der Umhang habe auf einer Seite fünfzehn Ellen, dazu drei Säulen auf drei Füßen,und wieder fünfzehn Ellen auf der andern Seite, dazu drei Säulen auf drei Füßen;aber im Tor des Hofes soll ein Tuch sein, zwanzig Ellen breit, gewirkt von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, dazu vier Säulen auf ihren vier Füßen.Alle Säulen um den Hof her sollen silberne Querstäbe und silberne Haken und eherne Füße haben.Und die Länge des Hofes soll hundert Ellen sein, die Breite fünfzig Ellen, die Höhe fünf Ellen, von gezwirnter weißer Leinwand, und seine Füße sollen ehern sein.Auch alle Geräte der Wohnung zu allerlei Amt und alle ihre Nägel und alle Nägel des Hofes sollen ehern sein.Gebiete den Kindern Israel, daß sie zu dir bringen das allerreinste, lautere Öl von Ölbäumen, gestoßen, zur Leuchte, daß man täglich Lampen aufsetzein der Hütte des Stifts, außen vor dem Vorhang, der vor dem Zeugnis hängt. Und Aaron und seine Söhne sollen sie zurichten des Morgens und des Abends vor dem HERRN. Das soll euch eine ewige Weise sein auf eure Nachkommen unter den Kindern Israel.Du sollst Aaron, deinen Bruder, und seine Söhne zu dir nehmen aus den Kindern Israel, daß er mein Priester sei, nämlich Aaron und seine Söhne Nadab, Abihu, Eleasar und Ithamar.Und sollst Aaron, deinen Bruder, heilige Kleider machen, die herrlich und schön seien.Und du sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, daß sie Aaron Kleider machen zu seiner Weihe, daß er mein Priester sei.Das sind aber die Kleider, die sie machen sollen: das Amtschild, den Leibrock, Purpurrock, engen Rock, Hut und Gürtel. Also sollen sie heilige Kleider machen deinem Bruder Aaron und seinen Söhnen, daß er mein Priester sei.Dazu sollen sie nehmen Gold, blauen und roten Purpur, Scharlach und weiße Leinwand.Den Leibrock sollen sie machen von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, kunstreich;zwei Schulterstücke soll er haben, die zusammengehen an beiden Enden, und soll zusammengebunden werden.Und sein Gurt darauf soll derselben Kunst und Arbeit sein, von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und sollst zwei Onyxsteine nehmen und darauf graben die Namen der Kinder Israel,Auf jeglichen sechs Namen, nach der Ordnung ihres Alters.Das sollst du tun durch die Steinschneider, die da Siegel graben, also daß sie mit Gold umher gefaßt werden.Und sollst sie auf die Schulterstücke des Leibrocks heften, daß es Steine seien zum Gedächtnis für die Kinder Israel, daß Aaron ihre Namen auf seinen beiden Schultern trage vor dem HERRN zum Gedächtnis.Und sollst goldene Fassungen machenund zwei Ketten von feinem Golde, mit zwei Enden, aber die Glieder ineinander hangend; und sollst sie an die Fassungen tun.Das Amtschild sollst du machen nach der Kunst, wie den Leibrock, von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Viereckig soll es sein und zwiefach; eine Spanne breit soll seine Länge sein und eine Spanne breit seine Breite.Und sollst's füllen die vier Reihen voll Steine. Die erste Reihe sei ein Sarder, Topas, Smaragd;die andere ein Rubin, Saphir, Demant;die dritte ein Lynkurer, Achat, Amethyst;die vierte ein Türkis, Onyx, Jaspis. In Gold sollen sie gefaßt sein in allen Reihenund sollen nach den zwölf Namen der Kinder Israel stehen, gegraben vom Steinschneider, daß auf einem jeglichen ein Namen stehe nach den zwölf Stämmen.Und sollst Ketten zu dem Schild machen mit zwei Enden, aber die Glieder ineinander hangend, von feinem Golde,und zwei goldene Ringe an das Schild, also daß du die zwei Ringe heftest an zwei Ecken des Schildes,und die zwei goldenen Ketten in die zwei Ringe an den beiden Ecken des Schildes tust.Aber die zwei Enden der zwei Ketten sollst du an die zwei Fassungen tun und sie heften auf die Schulterstücke am Leibrock vornehin.Und sollst zwei andere goldene Ringe machen und an die zwei Ecken des Schildes heften an seinem Rand, inwendig gegen den Leibrock.Und sollst abermals zwei goldene Ringe machen und sie unten an die zwei Schulterstücke vorn am Leibrock heften, wo der Leibrock zusammengeht, oben über dem Gurt des Leibrocks.Und man soll das Schild mit seinen Ringen mit einer blauen Schnur an die Ringe des Leibrocks knüpfen, daß es über dem Gurt des Leibrocks hart anliege und das Schild sich nicht vom Leibrock losmache.Also soll Aaron die Namen der Kinder Israel tragen in dem Amtschild auf seinem Herzen, wenn er in das Heilige geht, zum Gedächtnis vor dem HERRN allezeit.Und sollst in das Amtschild tun Licht und Recht, daß sie auf dem Herzen Aarons seien, wenn er eingeht vor den HERRN, daß er trage das Amt der Kinder Israel auf seinem Herzen vor dem HERRN allewege.Du sollst auch einen Purpurrock unter dem Leibrock machen ganz von blauem Purpur.Und oben mitteninne soll ein Loch sein und eine Borte um das Loch her zusammengefaltet, daß er nicht zerreiße.Und unten an seinen Saum sollst du Granatäpfel machen von blauem und rotem Purpur und Scharlach um und um und zwischen dieselben goldene Schellen auch um und um,daß eine goldene Schelle sei, darnach ein Granatapfel und wieder eine goldene Schelle und wieder ein Granatapfel, um und um an dem Saum des Purpurrocks.Und Aaron soll ihn anhaben, wenn er dient, daß man seinen Klang höre, wenn er aus und eingeht in das Heilige vor dem HERRN, auf daß er nicht sterbe.Du sollst auch ein Stirnblatt machen von feinem Golde und darauf ausgraben, wie man die Siegel ausgräbt: Heilig dem HERRN.Und sollst's heften an eine blaue Schnur vorn an den Hut,auf der Stirn Aarons, daß also Aaron trage die Missetat des Heiligen, das die Kinder Israel heiligen in allen Gaben ihrer Heiligung; und es soll allewege an seiner Stirn sein, daß er sie versöhne vor dem HERRN.Du sollst auch einen engen Rock machen von weißer Leinwand und einen Hut von weißer Leinwand machen und einen gestickten Gürtel.Und den Söhnen Aarons sollst du Röcke, Gürtel und Hauben machen, die herrlich und schön seien.Und sollst sie deinem Bruder Aaron samt seinen Söhnen anziehen; und sollst sie salben und ihre Hände füllen und sie weihen, daß sie meine Priester seien.Und sollst ihnen leinene Beinkleider machen, zu bedecken die Blöße des Fleisches von den Lenden bis an die Hüften.Und Aaron und seine Söhne sollen sie anhaben, wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, daß sie dienen in dem Heiligtum, daß sie nicht ihre Missetat tragen und sterben müssen. Das soll ihm und seinem Stamm nach ihm eine ewige Weise sein.Das ist's auch, was du ihnen tun sollst, daß sie mir zu Priestern geweiht werden. Nimm einen jungen Farren und zwei Widder ohne Fehl,ungesäuertes Brot und ungesäuerte Kuchen, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt; von Weizenmehl sollst du solches alles machen.Und sollst es in einen Korb legen und in dem Korbe herzubringen samt dem Farren und den zwei Widdern.Und sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Hütte des Stifts führen und mit Wasser waschenund die Kleider nehmen und Aaron anziehen den engen Rock und den Purpurrock und den Leibrock und das Schild zu dem Leibrock, und sollst ihn gürten mit dem Gurt des Leibrocksund den Hut auf sein Haupt setzen und die heilige Krone an den Hut.Und sollst nehmen das Salböl und auf sein Haupt schütten und ihn salben.Und seine Söhne sollst du auch herzuführen und den engen Rock ihnen anziehenund beide, Aaron und auch sie, mit Gürteln gürten und ihnen die Hauben aufbinden, daß sie das Priestertum haben zu ewiger Weise. Und sollst Aaron und seinen Söhnen die Hände füllen,und den Farren herzuführen vor die Hütte des Stifts; und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf des