Étude 1 sur 44 · Annonce de la naissance de Jean le Baptiste

  1. Studie 1: Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers
  2. Étude 2 : La purification de Marie
  3. Étude 3 : La rencontre avec Siméon
  4. Étude 4 : La rencontre avec Anne
  5. Étude 5 : L’Enfant Jésus âgé de 12 ans dans le temple
  6. Étude 6 : Les marchands chassés du Temple
  7. Étude 7 : La fête des Tabernacles
  8. Étude 8 : Enseignement du Messie Jésus au temple
  9. Étude 9 : Instruction sur la prière
  10. Étude 10 : Rappel du massacre des Galiléens par Pilate
  11. Étude 11 : Lamentations sur Jérusalem
  12. Étude 12 : Les dix jeunes filles
  13. Étude 13 : Le retour à Béthanie
  14. Étude 14 : Purification du Temple (seconde fois)
  15. Étude 15 : Guérison d’aveugles et de boiteux
  16. Étude 16 : Enseignement journalier dans le Temple
  17. Étude 17 : Le retour de nouveau à Béthanie
  18. Étude 18 : L’autorité du Messie Jésus contestée
  19. Étude 19 : La parabole des deux fils
  20. Étude 20 : La parabole du festin des noces
  21. Étude 21 : Les questions des étrangers au Messie Jésus
  22. Étude 22 : Les questions des pharisiens et des hérodiens
  23. Étude 23 : Les questions des pharisiens et des hérodiens
  24. Étude 24 : Les questions des docteurs de la loi
  25. Étude 25 : La Messianité de Jésus
  26. Étude 26 : Réquisitoire contre les responsables religieux
  27. Étude 27 : Le don de la pauvre veuve
  28. Étude 28 : L’incrédulité des Juifs
  29. Étude 29 : Les signes extraordinaires accompagnant la mort de Jésus
  30. Étude 30 : Daniel 5 – Le festin de Belshatzar : quand Babylone est pesée et jugée
  31. Étude 31 : Daniel 11 – Les guerres des rois et le temps de la fin (Version pédagogique)
  32. Étude 32 : Le rideau du temple ?
  33. Étude 33 : Le salaire de Judas ?
  34. Étude 34 : L’essor remarquable de l’Église primitive
  35. Étude 35 : L’arrestation des apôtres
  36. Étude 36 : La délivrance miraculeuse des apôtres
  37. Étude 37 : La recherche des prisonniers
  38. Étude 38 : La réaction surprenante des apôtres
  39. Étude 39 : Sadducéens
  40. Étude 40 : Les pharisiens
  41. Étude 41 : Le Sanhédrin
  42. Étude 42 : La source Deutéronomiste
  43. Étude 43 : La source Sacerdotale
  44. Étude 44 : Jeter la pierre

Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren

  • Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers

    Dieser Artikel beschreibt die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers, die ausschließlich im Lukasevangelium erzählt wird. Er hebt die Sorgfalt bei historischen Einzelheiten und die prophetische Bedeutung des Johannes als Wegbereiter Jesu hervor.

    Lukas 1.5-25 (Lutherbibel 1912) :
    Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.
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  • Die Reinigung Marias

    Der Artikel behandelt Marias Reinigung nach Jesu Geburt, einen jüdischen Ritus, den Josef und Maria im Jerusalemer Tempel vollziehen. Dieser in Lukas 2:22-24 berichtete Akt der Hingabe und Demut zeigt trotz ihrer bescheidenen finanziellen Lage ihre Treue zum Gesetz des Mose.

    Lukas 2.22-24 (Lutherbibel 1912) :
    Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose's kamen, brachten sie ihn gen Jerusalem, auf daß sie ihn darstellten dem HERRN(wie denn geschrieben steht in dem Gesetz des HERRN: “Allerlei männliches, das zum ersten die Mutter bricht, soll dem HERRN geheiligt heißen”)und das sie gäben das Opfer, wie es gesagt ist im Gesetz des HERRN: “Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.”
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  • Die Begegnung mit Simeon

    Die im Lukasevangelium berichtete Begegnung der Heiligen Familie mit Simeon im Jerusalemer Tempel stärkt Marias und Josefs Bewusstsein für Jesu göttlichen Auftrag.

    Lukas 2.25-35 (Lutherbibel 1912) :
    Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem, mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war in ihm.Und ihm war eine Antwort geworden von dem heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hätte denn zuvor den Christus des HERRN gesehen.Und er kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie für ihn täten, wie man pflegt nach dem Gesetz,da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:HERR, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,welchen du bereitest hast vor allen Völkern,ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward.Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird(und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden.
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  • Die Begegnung mit Hanna

    Der Artikel untersucht die Begegnung der Prophetin Hanna mit Jesus im Tempel. Er betont ihr Erkennen des Messias und die geistliche Wirkung ihres Zeugnisses auf die Tempelbesucher im Zusammenhang mit jüdischen messianischen Erwartungen.

    Lukas 2.36-38 (Lutherbibel 1912) :
    Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaftund war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel, diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den HERRN und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten.
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  • Der zwölfjährige Jesus im Tempel

    Dieser Artikel behandelt die Begebenheit im Lukasevangelium, in der Jesus mit zwölf Jahren im Tempel lehrt. Er beleuchtet das gleichzeitige Bestehen seines göttlichen Wissens und seines menschlichen Lebens und erklärt sein geistliches und körperliches Wachstum. Lukas und die Evangelien lassen seine Jugendjahre aus, um seinen gewöhnlichen Lebensweg als göttliche Person hervorzuheben.

    Lukas 2.41-52 (Lutherbibel 1912) :
    Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest.Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach der Gewohnheit des Festes.Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten's nicht.Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten.Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Seine Mutter aber sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?Und sie verstanden das Wort nicht, das er mit ihnen redete.Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
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Das Wirken Johannes’ des Täufers

  • Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben

    Perikope 39 untersucht die Tempelreinigung durch Jesus, wie Johannes sie berichtet (Johannes 2,14–22). Der Verfasser vertritt die These zweier verschiedener Ereignisse im Abstand von drei Jahren. Das erste findet beim ersten Passahfest während des Wirkens Jesu statt (7. April 30). Der Artikel untersucht den historischen Hintergrund des herodianischen Tempels, die Rolle des Kajaphas und des Hohen Rates sowie zwei zentrale Lehren: Jesu Eifer für das Haus Gottes und die prophetische Ankündigung seiner Auferstehung.

    Markus 11.15-17 (Lutherbibel 1912) :
    Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkäufer und Käufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um,und ließ nicht zu, das jemand etwas durch den Tempel trüge.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: “Mein Haus soll heißen ein Bethaus allen Völkern”? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.
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Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche

  • Das Laubhüttenfest

    Die Perikope 206 behandelt das Laubhüttenfest (Sukkot), von dem nur Johannes berichtet (7,2-10). Jesus beschließt, im Oktober 32 n. Chr. heimlich nach Jerusalem hinaufzuziehen, sechs Monate vor seiner Verhaftung. Johannes enthüllt die Spannung mit den religiösen Autoritäten und den Unglauben der Brüder Jesu, Elemente, die in den Synoptikern fehlen.

    Johannes 7.1 (Lutherbibel 1912) :
    Darnach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, darum daß ihm die Juden nach dem Leben stellten.
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  • Lehre des Messias Jesus im Tempel

    Beim Laubhüttenfest im Oktober des Jahres 32 lehrt der Messias Jesus im Tempel von Jerusalem mit einer Vollmacht, die die Menge in Staunen versetzt und die Pharisäer empört. Johannes 7.14-24 berichtet von dieser einzigartigen Episode, in der Jesus erklärt, dass seine Lehre von Gott stammt, und eine Heilung am Sabbat mit einer strengen Argumentation aus der Schrift verteidigt. Die Feindseligkeit der religiösen Autoritäten verschärft sich.

    Lukas 13.10-17 (Lutherbibel 1912) :
    Und er lehrte in einer Schule am Sabbat.Und siehe, ein Weib war da, das hatte einen Geist der Krankheit achtzehn Jahre; und sie war krumm und konnte nicht wohl aufsehen.Da sie aber Jesus sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Weib, sei los von deiner Krankheit!Und legte die Hände auf sie; und alsobald richtete sie sich auf und pries Gott.Da antwortete der Oberste der Schule und war unwillig, daß Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an ihnen kommt und laßt euch heilen, und nicht am Sabbattage.Da antwortete ihm der HERR und sprach: Du Heuchler! löst nicht ein jeglicher unter euch seinen Ochsen oder Esel von der Krippe am Sabbat und führt ihn zur Tränke?Sollte aber nicht gelöst werden am Sabbat diese, die doch Abrahams Tochter ist, von diesem Bande, welche Satanas gebunden hatte nun wohl achtzehn Jahre?Und als er solches sagte, mußten sich schämen alle, die ihm zuwider gewesen waren; und alles Volk freute sich über alle herrlichen Taten, die von ihm geschahen.
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  • Unterweisung über das Gebet

    Die Perikope PER224 stellt die Unterweisung Jesu über das Gebet dar, die er im Dezember des Jahres 32 n. Chr. auf dem Ölberg gab. Gestützt auf Matthäus 6.9-13 und Lukas 11.1-4 untersucht sie das Vaterunser in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen. Lukas verortet die Episode in der Nähe von Jerusalem, nach dem Besuch in Betanien und vor der Heilung eines Besessenen. Die Jünger, von denen einige Johannes dem Täufer gefolgt waren, bitten Jesus, sie beten zu lehren.

    Lukas 11.1-4 (Lutherbibel 1912) :
    Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.Gib uns unser täglich Brot immerdar.Und vergib uns unsre Sünden, denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.
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  • Erinnerung an das Massaker an den Galiläern durch Pilatus

    Die Perikope PER229 (Lukas 13,1-5) berichtet, wie Zeugen eines pharisäischen Mahls Jesus auf das Massaker des Pilatus an Galiläern ansprechen. Jesus weigert sich, darin eine göttliche Strafe zu sehen, und ruft zur persönlichen Umkehr auf; er nennt auch den Einsturz des Turms von Siloah. Er lehrt, dass der Tod das gemeinsame Los aller ist und dass allein die Umkehr den Zugang zum Reich Gottes öffnet.

    Lukas 13.5 (Lutherbibel 1912) :
    Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.
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  • Klage über Jerusalem

    Die Klage über Jerusalem (Mt 23.37-39; Lk 13.34-35) zeigt Jesus, der wenige Tage vor seiner Passion über die heilige Stadt weint. Durch das Bild der Henne, die ihre Küken beschützt, bringt er die verworfene göttliche Liebe zum Ausdruck, verurteilt den Mord an den Propheten und kündigt die Verwüstung des Tempels an, lässt aber zugleich die Hoffnung auf eine endgültige Versöhnung offen.

    Lukas 13.34-35 (Lutherbibel 1912) :
    Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigest, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich wollen deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihr Nest unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!Sehet, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. Denn ich sage euch: Ihr werdet mich nicht sehen, bis daß es komme, daß ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da kommt im Namen des HERRN!
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Das Wirken Jesu: Berufungen, Wunder und Lehren

  • Die zehn Jungfrauen

    Das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, von Matthäus, Markus und Lukas überliefert, lädt die Jünger ein, die Zeichen der Zeit mit Wachsamkeit und Hoffnung zu lesen. So wie die Knospen den Sommer ankündigen, kündigen die Ereignisse der Welt die Wiederkunft des Messias an. Das Wort Jesu, sicher und ewig, garantiert die Erfüllung aller seiner Verheißungen über das Reich Gottes.

    Markus 13.28-31 (Lutherbibel 1912) :
    An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blätter gewinnen, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschieht, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich, ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.
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Die letzte Woche vor der Verhaftung

  • Die Rückkehr nach Betanien

    Nach seinem triumphalen Einzug in Jerusalem verlässt Jesus am Abend die Stadt, um mit seinen zwölf Jüngern, darunter Judas, nach Betanien zurückzukehren. Dieser Abschnitt, den vor allem Markus (11.11) und Matthäus (21.17) berichten und der auf Sonntag, den 27. März des Jahres 33 fällt, veranschaulicht den Rhythmus der letzten Woche: die Tage im Tempel, die Nächte in der Nähe von Betanien. Die Jünger nutzen diese Wege, um ihren Meister nach der Bedeutung seiner messianischen Taten zu fragen.

    Sacharja 9.9 (Lutherbibel 1912) :
    Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm, und reitet auf einem Esel und auf einem jungen Füllen der Eselin.
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  • Tempelreinigung zum zweiten Mal

    Die zweite Tempelreinigung durch Jesus am Montag, dem 28. März des Jahres 33, ist eine prophetische und symbolische Handlung. Indem er die Händler aus dem Vorhof der Heiden vertreibt und Jesaja und Jeremia zitiert, prangert Jesus die Verderbtheit des Gottesdienstes an, bekräftigt seine messianische Vollmacht und kündigt das kommende Gericht über den Tempel an. Dieses Ereignis beschleunigt den Entschluss der religiösen Führer, ihn zu töten.

    Jesaja 56.7 (Lutherbibel 1912) :
    die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause, und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird heißen ein Bethaus allen Völkern.
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  • Die Heilung von Blinden und Lahmen

    Nach der Tempelreinigung heilt Jesus am Montag, dem 28. März 33, im Vorhof Blinde und Lahme. Nur Matthäus berichtet von dieser Begebenheit. Die Menge und die Kinder jubeln ihm als Sohn Davids zu, während die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, immer feindseliger, über diese messianischen Kundgebungen empört sind. Diese Begebenheit zeigt den Gegensatz zwischen dem Glauben des einfachen Volkes und der Ablehnung durch die religiösen Autoritäten.

