La vie de Jésus jusqu'à 12 ans 11 études
- 1Warum und wie schrieb Lukas sein Evangelium?
- 2Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers
- 3Ankündigung der Geburt Jesu, des Messias
- 4Marias Besuch bei Elisabet
- 5Die erste Volkszählung des Quirinius
Le début du ministère en Galilée 1 étude
De la 2ème à la 3ème fête de Pâque 7 études
- 13Die Bergpredigt (1), die Seligpreisungen
- 14Die Bergpredigt (2), die von Lukas verzeichneten Weherufe
- 15Die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
- 16Jesus, der Messias, im Haus des Pharisäers
- 17Eine Frau unterbricht den Messias Jesus
De la 3ème Pâque au début de la dernière semaine 15 études
- 20Die Reise durch Samaria
- 21Die Reaktion von Jakobus und Johannes
- 22Die Männer, die dem Messias Jesus nachfolgen wollen
- 23Der barmherzige Samariter
- 24Unterweisung über das Gebet
La dernière semaine avant l'arrestation 1 étude
La dernière journée jusqu'à la crucifixion 2 études
La résurrection et les différentes apparitions 1 étude
Les contradictions 4 études
Ministère de Pierre 5 études
Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren
-
PER001
Warum und wie schrieb Lukas sein Evangelium?
Dieser Artikel erläutert die Gründe und die Methode, mit denen Lukas sein Evangelium schrieb, und hebt seine sorgfältige, historische Vorgehensweise hervor, verlässliche Berichte über das Leben Jesu zusammenzustellen.
Lukas 1.1-4 (Lutherbibel 1912) :Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind,wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind:habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe,auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
En complément
-
ANN001
Das Lukasevangelium
L’Évangile selon Luc forme avec les Actes des Apôtres une œuvre en deux volumes consacrée aux origines du christianisme. Luc n’a pas été témoin…
-
ANN001
Das Lukasevangelium
-
PER003
Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers
Dieser Artikel beschreibt die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers, die ausschließlich im Lukasevangelium erzählt wird. Er hebt die Sorgfalt bei historischen Einzelheiten und die prophetische Bedeutung des Johannes als Wegbereiter Jesu hervor.
Lukas 1.5-25 (Lutherbibel 1912) :Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.Und es begab sich, da die Zeit seines Amts aus war, ging er heim in sein Haus.Und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich fünf Monate und sprach:Also hat mir der HERR getan in den Tagen, da er mich angesehen hat, daß er meine Schmach unter den Menschen von mir nähme.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER004
Ankündigung der Geburt Jesu, des Messias
Der Artikel behandelt die Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel an Maria im Lukasevangelium und betont seine Empfängnis durch den Heiligen Geist. Er untersucht auch den prophetischen und familiären Zusammenhang dieses bedeutenden Ereignisses des Christentums.
Matthäus 1.18 (Lutherbibel 1912) :Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich's ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER005
Marias Besuch bei Elisabet
Marias Besuch bei Elisabet, von dem das Lukasevangelium berichtet, unterstreicht Marias Glauben und die prophetische Bedeutung dieses Ereignisses für die Erfüllung der Schrift. Der Artikel untersucht den historischen und theologischen Zusammenhang dieser Begegnung.
Lukas 1.39-45 (Lutherbibel 1912) :Maria aber stand auf in den Tagen und ging auf das Gebirge eilends zu der Stadt Juda'sund kam in das Haus des Zacharias und grüßte Elisabeth.Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth ward des heiligen Geistes vollund rief laut und sprach: Gebenedeit bist du unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes!Und woher kommt mir das, daß die Mutter meines HERRN zu mir kommt?Siehe, da ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte mit Freuden das Kind in meinem Leibe.Und o selig bist du, die du geglaubt hast! denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem HERRN.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER011
Die erste Volkszählung des Quirinius
Dieser Artikel untersucht die umstrittene, nur von Lukas erwähnte Volkszählung des Quirinius, die ohne verfügbare greifbare Belege im Jahr -2 v. Chr. stattgefunden haben soll. Lukas soll seine zeitgenössischen Quellen überprüft haben, was seinen Bericht glaubwürdiger macht, obwohl die Geschichtlichkeit des Ereignisses umstritten bleibt.