Farren Haupt legen.Und du sollst den Farren schlachten vor dem HERRN, vor der Tür der Hütte des Stifts.Und sollst von seinem Blut nehmen und auf des Altars Hörner tun mit deinem Finger und alles andere Blut an des Altars Boden schütten.Und sollst alles Fett nehmen am Eingeweide und das Netz über der Leber und die zwei Nieren mit dem Fett, das darüber liegt, und sollst es auf dem Altar anzünden.Aber des Farren Fleisch, Fell und Mist sollst du draußen vor dem Lager verbrennen; denn es ist ein Sündopfer.Aber den einen Widder sollst du nehmen, und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf sein Haupt legen.Dann sollst du ihn schlachten und sein Blut nehmen und auf den Altar sprengen ringsherum.Aber den Widder sollst du zerlegen in Stücke, und seine Eingeweide und Schenkel waschen, und sollst es auf seine Stücke und sein Haupt legenund den ganzen Widder anzünden auf dem Altar; denn es ist dem HERRN ein Brandopfer, ein süßer Geruch, ein Feuer des HERRN.Den andern Widder aber sollst du nehmen, und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf sein Haupt legen;und sollst ihn schlachten und von seinem Blut nehmen und Aaron und seinen Söhnen auf den rechten Ohrknorpel tun und auf ihre Daumen ihrer rechten Hand und auf die große Zehe ihres rechten Fußes; und sollst das Blut auf den Altar sprengen ringsherum.Und sollst von dem Blut auf dem Altar nehmen und vom Salböl, und Aaron und seine Kleider, seine Söhne und ihre Kleider besprengen; so wird er und seine Kleider, seine Söhne und ihre Kleider geweiht.Darnach sollst du nehmen das Fett von dem Widder, den Schwanz und das Fett am Eingeweide, das Netz über der Leber und die zwei Nieren mit dem Fett darüber und die rechte Schulter (denn es ist ein Widder der Füllung),und ein Brot und einen Ölkuchen und einen Fladen aus dem Korbe des ungesäuerten Brots, der vor dem HERRN steht;und lege alles auf die Hände Aarons und seiner Söhne und webe es dem HERRN.Darnach nimm's von ihren Händen und zünde es an auf dem Altar zu dem Brandopfer, zum süßen Geruch vor dem HERRN; denn das ist ein Feuer des HERRN.Und sollst die Brust nehmen vom Widder der Füllung Aarons und sollst sie dem HERRN weben. Das soll dein Teil sein.Und sollst also heiligen die Webebrust und die Hebeschulter, die gewebt und gehebt sind von dem Widder der Füllung Aarons und seiner Söhne.Und das soll Aarons und seiner Söhne sein ewigerweise von den Kindern Israel; denn es ist ein Hebopfer. Und eine Hebe soll es sein, von den Kindern Israel von ihrem Dankopfern, ihre Hebe für den HERRN.Aber die heiligen Kleider Aarons sollen seine Söhne haben nach ihm, daß sie darin gesalbt und ihre Hände gefüllt werden.Welcher unter seinen Söhnen an seiner Statt Priester wird, der soll sie sieben Tage anziehen, daß er gehe in die Hütte des Stifts, zu dienen im Heiligen.Du sollst aber nehmen den Widder der Füllung, und sein Fleisch an einem heiligen Ort kochen.Und Aaron mit seinen Söhnen soll des Widders Fleisch essen samt dem Brot im Korbe vor der Tür der Hütte des Stifts.Denn es ist zur Versöhnung damit geschehen, zu füllen ihre Hände, daß sie geweiht werden. Kein andrer soll es essen; denn es ist heilig.Wo aber etwas übrigbleibt von dem Fleisch der Füllung und von dem Brot bis an den Morgen, das sollst du mit Feuer verbrennen und nicht essen lassen; denn es ist heilig.Und sollst also mit Aaron und seinen Söhnen tun alles, was ich dir geboten habe. Sieben Tage sollst du ihre Hände füllenund täglich einen Farren zum Sündopfer schlachten zur Versöhnung. Und sollst den Altar entsündigen, wenn du ihn versöhnst, und sollst ihn salben, daß er geweiht werde.Sieben Tage sollst du den Altar versöhnen und ihn weihen, daß er sei ein Hochheiliges. Wer den Altar anrühren will, der ist dem Heiligtum verfallen.Und das sollst du mit dem Altar tun: zwei jährige Lämmer sollst du allewege des Tages darauf opfern,Ein Lamm des Morgens, das andere gegen Abend;Und zu einem Lamm ein zehntel Semmelmehl, gemengt mit einem Viertel von einem Hin gestoßenen Öls, und ein Viertel vom Hin Wein zum Trankopfer.Mit dem andern Lamm gegen Abend sollst du tun wie mit dem Speisopfer und Trankopfer des Morgens, zu süßem Geruch, ein Feuer dem Herrn.Das ist das tägliche Brandopfer bei euren Nachkommen vor der Tür der Hütte des Stifts, vor dem HERRN, da ich mich euch bezeugen und mit dir reden will.Daselbst will ich mich den Kindern Israel bezeugen und geheiligt werden in meiner Herrlichkeit.So will ich die Hütte des Stifts mit dem Altar heiligen und Aaron und seine Söhne mir zu Priestern weihen.Und will unter den Kindern Israel wohnen und ihr Gott sein,daß sie wissen sollen, ich sei der HERR, ihr Gott, der sie aus Ägyptenland führte, daß ich unter ihnen wohne, ich, der HERR, Ihr Gott.Du sollst auch einen Räuchaltar machen, zu räuchern, von Akazienholz,eine Elle lang und breit, gleich viereckig und zwei Ellen hoch, mit seinen Hörnern.Und sollst ihn mit feinem Golde überziehen, sein Dach und seine Wände ringsumher und seine Hörner. Und sollst einen Kranz von Gold machenund zwei goldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, daß man Stangen darein tue und ihn damit trage.Die Stangen sollst du auch von Akazienholz machen und mit Gold überziehen.Und sollst ihn setzen vor den Vorhang, der vor der Lade des Zeugnisses hängt, und vor dem Gnadenstuhl, der auf dem Zeugnis ist, wo ich mich dir bezeugen werde.Und Aaron soll darauf räuchern gutes Räuchwerk alle Morgen, wenn er die Lampen zurichtet.Desgleichen, wenn er die Lampen anzündet gegen Abend, soll er solch Räuchwerk auch räuchern. Das soll das tägliche Räuchopfer sein vor dem HERRN bei euren Nachkommen.Ihr sollt kein fremdes Räuchwerk darauf tun, auch kein Brandopfer noch Speisopfer und kein Trankopfer darauf opfern.Und Aaron soll auf seinen Hörnern versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN ein Hochheiliges.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Wenn du die Häupter der Kinder Israel zählst, so soll ein jeglicher dem HERRN geben die Versöhnung seiner Seele, auf daß ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden.Es soll aber ein jeglicher, der in der Zahl ist, einen halben Silberling geben nach dem Lot des Heiligtums (ein Lot hat zwanzig Gera). Solcher halber Silberling soll das Hebopfer des HERRN sein.Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und darüber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben.Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Silberling, den man dem HERRN zur Hebe gibt für die Versöhnung ihre Seelen.Und du sollst solch Geld der Versöhnung nehmen von den Kindern Israel und zum Gottesdienst der Hütte des Stifts geben, daß es sei den Kindern Israel ein Gedächtnis vor dem HERRN, daß er sich Über ihre Seelen versöhnen lasse.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Du sollst auch ein ehernes Handfaß machen mit einem ehernen Fuß, zum Waschen, und sollst es setzen zwischen die Hütte des Stifts und den Altar, und Wasser darein tun,daß Aaron und seine Söhne ihre Hände und Füße darin waschen,wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder zum Altar, daß sie dienen, ein Feuer anzuzünden dem HERRN,auf daß sie nicht sterben. Das soll eine ewige Weise sein ihm und seinem Samen bei ihren Nachkommen.