    Matthäus 21.15-16 (Lutherbibel 1912) :
    Da aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten sahen die Wunder, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrieen und sagten: Hosianna dem Sohn Davids! wurden sie entrüstetund sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: “Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du Lob zugerichtet”?
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  • Tägliche Lehre im Tempel

    Die Perikope 286 beschreibt die tägliche Lehre Jesu im Tempel von Jerusalem während der Passahwoche (Montag, 28. März 33 n. Chr.). Sie stützt sich hauptsächlich auf Lukas 19,47-48 und zeigt den wachsenden Gegensatz zwischen den bewundernden Volksmengen und den feindlich gesinnten religiösen Autoritäten — Schriftgelehrte, Hohenpriester, Sadduzäer und Pharisäer —, die Jesus zum Schweigen bringen wollen, weil seine Botschaft vom Reich Gottes ihre etablierte Macht bedroht.

    Lukas 19.47-48 (Lutherbibel 1912) :
    Und er lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, wie sie ihn umbrächten;und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten, denn das Volk hing ihm an und hörte ihn.
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  • Die erneute Rückkehr nach Betanien

    PER287 beschreibt die Rückkehr Jesu und seiner Jünger nach Betanien nach einem Tag im Tempel von Jerusalem, am Montag, dem 28. März 33 n. Chr. Diese vor allem durch Markus 11.19 bezeugte Episode beleuchtet die nächtliche Routine der Gruppe im Umfeld von Marta, Maria und Lazarus. Der Artikel behandelt die verteilte Gastfreundschaft, die Rolle der Frauen, die täglichen Hin- und Rückwege zwischen Betanien und Jerusalem und das Unverständnis der Jünger angesichts der Ankündigungen der Passion.

    Johannes 11.1-44 (Lutherbibel 1912) :
    Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, bei fünfzehn Feld Weges;und viele Juden waren zu Martha und Maria gekommen, sie zu trösten über ihren Bruder.Als Martha nun hörte, daß Jesus kommt, geht sie ihm entgegen; Maria aber blieb daheim sitzen.Da sprach Martha zu Jesus: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Aber ich weiß auch noch, daß, was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen.Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?Sie spricht zu ihm: HERR, ja, ich glaube, daß du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.Und da sie das gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich.Dieselbe, als sie das hörte, stand sie eilend auf und kam zu ihm.(Denn Jesus war noch nicht in den Flecken gekommen, sondern war noch an dem Ort, da ihm Martha war entgegengekommen.)Die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, da sie sahen Maria, daß sie eilend aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach und sprachen: Sie geht hin zum Grabe, daß sie daselbst weine.Als nun Maria kam, da Jesus war, und sah ihn, fiel sie zu seinen Füßen und sprach zu ihm: HERR, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!Als Jesus sie sah weinen und die Juden auch weinen, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und betrübte sich selbstund sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: HERR, komm und sieh es!Und Jesus gingen die Augen über.Da sprachen die Juden: Siehe, wie hat er ihn so liebgehabt!Etliche aber unter ihnen sprachen: Konnte, der den Blinden die Augen aufgetan hat, nicht verschaffen, daß auch dieser nicht stürbe?Da ergrimmte Jesus abermals in sich selbst und kam zum Grabe. Es war aber eine Kluft, und ein Stein daraufgelegt.Jesus sprach: Hebt den Stein ab! Spricht zu ihm Martha, die Schwester des Verstorbenen: HERR, er stinkt schon; denn er ist vier Tage gelegen.Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du würdest die Herrlichkeit Gottes sehen?Da hoben sie den Stein ab, da der Verstorbene lag. Jesus aber hob seine Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast.Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, daß sie glauben, du habest mich gesandt.Da er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen und sein Angesicht verhüllt mit dem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löset ihn auf und lasset ihn gehen!
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  • Die Vollmacht des Messias Jesus wird bestritten

    Im Tempel von Jerusalem stellen die religiösen Führer die Vollmacht Jesu öffentlich in Frage. Mit einer geschickten Gegenfrage zur Taufe des Johannes bringt er sie zum Schweigen und entlarvt ihre Unredlichkeit. Diese synoptische Episode (Mt 21.23-27; Mk 11.27-33; Lk 20.1-8) zeigt den wachsenden Widerstand der Obrigkeiten gegen den Messias in seiner letzten Woche vor der Verhaftung.

    Lukas 20.1-8 (Lutherbibel 1912) :
    Und es begab sich an der Tage einem, da er das Volk lehrte im Tempel und predigte das Evangelium, da traten zu ihm die Hohenpriester und Schriftgelehrten mit den Ältestenund sagten zu ihm und sprachen: Sage uns, aus was für Macht tust du das? oder wer hat dir die Macht gegeben?Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch ein Wort fragen; saget mir's:Die Taufe des Johannes, war sie vom Himmel oder von Menschen?Sie aber gedachten bei sich selbst und sprachen: Sagen wir: Vom Himmel, so wird er sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?Sagen wir aber: Von Menschen, so wird uns das Volk steinigen; denn sie stehen darauf, daß Johannes ein Prophet sei.Und sie antworteten, sie wüßten's nicht, wo sie her wäre.Und Jesus sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue.
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  • Das Gleichnis von den zwei Söhnen

    Das Gleichnis von den zwei Söhnen (Mt 21,28-32), nur bei Matthäus überliefert, spielt im Tempel von Jerusalem in der letzten Woche Jesu. Es stellt zwei Haltungen gegenüber: versprechen, ohne zu handeln, versus sich weigern und dann gehorchen. Jesus entlarvt darin die Heuchelei der religiösen Führer und kündigt an, dass die umkehrenden Sünder vor ihnen in das Reich eingehen. Ein universaler Ruf zu Demut und aufrichtiger Umkehr.

    Römer 10.9-10 (Lutherbibel 1912) :
    Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.
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  • Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl

    Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14 ; Lk 14,15-24) lehrt, dass Gott alle Menschen in sein Reich einlädt, dass aber die Ablehnung dieser Einladung ein schweres Gericht nach sich zieht. Es wurde am Dienstag der Karwoche im Tempel von Jerusalem gesprochen und kündigt prophetisch die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. an. Der Mann ohne Hochzeitsgewand erinnert daran, dass der Eintritt in das Reich eine echte geistliche Verwandlung verlangt, die durch den Glauben an Christus empfangen wird.

    Lukas 14.15-24 (Lutherbibel 1912) :
    Da aber solches hörte einer, der mit zu Tische saß, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes.Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu.Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit!Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein.Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.
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  • Die Fragen der Fremden an den Messias Jesus

    Eine Episode, die nur bei Johannes steht (Johannes 12.20-50), am Dienstag der Karwoche im Vorhof der Heiden angesiedelt. Griechen möchten Jesus sehen, was die Ankündigung der Stunde seiner Verherrlichung auslöst. Im Bild des Weizenkorns offenbart Jesus, dass sein Tod die Quelle universalen Lebens ist. Das Kreuz wird als herrliche Erhöhung dargestellt, die alle Menschen zu ihm zieht und das Heil allen Völkern öffnet.

    Johannes 12.20-50 (Lutherbibel 1912) :
    Es waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufgekommen waren, daß sie anbeten auf dem Fest.Die traten zu Philippus, der von Bethsaida aus Galiläa war, baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesum gerne sehen.Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagten's weiter Jesus.Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, daß des Menschen Sohn verklärt werde.Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt's allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte.Wer sein Leben liebhat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt haßt, der wird's erhalten zum ewigen Leben.Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in die Welt gekommen.Vater verkläre deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verklärt und will ihn abermals verklären.Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es donnerte. Die andern sprachen: Es redete ein Engel mit ihm.Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen.Jetzt geht das Gericht über die Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden.Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen.(Das sagte er aber, zu deuten, welches Todes er sterben würde.)Da antwortete ihm das Volk: Wir haben gehört im Gesetz, daß Christus ewiglich bleibe; und wie sagst du denn: “Des Menschen Sohn muß erhöht werden”? Wer ist dieser Menschensohn?Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, dieweil ihr das Licht habt, daß euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht.Glaubet an das Licht, dieweil ihr es habt, auf daß ihr des Lichtes Kinder seid.Solches redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen. Und ob er wohl solche Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie doch nicht an ihn,auf daß erfüllet werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte: “HERR, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des HERRN offenbart?”Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte abermals:“Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, daß sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren und ich ihnen hülfe.”Solches sagte Jesaja, da er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm.Doch auch der Obersten glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie's nicht, daß sie nicht in den Bann getan würden.Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott.Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf daß, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.Und wer meine Worte hört, und glaubt nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache.Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.Denn ich habe nicht von mir selber geredet; sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.Und ich weiß, daß sein Gebot ist das ewige Leben. Darum, was ich rede, das rede ich also, wie mir der Vater gesagt hat.
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  • Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer

    Pharisäer und Herodianer versuchen, Jesus eine Falle zu stellen, indem sie ihn fragen, ob man dem Kaiser Steuer zahlen soll. Seine Antwort — „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ — vereitelt die Falle und legt die grundlegende Unterscheidung zwischen weltlicher Autorität und göttlicher Souveränität dar; sie erinnert daran, dass der Mensch, der das Ebenbild Gottes trägt, ihm ganz gehört.

    Matthäus 22.15-22 (Lutherbibel 1912) :
    Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie ihn fingen in seiner Rede.Und sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern. Und sie sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und du fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen.Darum sage uns, was dünkt dich: Ist's recht, daß man dem Kaiser den Zins gebe, oder nicht?Da nun Jesus merkte ihre Schalkheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich?Weiset mir die Zinsmünze! Und sie reichten ihm einen Groschen dar.Und er sprach zu ihnen: Wes ist das Bild und die Überschrift?Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!Da sie das hörten, verwunderten sie sich und ließen ihn und gingen davon.
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  • Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer

    Im Tempel von Jerusalem versuchen die Sadduzäer, Jesus mit einer Frage zur Auferstehung in eine Falle zu locken, in der es um eine Frau geht, die sieben Männer hatte. Jesus antwortet, indem er ihre Unkenntnis der Schriften und der Kraft Gottes aufdeckt: Im künftigen Leben heiratet man nicht mehr. Er beweist die Auferstehung aus der Tora, indem er 2. Mose 3,6 zitiert: Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Seine Gegner werden zum Schweigen gebracht.

    Lukas 20.39 (Lutherbibel 1912) :
    Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und sprachen: Meister, du hast recht gesagt.
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  • Die Fragen der Gesetzeslehrer

    In der letzten Woche vor seiner Passion wird Jesus von Gesetzeslehrern nach dem höchsten Gebot gefragt. Er fasst das ganze Gesetz in zwei Grundsätzen zusammen: Gott lieben und seinen Nächsten lieben. Ein aufrichtiger Schriftgelehrter erkennt die Richtigkeit dieser Antwort an, und Jesus erklärt ihm, dass er nicht fern vom Reich Gottes ist. Der Artikel differenziert das Bild des Pharisäertums und lädt zu einem Glauben ein, der in der Liebe gelebt wird statt im Legalismus.

    Matthäus 22.34-40 (Lutherbibel 1912) :
    Da aber die Pharisäer hörten, wie er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach:Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?Jesus aber sprach zu ihm: “Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.”Dies ist das vornehmste und größte Gebot.Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
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  • Die Messianität Jesu

    Im Vorhof des Tempels von Jerusalem befragt Jesus am Dienstag vor seiner Passion die Pharisäer nach der Identität des Messias. Mit dem Zitat aus Psalm 110 offenbart er, dass der Messias zugleich Sohn Davids dem Fleisch nach und ewiger Herr seiner Gottheit nach ist, und bringt so seine Gegner zum Verstummen, die ohne Antwort bleiben. Eine grundlegende christologische Aussage über die doppelte Natur Jesu.

    Lukas 20.45-47 (Lutherbibel 1912) :
    Da aber alles Volk zuhörte, sprach er zu seinen Jüngern:Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die da wollen einhertreten in langen Kleidern und lassen sich gerne grüßen auf dem Markte und sitzen gern obenan in den Schulen und über Tisch;sie fressen der Witwen Häuser und wenden lange Gebete vor. Die werden desto schwerere Verdammnis empfangen.
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  • Anklagerede gegen die religiösen Führer

    Im Vorhof des Tempels in Jerusalem hält Jesus am Mittwoch vor seiner Passion eine scharfe Anklagerede gegen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. In acht Weherufen – ‚Wehe euch!‘ – prangert er ihre Heuchelei, ihren Stolz und ihre bloße Fassadenreligion an und bringt zugleich tiefen Schmerz über Jerusalem zum Ausdruck. Er ruft seine Jünger zu einem echten, demütigen Glauben auf, der anderen dient.

    Matthäus 23.3 (Lutherbibel 1912) :
    Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht.
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  • Die Gabe der armen Witwe

    Im Tempel von Jerusalem beobachtet Jesus, wie eine arme Witwe zwei kleine Münzen in den Opferkasten legt, alles, was sie besitzt. Im Gegensatz zu den Reichen, die prunkvoll von ihrem Überfluss geben, opfert sie ihren gesamten Lebensunterhalt. Jesus erklärt, sie habe mehr gegeben als alle anderen, und stellt damit die menschlichen Maßstäbe des Wertes auf den Kopf. Dieser Bericht, überliefert von Markus (12.41-44) und Lukas (21.1-4), lehrt, dass wahre Großzügigkeit nicht an der Menge des Gegebenen gemessen wird, sondern an der Haltung des Herzens und am gebrachten Opfer.

    Markus 12.41-44 (Lutherbibel 1912) :
    Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schaute, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten; und viele Reiche legten viel ein.Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller.Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben.Denn sie haben alle von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.
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  • Der Unglaube der Juden

    Die Perikope 300 behandelt den Unglauben der Juden angesichts der Zeichen, die Jesus vollbracht hat. Diese Episode wird nur von Johannes berichtet (Joh 12,37-50) und spielt im Tempel von Jerusalem am Mittwoch, dem 30. März 33 n. Chr. Im Gegensatz dazu veranschaulicht die Gabe der armen Witwe echten Glauben. Jesus stellt die menschlichen Maßstäbe auf den Kopf: Wahre Großzügigkeit bemisst sich nicht an der Menge des Gegebenen, sondern an der Haltung des Herzens, die Gott alles darbringt, was man ist.