Lukas 2.1-2 (Lutherbibel 1912) :Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER014
Der Stammbaum oder die Stammbäume
Der Artikel untersucht die Stammbäume Jesu bei Matthäus und Lukas, die sowohl seine königliche Abstammung durch Josef als auch sein Menschsein durch Maria widerspiegeln. Diese einander ergänzenden Berichte betonen Jesu göttliche und menschliche Doppelnatur und stärken seine messianische Legitimität.
Lukas 3.23-38 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus war, da er anfing, ungefähr dreißig Jahre alt, und ward gehalten für einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Eli's,der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis, der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Jannas, der war ein Sohn Josephs,der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn des Amos, der war ein Sohn Nahums, der war ein Sohn Eslis, der war ein Sohn Nangais,der war ein Sohn Maaths, der war ein Sohn des Mattathias, der war ein Sohn Simeis, der war ein Sohn Josechs, der war ein Sohn Juda's,der war ein Sohn Johanans, der war ein Sohn Resas, der war ein Sohn Serubabels, der war ein Sohn Sealthiels, der war ein Sohn Neris,der war ein Sohn Melchis, der war ein Sohn Addis, der war ein Sohn Kosams, der war ein Sohn Elmadams, der war ein Sohn Hers,der war ein Sohn des Jesus, der war ein Sohn Eliesers, der war ein Sohn Jorems, der war ein Sohn Matthats, der war ein Sohn Levis,der war ein Sohn Simeons, der war ein Sohn Judas, der war ein Sohn Josephs, der war ein Sohn Jonams, der war ein Sohn Eliakims,der war ein Sohn Meleas, der war ein Sohn Menams, der war ein Sohn Mattathans, der war ein Sohn Nathans, der war ein Sohn Davids,der war ein Sohn Jesses, der war ein Sohn Obeds, der war ein Sohn des Boas, der war ein Sohn Salmas, der war ein Sohn Nahessons,der war ein Sohn Amminadabs, der war ein Sohn Rams, der war ein Sohn Hezrons, der war ein Sohn des Perez, der war ein Sohn Juda's,der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein Sohn Abrahams, der war ein Sohn Tharahs, der war ein Sohn Nahors,der war ein Sohn Serugs, der war ein Sohn Regus, der war ein Sohn Pelegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Salahs,der war ein Sohn Kenans, der war ein Sohn Arphachsads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs,der war ein Sohn Methusalahs, der war ein Sohn Henochs, der war ein Sohn Jareds, der war ein Sohn Mahalaleels, der war ein Sohn Kenans,der war ein Sohn des Enos, der war ein Sohn Seths, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER015
Der Besuch der Hirten
Diese nur von Lukas (Lk 2,8-20) berichtete Begebenheit beschreibt den Besuch der Hirten aus Bethlehem beim Jesuskind, geleitet von einer leuchtenden Engelserscheinung in der Nacht des 13. Oktober -2 v. Chr. Als einzige Zeugen dieser himmlischen Offenbarung verlassen sie ihre Herden, um den Messias zu sehen. Ihr Besuch tröstet Maria und Josef fern der Familie. In einem ersten Akt der Evangelisation kehren die Hirten zurück, preisen Gott und bezeugen das Gesehene.
Lukas 2.8-20 (Lutherbibel 1912) :Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat.Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER016
Die Beschneidung des Jesuskindes
Lukas 2.21 berichtet von der Beschneidung des Jesuskindes acht Tage nach seiner Geburt in Bethlehem. Nach dem mosaischen Gesetz lassen Josef und Maria das Kind beschneiden und nennen es Jesus, wie der Engel Gabriel angekündigt hatte. Der hebräische Name Yehoshua bedeutet „der Ewige ist Rettung“. Nur Lukas erzählt diese Begebenheit und betont das Menschsein des Messias und seine Verwurzelung in der jüdischen Tradition.
Lukas 2.21 (Lutherbibel 1912) :Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER022
Josefs zweiter Traum
Der Artikel behandelt Josefs zweiten Traum, von dem Matthäus berichtet (Mt 2,13–15): Ein Engel befiehlt ihm, mit Maria und Jesus nach Ägypten zu fliehen. Die Erzählung betont den göttlichen Schutz und Josefs entscheidende Rolle. Sie untersucht die Unterschiede zwischen Matthäus und Lukas und vermittelt historische und theologische Einsichten.