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Nimm zu dir die beste Spezerei: die edelste Myrrhe, fünfhundert Lot, und Zimt, die Hälfte soviel, zweihundertfünfzig, und Kalmus, auch zweihundertfünfzig,und Kassia, fünfhundert, nach dem Lot des Heiligtums, und Öl vom Ölbaum ein Hin.Und mache ein heiliges Salböl nach der Kunst des Salbenbereiters.Und sollst damit salben die Hütte des Stifts und die Lade des Zeugnisses,den Tisch mit allem seinem Geräte, den Leuchter mit seinem Geräte, den Räucheraltar,den Brandopferaltar mit allem seinem Geräte und das Handfaß mit seinem Fuß.Und sollst sie also weihen, daß sie hochheilig seien; denn wer sie anrühren will, der ist dem Heiligtum verfallen.Aaron und seine Söhne sollst du auch salben und sie mir zu Priestern weihen.Und sollst mit den Kindern Israel reden und sprechen: Dies Öl soll mir eine heilige Salbe sein bei euren Nachkommen.Auf Menschenleib soll's nicht gegossen werden, sollst auch seinesgleichen nicht machen; denn es ist heilig, darum soll's euch heilig sein.Wer ein solches macht oder einem andern davon gibt, der soll von seinem Volk ausgerottet werden.Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei; Balsam, Stakte, Galban und reinen Weihrauch, von einem so viel wie vom andern,und mache Räuchwerk daraus, nach der Kunst des Salbenbereiters gemengt, daß es rein und heilig sei.Und du sollst es zu Pulver stoßen und sollst davon tun vor das Zeugnis in der Hütte des Stifts, wo ich mich dir bezeugen werde. Das soll euch ein Hochheiliges sein.Und desgleichen Räuchwerk sollt ihr euch nicht machen, sondern es soll dir heilig sein dem HERRN.Wer ein solches machen wird, der wird ausgerottet werden von seinem Volk.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda,und habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Geschicklichkeit,kunstreich zu arbeiten an Gold, Silber, Erz,kunstreich Steine zu schneiden und einzusetzen, und kunstreich zu zimmern am Holz, zu machen allerlei Werk.Und siehe, ich habe ihm zugegeben Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan; und habe allerlei Weisen die Weisheit ins Herz gegeben, daß sie machen sollen alles, was ich dir geboten habe:die Hütte des Stifts, die Lade des Zeugnisses, den Gnadenstuhl darauf und alle Geräte der Hütte,den Tisch und sein Gerät, den feinen Leuchter und all sein Gerät, den Räucheraltar,den Brandopferaltar mit allem seinem Geräte, das Handfaß mit seinem Fuß,die Amtskleider und die heiligen Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner Söhne, priesterlich zu dienen,das Salböl und das Räuchwerk von Spezerei zum Heiligtum. Alles, was ich dir geboten habe, werden sie machen.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel und sprich: Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, daß ihr wisset, daß ich der HERR bin, der euch heiligt.Darum so haltet meinen Sabbat; denn er soll euch heilig sein. Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit da tut, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk.Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebenten Tag ist Sabbat, die heilige Ruhe des HERRN. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, der soll des Todes sterben.Darum sollen die Kinder Israel den Sabbat halten, daß sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten zum ewigen Bund.Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde; aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.Und da der HERR ausgeredet hatte mit Mose auf dem Berge Sinai, gab er ihm zwei Tafeln des Zeugnisses; die waren beschrieben mit dem Finger Gottes.Da aber das Volk sah, daß Mose verzog, von dem Berge zu kommen, sammelte sich's wider Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die vor uns her gehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrenringe an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter und bringet sie zu mir.Da riß alles Volk seine goldenen Ohrenringe von ihren Ohren, und brachten sie zu Aaron.Und er nahm sie von ihren Händen und entwarf's mit einem Griffel und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben!Da das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.Und sie standen des Morgens früh auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer. Darnach setzte sich das Volk, zu essen und zu trinken, und standen auf zu spielen.Der HERR aber sprach zu Mose: Gehe, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat's verderbt.Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben.Und der HERR sprach zu Mose: Ich sehe, daß es ein halsstarriges Volk ist.Und nun laß mich, daß mein Zorn über sie ergrimme und sie vertilge; so will ich dich zum großen Volk machen.Mose aber flehte vor dem HERRN, seinem Gott, und sprach: Ach HERR, warum will dein Zorn ergrimmen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand hast aus Ägyptenland geführt?Warum sollen die Ägypter sagen und sprechen: Er hat sie zu ihrem Unglück ausgeführt, daß er sie erwürgte im Gebirge und vertilgte vom Erdboden? Kehre dich von dem Grimm deines Zornes und laß dich gereuen des Übels über dein Volk.Gedenke an deine Diener Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will euren Samen mehren wie die Sterne am Himmel, und alles Land, das ich euch verheißen habe, will ich eurem Samen geben, und sie sollen's besitzen ewiglich.Also gereute den HERRN das Übel, das er drohte seinem Volk zu tun.Mose wandte sich und stieg vom Berge und hatte zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, die waren beschrieben auf beiden Seiten.Und Gott hatte sie selbst gemacht und selber die Schrift eingegraben.Da nun Josua hörte des Volks Geschrei, daß sie jauchzten, sprach er zu Mose: Es ist ein Geschrei im Lager wie im Streit.Er antwortete: Es ist nicht ein Geschrei gegeneinander derer, die obliegen und unterliegen, sondern ich höre ein Geschrei eines Singetanzes.Als er aber nahe zum Lager kam und das Kalb und den Reigen sah, ergrimmte er mit Zorn und warf die Tafeln aus seiner Hand und zerbrach sie unten am Bergeund nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und zerschmelzte es mit Feuer und zermalmte es zu Pulver und stäubte es aufs Wasser und gab's den Kindern Israel zu trinkenund sprach zu Aaron: Was hat dir das Volk getan, daß du eine so große Sünde über sie gebracht hast?Aaron sprach: Mein Herr lasse seinen Zorn nicht ergrimmen. Du weißt, daß dies Volk böse ist.Sie sprachen zu mir: Mache uns Götter, die vor uns her gehen; denn wir wissen nicht, wie es diesem Manne Mose geht, der uns aus Ägyptenland geführt hat.Ich sprach zu ihnen: Wer Gold hat, der reiß es ab und gebe es mir. Und ich warf's ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.Da nun Mose sah, daß das Volk zuchtlos geworden war (denn Aaron hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz bei ihren Widersachern),trat er an das Tor des Lagers und sprach: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi.Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann.Da sprach Mose: Füllet heute eure Hände dem HERRN, ein jeglicher an seinem Sohn und Bruder, daß heute über euch der Segen gegeben werde.Des Morgens sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN, ob ich vielleicht eure Sünde versöhnen möge.Als nun Mose wieder zum HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, und sie haben sich goldene Götter gemacht.Nun vergib ihnen ihre Sünde; wo nicht, so tilge mich auch aus deinem Buch, das du geschrieben hast.Der HERR sprach zu Mose: Was? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt.So gehe nun hin und führe das Volk, dahin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir her gehen. Ich werde ihre Sünde wohl heimsuchen, wenn meine Zeit kommt heimzusuchen.Also strafte der HERR das Volk, daß sie das Kalb hatten gemacht, welches Aaron gemacht hatte.Der HERR sprach zu Mose: Gehe, ziehe von dannen, du und das Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe und gesagt: Deinem Samen will ich's geben;und ich will vor dir her senden einen Engel und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter,dich zu bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt. Ich will nicht mit dir hinaufziehen, denn du bist ein halsstarriges Volk; ich möchte dich unterwegs vertilgen.Da das Volk diese böse Rede hörte, trugen sie Leid, und niemand trug seinen Schmuck an sich.Und der HERR sprach zu Mose: Sage zu den Kindern Israel: Ihr seid ein halsstarriges Volk. Wo ich nur einen Augenblick mit dir hinaufzöge, würde ich dich vertilgen. Und nun lege deinen Schmuck von dir, daß ich wisse, was ich dir tun soll.Also taten die Kinder Israel ihren Schmuck von sich vor dem Berge Horeb.Mose aber nahm die Hütte und schlug sie auf draußen, ferne vom Lager, und hieß sie eine Hütte des Stifts. Und wer den HERRN fragen wollte, mußte herausgehen zur Hütte des Stifts vor das Lager.Und wenn Mose ausging zur Hütte so stand alles Volk auf und trat ein jeglicher in seiner Hütte Tür und sahen ihm nach, bis er in die Hütte kam.Und wenn Mose in die Hütte kam, so kam die Wolkensäule hernieder und stand in der Hütte Tür und redete mit Mose.Und alles Volk sah die Wolkensäule in der Hütte Tür stehen, und standen auf und neigten sich, ein jeglicher in seiner Hütte Tür.Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Und wenn er wiederkehrte zum Lager, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte.Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf! und läßt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, so du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.Habe ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so laß mich deinen Weg wissen, damit ich dich kenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und siehe doch, daß dies Volk dein Volk ist.Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; damit will ich dich leiten.Er aber sprach zu ihm: Wo nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von dannen hinauf.Denn wobei soll doch erkannt werden, daß ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, außer wenn du mit uns gehst, auf daß ich und dein Volk gerühmt werden vor allem Volk, das auf dem Erdboden ist?Der HERR sprach zu Mose: Was du jetzt geredet hast, will ich auch tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.Er aber sprach: So laß mich deine Herrlichkeit sehen.Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht alle meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen des HERRN Namen vor dir. Wem ich aber gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wes ich mich erbarme, des erbarme ich mich.Und sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir; da sollst du auf dem Fels stehen.Wenn denn nun meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in der Felskluft lassen stehen und meine Hand ob dir halten, bis ich vorübergehe.Und wenn ich meine Hand von dir tue, wirst du mir hintennach sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, daß ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln waren, welche du zerbrochen hast.Und sei morgen bereit, daß du früh auf den Berg Sinai steigest und daselbst zu mir tretest auf des Berges Spitze.Und laß niemand mit dir hinaufsteigen, daß niemand gesehen werde um den ganzen Berg her; auch kein Schaf noch Rind laß weiden gegen diesen Berg hin.Und Mose hieb zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und stand des Morgens früh auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand.Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm und rief aus des HERRN Namen.Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: HERR, HERR, GOTT, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue!der da bewahrt Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, und vor welchem niemand unschuldig ist; der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.Und Mose neigte sich eilend zu der Erde und betete anund sprach: Habe ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr mit uns; denn es ist ein halstarriges Volk, daß du unsrer Missetat und Sünde gnädig seist und lassest uns dein Erbe sein.Und er sprach: Siehe, ich will einen Bund machen vor allem deinem Volk und will Wunder tun, dergleichen nicht geschaffen sind in allen Landen und unter allen Völkern, und alles Volk, darunter du bist, soll sehen des HERRN Werk; denn wunderbar soll sein, was ich bei dir tun werde.Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.Hüte dich, daß du nicht einen Bund machest mit den Einwohnern des Landes, da du hineinkommst, daß sie dir nicht ein Fallstrick unter dir werden;sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Götzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten;denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger Gott ist er.Daß du nicht einen Bund mit des Landes Einwohnern machest, und wenn sie ihren Göttern nachlaufen und opfern ihren Göttern, sie dich nicht laden und du von ihrem Opfer essest,und daß du nehmest deinen Söhnen ihre Töchter zu Weibern und dieselben dann ihren Göttern nachlaufen und machen deine Söhne auch ihren Göttern nachlaufen.Du sollst dir keine gegossenen Götter machen.Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.Alles, was die Mutter bricht, ist mein; was männlich sein wird in deinem Vieh, das seine Mutter bricht, es sei Ochse oder Schaf.Aber den Erstling des Esels sollst du mit einem Schaf lösen. Wo du es aber nicht lösest, so brich ihm das Genick. Alle Erstgeburt unter deinen Söhnen sollst du lösen. Und daß niemand vor mir leer erscheine!Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du feiern, mit Pflügen und mit Ernten.Das Fest der Wochen sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Einsammlung, wenn das Jahr um ist.Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN und Gott Israels.Wenn ich die Heiden vor dir ausstoßen und deine Grenze erweitern werde, soll niemand deines Landes begehren, die weil du hinaufgehst dreimal im Jahr, zu erscheinen vor dem HERRN, deinem Gott.Du sollst das Blut meines Opfers nicht opfern neben gesäuertem Brot, und das Opfer des Osterfestes soll nicht über Nacht bleiben bis an den Morgen.Die Erstlinge von den Früchten deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch.Und der HERR sprach zu Mose: Schreib diese Worte: denn nach diesen Worten habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht.Und er war allda bei dem HERRN vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.Da nun Mose vom Berge Sinai ging, hatte er die zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand und wußte nicht, daß die Haut seines Angesichts glänzte davon, daß er mit ihm geredet hatte.Und da Aaron und alle Kinder Israel sahen, daß die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, zu ihm zu nahen.Da rief sie Mose; und sie wandten sich zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde; und er redete mit ihnen.Darnach nahten alle Kinder Israel zu ihm. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai.Und da er solches alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht.Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und redete mit den Kindern Israel, was ihm geboten war,so sahen dann die Kinder Israel sein Angesicht an, daß die Haut seines Angesichts glänzte; so tat er wieder die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Das ist's, was der HERR geboten hat, das ihr tun sollt:Sechs Tage sollt ihr arbeiten; den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat der Ruhe des HERRN. Wer an dem arbeitet, soll sterben.Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen.Und Mose sprach zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel: Das ist's, was der HERR geboten hat:Gebt unter euch ein Hebopfer dem HERRN, also daß das Hebopfer des HERRN ein jeglicher willig bringe, Gold, Silber, Erz,blauen und roten Purpur, Scharlach, weiße Leinwand und Ziegenhaar,rötliche Widderfelle, Dachsfelle und Akazienholz,Öl zur Lampe und Spezerei zur Salbe und zu gutem Räuchwerk,Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Amtschild.Und wer unter euch verständig ist, der komme und mache, was der HERR geboten hat:nämlich die Wohnung mit ihrer Hütte und Decke, Haken, Brettern, Riegeln, Säulen und Füßen;die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl und Vorhang;den Tisch mit seinen Stangen und allem seinem Geräte und die Schaubrote;den Leuchter, zu leuchten, und sein Gerät und seine Lampen und das Öl zum Licht;den Räucheraltar mit seinen Stangen, die Salbe und Spezerei zum Räuchwerk; das Tuch vor der Wohnung Tür;den Brandopferaltar mit seinem ehernen Gitter, Stangen und allem seinem Geräte; das Handfaß mit seinem Fuße;den Umhang des Vorhofs mit seinen Säulen und Füßen und das Tuch des Tors am Vorhof;die Nägel der Wohnung und des Vorhofs mit ihren Seilen;die Kleider des Amts zum Dienst im Heiligen, die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, mit den Kleidern seiner Söhne zum Priestertum.Da ging die ganze Gemeinde der Kinder Israel aus von Mose.Und alle, die es gern und willig gaben, kamen und brachten das Hebopfer dem HERRN zum Werk der Hütte des Stifts und zu allem ihren Dienst und zu den heiligen Kleidern.Es brachten aber beide, Mann und Weib, wer's willig tat, Spangen, Ohrringe, Ringe und Geschmeide und allerlei goldenes Gerät. Dazu brachte jedermann Gold zum Webeopfer dem HERRN.Und wer bei sich fand blauen und roten Purpur, Scharlach, weiße Leinwand, Ziegenhaar, rötliche Widderfelle und Dachsfelle, der brachte es.Und wer Silber und Erz hob, der brachte es zur Hebe dem HERRN. Und wer Akazienholz bei sich fand, der brachte es zu allerlei Werk des Gottesdienstes.Und welche verständige Weiber waren, die spannen mit ihren Händen und brachten ihr Gespinnst, blauen und roten Purpur, Scharlach und weiße Leinwand.Und welche Weiber solche Arbeit konnten und willig dazu waren, die spannen Ziegenhaare.Die Fürsten aber brachten Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Schildund Spezerei und Öl zu den Lichtern und zur Salbe und zum guten Räuchwerk.Also brachte die Kinder Israel willig, beide, Mann und Weib, zu allerlei Werk, das der HERR geboten hatte durch Mose, daß man's machen sollte.Und Mose sprach zu den Kindern Israel: Sehet, der HERR hat mit Namen berufen den Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda,und hat ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, daß er weise, verständig, geschickt sei zu allerlei Werk,kunstreich zu arbeiten an Gold, Silber und Erz,Edelsteine zu schneiden und einzusetzen, Holz zu zimmern, zu machen allerlei kunstreiche Arbeit.Und hat ihm ins Herz gegeben, zu unterweisen, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan.Er hat ihr Herz mit Weisheit erfüllt, zu machen allerlei Werk, zu schneiden, zu wirken und zu sticken mit blauem und rotem Purpur, Scharlach und weißer Leinwand, und mit Weben, daß sie machen allerlei Werk und kunstreiche Arbeit erfinden.Da arbeiteten Bezaleel und Oholiab und alle weisen Männer, denen der HERR Weisheit und Verstand gegeben hatte, zu wissen, wie sie allerlei Werk machen sollten zum Dienst des Heiligtums, nach allem, was der HERR geboten hatte.Und Mose berief den Bezaleel und Oholiab und alle weisen Männer, denen der HERR Weisheit gegeben hatte in ihr Herz, alle, die sich freiwillig erboten und hinzutraten, zu arbeiten an dem Werke.Und sie nahmen zu sich von Mose alle Hebe, die die Kinder Israel brachten zu dem Werke des Dienstes des Heiligtums, daß es gemacht würde. Denn sie brachten alle Morgen ihre willige Gabe zu ihm.Da kamen alle Weisen, die am Werk des Heiligtums arbeiteten, ein jeglicher von seinem Werk, das sie machten,und sprachen zu Mose: Das Volk bringt zu viel, mehr denn zum Werk dieses Dienstes not ist, das der HERR zu machen geboten hat.Da gebot Mose, daß man rufen ließ durchs Lager: Niemand tue mehr zur Hebe des Heiligtums. Da hörte das Volk auf zu bringen.Denn des Dinges war genug zu allerlei Werk, das zu machen war, und noch übrig.Also machten alle weisen Männer unter den Arbeitern am Werk die Wohnung, zehn Teppiche von gezwirnter weißer Leinwand, blauem und rotem Purpur und Scharlach, und Cherubim daran von kunstreicher Arbeit.Die Länge eines Teppichs war achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, und waren alle in einem Maß.Und er fügte je fünf Teppiche zu einem Stück zusammen, einen an den andern.Und machte blaue Schleifen an jegliches Stück am Rande, wo die zwei Stücke sollten zusammengeheftet werden,fünfzig Schleifen an jegliches Stück, daß eine Schleife der anderen gegenüberstünde.Und machte fünfzig goldene Haken und heftete die Teppiche mit den Haken einen an den andern zusammen, daß es eine Wohnung würde.Und er machte elf Teppiche von Ziegenhaaren, zur Hütte über die Wohnung,dreißig Ellen lang und vier Ellen breit, alle in einem Maß.Und fügte ihrer fünf zusammen auf einen Teil und sechs zusammen auf den andern Teil.Und machte fünfzig Schleifen an jegliches Stück am Rande, wo die Stücke sollten zusammengeheftet werden.Und machte je fünfzig eherne Haken, daß die Hütte damit zusammen in eins gefügt würde.Und machte eine Decke über die Hütte von rötlichen Widderfellen und über die noch eine Decke von Dachsfellen.Und machte Bretter zur Wohnung von Akazienholz, die stehen sollten,ein jegliches zehn Ellen lang und anderthalb Ellen breitund an jeglichem zwei Zapfen, damit eins an das andere gesetzt würde. Also machte er alle Bretter zur Wohnung,daß der Bretter zwanzig gegen Mittag standen.Und machte vierzig silberne Füße darunter, unter jeglich Brett zwei Füße an seine zwei Zapfen.Also zur andern Seite der Wohnung, gegen Mitternacht, machte er auch zwanzig Brettermit vierzig silbernen Füßen, unter jeglichem Brett zwei Füße.Aber hinten an der Wohnung, gegen Abend, machte er sechs Bretterund zwei andere hinten an den zwei Ecken der Wohnung,daß ein jegliches der beiden sich mit seinem Eckbrett von untenauf gesellte und oben am Haupt zusammenkäme mit einer Klammer,daß der Bretter acht würden und sechzehn silberne Füße, unter jeglichem zwei Füße.Und er machte Riegel von Akazienholz, fünf zu den Brettern auf der einen Seite der Wohnungund fünf auf der andern Seite und fünf hintenan, gegen Abend.Und machte den mittleren Riegel, daß er mitten an den Brettern hindurchgestoßen würde von einem Ende zum andern.Und überzog die Bretter mit Gold; aber ihre Ringe machte er von Gold, daß man die Riegel darein täte, und überzog die Riegel mit Gold.Und machte den Vorhang mit dem Cherubim daran künstlich von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und machte zu demselben vier Säulen von Akazienholz und überzog sie mit Gold, und ihre Haken von Gold; und goß dazu vier silberne Füße.Und machte ein Tuch in der Tür der Hütte von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, gestickt,und fünf Säulen dazu mit ihren Haken, und überzog ihre Köpfe und Querstäbe mit Gold und fünf eherne Füße daran.Und Bezaleel machte die Lade von Akazienholz, dritthalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und hoch,und überzog sie mit feinem Golde inwendig und auswendig und machte ihr einen goldenen Kranz umher.Und goß vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, auf