    Markus 12.41-44 (Lutherbibel 1912) :
    Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schaute, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten; und viele Reiche legten viel ein.Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller.Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben.Denn sie haben alle von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.
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Der letzte Tag bis zur Kreuzigung

  • Die außergewöhnlichen Zeichen beim Tod Jesu

    Beim Tod Jesu auf Golgatha geschehen mehrere außergewöhnliche Zeichen: Der Vorhang des Tempels reißt von oben bis unten entzwei und symbolisiert den unmittelbaren Zugang zu Gott; ein Erdbeben erschüttert die Gegend; Felsen spalten sich und Gräber öffnen sich. Diese vor allem von Matthäus berichteten Erscheinungen bedeuten das Ende des alten Bundes, den Anbruch eines neuen und den Sieg Christi über den Tod, bestätigt durch das Bekenntnis des römischen Hauptmanns.

    Markus 15.33 (Lutherbibel 1912) :
    Und nach der sechsten Stunde ward eine Finsternis über das ganze Land bis um die neunte Stunde.
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Die Offenbarung Daniels

  • Daniel 5 – Das Festmahl Belsazars: wenn Babylon gewogen und gerichtet wird

    Daniel 5 erzählt vom Fall Babylons unter der Herrschaft Belsazars, der die heiligen Gefäße entweiht. Eine geheimnisvolle Inschrift, die Daniel deutet, sagt das Ende des Reiches voraus. Gott richtet die menschlichen Mächte und macht damit die Anmaßung Belsazars deutlich.

    Daniel 5.1-30 (Lutherbibel 1912) :
    König Belsazer machte ein herrliches Mahl seinen tausend Gewaltigen und soff sich voll mit ihnen.Und da er trunken war, hieß er die goldenen und silbernen Gefäße herbringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, daß der König mit seinen Gewaltigen, mit seinen Weibern und mit seinen Kebsweibern daraus tränken.Also wurden hergebracht die goldenen Gefäße, die aus dem Tempel, aus dem Hause Gottes zu Jerusalem, genommen waren; und der König, seine Gewaltigen, seine Weiber und Kebsweiber tranken daraus.Und da sie so soffen, lobten sie die goldenen, silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter.Eben zu derselben Stunde gingen hervor Finger wie einer Menschenhand, die schrieben, gegenüber dem Leuchter, auf die getünchte Wand in dem königlichen Saal; und der König ward gewahr der Hand, die da schrieb.Da entfärbte sich der König, und seine Gedanken erschreckten ihn, daß ihm die Lenden schütterten und die Beine zitterten.Und der König rief überlaut, daß man die Weisen, Chaldäer und Wahrsager hereinbringen sollte. Und er ließ den Weisen zu Babel sagen: Welcher Mensch diese Schrift liest und sagen kann, was sie bedeute, der soll in Purpur gekleidet werden und eine goldene Kette am Halse tragen und der dritte Herr sein in meinem Königreiche.Da wurden alle Weisen des Königs hereingebracht; aber sie konnten weder die Schrift lesen noch die Deutung dem König anzeigen.Darüber erschrak der König Belsazer noch härter und verlor ganz seine Farbe; und seinen Gewaltigen ward bange.Da ging die Königin um solcher Sache des Königs und seiner Gewaltigen willen hinein in den Saal und sprach: Der König lebe ewiglich! Laß dich deine Gedanken nicht so erschrecken und entfärbe dich nicht also!Es ist ein Mann in deinem Königreich, der den Geist der heiligen Götter hat. Denn zu deines Vaters Zeit ward bei ihm Erleuchtung gefunden, Klugheit und Weisheit, wie der Götter Weisheit ist; und dein Vater, König Nebukadnezar, setzte ihn über die Sternseher, Weisen, Chaldäer und Wahrsager,darum daß ein hoher Geist bei ihm gefunden ward, dazu Verstand und Klugheit, Träume zu deuten, dunkle Sprüche zu erraten und verborgene Sachen zu offenbaren: nämlich Daniel, den der König ließ Beltsazar nennen. So rufe man nun Daniel; der wird sagen, was es bedeutet.Da ward Daniel hinein vor den König gebracht. Und der König sprach zu Daniel: Bist du der Daniel, der Gefangenen einer aus Juda, die der König, mein Vater aus Juda hergebracht hat?Ich habe von dir hören sagen, daß du den Geist der Götter hast und Erleuchtung, Verstand und hohe Weisheit bei dir gefunden sei.Nun habe ich vor mich fordern lassen die Klugen und Weisen, daß sie mir diese Schrift lesen und anzeigen sollen, was sie bedeutet: und sie können mir nicht sagen, was solches bedeutet.Von dir aber höre ich, daß du könnest Deutungen geben und das Verborgene offenbaren. Kannst du nun die Schrift lesen und mir anzeigen, was sie bedeutet, so sollst du mit Purpur gekleidet werden und eine golden Kette an deinem Halse tragen und der dritte Herr sein in meinem Königreiche.Da fing Daniel an und redete vor dem König: Behalte deine Gaben selbst und gib dein Geschenk einem andern; ich will dennoch die Schrift dem König lesen und anzeigen, was sie bedeutet.Herr König, Gott der Höchste hat deinem Vater, Nebukadnezar, Königreich, Macht, Ehre und Herrlichkeit gegeben.Und vor solcher Macht, die ihm gegeben war, fürchteten sich vor ihm alle Völker, Leute und Zungen. Er tötete wen er wollte; er ließ leben, wen er wollte; er erhöhte, wen er wollte; er demütigt, wen er wollte.Da sich aber sein Herz erhob und er stolz und hochmütig ward, ward er vom königlichen Stuhl gestoßen und verlor seine Ehreund ward verstoßen von den Leuten hinweg, und sein Herz ward gleich den Tieren, und er mußte bei dem Wild laufen und fraß Gras wie Ochsen, und sein Leib lag unterm Tau des Himmels, und er ward naß, bis daß er lernte, daß Gott der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will.Und du, Belsazer, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, ob du wohl solches alles weißt,sondern hast dich wider den HERRN des Himmels erhoben, und die Gefäße seines Hauses hat man vor dich bringen müssen, und du, deine Gewaltigen, deine Weiber und deine Kebsweiber habt daraus getrunken, dazu die silbernen, goldenen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter gelobt, die weder sehen noch hören noch fühlen; den Gott aber, der deinen Odem und alle deine Wege in seiner Hand hat, hast du nicht geehrt.Darum ist von ihm gesandt diese Hand und diese Schrift, die da verzeichnet steht.Das aber ist die Schrift, allda verzeichnet: Mene, mene, Tekel, U-pharsin.Und sie bedeutet dies: Mene, das ist Gott hat dein Königreich gezählt und vollendet.Tekel, das ist: man hat dich in einer Waage gewogen und zu leicht gefunden.Peres, das ist: dein Königreich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben.Da befahl Belsazer, daß man Daniel mit Purpur kleiden sollte und ihm eine goldene Kette an den Hals geben, und ließ ihm verkündigen, daß er der dritte Herr sei im Königreich.Aber in derselben Nacht ward der Chaldäer König Belsazer getötet.
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  • Daniel 11 – Die Kriege der Könige und die Zeit des Endes (Pädagogische Fassung)

    Daniel 11 entfaltet Prophezeiungen über geschichtliche Konflikte, darunter Antiochus IV., und kündigt künftige Spannungen an. Trotz der Verfolgungen wird die Treue zu Gott hervorgehoben.

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Die Widersprüche

  • Der Tempelvorhang?

    Dieser Artikel erörtert den angeblichen Widerspruch zum Zeitpunkt des Todes Jesu und des Zerreißens des Tempelvorhangs. Die Verfasser der Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas zielen nicht auf die genaue Chronologie, sondern heben symbolisch die Öffnung hin zur Gegenwart Gottes hervor.

    Matthäus 27.50-51 (Lutherbibel 1912) :
    Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus.
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  • Judas’ Lohn?

    Der Artikel analysiert einen scheinbaren Widerspruch in der Bibel zur Verwendung des Geldes des Judas. Die Evangelien zeigen zwei Sichtweisen auf die Verantwortung und die Zuschreibung des Kaufs eines Ackers und unterstreichen, dass es keinen wirklichen Widerspruch gibt, sondern einen stimmigen Bericht, der eher symbolisch als wörtlich ist.

    Matthäus 27.6-7 (Lutherbibel 1912) :
    Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Gotteskasten legen, denn es ist Blutgeld.Sie hielten aber einen Rat und kauften den Töpfersacker darum zum Begräbnis der Pilger.
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Das Wirken des Petrus

  • Der bemerkenswerte Aufschwung der frühen Kirche

    Der Artikel ADA018 kommentiert Apostelgeschichte 5.12-16 und beschreibt den Aufschwung der frühen Kirche in Jerusalem im Frühjahr 33. Die Apostel vollbringen öffentlich Wunder in der Halle Salomos, die Kirche wächst an Zahl, Männer und Frauen zusammen, und der Ruf der Apostel wächst beim Volk, trotz einer Furcht, die das Gericht über Hananias und Saphira ausgelöst hat. Der Abschnitt stellt eine starke Parallele zum Dienst Jesu her.

    Lukas 8.1-3 (Lutherbibel 1912) :
    Und es begab sich darnach, daß er reiste durch Städte und Dörfer und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die zwölf mit ihm,dazu etliche Weiber, die er gesund hatte gemacht von den bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, die da Magdalena heißt, von welcher waren sieben Teufel ausgefahren,und Johanna, das Weib Chusas, des Pflegers des Herodes, und Susanna und viele andere, die ihm Handreichung taten von ihrer Habe.
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  • Die Verhaftung der Apostel

    Der Artikel ADA019 kommentiert Apostelgeschichte 5.17-18: Angesichts des bemerkenswerten Wachstums der Kirche in Jerusalem lassen der Hohepriester und die Sadduzäer, von Eifersucht getrieben, die Apostel verhaften. Lukas zeigt, dass das Werk des Christus trotz des Widerstands der religiösen Behörden durch das Wirken des Heiligen Geistes weitergeht und die Verheißung von Apostelgeschichte 1.8 erfüllt.

    Apostelgeschichte 5.13 (Lutherbibel 1912) :
    Der andern aber wagte keiner, sich zu ihnen zu tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen.
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  • Die wundersame Befreiung der Apostel

    Dieser Artikel analysiert die wunderbare Befreiung der Apostel (Apostelgeschichte 5.19-21) in Jerusalem im Frühjahr 33. Vom Hohenpriester und den Sadduzäern verhaftet, werden die Apostel in der Nacht von einem Engel aus dem Gefängnis befreit. Lukas berichtet dieses Wunder nüchtern und hebt seine theologische Bedeutung und seine Parallelen zum Alten Testament hervor. Der Engel überträgt den befreiten Aposteln den Auftrag, im Tempel „die Worte dieses Lebens“ zu verkündigen, ein Ausdruck, der die Botschaft des Heils in Jesus Christus bezeichnet.

    Apostelgeschichte 5.39 (Lutherbibel 1912) :
    ist's aber aus Gott, so könnet ihr's nicht dämpfen; auf daß ihr nicht erfunden werdet als die wider Gott streiten wollen.
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  • Die Suche nach den Gefangenen

    Analyse von Apostelgeschichte 5.21-26: Nach der wunderbaren Befreiung der Apostel entdeckt der Hohe Rat die leeren Zellen. Lukas hebt die Ratlosigkeit der religiösen Behörden, die Verlegenheit des Tempelhauptmanns und die Furcht vor einer Reaktion des Volkes hervor. Trotz des Unerklärlichen beharren die religiösen Führer auf ihrem Widerstand und ordnen eine zweite Verhaftung an, was die Souveränität Gottes über jeden menschlichen Widerstand veranschaulicht.

    Apostelgeschichte 5.21 (Lutherbibel 1912) :
    Da sie das gehört hatten, gingen sie früh in den Tempel und lehrten. Der Hohepriester aber kam und die mit ihm waren und riefen zusammen den Rat und alle Ältesten der Kinder Israel und sandten hin zum Gefängnis, sie zu holen.
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  • Die überraschende Reaktion der Apostel

    Nach ihrer Geißelung durch den Hohen Rat reagieren die Apostel überraschend, indem sie sich freuen, gewürdigt worden zu sein, für den Namen Jesu zu leiden. Weit davon entfernt, entmutigt zu sein, setzen sie täglich ihren Dienst im Tempel und in den Häusern fort, lehren und verkünden die gute Nachricht. Lukas zeigt, dass die Verfolgungen das Evangelium keineswegs aufhalten, sondern paradoxerweise zu seinem Fortschritt beitragen.

    Kolosser 4.15 (Lutherbibel 1912) :
    Grüßet die Brüder zu Laodizea und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Hause.
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Historische Anmerkungen

  • Sadduzäer

    Die Sadduzäer waren eine aristokratische und priesterliche Gruppe des antiken Judentums (200 v. Chr. – 70 n. Chr.), die den Tempel von Jerusalem und den Hohen Rat kontrollierte. Sie erkannten nur den Pentateuch an und leugneten die Auferstehung der Toten und die Existenz von Engeln. Fünfzehnmal im Neuen Testament erwähnt, spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Verurteilung Jesu, insbesondere durch Kajaphas und Hanna. Ihr Verschwinden fällt mit der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr. zusammen.

    Apostelgeschichte 23.6 (Lutherbibel 1912) :
    Da aber Paulus wußte, daß ein Teil Sadduzäer war und der andere Teil Pharisäer, rief er im Rat: Ihr Männer, liebe Brüder, ich bin ein Pharisäer und eines Pharisäers Sohn; ich werde angeklagt um der Hoffnung und Auferstehung willen der Toten.
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  • Die Pharisäer

    Die Pharisäer, die nach dem Makkabäeraufstand (165 v. Chr.) auftraten, waren eine einflussreiche religiöse Gruppe des antiken Judentums. Der schriftlichen und mündlichen Tora verpflichtet, glaubten sie an die Auferstehung und blieben dem Volk nahe. Obwohl sie in den Evangelien oft mit Jesus im Streit lagen, brachten sie dennoch Gestalten wie Nikodemus und Josef von Arimathäa hervor. Ihre Lehren begründeten nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr. das rabbinische Judentum.