Matthäus 2.13-15 (Lutherbibel 1912) :Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen.Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.”Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER027
Die Rückkehr nach Nazareth
Der Artikel untersucht Jesu Rückkehr nach Nazareth und stellt die Berichte von Matthäus und Lukas gegenüber, die ihre unterschiedlichen Absichten widerspiegeln. Matthäus richtet sich an Juden und erwähnt den Aufenthalt in Ägypten, um eine Prophezeiung hervorzuheben; Lukas dagegen erwähnt ihn nicht, da er eher ein nichtjüdisches Publikum anspricht.
Hosea 11.1 (Lutherbibel 1912) :Da Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER028
Der zwölfjährige Jesus im Tempel
Dieser Artikel behandelt die Begebenheit im Lukasevangelium, in der Jesus mit zwölf Jahren im Tempel lehrt. Er beleuchtet das gleichzeitige Bestehen seines göttlichen Wissens und seines menschlichen Lebens und erklärt sein geistliches und körperliches Wachstum. Lukas und die Evangelien lassen seine Jugendjahre aus, um seinen gewöhnlichen Lebensweg als göttliche Person hervorzuheben.
Lukas 2.41-52 (Lutherbibel 1912) :Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest.Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem nach der Gewohnheit des Festes.Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten's nicht.Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreunden und Bekannten.Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Seine Mutter aber sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.Und er sprach zu ihnen: Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?Und sie verstanden das Wort nicht, das er mit ihnen redete.Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der Beginn des Wirkens in Galiläa
-
PER055
Der erste wunderbare Fischfang
Perikope 55 berichtet vom ersten wunderbaren Fischfang, den allein Lukas überliefert (Lk 5.1-11), zu Beginn des Wirkens Jesu in Galiläa. Nach einer erfolglosen Nacht des Fischens befiehlt Jesus Simon Petrus, die Netze auszuwerfen, was einen außergewöhnlichen Fang zur Folge hat. Dieses Wunder, das sich von dem in Johannes 21 unterscheidet, scheint es den Jüngern ermöglicht zu haben, für die Bedürfnisse ihrer Familien zu sorgen, bevor sie alles verließen, um Jesus nachzufolgen, und veranschaulicht die göttliche Vorsehung, die jeden Ruf begleitet.
1. Könige 17.8 (Lutherbibel 1912) :Da kam das Wort des HERRN zu ihm und sprach:Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom zweiten zum dritten Passahfest
-
PER085
Die Bergpredigt (1), die Seligpreisungen
Der Artikel untersucht die Bergpredigt und betont die Unterschiede zwischen Matthäus und Lukas. Er erklärt, wie diese vor allem an die Jünger gerichteten Lehren Jesu wiederholt und zusammengestellt wurden. Besonderes Augenmerk gilt den Seligpreisungen und ihrer geistlichen Bedeutung.
Matthäus 5.2-12 (Lutherbibel 1912) :Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr.Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, so sie daran lügen.Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel wohl belohnt werden. Denn also haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER086
Die Bergpredigt (2), die von Lukas verzeichneten Weherufe
Dieser Artikel behandelt die Weherufe Jesu in der Bergpredigt nach Lukas. Diese Warnungen verurteilen materielle Bindungen und das Streben nach menschlicher Anerkennung und betonen die wesentlichen Werte wahrer Jüngerschaft.
Matthäus 23.13-31 (Lutherbibel 1912) :Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Wasser umziehet, daß ihr einen Judengenossen macht; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr denn ihr seid!Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: “Wer da schwört bei dem Tempel, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold am Tempel, der ist's schuldig.”Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt?“Wer da schwört bei dem Altar, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Opfer, das darauf ist, der ist's schuldig.”Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt?Darum, wer da schwört bei dem Altar, der schwört bei demselben und bei allem, was darauf ist.Und wer da schwört bei dem Tempel, der schwört bei demselben und bei dem, der darin wohnt.Und wer da schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Stuhl Gottes und bei dem, der darauf sitzt.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und laßt dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen.Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, inwendig aber ist's voll Raubes und Fraßes!Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten das Inwendige an Becher und Schüssel, auf das auch das Auswendige rein werde!Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr gleich seid wie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und alles Unflats!Also auch ihr: von außen scheint ihr den Menschen fromm, aber in wendig seid ihr voller Heuchelei und Untugend.Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Propheten Gräber bauet und schmücket der Gerechten Gräberund sprecht: Wären wir zu unsrer Väter Zeiten gewesen, so wollten wir nicht teilhaftig sein mit ihnen an der Propheten Blut!So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER111
Die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain
Jesus erweckt in Nain den Sohn einer Witwe zum Leben und zeigt damit seine göttliche Macht und seine Rolle als Prophet. Das in Lukas 7:11-17 geschilderte Ereignis findet nach der Bergpredigt statt und zieht eine große Menschenmenge an. Die Dorfbewohner sehen in Jesus einen großen Propheten, und die Nachricht verbreitet sich in Galiläa und Judäa.