jeglicher Seite zwei.Und machte Stangen von Akazienholz und überzog sie mit Goldund tat sie in die Ringe an der Lade Seiten, daß man sie tragen konnte.Und machte den Gnadenstuhl von feinem Golde, dritthalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit.Und machte zwei Cherubim von getriebenem Golde an die zwei Enden des Gnadenstuhls,einen Cherub an diesem Ende, den andern an jenem Ende.Und die Cherubim breiteten ihre Flügel aus von obenher und deckten damit den Gnadenstuhl; und ihre Antlitze standen gegeneinander und sahen auf den Gnadenstuhl.Und er machte den Tisch von Akazienholz, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch,und überzog ihn mit feinem Golde und machte ihm einen goldenen Kranz umher.Und machte ihm eine Leiste umher, eine Handbreit hoch, und machte einen goldenen Kranz um die Leiste her.Und goß dazu vier goldene Ringe und tat sie an die vier Ecken an seinen vier Füßen,hart an der Leiste, daß die Stangen darin wären, daran man den Tisch trüge.Und machte die Stangen von Akazienholz und überzog sie mit Gold, daß man den Tisch damit trüge.Und machte auch von feinem Golde das Gerät auf den Tisch: Schüsseln und Löffel, Kannen und Schalen, darin man das Trankopfer darbrächte.Und er machte den Leuchter von feinem, getriebenem Golde. Daran war der Schaft mit Röhren, Schalen, Knäufen und Blumen.Sechs Röhren gingen zu seinen Seiten aus, zu jeglicher Seite drei Röhren.Drei Schalen waren an jeglichem Rohr mit Knäufen und Blumen.An dem Leuchter aber waren vier Schalen mit Knäufen und Blumen,je ein Knauf unter zwei von den sechs Röhren, die aus ihm gingen,und die Knäufe und Röhren gingen aus ihm, und war alles aus getriebenem, feinem Gold.Und machte die sieben Lampen mit ihren Lichtschnäuzen und Löschnäpfen von feinem Gold.Aus einem Zentner feinen Goldes machte er ihn und all sein Gerät.Er machte auch den Räucheraltar von Akazienholz, eine Elle lang und breit, gleich viereckig, und zwei Ellen hoch, mit seinen Hörnern,und überzog ihn mit feinem Golde, sein Dach und seine Wände ringsumher und seine Hörner, und machte ihm einen Kranz umher von Goldund zwei goldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, daß man Stangen darein täte und ihn damit trüge.Aber die Stangen machte er von Akazienholz und überzog sie mit Gold.Und er machte die heilige Salbe und Räuchwerk von reiner Spezerei nach der Kunst des Salbenbereiters.Und er machte den Brandopferaltar von Akazienholz, fünf Ellen lang und breit, gleich viereckig, und drei Ellen hoch.Und machte vier Hörner, die aus ihm gingen auf seinen vier Ecken, und überzog sie mit Erz.Und machte allerlei Geräte zu dem Altar: Aschentöpfe, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlenpfannen, alles aus Erz.Und machte am Altar ein Gitter wie ein Netz von Erz umher, von untenauf bis an die Hälfte des Altars.Und goß vier Ringe an die vier Enden des ehernen Gitters für die Stangen.Dieselben machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Erzund tat sie in die Ringe an den Seiten des Altars, daß man ihn damit trüge; und machte ihn inwendig hohl.Und machte ein Handfaß von Erz und seinen Fuß auch von Erz aus Spiegeln der Weiber, die vor der Tür der Hütte des Stifts dienten.Und er machte den Vorhof: Gegen Mittag mit einem Umhang, hundert Ellen lang, von gezwirnter weißer Leinwand,mit seinen zwanzig Säulen und zwanzig Füßen von Erz, aber ihre Haken und Querstäbe von Silber;desgleichen gegen Mitternacht hundert Ellen mit zwanzig Säulen und zwanzig Füßen von Erz, aber ihre Haken und Querstäbe von Silber;gegen Abend aber fünfzig Ellen mit zehn Säulen und zehn Füßen, aber ihre Haken und Querstäbe von Silber;gegen Morgen auch fünfzig Ellen;fünfzehn Ellen auf einer Seite mit drei Säulen und drei Füßen,und auf der andern Seite auch fünfzehn Ellen mit drei Säulen und drei Füßen, daß ihrer so viele waren an der einen Seite des Tors am Vorhofe als an der andern.Alle Umhänge des Vorhofs waren von gezwirnter weißer Leinwandund die Füße der Säulen von Erz und ihre Haken und Querstäbe von Silber, also daß ihre Köpfe überzogen waren mit Silber. Und ihre Querstäbe waren silbern an allen Säulen des Vorhofs.Und das Tuch in dem Tor des Vorhofs machte er gestickt von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, zwanzig Ellen lang und fünf Ellen hoch, nach dem Maß der Umhänge des Vorhofs.Dazu vier Säulen und vier Füße von Erz, und ihre Haken von Silber und ihre Köpfe und ihre Querstäbe überzogen mit Silber.Und alle Nägel der Wohnung und des Vorhofs ringsherum waren von Erz.Das ist nun die Summe zu der Wohnung des Zeugnisses, die gezählt ward, wie Mose geboten hatte, durch den Dienst der Leviten unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda, machte alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte,und mit ihm Oholiab, der Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan, ein Meister zu schneiden, zu wirken und zu sticken mit blauem und rotem Purpur, Scharlach und weißer Leinwand.Alles Gold, das verarbeitet ist in diesem ganzen Werk des Heiligtums, das zum Webeopfer gegeben ward, ist neunundzwanzig Zentner siebenhundertunddreißig Lot nach dem Lot des Heiligtums.Des Silbers aber, das von der Gemeinde kam, war hundert Zentner tausendsiebenhundertfünfzig Lot nach dem Lot des Heiligtums:so manch Haupt, so manch halbes Lot nach dem Lot des Heiligtums, von allen, die gezählt wurden von zwanzig Jahren an und darüber, sechshundertmaltausend dreitausend fünfhundertundfünfzig.Aus den hundert Zentnern Silber goß man die Füße des Heiligtums und die Füße des Vorhangs, hundert Füße aus hundert Zentnern, je einen Zentner zum Fuß.Aber aus tausend siebenhundert und fünfundsiebzig Loten wurden gemacht der Säulen Haken, und ihre Köpfe überzogen und ihre Querstäbe.Das Webeopfer aber des Erzes war siebzig Zentner zweitausendvierhundert Lot.Daraus wurden gemacht die Füße in der Tür der Hütte des Stifts und der eherne Altar und das eherne Gitter daran und alle Geräte des Altars,dazu die Füße des Vorhofs ringsherum und die Füße des Tores am Vorhofe, alle Nägel der Wohnung und alle Nägel des Vorhofs ringsherum.Aber von dem blauen und roten Purpur und dem Scharlach machten sie Aaron Amtskleider, zu dienen im Heiligtum, wie der HERR Mose geboten hatte.Und er machte den Leibrock von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und sie schlugen das Gold und schnitten's zu Faden, daß man's künstlich wirken konnte unter den blauen und roten Purpur, Scharlach und weiße Leinwand.Schulterstücke machten sie an ihm, die zusammengingen, und an beiden Enden ward er zusammengebunden.Und sein Gurt war nach derselben Kunst und Arbeit von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie machten zwei Onyxsteine, umher gefaßt mit Gold, gegraben durch die Steinschneider mit den Namen der Kinder Israel;und er heftete sie auf die Schulterstücke des Leibrocks, daß es Steine seien zum Gedächtnis der Kinder Israel, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie machten das Schild nach der Kunst und dem Werk des Leibrocks von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand,daß es viereckig und zwiefach war, eine Spanne lang und breit.Und füllten es mit vier Reihen Steinen: die erste Reihe war ein Sarder, Topas und Smaragd;die andere ein Rubin, Saphir und Demant;die dritte ein Lynkurer, Achat und Amethyst;die vierte ein Türkis, Onyx und Jaspis, umher gefaßt mit Gold in allen Reihen.Und die Steine standen nach den zwölf Namen der Kinder Israel, gegraben durch die Steinschneider, daß auf einem jeglichen ein Name stand nach den zwölf Stämmen.Und sie