    Matthäus 23.13-29 (Lutherbibel 1912) :
    Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, daß ihr einen Judengenossen macht; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: “Wer da schwört bei dem Tempel, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold am Tempel, der ist's schuldig.”Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt?“Wer da schwört bei dem Altar, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Opfer, das darauf ist, der ist's schuldig.”Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt?Darum, wer da schwört bei dem Altar, der schwört bei demselben und bei allem, was darauf ist.Und wer da schwört bei dem Tempel, der schwört bei demselben und bei dem, der darin wohnt.Und wer da schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Stuhl Gottes und bei dem, der darauf sitzt.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen.Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes!Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf das auch das Auswendige rein werde!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats!Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräber
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  • Der Hohe Rat

    Der Hohe Rat (Sanhedrin) war die höchste religiöse, richterliche und gesetzgebende Instanz des Judentums zur Zeit des Zweiten Tempels (2. Jh. v. Chr. – 70 n. Chr.). Er bestand aus 71 Mitgliedern und tagte in Jerusalem, legte die Tora aus, entschied in bedeutenden Streitfällen und überwachte den hebräischen Kalender. Er wird in den Evangelien erwähnt und in der rabbinischen Literatur beschrieben; nach 70 n. Chr. verschwindet er, doch sein Modell prägt bis heute die jüdische Organisation und das jüdische Rechtsdenken.

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  • Die deuteronomistische Quelle

    Die deuteronomistische Quelle (D) ist eine der vier hypothetischen Quellen der Tora nach der Urkundenhypothese. Sie ist mit dem Buch Deuteronomium verbunden und zeichnet sich durch einen homiletischen Stil, eine Bundestheologie und die Betonung der Zentralisierung des Kultes in Jerusalem aus. Sie wird ins 7. Jahrhundert v. Chr. datiert, steht im Zusammenhang mit den religiösen Reformen König Joschijas und hat auch die Geschichtsbücher von Josua bis 2. Könige beeinflusst.

    1. Könige 1.1 (Lutherbibel 1912) :
    Und da der König David alt war und wohl betagt, konnte er nicht mehr warm werden, ob man ihn gleich mit Kleidern bedeckte.
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  • Die priesterliche Quelle

    Die priesterliche Quelle (P) ist eine der vier hypothetischen Quellen der Tora nach der Urkundenhypothese. Gekennzeichnet durch einen förmlichen, sich wiederholenden Stil, legt sie den Schwerpunkt auf Rituale, Reinheitsgesetze, Genealogien und kultische Zeremonien. Sie stellt Gott als transzendent und erhaben dar. Sie wird in die Zeit des babylonischen Exils oder in die nachexilische Zeit (6.–5. Jahrhundert v. Chr.) datiert und soll von Priestern des Jerusalemer Tempels verfasst worden sein. Ihre Gültigkeit bleibt unter heutigen Forschern umstritten.