Lukas 7.11-17 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viele mit ihm und viel Volks.Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der ein einziger Sohn war seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr.Und da sie der HERR sah, jammerte ihn derselben, und er sprach zu ihr: Weine nicht!Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf!Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.Und es kam sie alle eine Furcht an und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht.Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegenden Länder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER117
Jesus, der Messias, im Haus des Pharisäers
In Kafarnaum nimmt Jesus die Einladung eines Pharisäers namens Simon an. Während des Mahls salbt eine Sünderin seine Füße mit Tränen und wohlriechendem Öl. Angesichts der Verachtung Simons erzählt Jesus ein Gleichnis über die Vergebung und erklärt, dass die Frau durch ihren Glauben gerettet ist. Diese Begebenheit, die nur Lukas berichtet (7,36-50), veranschaulicht den Gegensatz zwischen dem religiösen Hochmut der Pharisäer und der reuigen Demut, die den Weg zum Heil öffnet.
Lukas 7.44-46 (Lutherbibel 1912) :Und er wandte sich zu dem Weibe und sprach zu Simon: Siehest du dies Weib? Ich bin gekommen in dein Haus; du hast mir nicht Wasser gegeben zu meinen Füßen; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber, nachdem sie hereingekommen ist, hat sie nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER127
Eine Frau unterbricht den Messias Jesus
Dieser Artikel untersucht eine von Lukas berichtete Begebenheit, bei der eine Frau ihre Bewunderung für Jesus zum Ausdruck bringt und dadurch den damaligen gesellschaftlichen Wandel sichtbar macht. Jesus antwortet, indem er die Bedeutung derer betont, die seine Lehren hören und umsetzen, und geht damit über die traditionellen Familienbande hinaus.
Lukas 11.27-28 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er solches redete, erhob ein Weib im Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, die du gesogen hast.Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER129
Die große Menschenmenge
Der Artikel analysiert die Menschenmengen, die Jesus folgen, und ihre sozialen und religiösen Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf die Autoritäten. Er untersucht den wachsenden Einfluss Jesu und den Widerstand, den er hervorruft.
Lukas 6.8 (Lutherbibel 1912) :Er aber merkte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der dürren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stand auf und trat dahin.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER132
Die Lehre des Messias Jesus über die Sorge
Jesus lehrt, sich um materielle Bedürfnisse keine Sorgen zu machen. Er veranschaulicht Gottes Fürsorge anhand von Beispielen aus der Natur und betont den Vorrang des Reiches Gottes.
3. Mose 11.13-19 (Lutherbibel 1912) :Und dies sollt ihr scheuen unter den Vögeln, daß ihr's nicht eßt: den Adler, den Habicht, den Fischaar,den Geier, den Weih, und was seine Art ist,und alle Raben mit ihrer Art,den Strauß, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art,das Käuzlein, den Schwan, den Uhu,die Fledermaus, die Rohrdommel,den Storch, den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
-
PER209
Die Reise durch Samaria
Die Perikope 209 berichtet von der Reise Jesu und seiner Jünger durch Samarien, die nur von Lukas überliefert wird. Als Jesus Galiläa am 3. Oktober 32 n. Chr. verlässt, wählt er den kürzeren samaritischen Weg nach Jerusalem. Einige Dörfer weigern sich, ihn aufzunehmen, was die Spannungen zwischen Juden und Samaritern verdeutlicht, andere hingegen nehmen ihn auf. Diese Passage deutet die weltweite Mission und die spätere Evangelisierung der Region durch die 70 Jünger voraus.
Lukas 9.56 (Lutherbibel 1912) :Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, der Menschen Seelen zu verderben, sondern zu erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER210
Die Reaktion von Jakobus und Johannes
Während der Reise Jesu durch Samarien schlagen Jakobus und Johannes, die „Donnersöhne“, vor, Feuer vom Himmel auf ein feindseliges samaritisches Dorf herabfallen zu lassen. Jesus weist sie streng zurecht und erinnert daran, dass er gekommen ist, um die Menschen zu retten und nicht, um sie zu verderben. Diese nur von Lukas berichtete Episode (Lk 9,54-56) veranschaulicht die jüdisch-samaritischen Spannungen und die allmähliche Prägung der Jünger hin zu einem Geist der Barmherzigkeit.