machten am Schild Ketten mit zwei Enden von feinem Goldeund zwei goldene Fassungen und zwei goldene Ringe und hefteten die zwei Ringe auf die zwei Ecken des Schildes.Und die zwei goldenen Ketten taten sie in die zwei Ringe auf den Ecken des Schildes.Aber die zwei Enden der Ketten taten sie an die zwei Fassungen und hefteten sie auf die Schulterstücke des Leibrocks vornehin.Und machten zwei andere goldene Ringe und hefteten sie an die zwei andern Ecken des Schildes an seinen Rand, inwendig gegen den Leibrock.Und sie machten zwei andere goldene Ringe, die taten sie unten an die zwei Schulterstücke vorn am Leibrock, wo er zusammengeht, oben über dem Gurt des Leibrocks,daß das Schild mit seinen Ringen an die Ringe des Leibrocks geknüpft würde mit einer blauen Schnur, daß es über dem Gurt des Leibrocks hart anläge und nicht vom Leibrock los würde, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und machte einen Purpurrock zum Leibrock, gewirkt, ganz von blauem Purpur,und sein Loch oben mitteninne und eine Borte ums Loch her gefaltet, daß er nicht zerrisse.Und sie machten an seinen Saum Granatäpfel von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und machten Schellen von feinem Golde; die taten sie zwischen die Granatäpfel ringsumher am Saum des Purpurrocks,je ein Granatapfel und eine Schelle um und um am Saum, darin zu dienen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie machten auch die engen Röcke, von weißer Leinwand gewirkt, Aaron und seinen Söhnen,und den Hut von weißer Leinwand und die schönen Hauben von weißer Leinwand und Beinkleider von gezwirnter weißer Leinwandund den gestickten Gürtel von gezwirnter weißer Leinwand, blauem und rotem Purpur und Scharlach, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Sie machten auch das Stirnblatt, die heilige Krone, von feinem Gold, und gruben Schrift darein: Heilig dem HERRN.Und banden eine blaue Schnur daran, daß sie an den Hut von obenher geheftet würde, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Also ward vollendet das ganze Werk der Wohnung der Hütte des Stifts. Und die Kinder Israel taten alles, was der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie brachten die Wohnung zu Mose: die Hütte und alle ihre Geräte, Haken, Bretter, Riegel, Säulen, Füße,die Decke von rötlichen Widderfellen, die Decke von Dachsfellen und den Vorhang;die Lade des Zeugnisses mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl;den Tisch und alle seine Geräte und die Schaubrote;den schönen Leuchter mit den Lampen zubereitet und allem seinen Geräte und Öl zum Licht;den Goldenen Altar und die Salbe und gutes Räuchwerk; das Tuch in der Hütte Tür;den ehernen Altar und sein ehernes Gitter mit seinen Stangen und allem seinem Geräte; das Handfaß mit seinem Fuß;die Umhänge des Vorhofs mit seinen Säulen und Füßen; das Tuch im Tor des Vorhofs mit seinen Seilen und Nägeln und allem Gerät zum Dienst der Wohnung der Hütte des Stifts;die Amtskleider des Priesters Aaron, zu dienen im Heiligtum, und die Kleider seiner Söhne, daß sie Priesteramt täten.Alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte, taten die Kinder Israel an allem diesem Dienst.Und Mose sah an all dies Werk; und siehe, sie hatten es gemacht, wie der HERR geboten hatte. Und er segnete sie.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Du sollst die Wohnung der Hütte des Stifts aufrichten am ersten Tage des ersten Monats.und sollst darein setzen die Lade des Zeugnisses und vor die Lade den Vorhang hängen.Und sollst den Tisch darbringen und ihn zubereiten und den Leuchter darstellen und die Lampen darauf setzen.Und sollst den goldenen Räucheraltar setzen vor die Lade des Zeugnisses und das Tuch in der Tür der Wohnung aufhängen.Den Brandopferaltar aber sollst du setzen heraus vor die Tür der Wohnung der Hütte des Stifts,und das Handfaß zwischen die Hütte des Stifts und den Altar, und Wasser darein tun,und den Vorhof stellen umher, und das Tuch in der Tür des Vorhofs aufhängen.Und sollst die Salbe nehmen, und die Wohnung und alles, was darin ist, salben; und sollst sie weihen mit allem ihrem Geräte, daß sie heilig sei.Und sollst den Brandopferaltar salben mit allem seinem Geräte, und weihen, daß er hochheilig sei.Sollst auch das Handfaß und seinen Fuß salben und weihen.Und sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Hütte des Stifts führen und mit Wasser waschen,und Aaron die heiligen Kleider anziehen und ihn salben und weihen, daß er mein Priester sei;und seine Söhne auch herzuführen und ihnen die engen Röcke anziehen,und sie salben, wie du ihren Vater gesalbt hast, daß sie meine Priester seien. Und diese Salbung sollen sie haben zum ewigen Priestertum bei ihren Nachkommen.Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte.Also ward die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr, am ersten Tage des ersten Monats.Und da Mose sie aufrichtete, setzte er die Füße und die Bretter und Riegel und richtete die Säulen aufund breitete die Hütte aus über der Wohnung und legte die Decke der Hütte obendarauf, wie der HERR ihm geboten hatte,und nahm das Zeugnis und legte es in die Lade und tat die Stangen an die Lade und tat den Gnadenstuhl oben auf die Ladeund brachte die Lade in die Wohnung und hing den Vorhang vor die Lade des Zeugnisses, wie ihm der HERR geboten hatte,und setzte den Tisch in die Hütte des Stifts, an die Seite der Wohnung gegen Mitternacht, außen vor den Vorhang,und richtete Brot darauf zu vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte,und setzte den Leuchter auch hinein, gegenüber dem Tisch, an die Seite der Wohnung gegen Mittag,und tat Lampen darauf vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte,und setzte den goldenen Altar hinein vor den Vorhangund räucherte darauf mit gutem Räuchwerk, wie ihm der HERR geboten hatte,und hing das Tuch in die Tür der Wohnung.Aber den Brandopferaltar setzte er vor die Tür der Wohnung der Hütte des Stifts und opferte darauf Brandopfer und Speisopfer, wie ihm der HERR geboten hatte.Und das Handfaß setzte er zwischen die Hütte des Stifts und den Altar und tat Wasser darein zum Waschen.Und Mose, Aaron und seine Söhne wuschen ihre Hände und Füße darin.Denn sie müssen sich waschen, wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, wie ihm der HERR geboten hatte.Und er richtete den Vorhof auf um die Wohnung und um den Altar her und hing den Vorhang in das Tor des Vorhofs. Also vollendete Mose das ganze Werk.Da bedeckte die Wolke die Hütte des Stifts, und die Herrlichkeit des HERRN füllte die Wohnung.Und Mose konnte nicht in die Hütte des Stifts gehen, weil die Wolke darauf blieb und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung füllte.Und wenn die Wolke sich aufhob von der Wohnung, so zogen die Kinder Israel, solange sie reisten.Wenn sich aber die Wolke nicht aufhob, so zogen sie nicht bis an den Tag, da sie sich aufhob.Denn die Wolke des HERRN war des Tages auf der Wohnung, und des Nachts war sie feurig vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange sie reisten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF045
Der Tanach
Der Tanach ist der Kanon der heiligen Schriften des Judentums und entspricht dem christlichen Alten Testament. Sein Name ist ein Akronym aus den drei Teilen: Tora (Pentateuch), Nevi'im (Propheten) und Ketouvim (Schriften). Er ist hauptsächlich auf Hebräisch verfasst, mit einigen aramäischen Abschnitten, und bildet das theologische, moralische und liturgische Fundament des Judentums sowie die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und der christlichen Tradition.