    2. Mose 25-40 (Lutherbibel 1912) :
    Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel, daß sie mir ein Hebopfer geben; und nehmt dasselbe von jedermann, der es willig gibt.Das ist aber das Hebopfer, das ihr von ihnen nehmen sollt: Gold, Silber, Erz,blauer und roter Purpur, Scharlach, köstliche weiße Leinwand, Ziegenhaar,rötliche Widderfelle, Dachsfelle, Akazienholz,Öl zur Lampe, Spezerei zur Salbe und zu gutem Räuchwerk,Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Amtschild.Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne.Wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und alles ihres Geräts zeigen werde, so sollt ihr's machen.Macht eine Lade aus Akazienholz; dritthalb Ellen soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.Du sollst sie mit Gold überziehen inwendig und auswendig, und mache einen goldenen Kranz oben umher.Und gieße vier goldene Ringe und mache sie an ihr vier Ecken, also daß zwei Ringe seien auf einer Seite und zwei auf der andern Seite.Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Goldund stecke sie in die Ringe an der Lade Seiten, daß man sie damit trage;sie sollen in den Ringen bleiben und nicht herausgetan werden.Und sollst in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.Du sollst auch einen Gnadenstuhl machen von feinem Golde; dritthalb Ellen soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.Und du sollst zwei Cherubim machen von getriebenem Golde zu beiden Enden des Gnadenstuhls,daß ein Cherub sei an diesem Ende, der andere an dem andern Ende, und also zwei Cherubim seien an des Gnadenstuhls Enden.Und die Cherubim sollen ihr Flügel ausbreiten von oben her, daß sie mit ihren Flügeln den Gnadenstuhl bedecken und eines jeglichen Antlitz gegen das des andern stehe; und ihre Antlitze sollen auf den Gnadenstuhl sehen.Und sollst den Gnadenstuhl oben auf die Lade tun und in die Lade das Zeugnis legen, das ich dir geben werde.Von dem Ort will ich mich dir bezeugen und mit dir reden, nämlich von dem Gnadenstuhl zwischen den zwei Cherubim, der auf der Lade des Zeugnisses ist, alles, was ich dir gebieten will an die Kinder Israel.Du sollst auch einen Tisch machen von Akazienholz; zwei Ellen soll seine Länge sein und eine Elle sein Breite und anderthalb Ellen seine Höhe.Und sollst ihn überziehen mit feinem Gold und einen goldenen Kranz umher machenund eine Leiste umher, eine Handbreit hoch, und einen goldenen Kranz um die Leiste her.Und sollst vier goldene Ringe daran machen an die vier Ecken an seinen vier Füßen.Hart unter der Leiste sollen die Ringe sein, daß man Stangen darein tue und den Tisch trage.Und sollst die Stangen von Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen, daß der Tisch damit getragen werde.Du sollst auch aus feinem Golde seine Schüsseln und Löffel machen, seine Kannen und Schalen, darin man das Trankopfer darbringe.Und sollst auf den Tisch allezeit Schaubrote legen vor mir.Du sollst auch einen Leuchter von feinem, getriebenem Golde machen; daran soll der Schaft mit Röhren, Schalen, Knäufen und Blumen sein.Sechs Röhren sollen aus dem Leuchter zu den Seiten ausgehen, aus jeglicher Seite drei Röhren.Eine jegliche Röhre soll drei offene Schalen mit Knäufen und Blumen haben; so soll es sein bei den sechs Röhren aus dem Leuchter.Aber der Schaft am Leuchter soll vier offene Schalen mit Knäufen und Blumen habenund je einen Knauf unter zwei von den Sechs Röhren, welche aus dem Leuchter gehen.Beide, die Knäufe und Röhren, sollen aus ihm gehen, alles getriebenes, lauteres Gold.Und sollst sieben Lampen machen obenauf, daß sie nach vornehin leuchten,und Lichtschneuzen und Löschnäpfe von feinem Golde.Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du das machen mit allem diesem Gerät.Und siehe zu, daß du es machst nach dem Bilde, das du auf dem Berge gesehen hast.Die Wohnung sollst du machen von zehn Teppichen, von gezwirnter, weißer Leinwand, von blauem und rotem Purpur und von Scharlach. Cherubim sollst du daran machen von kunstreicher Arbeit.Die Länge eines Teppichs soll achtundzwanzig Ellen sein, die Breite vier Ellen, und sollen alle zehn gleich sein.Und sollen je fünf zu einem Stück zusammengefügt sein, einer an den andern.Und sollst Schleifen machen von blauem Purpur an jegliches Stück am Rand, wo die zwei Stücke sollen zusammengeheftet werden;fünfzig Schleifen an jegliches Stück, daß eine Schleife der andern gegenüberstehe.Und sollst fünfzig goldene Haken machen, womit man die Teppiche zusammenheftet, einen an den andern, auf daß es eine Wohnung werde.Du sollst auch eine Decke aus Ziegenhaar machen zur Hütte über die Wohnung von elf Teppichen.Die Länge eines Teppichs soll dreißig Ellen sein, die Breite aber vier Ellen, und sollen alle elf gleich groß sein.Fünf sollst du aneinander fügen und sechs auch aneinander, daß du den sechsten Teppich zwiefältig machst vorn an der Hütte.Und sollst an jegliches Stück fünfzig Schleifen machen am Rand, wo die Stücke sollen zusammengeheftet werden.Und sollst fünfzig eherne Haken machen und die Haken in die Schleifen tun, daß die Hütte zusammengefügt und eine Hütte werde.Aber vom Überlangen an den Teppichen der Hütte sollst du einen halben Teppich lassen überhangen hinten an der Hütteund auf beiden Seiten je eine Elle, daß das Überlange sei an der Hütte Seiten und auf beiden Seiten sie bedecke.Über diese Decke sollst du eine Decke machen von rötlichen Widderfellen, dazu über sie eine Decke von Dachsfellen.Du sollst auch Bretter machen zu der Wohnung von Akazienholz, die stehen sollen.Zehn Ellen lang soll ein Brett sein und anderthalb Ellen breit.Zwei Zapfen soll ein Brett haben, daß eins an das andere könne gesetzt werden. Also sollst du alle Bretter der Wohnung machen.Ihrer zwanzig sollen stehen gegen Mittag.Die sollen vierzig silberne Füße unten haben, je zwei Füße unter einem jeglichen Brett an seinen zwei Zapfen.Also auf der andern Seite gegen Mitternacht sollen auch zwanzig Bretter stehenund vierzig silberne Füße, je zwei Füße unter jeglichem Brett.Aber hinten an der Wohnung gegen Abend sollst du sechs Bretter machen;dazu zwei Bretter hinten an die zwei Ecken der Wohnung,daß ein jegliches der beiden sich mit seinem Eckbrett von untenauf geselle und oben am Haupt gleich zusammenkomme mit einer Klammer;daß es acht Bretter seien mit ihren silbernen Füßen, deren sollen sechzehn sein, je zwei unter einem Brett.Und sollst Riegel machen von Akazienholz, fünf zu den Brettern auf einer Seite der Wohnungund fünf zu den Brettern auf der andern Seite der Wohnung und fünf zu den Brettern hinten an der Wohnung gegen Abend.Und sollst den mittleren Riegel mitten an den Brettern hindurchstoßen und alles zusammenfassen von einem Ende zu dem andern.Und sollst die Bretter mit Gold überziehen und ihre Ringe von Gold machen, daß man die Riegel darein tue.Und die Riegel sollst du mit Gold überziehen. Und also sollst du denn die Wohnung aufrichten nach der Weise, wie du gesehen hast auf dem Berge.Du sollst einen Vorhang machen von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand; und sollst Cherubim daran machen von kunstreicher Arbeit.Und sollst ihn hängen an vier Säulen von Akazienholz, die mit Gold überzogen sind und goldene Haken und vier silberne Füße haben.Und sollst den Vorhang hängen unter die Haken, und die Lade des Zeugnisses innen hinter den Vorhang setzen, daß er euch eine Scheidewand sei zwischen dem Heiligen und dem Allerheiligsten.Und sollst den Gnadenstuhl tun auf die Lade des Zeugnisses in dem Allerheiligsten.Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber, mittagswärts in der Wohnung, daß der Tisch stehe gegen Mitternacht.Und sollst ein Tuch machen in die Tür der Hütte, gewirkt von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und sollst dem Tuch fünf Säulen machen von Akazienholz, mit Gold überzogen, mit goldene Haken, und sollst ihnen fünf eherne Füße gießen.Du sollst einen Altar machen von Akazienholz, fünf Ellen lang und breit, daß er gleich viereckig sei, und drei Ellen hoch.Hörner sollst du auf seinen vier Ecken machen und sollst ihn mit Erz überziehen.Mache auch Aschentöpfe, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlenpfannen; alle seine Geräte sollst du aus Erz machen.Du sollst auch ein ehernes Gitter machen wie ein Netz und vier eherne Ringe an seine vier Enden.Du sollst's aber von untenauf um den Altar machen, daß das Gitter reiche bis mitten an den Altar.Und sollst auch Stangen machen zu dem Altar von Akazienholz, mit Erz überzogen.Und man soll die Stangen in die Ringe tun, daß die Stangen seien an beiden Seiten des Altars, wenn man ihn trägt.Und sollst ihn also von Brettern machen, daß er inwendig hohl sei, wie dir auf dem Berge gezeigt ist.Du sollst auch der Wohnung einen Hof machen, einen Umhang von gezwirnter weißer Leinwand, auf einer Seite hundert Ellen lang, gegen Mittag,und zwanzig Säulen auf zwanzig ehernen Füßen, und ihre Haken mit ihren Querstäben von Silber.Also auch gegen Mitternacht soll sein ein Umhang, hundert Ellen lang, zwanzig Säulen auf zwanzig ehernen Füßen, und ihre Haken mit ihren Querstäben von Silber.Aber gegen Abend soll die Breite des Hofes haben einen Umhang, fünfzig Ellen lang, zehn Säulen auf zehn Füßen.Gegen Morgen aber soll die Breite des Hofes haben fünfzig Ellen,also daß der Umhang habe auf einer Seite fünfzehn Ellen, dazu drei Säulen auf drei Füßen,und wieder fünfzehn Ellen auf der andern Seite, dazu drei Säulen auf drei Füßen;aber im Tor des Hofes soll ein Tuch sein, zwanzig Ellen breit, gewirkt von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, dazu vier Säulen auf ihren vier Füßen.Alle Säulen um den Hof her sollen silberne Querstäbe und silberne Haken und eherne Füße haben.Und die Länge des Hofes soll hundert Ellen sein, die Breite fünfzig Ellen, die Höhe fünf Ellen, von gezwirnter weißer Leinwand, und seine Füße sollen ehern sein.Auch alle Geräte der Wohnung zu allerlei Amt und alle ihre Nägel und alle Nägel des Hofes sollen ehern sein.Gebiete den Kindern Israel, daß sie zu dir bringen das allerreinste, lautere Öl von Ölbäumen, gestoßen, zur Leuchte, daß man täglich Lampen aufsetzein der Hütte des Stifts, außen vor dem Vorhang, der vor dem Zeugnis hängt. Und Aaron und seine Söhne sollen sie zurichten des Morgens und des Abends vor dem HERRN. Das soll euch eine ewige Weise sein auf eure Nachkommen unter den Kindern Israel.Du sollst Aaron, deinen Bruder, und seine Söhne zu dir nehmen aus den Kindern Israel, daß er mein Priester sei, nämlich Aaron und seine Söhne Nadab, Abihu, Eleasar und Ithamar.Und sollst Aaron, deinen Bruder, heilige Kleider machen, die herrlich und schön seien.Und du sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, daß sie Aaron Kleider machen zu seiner Weihe, daß er mein Priester sei.Das sind aber die Kleider, die sie machen sollen: das Amtschild, den Leibrock, Purpurrock, engen Rock, Hut und Gürtel. Also sollen sie heilige Kleider machen deinem Bruder Aaron und seinen Söhnen, daß er mein Priester sei.Dazu sollen sie nehmen Gold, blauen und roten Purpur, Scharlach und weiße Leinwand.Den Leibrock sollen sie machen von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, kunstreich;zwei Schulterstücke soll er haben, die zusammengehen an beiden Enden, und soll zusammengebunden werden.Und sein Gurt darauf soll derselben Kunst und Arbeit sein, von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und sollst zwei Onyxsteine nehmen und darauf graben die Namen der Kinder Israel,Auf jeglichen sechs Namen, nach der Ordnung ihres Alters.Das sollst du tun durch die Steinschneider, die da Siegel graben, also daß sie mit Gold umher gefaßt werden.Und sollst sie auf die Schulterstücke des Leibrocks heften, daß es Steine seien zum Gedächtnis für die Kinder Israel, daß Aaron ihre Namen auf seinen beiden Schultern trage vor dem HERRN zum Gedächtnis.Und sollst goldene Fassungen machenund zwei Ketten von feinem Golde, mit zwei Enden, aber die Glieder ineinander hangend; und sollst sie an die Fassungen tun.Das Amtschild sollst du machen nach der Kunst, wie den Leibrock, von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Viereckig soll es sein und zwiefach; eine Spanne breit soll seine Länge sein und eine Spanne breit seine Breite.Und sollst's füllen die vier Reihen voll Steine. Die erste Reihe sei ein Sarder, Topas, Smaragd;die andere ein Rubin, Saphir, Demant;die dritte ein Lynkurer, Achat, Amethyst;die vierte ein Türkis, Onyx, Jaspis. In Gold sollen sie gefaßt sein in allen Reihenund sollen nach den zwölf Namen der Kinder Israel stehen, gegraben vom Steinschneider, daß auf einem jeglichen ein Namen stehe nach den zwölf Stämmen.Und sollst Ketten zu dem Schild machen mit zwei Enden, aber die Glieder ineinander hangend, von feinem Golde,und zwei goldene Ringe an das Schild, also daß du die zwei Ringe heftest an zwei Ecken des Schildes,und die zwei goldenen Ketten in die zwei Ringe an den beiden Ecken des Schildes tust.Aber die zwei Enden der zwei Ketten sollst du an die zwei Fassungen tun und sie heften auf die Schulterstücke am Leibrock vornehin.Und sollst zwei andere goldene Ringe machen und an die zwei Ecken des Schildes heften an seinem Rand, inwendig gegen den Leibrock.Und sollst abermals zwei goldene Ringe machen und sie unten an die zwei Schulterstücke vorn am Leibrock heften, wo der Leibrock zusammengeht, oben über dem Gurt des Leibrocks.Und man soll das Schild mit seinen Ringen mit einer blauen Schnur an die Ringe des Leibrocks knüpfen, daß es über dem Gurt des Leibrocks hart anliege und das Schild sich nicht vom Leibrock losmache.Also soll Aaron die Namen der Kinder Israel tragen in dem Amtschild auf seinem Herzen, wenn er in das Heilige geht, zum Gedächtnis vor dem HERRN allezeit.Und sollst in das Amtschild tun Licht und Recht, daß sie auf dem Herzen Aarons seien, wenn er eingeht vor den HERRN, daß er trage das Amt der Kinder Israel auf seinem Herzen vor dem HERRN allewege.Du sollst auch einen Purpurrock unter dem Leibrock machen ganz von blauem Purpur.Und oben mitteninne soll ein Loch sein und eine Borte um das Loch her zusammengefaltet, daß er nicht zerreiße.Und unten an seinen Saum sollst du Granatäpfel machen von blauem und rotem Purpur und Scharlach um und um und zwischen dieselben goldene Schellen auch um und um,daß eine goldene Schelle sei, darnach ein Granatapfel und wieder eine goldene Schelle und wieder ein Granatapfel, um und um an dem Saum des Purpurrocks.Und Aaron soll ihn anhaben, wenn er dient, daß man seinen Klang höre, wenn er aus und eingeht in das Heilige vor dem HERRN, auf daß er nicht sterbe.Du sollst auch ein Stirnblatt machen von feinem Golde und darauf ausgraben, wie man die Siegel ausgräbt: Heilig dem HERRN.Und sollst's heften an eine blaue Schnur vorn an den Hut,auf der Stirn Aarons, daß also Aaron trage die Missetat des Heiligen, das die Kinder Israel heiligen in allen Gaben ihrer Heiligung; und es soll allewege an seiner Stirn sein, daß er sie versöhne vor dem HERRN.Du sollst auch einen engen Rock machen von weißer Leinwand und einen Hut von weißer Leinwand machen und einen gestickten Gürtel.Und den Söhnen Aarons sollst du Röcke, Gürtel und Hauben machen, die herrlich und schön seien.Und sollst sie deinem Bruder Aaron samt seinen Söhnen anziehen; und sollst sie salben und ihre Hände füllen und sie weihen, daß sie meine Priester seien.Und sollst ihnen leinene Beinkleider machen, zu bedecken die Blöße des Fleisches von den Lenden bis an die Hüften.Und Aaron und seine Söhne sollen sie anhaben, wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, daß sie dienen in dem Heiligtum, daß sie nicht ihre Missetat tragen und sterben müssen. Das soll ihm und seinem Stamm nach ihm eine ewige Weise sein.Das ist's auch, was du ihnen tun sollst, daß sie mir zu Priestern geweiht werden. Nimm einen jungen Farren und zwei Widder ohne Fehl,ungesäuertes Brot und ungesäuerte Kuchen, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt; von Weizenmehl sollst du solches alles machen.Und sollst es in einen Korb legen und in dem Korbe herzubringen samt dem Farren und den zwei Widdern.Und sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Hütte des Stifts führen und mit Wasser waschenund die Kleider nehmen und Aaron anziehen den engen Rock und den Purpurrock und den Leibrock und das Schild zu dem Leibrock, und sollst ihn gürten mit dem Gurt des Leibrocksund den Hut auf sein Haupt setzen und die heilige Krone an den Hut.Und sollst nehmen das Salböl und auf sein Haupt schütten und ihn salben.Und seine Söhne sollst du auch herzuführen und den engen Rock ihnen anziehenund beide, Aaron und auch sie, mit Gürteln gürten und ihnen die Hauben aufbinden, daß sie das Priestertum haben zu ewiger Weise. Und sollst Aaron und seinen Söhnen die Hände füllen,und den Farren herzuführen vor die Hütte des Stifts; und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf des Farren Haupt legen.Und du sollst den Farren schlachten vor dem HERRN, vor der Tür der Hütte des Stifts.Und sollst von seinem Blut nehmen und auf des Altars Hörner tun mit deinem Finger und alles andere Blut an des Altars Boden schütten.Und sollst alles Fett nehmen am Eingeweide und das Netz über der Leber und die zwei Nieren mit dem Fett, das darüber liegt, und sollst es auf dem Altar anzünden.Aber des Farren Fleisch, Fell und Mist sollst du draußen vor dem Lager verbrennen; denn es ist ein Sündopfer.Aber den einen Widder sollst du nehmen, und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf sein Haupt legen.Dann sollst du ihn schlachten und sein Blut nehmen und auf den Altar sprengen ringsherum.Aber den Widder sollst du zerlegen in Stücke, und seine Eingeweide und Schenkel waschen, und sollst es auf seine Stücke und sein Haupt legenund den ganzen Widder anzünden auf dem Altar; denn es ist dem HERRN ein Brandopfer, ein süßer Geruch, ein Feuer des HERRN.Den andern Widder aber sollst du nehmen, und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände auf sein Haupt legen;und sollst ihn schlachten und von seinem Blut nehmen und Aaron und seinen Söhnen auf den rechten Ohrknorpel tun und auf ihre Daumen ihrer rechten Hand und auf die große Zehe ihres rechten Fußes; und sollst das Blut auf den Altar sprengen ringsherum.Und sollst von dem Blut auf dem Altar nehmen und vom Salböl, und Aaron und seine Kleider, seine Söhne und ihre Kleider besprengen; so wird er und seine Kleider, seine Söhne und ihre Kleider geweiht.Darnach sollst du nehmen das Fett von dem Widder, den Schwanz und das Fett am Eingeweide, das Netz über der Leber und die zwei Nieren mit dem Fett darüber und die rechte Schulter (denn es ist ein Widder der Füllung),und ein Brot und einen Ölkuchen und einen Fladen aus dem Korbe des ungesäuerten Brots, der vor dem HERRN steht;und lege alles auf die Hände Aarons und seiner Söhne und webe es dem HERRN.Darnach nimm's von ihren Händen und zünde es an auf dem Altar zu dem Brandopfer, zum süßen Geruch vor dem HERRN; denn das ist ein Feuer des HERRN.Und sollst die Brust nehmen vom Widder der Füllung Aarons und sollst sie dem HERRN weben. Das soll dein Teil sein.Und sollst also heiligen die Webebrust und die Hebeschulter, die gewebt und gehebt sind von dem Widder der Füllung Aarons und seiner Söhne.Und das soll Aarons und seiner Söhne sein ewigerweise von den Kindern Israel; denn es ist ein Hebopfer. Und eine Hebe soll es sein, von den Kindern Israel von ihrem Dankopfern, ihre Hebe für den HERRN.Aber die heiligen Kleider Aarons sollen seine Söhne haben nach ihm, daß sie darin gesalbt und ihre Hände gefüllt werden.Welcher unter seinen Söhnen an seiner Statt Priester wird, der soll sie sieben Tage anziehen, daß er gehe in die Hütte des Stifts, zu dienen im Heiligen.Du sollst aber nehmen den Widder der Füllung, und sein Fleisch an einem heiligen Ort kochen.Und Aaron mit seinen Söhnen soll des Widders Fleisch essen samt dem Brot im Korbe vor der Tür der Hütte des Stifts.Denn es ist zur Versöhnung damit geschehen, zu füllen ihre Hände, daß sie geweiht werden. Kein andrer soll es essen; denn es ist heilig.Wo aber etwas übrigbleibt von dem Fleisch der Füllung und von dem Brot bis an den Morgen, das sollst du mit Feuer verbrennen und nicht essen lassen; denn es ist heilig.Und sollst also mit Aaron und seinen Söhnen tun alles, was ich dir geboten habe. Sieben Tage sollst du ihre Hände füllenund täglich einen Farren zum Sündopfer schlachten zur Versöhnung. Und sollst den Altar entsündigen, wenn du ihn versöhnst, und sollst ihn salben, daß er geweiht werde.Sieben Tage sollst du den Altar versöhnen und ihn weihen, daß er sei ein Hochheiliges. Wer den Altar anrühren will, der ist dem Heiligtum verfallen.Und das sollst du mit dem Altar tun: zwei jährige Lämmer sollst du allewege des Tages darauf opfern,Ein Lamm des Morgens, das andere gegen Abend;Und zu einem Lamm ein zehntel Semmelmehl, gemengt mit einem Viertel von einem Hin gestoßenen Öls, und ein Viertel vom Hin Wein zum Trankopfer.Mit dem andern Lamm gegen Abend sollst du tun wie mit dem Speisopfer und Trankopfer des Morgens, zu süßem Geruch, ein Feuer dem Herrn.Das ist das tägliche Brandopfer bei euren Nachkommen vor der Tür der Hütte des Stifts, vor dem HERRN, da ich mich euch bezeugen und mit dir reden will.Daselbst will ich mich den Kindern Israel bezeugen und geheiligt werden in meiner Herrlichkeit.So will ich die Hütte des Stifts mit dem Altar heiligen und Aaron und seine Söhne mir zu Priestern weihen.Und will unter den Kindern Israel wohnen und ihr Gott sein,daß sie wissen sollen, ich sei der HERR, ihr Gott, der sie aus Ägyptenland führte, daß ich unter ihnen wohne, ich, der HERR, Ihr Gott.Du sollst auch einen Räuchaltar machen, zu räuchern, von Akazienholz,eine Elle lang und breit, gleich viereckig und zwei Ellen hoch, mit seinen Hörnern.Und sollst ihn mit feinem Golde überziehen, sein Dach und seine Wände ringsumher und seine Hörner. Und sollst einen Kranz von Gold machenund zwei goldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, daß man Stangen darein tue und ihn damit trage.Die Stangen sollst du auch von Akazienholz machen und mit Gold überziehen.Und sollst ihn setzen vor den Vorhang, der vor der Lade des Zeugnisses hängt, und vor dem Gnadenstuhl, der auf dem Zeugnis ist, wo ich mich dir bezeugen werde.Und Aaron soll darauf räuchern gutes Räuchwerk alle Morgen, wenn er die Lampen zurichtet.Desgleichen, wenn er die Lampen anzündet gegen Abend, soll er solch Räuchwerk auch räuchern. Das soll das tägliche Räuchopfer sein vor dem HERRN bei euren Nachkommen.Ihr sollt kein fremdes Räuchwerk darauf tun, auch kein Brandopfer noch Speisopfer und kein Trankopfer darauf opfern.Und Aaron soll auf seinen Hörnern versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN ein Hochheiliges.