Markus 3.17 (Lutherbibel 1912) :und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das ist gesagt: Donnerskinder;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER211
Die Männer, die dem Messias Jesus nachfolgen wollen
Lukas 9,57-62 stellt drei Männer vor, die dem Messias Jesus nachfolgen möchten, jeder mit einer Bedingung oder einem Zögern. Jesus antwortet mit dem Ruf zum Verzicht auf materielle Bequemlichkeit, zum Vorrang des Reiches vor den familiären Pflichten und zu einer Entschlossenheit ohne Zurückschauen. Diese Passage, die nur bei Lukas steht, spielt während der Reise durch Samaria nach Jerusalem und ist ein radikaler Ruf zu einer völligen, kompromisslosen Hingabe an den Messias.
Lukas 5.27 (Lutherbibel 1912) :Und darnach ging er aus und sah einen Zöllner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER222
Der barmherzige Samariter
Die Perikope PER222 stellt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10.25-37) dar, das Jesus als Antwort auf einen Gesetzeslehrer erzählte, der ihm eine Falle stellen wollte. Dieses Gleichnis, das im November des Jahres 32 n. Chr. in Betanien jenseits des Jordan spielt, lehrt, dass der wahre „Nächste“ nicht durch Religion oder Kultur bestimmt wird, sondern durch die Tat der Barmherzigkeit. Der verachtete Samariter wird zum Vorbild des Mitgefühls, zum sinnbildlichen Bild des Messias selbst, der der verwundeten Menschheit zu Hilfe kommt.
Lukas 10.28 (Lutherbibel 1912) :Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER224
Unterweisung über das Gebet
Die Perikope PER224 stellt die Unterweisung Jesu über das Gebet dar, die er im Dezember des Jahres 32 n. Chr. auf dem Ölberg gab. Gestützt auf Matthäus 6.9-13 und Lukas 11.1-4 untersucht sie das Vaterunser in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen. Lukas verortet die Episode in der Nähe von Jerusalem, nach dem Besuch in Betanien und vor der Heilung eines Besessenen. Die Jünger, von denen einige Johannes dem Täufer gefolgt waren, bitten Jesus, sie beten zu lehren.
Lukas 11.1 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, daß er war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach seiner Jünger einer zu ihm: HERR, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER225
Das Gleichnis vom aufdringlichen Freund
Das Gleichnis vom zudringlichen Freund (Lukas 11.5-13), das nur im Lukasevangelium vorkommt, schließt sich an die Unterweisung über das Vaterunser an. Jesus lehrt darin die Beharrlichkeit im Gebet: Wenn ein Freund schließlich dem Drängen nachgibt, wie viel großzügiger wird Gott denen geben, die ihn im Glauben bitten, und sogar den Heiligen Geist denen schenken, die darum bitten.
Matthäus 7.7-11 (Lutherbibel 1912) :Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.Welcher ist unter euch Menschen, so ihn sein Sohn bittet ums Brot, der ihm einen Stein biete?oder, so er ihn bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete?So denn ihr, die ihr doch arg seid, könnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER227
Die Einladung bei einem Pharisäer
Die Perikope 227 berichtet von der Einladung zu einem Mahl, die ein Pharisäer an den Messias Jesus richtete und die nur Lukas überliefert (Lk 11,37). Weit davon entfernt, wohlwollend zu sein, scheint diese Einladung eine Falle zu sein, die darauf zielte, Anklagen gegen Jesus vor Zeugen zu sammeln. Im Bewusstsein dessen, was auf dem Spiel steht, nimmt Jesus die Einladung dennoch an, getragen von der geistlichen Gewissheit, dass seine Stunde noch nicht gekommen war. Das Ereignis findet wahrscheinlich in Jerusalem statt, auf einer Reise, die Jesus trotz der Drohungen der religiösen Autoritäten unternimmt.
Johannes 7.51 (Lutherbibel 1912) :Richtet unser Gesetz auch einen Menschen, ehe man ihn verhört und erkennt, was er tut?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER230
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum (Lukas 13.6-9), das nur von Lukas berichtet wird, veranschaulicht die Geduld Gottes und die Dringlichkeit der Bekehrung. Jesus warnt, dass jeder Jünger ohne geistliche Frucht Gefahr läuft, dem Urteil zu verfallen, und betont zugleich, dass Gott eine zusätzliche Gnadenfrist gewährt. Dieser Text knüpft an Lukas 13.1-5 an und enthält eine doppelte Botschaft: ernste Warnung und göttliche Barmherzigkeit.