Esra 1.1 (Lutherbibel 1912) :Im ersten Jahr des Kores, des Königs in Persien (daß erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremia's geredet), erweckte der HERR den Geist des Kores, des Königs in Persien, daß er ausrufen ließ durch sein ganzes Königreich, auch durch Schrift, und sagen:Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF059
Der Codex von Aleppo
Der Codex von Aleppo (Keter Aram Tsova) ist eine mittelalterliche Handschrift der Hebräischen Bibel, die um 920 n. Chr. in Tiberias verfasst wurde. Er gilt als die genaueste Fassung der Hebräischen Bibel und enthält die masoretische Vokalisation und Kantillation. Sechs Jahrhunderte lang wurde er in Aleppo aufbewahrt, 1947 wurde er teilweise zerstört. Heute befindet er sich im Israel-Museum und steht seit 2016 auf der UNESCO-Welterbeliste.
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INF062
Die Schriftrollen von Ketef Hinnom
Die 1979 von Gabriel Barkay im Hinnomtal in Jerusalem entdeckten Schriftrollen von Ketef Hinnom sind zwei zusammengerollte Silberplättchen mit Inschriften in paläohebräischer Schrift. Sie stammen aus dem späten 7. oder frühen 6. Jahrhundert v. Chr., enthalten den priesterlichen Segen aus 4. Mose 6,24-26 und gelten als die ältesten bekannten Fragmente biblischer Texte, älter als die Handschriften vom Toten Meer. Sie werden im Israel-Museum aufbewahrt und belegen, dass bereits in der Zeit des Ersten Tempels biblische Texte schriftlich vorlagen.
4. Mose 6.24-26 (Lutherbibel 1912) :Der HERR segne dich und behüte dich;der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF063
Die jüdische prophetische Tradition
Die jüdische prophetische Tradition beruht auf den Schriften und Lehren der Propheten, den Boten Gottes, die erwählt wurden, das Volk Israel zu leiten. Sie zeichnet sich durch Gesellschaftskritik, den Ruf nach Gerechtigkeit, die Anprangerung des Götzendienstes und Botschaften eschatologischer Hoffnung aus. Die großen Propheten wie Jesaja, Jeremia und Hesekiel haben die jüdische Theologie, die biblische Literatur und die universalen ethischen Werte tiefgreifend geprägt.
Jesaja 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies ist die Geschichte Jesaja's, des Sohnes des Amoz, welches er sah von Juda und Jerusalem zur Zeit Usias, Jothams, des Ahas und Hiskia, der Könige Juda's.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF064
Die Region Qumran
Qumran, am nordwestlichen Ufer des Toten Meeres im Westjordanland gelegen, ist eine bedeutende archäologische Stätte, die zwischen 134 und 104 v. Chr. unter Johannes Hyrkanos gegründet wurde. Es wird mit den Essenern in Verbindung gebracht und ist vor allem berühmt durch die Entdeckung der Schriftrollen vom Toten Meer in seinen Höhlen im Jahr 1947. Die Ausgrabungen von Roland de Vaux brachten Wasserbecken, rituelle Bäder und Gemeinschaftsräume ans Licht. Die Stätte wurde 68 n. Chr. im Ersten Jüdisch-Römischen Krieg von den Römern zerstört.
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INF065
Die Essener
Die Essener waren eine asketische jüdische Sekte des 2. Jahrhunderts v. Chr., bekannt für ihr strenges Gemeinschaftsleben, ihre rituelle Reinheit und ihre Hingabe an die Schriften. Sie werden mit der Stätte Qumran und den 1947 entdeckten Schriftrollen vom Toten Meer in Verbindung gebracht und verschwanden nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr.; sie hinterließen ein bedeutendes schriftliches und geistliches Erbe für das Verständnis des antiken Judentums und der Ursprünge des Christentums.
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INF066
Die Jesajarolle
Die Große Jesajarolle (1QIsaᵃ), 1947 in Qumran entdeckt, ist die älteste vollständige hebräische Handschrift eines biblischen Buches. Sie stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., misst 7,34 Meter und enthält alle 66 Kapitel des Jesajabuches. Ihre große Ähnlichkeit mit dem masoretischen Text bezeugt die Treue der biblischen Überlieferung. Heute ist sie im Schrein des Buches im Israel-Museum in Jerusalem ausgestellt.
Wort eines Freundes
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PDA002
Die Suche des Nikodemus
Der Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte des Nikodemus, eines Pharisäers, der Jesus nach Johannes 3:1-21 bei Nacht aufsucht. Nikodemus versucht den biblischen Gedanken der Wiedergeburt zu verstehen, um in das Reich Gottes zu gelangen. Er entwickelt sich von der Furcht zu einem mutigen Glauben und hilft nach der Kreuzigung bei der Grablegung Jesu. Dieser Bericht zeigt, wie eine echte Begegnung mit Jesus ein Leben verwandeln kann. Die Erfahrung des Nikodemus steht sinnbildlich für den Weg von der intellektuellen Neugier zu einem echten, entschiedenen Glauben.
Hebräer 2.3 (Lutherbibel 1912) :wie wollen wir entfliehen, so wir eine solche Seligkeit nicht achten? welche, nachdem sie zuerst gepredigt ist durch den HERRN, auf uns gekommen ist durch die, so es gehört haben;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA007
Die Auferstehung
Der Artikel untersucht die Auferstehung Jesu, ein zentrales Ereignis des Christentums. Hervorgehoben werden der Besuch der Frauen am Grab und der anfängliche Unglaube der Apostel angesichts dieses außergewöhnlichen Ereignisses. Der Autor erklärt, dass Gott weiterhin auf vielfältige Weise zu den Menschen spricht, die Menschheit sich aber oft dafür entscheidet, diese geistlichen Botschaften zu ignorieren.
Hebräer 3.7-8 (Lutherbibel 1912) :Darum, wie der heilige Geist spricht: “Heute, so ihr hören werdet seine Stimme,so verstocket eure Herzen nicht, wie geschah in der Verbitterung am Tage der Versuchung in der Wüste,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA009
Die Liebe Gottes zum Menschen
Der Artikel erforscht die Liebe Gottes anhand von Johannes 3,16 und den Gedanken, dass der Glaube an Jesus trotz Verfolgung einen Weg zum ewigen Leben eröffnet. Er behauptet, dass die Lehren Jesu zu befolgen eine offene Tür zum Reich Gottes ist, und obwohl dieses Leben vergänglich ist, beeinflussen unsere Entscheidungen hier unsere Ewigkeit. Das Heil durch Jesus wird als kostbares Geschenk dargestellt, das jeder frei annehmen oder ablehnen kann.
Johannes 3.16 (Lutherbibel 1912) :Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA017
Ohne mich könnt ihr nichts tun
Der Artikel vertieft Johannes 15,5 und betont, dass Christen von Jesus, dem Messias, abhängig sein müssen, um geistliche Frucht zu bringen. Auch wenn es ohne Glauben Erfolge geben kann, vollbringt der Jünger Bedeutsames dadurch, dass er mit Jesus verbunden lebt.
Apostelgeschichte 17.28 (Lutherbibel 1912) :Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: “Wir sind seines Geschlechts.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PDA018
Die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn
Der Artikel behandelt die Katastrophe der Gloria-Standseilbahn im Licht eines ähnlichen biblischen Berichts und betont die Notwendigkeit der Umkehr sowie die Bedeutung des Seelenheils nach der Lehre Jesu.
Matthäus 14.14 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging hervor und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben, und er heilte ihre Kranken.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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