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Wenn du die Häupter der Kinder Israel zählst, so soll ein jeglicher dem HERRN geben die Versöhnung seiner Seele, auf daß ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden.Es soll aber ein jeglicher, der in der Zahl ist, einen halben Silberling geben nach dem Lot des Heiligtums (ein Lot hat zwanzig Gera). Solcher halber Silberling soll das Hebopfer des HERRN sein.Wer in der Zahl ist von zwanzig Jahren und darüber, der soll solch Hebopfer dem HERRN geben.Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Silberling, den man dem HERRN zur Hebe gibt für die Versöhnung ihre Seelen.Und du sollst solch Geld der Versöhnung nehmen von den Kindern Israel und zum Gottesdienst der Hütte des Stifts geben, daß es sei den Kindern Israel ein Gedächtnis vor dem HERRN, daß er sich Über ihre Seelen versöhnen lasse.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Du sollst auch ein ehernes Handfaß machen mit einem ehernen Fuß, zum Waschen, und sollst es setzen zwischen die Hütte des Stifts und den Altar, und Wasser darein tun,daß Aaron und seine Söhne ihre Hände und Füße darin waschen,wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder zum Altar, daß sie dienen, ein Feuer anzuzünden dem HERRN,auf daß sie nicht sterben. Das soll eine ewige Weise sein ihm und seinem Samen bei ihren Nachkommen.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Nimm zu dir die beste Spezerei: die edelste Myrrhe, fünfhundert Lot, und Zimt, die Hälfte soviel, zweihundertfünfzig, und Kalmus, auch zweihundertfünfzig,und Kassia, fünfhundert, nach dem Lot des Heiligtums, und Öl vom Ölbaum ein Hin.Und mache ein heiliges Salböl nach der Kunst des Salbenbereiters.Und sollst damit salben die Hütte des Stifts und die Lade des Zeugnisses,den Tisch mit allem seinem Geräte, den Leuchter mit seinem Geräte, den Räucheraltar,den Brandopferaltar mit allem seinem Geräte und das Handfaß mit seinem Fuß.Und sollst sie also weihen, daß sie hochheilig seien; denn wer sie anrühren will, der ist dem Heiligtum verfallen.Aaron und seine Söhne sollst du auch salben und sie mir zu Priestern weihen.Und sollst mit den Kindern Israel reden und sprechen: Dies Öl soll mir eine heilige Salbe sein bei euren Nachkommen.Auf Menschenleib soll's nicht gegossen werden, sollst auch seinesgleichen nicht machen; denn es ist heilig, darum soll's euch heilig sein.Wer ein solches macht oder einem andern davon gibt, der soll von seinem Volk ausgerottet werden.Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei; Balsam, Stakte, Galban und reinen Weihrauch, von einem so viel wie vom andern,und mache Räuchwerk daraus, nach der Kunst des Salbenbereiters gemengt, daß es rein und heilig sei.Und du sollst es zu Pulver stoßen und sollst davon tun vor das Zeugnis in der Hütte des Stifts, wo ich mich dir bezeugen werde. Das soll euch ein Hochheiliges sein.Und desgleichen Räuchwerk sollt ihr euch nicht machen, sondern es soll dir heilig sein dem HERRN.Wer ein solches machen wird, der wird ausgerottet werden von seinem Volk.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda,und habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Geschicklichkeit,kunstreich zu arbeiten an Gold, Silber, Erz,kunstreich Steine zu schneiden und einzusetzen, und kunstreich zu zimmern am Holz, zu machen allerlei Werk.Und siehe, ich habe ihm zugegeben Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan; und habe allerlei Weisen die Weisheit ins Herz gegeben, daß sie machen sollen alles, was ich dir geboten habe:die Hütte des Stifts, die Lade des Zeugnisses, den Gnadenstuhl darauf und alle Geräte der Hütte,den Tisch und sein Gerät, den feinen Leuchter und all sein Gerät, den Räucheraltar,den Brandopferaltar mit allem seinem Geräte, das Handfaß mit seinem Fuß,die Amtskleider und die heiligen Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner Söhne, priesterlich zu dienen,das Salböl und das Räuchwerk von Spezerei zum Heiligtum. Alles, was ich dir geboten habe, werden sie machen.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel und sprich: Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, daß ihr wisset, daß ich der HERR bin, der euch heiligt.Darum so haltet meinen Sabbat; denn er soll euch heilig sein. Wer ihn entheiligt, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit da tut, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk.Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebenten Tag ist Sabbat, die heilige Ruhe des HERRN. Wer eine Arbeit tut am Sabbattag, der soll des Todes sterben.Darum sollen die Kinder Israel den Sabbat halten, daß sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten zum ewigen Bund.Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel. Denn in sechs Tagen machte der HERR Himmel und Erde; aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.Und da der HERR ausgeredet hatte mit Mose auf dem Berge Sinai, gab er ihm zwei Tafeln des Zeugnisses; die waren beschrieben mit dem Finger Gottes.Da aber das Volk sah, daß Mose verzog, von dem Berge zu kommen, sammelte sich's wider Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die vor uns her gehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat.Aaron sprach zu ihnen: Reißt ab die goldenen Ohrenringe an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter und bringet sie zu mir.Da riß alles Volk seine goldenen Ohrenringe von ihren Ohren, und brachten sie zu Aaron.Und er nahm sie von ihren Händen und entwarf's mit einem Griffel und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben!Da das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des HERRN Fest.Und sie standen des Morgens früh auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer. Darnach setzte sich das Volk, zu essen und zu trinken, und standen auf zu spielen.Der HERR aber sprach zu Mose: Gehe, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat's verderbt.Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben.Und der HERR sprach zu Mose: Ich sehe, daß es ein halsstarriges Volk ist.Und nun laß mich, daß mein Zorn über sie ergrimme und sie vertilge; so will ich dich zum großen Volk machen.Mose aber flehte vor dem HERRN, seinem Gott, und sprach: Ach HERR, warum will dein Zorn ergrimmen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand hast aus Ägyptenland geführt?Warum sollen die Ägypter sagen und sprechen: Er hat sie zu ihrem Unglück ausgeführt, daß er sie erwürgte im Gebirge und vertilgte vom Erdboden? Kehre dich von dem Grimm deines Zornes und laß dich gereuen des Übels über dein Volk.Gedenke an deine Diener Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will euren Samen mehren wie die Sterne am Himmel, und alles Land, das ich euch verheißen habe, will ich eurem Samen geben, und sie sollen's besitzen ewiglich.Also gereute den HERRN das Übel, das er drohte seinem Volk zu tun.Mose wandte sich und stieg vom Berge und hatte zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, die waren beschrieben auf beiden Seiten.Und Gott hatte sie selbst gemacht und selber die Schrift eingegraben.Da nun Josua hörte des Volks Geschrei, daß sie jauchzten, sprach er zu Mose: Es ist ein Geschrei im Lager wie im Streit.Er antwortete: Es ist nicht ein Geschrei gegeneinander derer, die obliegen und unterliegen, sondern ich höre ein Geschrei eines Singetanzes.Als er aber nahe zum Lager kam und das Kalb und den Reigen sah, ergrimmte er mit Zorn und warf die Tafeln aus seiner Hand und zerbrach sie unten am Bergeund nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und zerschmelzte es mit Feuer und zermalmte es zu Pulver und stäubte es aufs Wasser und gab's den Kindern Israel zu trinkenund sprach zu Aaron: Was hat dir das Volk getan, daß du eine so große Sünde über sie gebracht hast?Aaron sprach: Mein Herr lasse seinen Zorn nicht ergrimmen. Du weißt, daß dies Volk böse ist.Sie sprachen zu mir: Mache uns Götter, die vor uns her gehen; denn wir wissen nicht, wie es diesem Manne Mose geht, der uns aus Ägyptenland geführt hat.Ich sprach zu ihnen: Wer Gold hat, der reiß es ab und gebe es mir. Und ich warf's ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.Da nun Mose sah, daß das Volk zuchtlos geworden war (denn Aaron hatte sie zuchtlos gemacht, zum Geschwätz bei ihren Widersachern),trat er an das Tor des Lagers und sprach: Her zu mir, wer dem HERRN angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Kinder Levi.Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Gürte ein jeglicher sein Schwert um seine Lenden und durchgehet hin und zurück von einem Tor zum andern das Lager, und erwürge ein jeglicher seinen Bruder, Freund und Nächsten.Die Kinder Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und fielen des Tages vom Volk dreitausend Mann.Da sprach Mose: Füllet heute eure Hände dem HERRN, ein jeglicher an seinem Sohn und Bruder, daß heute über euch der Segen gegeben werde.Des Morgens sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem HERRN, ob ich vielleicht eure Sünde versöhnen möge.Als nun Mose wieder zum HERRN kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, und sie haben sich goldene Götter gemacht.Nun vergib ihnen ihre Sünde; wo nicht, so tilge mich auch aus deinem Buch, das du geschrieben hast.Der HERR sprach zu Mose: Was? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt.So gehe nun hin und führe das Volk, dahin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir her gehen. Ich werde ihre Sünde wohl heimsuchen, wenn meine Zeit kommt heimzusuchen.Also strafte der HERR das Volk, daß sie das Kalb hatten gemacht, welches Aaron gemacht hatte.Der HERR sprach zu Mose: Gehe, ziehe von dannen, du und das Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe und gesagt: Deinem Samen will ich's geben;und ich will vor dir her senden einen Engel und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter,dich zu bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt. Ich will nicht mit dir hinaufziehen, denn du bist ein halsstarriges Volk; ich möchte dich unterwegs vertilgen.Da das Volk diese böse Rede hörte, trugen sie Leid, und niemand trug seinen Schmuck an sich.Und der HERR sprach zu Mose: Sage zu den Kindern Israel: Ihr seid ein halsstarriges Volk. Wo ich nur einen Augenblick mit dir hinaufzöge, würde ich dich vertilgen. Und nun lege deinen Schmuck von dir, daß ich wisse, was ich dir tun soll.Also taten die Kinder Israel ihren Schmuck von sich vor dem Berge Horeb.Mose aber nahm die Hütte und schlug sie auf draußen, ferne vom Lager, und hieß sie eine Hütte des Stifts. Und wer den HERRN fragen wollte, mußte herausgehen zur Hütte des Stifts vor das Lager.Und wenn Mose ausging zur Hütte so stand alles Volk auf und trat ein jeglicher in seiner Hütte Tür und sahen ihm nach, bis er in die Hütte kam.Und wenn Mose in die Hütte kam, so kam die Wolkensäule hernieder und stand in der Hütte Tür und redete mit Mose.Und alles Volk sah die Wolkensäule in der Hütte Tür stehen, und standen auf und neigten sich, ein jeglicher in seiner Hütte Tür.Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Und wenn er wiederkehrte zum Lager, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte.Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf! und läßt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, so du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.Habe ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so laß mich deinen Weg wissen, damit ich dich kenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und siehe doch, daß dies Volk dein Volk ist.Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; damit will ich dich leiten.Er aber sprach zu ihm: Wo nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von dannen hinauf.Denn wobei soll doch erkannt werden, daß ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, außer wenn du mit uns gehst, auf daß ich und dein Volk gerühmt werden vor allem Volk, das auf dem Erdboden ist?Der HERR sprach zu Mose: Was du jetzt geredet hast, will ich auch tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.Er aber sprach: So laß mich deine Herrlichkeit sehen.Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht alle meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen des HERRN Namen vor dir. Wem ich aber gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wes ich mich erbarme, des erbarme ich mich.Und sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir; da sollst du auf dem Fels stehen.Wenn denn nun meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in der Felskluft lassen stehen und meine Hand ob dir halten, bis ich vorübergehe.Und wenn ich meine Hand von dir tue, wirst du mir hintennach sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, daß ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln waren, welche du zerbrochen hast.Und sei morgen bereit, daß du früh auf den Berg Sinai steigest und daselbst zu mir tretest auf des Berges Spitze.Und laß niemand mit dir hinaufsteigen, daß niemand gesehen werde um den ganzen Berg her; auch kein Schaf noch Rind laß weiden gegen diesen Berg hin.Und Mose hieb zwei steinerne Tafeln, wie die ersten waren, und stand des Morgens früh auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand.Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm und rief aus des HERRN Namen.Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: HERR, HERR, GOTT, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue!der da bewahrt Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, und vor welchem niemand unschuldig ist; der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.Und Mose neigte sich eilend zu der Erde und betete anund sprach: Habe ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr mit uns; denn es ist ein halstarriges Volk, daß du unsrer Missetat und Sünde gnädig seist und lassest uns dein Erbe sein.Und er sprach: Siehe, ich will einen Bund machen vor allem deinem Volk und will Wunder tun, dergleichen nicht geschaffen sind in allen Landen und unter allen Völkern, und alles Volk, darunter du bist, soll sehen des HERRN Werk; denn wunderbar soll sein, was ich bei dir tun werde.Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hethiter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter.Hüte dich, daß du nicht einen Bund machest mit den Einwohnern des Landes, da du hineinkommst, daß sie dir nicht ein Fallstrick unter dir werden;sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Götzen zerbrechen und ihre Haine ausrotten;denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein Eiferer; ein eifriger Gott ist er.Daß du nicht einen Bund mit des Landes Einwohnern machest, und wenn sie ihren Göttern nachlaufen und opfern ihren Göttern, sie dich nicht laden und du von ihrem Opfer essest,und daß du nehmest deinen Söhnen ihre Töchter zu Weibern und dieselben dann ihren Göttern nachlaufen und machen deine Söhne auch ihren Göttern nachlaufen.Du sollst dir keine gegossenen Götter machen.Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.Alles, was die Mutter bricht, ist mein; was männlich sein wird in deinem Vieh, das seine Mutter bricht, es sei Ochse oder Schaf.Aber den Erstling des Esels sollst du mit einem Schaf lösen. Wo du es aber nicht lösest, so brich ihm das Genick. Alle Erstgeburt unter deinen Söhnen sollst du lösen. Und daß niemand vor mir leer erscheine!Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du feiern, mit Pflügen und mit Ernten.Das Fest der Wochen sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Einsammlung, wenn das Jahr um ist.Dreimal im Jahr soll alles, was männlich ist, erscheinen vor dem Herrscher, dem HERRN und Gott Israels.Wenn ich die Heiden vor dir ausstoßen und deine Grenze erweitern werde, soll niemand deines Landes begehren, die weil du hinaufgehst dreimal im Jahr, zu erscheinen vor dem HERRN, deinem Gott.Du sollst das Blut meines Opfers nicht opfern neben gesäuertem Brot, und das Opfer des Osterfestes soll nicht über Nacht bleiben bis an den Morgen.Die Erstlinge von den Früchten deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN, deines Gottes, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch.Und der HERR sprach zu Mose: Schreib diese Worte: denn nach diesen Worten habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht.Und er war allda bei dem HERRN vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.Da nun Mose vom Berge Sinai ging, hatte er die zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand und wußte nicht, daß die Haut seines Angesichts glänzte davon, daß er mit ihm geredet hatte.Und da Aaron und alle Kinder Israel sahen, daß die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, zu ihm zu nahen.Da rief sie Mose; und sie wandten sich zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde; und er redete mit ihnen.Darnach nahten alle Kinder Israel zu ihm. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai.Und da er solches alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht.Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und redete mit den Kindern Israel, was ihm geboten war,so sahen dann die Kinder Israel sein Angesicht an, daß die Haut seines Angesichts glänzte; so tat er wieder die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israel und sprach zu ihnen: Das ist's, was der HERR geboten hat, das ihr tun sollt:Sechs Tage sollt ihr arbeiten; den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat der Ruhe des HERRN. Wer an dem arbeitet, soll sterben.Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen.Und Mose sprach zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel: Das ist's, was der HERR geboten hat:Gebt unter euch ein Hebopfer dem HERRN, also daß das Hebopfer des HERRN ein jeglicher willig bringe, Gold, Silber, Erz,blauen und roten Purpur, Scharlach, weiße Leinwand und Ziegenhaar,rötliche Widderfelle, Dachsfelle und Akazienholz,Öl zur Lampe und Spezerei zur Salbe und zu gutem Räuchwerk,Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Amtschild.Und wer unter euch verständig ist, der komme und mache, was der HERR geboten hat:nämlich die Wohnung mit ihrer Hütte und Decke, Haken, Brettern, Riegeln, Säulen und Füßen;die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl und Vorhang;den Tisch mit seinen Stangen und allem seinem Geräte und die Schaubrote;den Leuchter, zu leuchten, und sein Gerät und seine Lampen und das Öl zum Licht;den Räucheraltar mit seinen Stangen, die Salbe und Spezerei zum Räuchwerk; das Tuch vor der Wohnung Tür;den Brandopferaltar mit seinem ehernen Gitter, Stangen und allem seinem Geräte; das Handfaß mit seinem Fuße;den Umhang des Vorhofs mit seinen Säulen und Füßen und das Tuch des Tors am Vorhof;die Nägel der Wohnung und des Vorhofs mit ihren Seilen;die Kleider des Amts zum Dienst im Heiligen, die heiligen Kleider Aarons, des Priesters, mit den Kleidern seiner Söhne zum Priestertum.Da ging die ganze Gemeinde der Kinder Israel aus von Mose.Und alle, die es gern und willig gaben, kamen und brachten das Hebopfer dem HERRN zum Werk der Hütte des Stifts und zu allem ihren Dienst und zu den heiligen Kleidern.Es brachten aber beide, Mann und Weib, wer's willig tat, Spangen, Ohrringe, Ringe und Geschmeide und allerlei goldenes Gerät. Dazu brachte jedermann Gold zum Webeopfer dem HERRN.Und wer bei sich fand blauen und roten Purpur, Scharlach, weiße Leinwand, Ziegenhaar, rötliche Widderfelle und Dachsfelle, der brachte es.Und wer Silber und Erz hob, der brachte es zur Hebe dem HERRN. Und wer Akazienholz bei sich fand, der brachte es zu allerlei Werk des Gottesdienstes.Und welche verständige Weiber waren, die spannen mit ihren Händen und brachten ihr Gespinnst, blauen und roten Purpur, Scharlach und weiße Leinwand.Und welche Weiber solche Arbeit konnten und willig dazu waren, die spannen Ziegenhaare.Die Fürsten aber brachten Onyxsteine und eingefaßte Steine zum Leibrock und zum Schildund Spezerei und Öl zu den Lichtern und zur Salbe und zum guten Räuchwerk.Also brachte die Kinder Israel willig, beide, Mann und Weib, zu allerlei Werk, das der HERR geboten hatte durch Mose, daß man's machen sollte.Und Mose sprach zu den Kindern Israel: Sehet, der HERR hat mit Namen berufen den Bezaleel, den Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda,und hat ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, daß er weise, verständig, geschickt sei zu allerlei Werk,kunstreich zu arbeiten an Gold, Silber und Erz,Edelsteine zu schneiden und einzusetzen, Holz zu zimmern, zu machen allerlei kunstreiche Arbeit.Und hat ihm ins Herz gegeben, zu unterweisen, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan.Er hat ihr Herz mit Weisheit erfüllt, zu machen allerlei Werk, zu schneiden, zu wirken und zu sticken mit blauem und rotem Purpur, Scharlach und weißer Leinwand, und mit Weben, daß sie machen allerlei Werk und kunstreiche Arbeit erfinden.Da arbeiteten Bezaleel und Oholiab und alle weisen Männer, denen der HERR Weisheit und Verstand gegeben hatte, zu wissen, wie sie allerlei Werk machen sollten zum Dienst des Heiligtums, nach allem, was der HERR geboten hatte.Und Mose berief den Bezaleel und Oholiab und alle weisen Männer, denen der HERR Weisheit gegeben hatte in ihr Herz, alle, die sich freiwillig erboten und hinzutraten, zu arbeiten an dem Werke.Und sie nahmen zu sich von Mose alle Hebe, die die Kinder Israel brachten zu dem Werke des Dienstes des Heiligtums, daß es gemacht würde. Denn sie brachten alle Morgen ihre willige Gabe zu ihm.Da kamen alle Weisen, die am Werk des Heiligtums arbeiteten, ein jeglicher von seinem Werk, das sie machten,und sprachen zu Mose: Das Volk bringt zu viel, mehr denn zum Werk dieses Dienstes not ist, das der HERR zu machen geboten hat.Da gebot Mose, daß man rufen ließ durchs Lager: Niemand tue mehr zur Hebe des Heiligtums. Da hörte das Volk auf zu bringen.Denn des Dinges war genug zu allerlei Werk, das zu machen war, und noch übrig.Also machten alle weisen Männer unter den Arbeitern am Werk die Wohnung, zehn Teppiche von gezwirnter weißer Leinwand, blauem und rotem Purpur und Scharlach, und Cherubim daran von kunstreicher Arbeit.Die Länge eines Teppichs war achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, und waren alle in einem Maß.Und er fügte je fünf Teppiche zu einem Stück zusammen, einen an den andern.Und machte blaue Schleifen an jegliches Stück am Rande, wo die zwei Stücke sollten zusammengeheftet werden,fünfzig Schleifen an jegliches Stück, daß eine Schleife der anderen gegenüberstünde.Und machte fünfzig goldene Haken und heftete die Teppiche mit den Haken einen an den andern zusammen, daß es eine Wohnung würde.Und er machte elf Teppiche von Ziegenhaaren, zur Hütte über die Wohnung,dreißig Ellen lang und vier Ellen breit, alle in einem Maß.Und fügte ihrer fünf zusammen auf einen Teil und sechs zusammen auf den andern Teil.Und machte fünfzig Schleifen an jegliches Stück am Rande, wo die Stücke sollten zusammengeheftet werden.Und machte je fünfzig eherne Haken, daß die Hütte damit zusammen in eins gefügt würde.Und machte eine Decke über die Hütte von rötlichen Widderfellen und über die noch eine Decke von Dachsfellen.Und machte Bretter zur Wohnung von Akazienholz, die stehen sollten,ein jegliches zehn Ellen lang und anderthalb Ellen breitund an jeglichem zwei Zapfen, damit eins an das andere gesetzt würde. Also machte er alle Bretter zur Wohnung,daß der Bretter zwanzig gegen Mittag standen.Und machte vierzig silberne Füße darunter, unter jeglich Brett zwei Füße an seine zwei Zapfen.Also zur andern Seite der Wohnung, gegen Mitternacht, machte er auch zwanzig Brettermit vierzig silbernen Füßen, unter jeglichem Brett zwei Füße.Aber hinten an der Wohnung, gegen Abend, machte er sechs Bretterund zwei andere hinten an den zwei Ecken der Wohnung,daß ein jegliches der beiden sich mit seinem Eckbrett von untenauf gesellte und oben am Haupt zusammenkäme mit einer Klammer,daß der Bretter acht würden und sechzehn silberne Füße, unter jeglichem zwei Füße.Und er machte Riegel von Akazienholz, fünf zu den Brettern auf der einen Seite der Wohnungund fünf auf der andern Seite und fünf hintenan, gegen Abend.Und machte den mittleren Riegel, daß er mitten an den Brettern hindurchgestoßen würde von einem Ende zum andern.Und überzog die Bretter mit Gold; aber ihre Ringe machte er von Gold, daß man die Riegel darein täte, und überzog die Riegel mit Gold.Und machte den Vorhang mit dem Cherubim daran künstlich von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und machte zu demselben vier Säulen von Akazienholz und überzog sie mit Gold, und ihre Haken von Gold; und goß dazu vier silberne Füße.Und machte ein Tuch in der Tür der Hütte von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, gestickt,und fünf Säulen dazu mit ihren Haken, und überzog ihre Köpfe und Querstäbe mit Gold und fünf eherne Füße daran.Und Bezaleel machte die Lade von Akazienholz, dritthalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und hoch,und überzog sie mit feinem Golde inwendig und auswendig und machte ihr einen goldenen Kranz umher.Und goß vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, auf jeglicher Seite zwei.Und machte Stangen von Akazienholz und überzog sie mit Goldund tat sie in die Ringe an der Lade Seiten, daß man sie tragen konnte.Und machte den Gnadenstuhl von feinem Golde, dritthalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit.Und machte zwei Cherubim von getriebenem Golde an die zwei Enden des Gnadenstuhls,einen Cherub an diesem Ende, den andern an jenem Ende.Und die Cherubim breiteten ihre Flügel aus von obenher und deckten damit den Gnadenstuhl; und ihre Antlitze standen gegeneinander und sahen auf den Gnadenstuhl.Und er machte den Tisch von Akazienholz, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch,und überzog ihn mit feinem Golde und machte ihm einen goldenen Kranz umher.Und machte ihm eine Leiste umher, eine Handbreit hoch, und machte einen goldenen Kranz um die Leiste her.Und goß dazu vier goldene Ringe und tat sie an die vier Ecken an seinen vier Füßen,hart an der Leiste, daß die Stangen darin wären, daran man den Tisch trüge.Und machte die Stangen von Akazienholz und überzog sie mit Gold, daß man den Tisch damit trüge.Und machte auch von feinem Golde das Gerät auf den Tisch: Schüsseln und Löffel, Kannen und Schalen, darin man das Trankopfer darbrächte.Und er machte den Leuchter von feinem, getriebenem Golde. Daran war der Schaft mit Röhren, Schalen, Knäufen und Blumen.Sechs Röhren gingen zu seinen Seiten aus, zu jeglicher Seite drei Röhren.Drei Schalen waren an jeglichem Rohr mit Knäufen und Blumen.An dem Leuchter aber waren vier Schalen mit Knäufen und Blumen,je ein Knauf unter zwei von den sechs Röhren, die aus ihm gingen,und die Knäufe und Röhren gingen aus ihm, und war alles aus getriebenem, feinem Gold.Und machte die sieben Lampen mit ihren Lichtschnäuzen und Löschnäpfen von feinem Gold.Aus einem Zentner feinen Goldes machte er ihn und all sein Gerät.Er machte auch den Räucheraltar von Akazienholz, eine Elle lang und breit, gleich viereckig, und zwei Ellen hoch, mit seinen Hörnern,und überzog ihn mit feinem Golde, sein Dach und seine Wände ringsumher und seine Hörner, und machte ihm einen Kranz umher von Goldund zwei goldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, daß man Stangen darein täte und ihn damit trüge.Aber die Stangen machte er von Akazienholz und überzog sie mit Gold.Und er machte die heilige Salbe und Räuchwerk von reiner Spezerei nach der Kunst des Salbenbereiters.Und er machte den Brandopferaltar von Akazienholz, fünf Ellen lang und breit, gleich viereckig, und drei Ellen hoch.Und machte vier Hörner, die aus ihm gingen auf seinen vier Ecken, und überzog sie mit Erz.Und machte allerlei Geräte zu dem Altar: Aschentöpfe, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlenpfannen, alles aus Erz.Und machte am Altar ein Gitter wie ein Netz von Erz umher, von untenauf bis an die Hälfte des Altars.Und goß vier Ringe an die vier Enden des ehernen Gitters für die Stangen.Dieselben machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Erzund tat sie in die Ringe an den Seiten des Altars, daß man ihn damit trüge; und machte ihn inwendig hohl.Und machte ein Handfaß von Erz und seinen Fuß auch von Erz aus Spiegeln der Weiber, die vor der Tür der Hütte des Stifts dienten.Und er machte den Vorhof: Gegen Mittag mit einem Umhang, hundert Ellen lang, von gezwirnter weißer Leinwand,mit seinen zwanzig Säulen und zwanzig Füßen von Erz, aber ihre Haken und Querstäbe von Silber;desgleichen gegen Mitternacht hundert Ellen mit zwanzig Säulen und zwanzig Füßen von Erz, aber ihre Haken und Querstäbe von Silber;gegen Abend aber fünfzig Ellen mit zehn Säulen und zehn Füßen, aber ihre Haken und Querstäbe von Silber;gegen Morgen auch fünfzig Ellen;fünfzehn Ellen auf einer Seite mit drei Säulen und drei Füßen,und auf der andern Seite auch fünfzehn Ellen mit drei Säulen und drei Füßen, daß ihrer so viele waren an der einen Seite des Tors am Vorhofe als an der andern.Alle Umhänge des Vorhofs waren von gezwirnter weißer Leinwandund die Füße der Säulen von Erz und ihre Haken und Querstäbe von Silber, also daß ihre Köpfe überzogen waren mit Silber. Und ihre Querstäbe waren silbern an allen Säulen des Vorhofs.Und das Tuch in dem Tor des Vorhofs machte er gestickt von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, zwanzig Ellen lang und fünf Ellen hoch, nach dem Maß der Umhänge des Vorhofs.Dazu vier Säulen und vier Füße von Erz, und ihre Haken von Silber und ihre Köpfe und ihre Querstäbe überzogen mit Silber.Und alle Nägel der Wohnung und des Vorhofs ringsherum waren von Erz.Das ist nun die Summe zu der Wohnung des Zeugnisses, die gezählt ward, wie Mose geboten hatte, durch den Dienst der Leviten unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.Bezaleel, der Sohn Uris, des Sohnes Hur, vom Stamme Juda, machte alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte,und mit ihm Oholiab, der Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan, ein Meister zu schneiden, zu wirken und zu sticken mit blauem und rotem Purpur, Scharlach und weißer Leinwand.Alles Gold, das verarbeitet ist in diesem ganzen Werk des Heiligtums, das zum Webeopfer gegeben ward, ist neunundzwanzig Zentner siebenhundertunddreißig Lot nach dem Lot des Heiligtums.Des Silbers aber, das von der Gemeinde kam, war hundert Zentner tausendsiebenhundertfünfzig Lot nach dem Lot des Heiligtums:so manch Haupt, so manch halbes Lot nach dem Lot des Heiligtums, von allen, die gezählt wurden von zwanzig Jahren an und darüber, sechshundertmaltausend dreitausend fünfhundertundfünfzig.Aus den hundert Zentnern Silber goß man die Füße des Heiligtums und die Füße des Vorhangs, hundert Füße aus hundert Zentnern, je einen Zentner zum Fuß.Aber aus tausend siebenhundert und fünfundsiebzig Loten wurden gemacht der Säulen Haken, und ihre Köpfe überzogen und ihre Querstäbe.Das Webeopfer aber des Erzes war siebzig Zentner zweitausendvierhundert Lot.Daraus wurden gemacht die Füße in der Tür der Hütte des Stifts und der eherne Altar und das eherne Gitter daran und alle Geräte des Altars,dazu die Füße des Vorhofs ringsherum und die Füße des Tores am Vorhofe, alle Nägel der Wohnung und alle Nägel des Vorhofs ringsherum.Aber von dem blauen und roten Purpur und dem Scharlach machten sie Aaron Amtskleider, zu dienen im Heiligtum, wie der HERR Mose geboten hatte.Und er machte den Leibrock von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und sie schlugen das Gold und schnitten's zu Faden, daß man's künstlich wirken konnte unter den blauen und roten Purpur, Scharlach und weiße Leinwand.Schulterstücke machten sie an ihm, die zusammengingen, und an beiden Enden ward er zusammengebunden.Und sein Gurt war nach derselben Kunst und Arbeit von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie machten zwei Onyxsteine, umher gefaßt mit Gold, gegraben durch die Steinschneider mit den Namen der Kinder Israel;und er heftete sie auf die Schulterstücke des Leibrocks, daß es Steine seien zum Gedächtnis der Kinder Israel, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie machten das Schild nach der Kunst und dem Werk des Leibrocks von Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand,daß es viereckig und zwiefach war, eine Spanne lang und breit.Und füllten es mit vier Reihen Steinen: die erste Reihe war ein Sarder, Topas und Smaragd;die andere ein Rubin, Saphir und Demant;die dritte ein Lynkurer, Achat und Amethyst;die vierte ein Türkis, Onyx und Jaspis, umher gefaßt mit Gold in allen Reihen.Und die Steine standen nach den zwölf Namen der Kinder Israel, gegraben durch die Steinschneider, daß auf einem jeglichen ein Name stand nach den zwölf Stämmen.Und sie machten am Schild Ketten mit zwei Enden von feinem Goldeund zwei goldene Fassungen und zwei goldene Ringe und hefteten die zwei Ringe auf die zwei Ecken des Schildes.Und die zwei goldenen Ketten taten sie in die zwei Ringe auf den Ecken des Schildes.Aber die zwei Enden der Ketten taten sie an die zwei Fassungen und hefteten sie auf die Schulterstücke des Leibrocks vornehin.Und machten zwei andere goldene Ringe und hefteten sie an die zwei andern Ecken des Schildes an seinen Rand, inwendig gegen den Leibrock.Und sie machten zwei andere goldene Ringe, die taten sie unten an die zwei Schulterstücke vorn am Leibrock, wo er zusammengeht, oben über dem Gurt des Leibrocks,daß das Schild mit seinen Ringen an die Ringe des Leibrocks geknüpft würde mit einer blauen Schnur, daß es über dem Gurt des Leibrocks hart anläge und nicht vom Leibrock los würde, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und machte einen Purpurrock zum Leibrock, gewirkt, ganz von blauem Purpur,und sein Loch oben mitteninne und eine Borte ums Loch her gefaltet, daß er nicht zerrisse.Und sie machten an seinen Saum Granatäpfel von blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter weißer Leinwand.Und machten Schellen von feinem Golde; die taten sie zwischen die Granatäpfel ringsumher am Saum des Purpurrocks,je ein Granatapfel und eine Schelle um und um am Saum, darin zu dienen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie machten auch die engen Röcke, von weißer Leinwand gewirkt, Aaron und seinen Söhnen,und den Hut von weißer Leinwand und die schönen Hauben von weißer Leinwand und Beinkleider von gezwirnter weißer Leinwandund den gestickten Gürtel von gezwirnter weißer Leinwand, blauem und rotem Purpur und Scharlach, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Sie machten auch das Stirnblatt, die heilige Krone, von feinem Gold, und gruben Schrift darein: Heilig dem HERRN.Und banden eine blaue Schnur daran, daß sie an den Hut von obenher geheftet würde, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Also ward vollendet das ganze Werk der Wohnung der Hütte des Stifts. Und die Kinder Israel taten alles, was der HERR dem Mose geboten hatte.Und sie brachten die Wohnung zu Mose: die Hütte und alle ihre Geräte, Haken, Bretter, Riegel, Säulen, Füße,die Decke von rötlichen Widderfellen, die Decke von Dachsfellen und den Vorhang;die Lade des Zeugnisses mit ihren Stangen, den Gnadenstuhl;den Tisch und alle seine Geräte und die Schaubrote;den schönen Leuchter mit den Lampen zubereitet und allem seinen Geräte und Öl zum Licht;den Goldenen Altar und die Salbe und gutes Räuchwerk; das Tuch in der Hütte Tür;den ehernen Altar und sein ehernes Gitter mit seinen Stangen und allem seinem Geräte; das Handfaß mit seinem Fuß;die Umhänge des Vorhofs mit seinen Säulen und Füßen; das Tuch im Tor des Vorhofs mit seinen Seilen und Nägeln und allem Gerät zum Dienst der Wohnung der Hütte des Stifts;die Amtskleider des Priesters Aaron, zu dienen im Heiligtum, und die Kleider seiner Söhne, daß sie Priesteramt täten.Alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte, taten die Kinder Israel an allem diesem Dienst.Und Mose sah an all dies Werk; und siehe, sie hatten es gemacht, wie der HERR geboten hatte. Und er segnete sie.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Du sollst die Wohnung der Hütte des Stifts aufrichten am ersten Tage des ersten Monats.und sollst darein setzen die Lade des Zeugnisses und vor die Lade den Vorhang hängen.Und sollst den Tisch darbringen und ihn zubereiten und den Leuchter darstellen und die Lampen darauf setzen.Und sollst den goldenen Räucheraltar setzen vor die Lade des Zeugnisses und das Tuch in der Tür der Wohnung aufhängen.Den Brandopferaltar aber sollst du setzen heraus vor die Tür der Wohnung der Hütte des Stifts,und das Handfaß zwischen die Hütte des Stifts und den Altar, und Wasser darein tun,und den Vorhof stellen umher, und das Tuch in der Tür des Vorhofs aufhängen.Und sollst die Salbe nehmen, und die Wohnung und alles, was darin ist, salben; und sollst sie weihen mit allem ihrem Geräte, daß sie heilig sei.Und sollst den Brandopferaltar salben mit allem seinem Geräte, und weihen, daß er hochheilig sei.Sollst auch das Handfaß und seinen Fuß salben und weihen.Und sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Hütte des Stifts führen und mit Wasser waschen,und Aaron die heiligen Kleider anziehen und ihn salben und weihen, daß er mein Priester sei;und seine Söhne auch herzuführen und ihnen die engen Röcke anziehen,und sie salben, wie du ihren Vater gesalbt hast, daß sie meine Priester seien. Und diese Salbung sollen sie haben zum ewigen Priestertum bei ihren Nachkommen.Und Mose tat alles, wie ihm der HERR geboten hatte.Also ward die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr, am ersten Tage des ersten Monats.Und da Mose sie aufrichtete, setzte er die Füße und die Bretter und Riegel und richtete die Säulen aufund breitete die Hütte aus über der Wohnung und legte die Decke der Hütte obendarauf, wie der HERR ihm geboten hatte,und nahm das Zeugnis und legte es in die Lade und tat die Stangen an die Lade und tat den Gnadenstuhl oben auf die Ladeund brachte die Lade in die Wohnung und hing den Vorhang vor die Lade des Zeugnisses, wie ihm der HERR geboten hatte,und setzte den Tisch in die Hütte des Stifts, an die Seite der Wohnung gegen Mitternacht, außen vor den Vorhang,und richtete Brot darauf zu vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte,und setzte den Leuchter auch hinein, gegenüber dem Tisch, an die Seite der Wohnung gegen Mittag,und tat Lampen darauf vor dem HERRN, wie ihm der HERR geboten hatte,und setzte den goldenen Altar hinein vor den Vorhangund räucherte darauf mit gutem Räuchwerk, wie ihm der HERR geboten hatte,und hing das Tuch in die Tür der Wohnung.Aber den Brandopferaltar setzte er vor die Tür der Wohnung der Hütte des Stifts und opferte darauf Brandopfer und Speisopfer, wie ihm der HERR geboten hatte.Und das Handfaß setzte er zwischen die Hütte des Stifts und den Altar und tat Wasser darein zum Waschen.Und Mose, Aaron und seine Söhne wuschen ihre Hände und Füße darin.Denn sie müssen sich waschen, wenn sie in die Hütte des Stifts gehen oder hinzutreten zum Altar, wie ihm der HERR geboten hatte.Und er richtete den Vorhof auf um die Wohnung und um den Altar her und hing den Vorhang in das Tor des Vorhofs. Also vollendete Mose das ganze Werk.Da bedeckte die Wolke die Hütte des Stifts, und die Herrlichkeit des HERRN füllte die Wohnung.Und Mose konnte nicht in die Hütte des Stifts gehen, weil die Wolke darauf blieb und die Herrlichkeit des HERRN die Wohnung füllte.Und wenn die Wolke sich aufhob von der Wohnung, so zogen die Kinder Israel, solange sie reisten.Wenn sich aber die Wolke nicht aufhob, so zogen sie nicht bis an den Tag, da sie sich aufhob.Denn die Wolke des HERRN war des Tages auf der Wohnung, und des Nachts war sie feurig vor den Augen des ganzen Hauses Israel, solange sie reisten.
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Wort eines Freundes

  • Den Stein werfen

    Der Artikel behandelt die biblische Episode, in der Jesus den Anklägern einer Ehebrecherin gegenübertritt und Vergebung statt Verurteilung lehrt. Jesus erklärt, dass nur derjenige ohne Sünde den ersten Stein werfen darf – eine Antwort, die die Ankläger zerstreut. Dieser Bericht hebt das Mitgefühl Jesu und seine Rolle als Retter hervor und plädiert für Vergebung und Erlösung statt Verdammung.

    Johannes 8.7 (Lutherbibel 1912) :
    Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
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Ergänzungen
  • ANN003 Die Geburt und der Dienst Johannes des Täufers

    Dieser Anhang untersucht die Geburt und das Wirken Johannes’ des Täufers anhand des Lukasevangeliums. Er stellt seine Eltern Zacharias und…

  • ANN031 Die Hohepriester

    Der Artikel untersucht die Rolle der Hohepriester unter der römischen Besatzung, mit Schwerpunkt auf Hanna und Kajaphas, und die Verflechtungen zwischen religiöser und politischer Macht. Die…

  • ANN075 Die Händler werden aus dem Tempel vertrieben

    Der Artikel untersucht den Vorfall, bei dem Jesus die Händler aus dem Tempel vertreibt, ein Ereignis, das in den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes unterschiedlich berichtet wird. Während…

  • ANN088 Die beiden Salbungen Jesu, des Messias

    Der Artikel analysiert die Salbungen des Messias Jesus in den Evangelien und veranschaulicht den Gegensatz der Werte zwischen Jesus und Simon dem Pharisäer. Er betont das…