Johannes 9.1-3 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER231
Heilung einer Frau am Sabbat
Perikope 231 berichtet von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gebrechlichen Frau durch Jesus an einem Sabbat in einer Synagoge in Jerusalem (Lukas 13.10-17). Diese Tat ruft die Empörung der religiösen Obrigkeit hervor, die Jesus beschämt, indem er auf ihre Widersprüche hinweist. Die Menge hingegen bewundert und preist Gott. Die Episode veranschaulicht die Spannung zwischen der pharisäischen Tradition und der echten Anwendung des göttlichen Gesetzes und rückt zugleich den ausdauernden Glauben dieser Frau ins Licht.
Markus 1.21-28 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen gen Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Schule und lehrte.Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen von einem unsauberen Geist, der schrieund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das für eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsauberen Geistern, und sie gehorchen ihm.Und sein Gerücht erscholl alsbald umher in das galiläische Land.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER236
Heilung eines wassersüchtigen Mannes
Ein Mann mit Wassersucht wird vom Messias Jesus bei einem Sabbatmahl im Haus eines Pharisäers in Jerusalem geheilt. Vor den Gesetzeskundigen stellt Jesus eine Frage zur Rechtmäßigkeit der Heilung am Sabbat und handelt dann, ohne ihre Antwort abzuwarten. Seine Gesprächspartner, unfähig zu entgegnen, schweigen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diese Episode berichtet (Lukas 14.2-6); sie wird auf den 4. Dezember 32 n. Chr. datiert.
Lukas 14.2-6 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig.Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ist's auch recht, am Sabbat zu heilen?Sie aber schwiegen still. Und er griff ihn an und heilte ihn und ließ ihn gehen.Und antwortete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER244
Das Gleichnis von der verlorenen Drachme
Dieses Gleichnis, das nur bei Lukas steht, zeigt Gott, dargestellt unter dem Bild einer Frau, die eine verlorene Drachme sucht und wiederfindet. Es versinnbildlicht die verirrte, doch in Gottes Augen kostbare Seele und unterstreicht Seine Barmherzigkeit und Seine Freude über die Rückkehr des Verirrten.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER246
Das Gleichnis vom untreuen Verwalter
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis vom ungetreuen Verwalter bei Lukas und stellt fest, dass die List des Verwalters wegen ihrer Klugheit gelobt wird, nicht wegen seiner Unredlichkeit. Das Gleichnis regt zum Nachdenken darüber an, wie praktische Weisheit in geistlichen Angelegenheiten eingesetzt werden kann.
Lukas 16.1-13 (Lutherbibel 1912) :Er aber sprach zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht.Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln.Ich weiß wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen.Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?Er sprach: Hundert Tonnen Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs fünfzig.Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig.Und der HERR lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott samt dem Mammon dienen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER250
Die Heilung der zehn Aussätzigen
Dieser Artikel behandelt die Heilung von zehn Aussätzigen durch Jesus, mit Schwerpunkt auf Dankbarkeit und Einbeziehung, insbesondere durch einen Samariter. Das Ereignis unterstreicht die Gnade Gottes und die Bedeutung des Glaubens über ethnische Grenzen hinweg.
Lukas 17.11-19 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da er reiste gen Jerusalem, zog er mitten durch Samarien und Galiläa.Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferneund erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, lieber Meister, erbarme dich unser!Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern! Und es geschah, da sie hingingen, wurden sie rein.Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er geheilt war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimmeund fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?Und er sprach zu ihm: Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER251
Der geistliche Aspekt des Reiches
Der Artikel untersucht die Auslegung des Reiches Gottes nach Lukas und hebt eine Frage der Pharisäer an Jesus über dessen Kommen hervor. Anders als bei einer bedingten Auffassung zeigt der griechische Text eine Frage im Präsens. Jesus erklärt, dass das Reich unauffällig errichtet wird und nur für geistlich Empfängliche wahrnehmbar ist.
Lukas 17.20-21 (Lutherbibel 1912) :Da er aber gefragt ward von den Pharisäern: Wann kommt das Reich Gottes? antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht mit äußerlichen Gebärden;man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es! Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER253
Das Gleichnis vom ungerechten Richter
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom ungerechten Richter (Lukas 18,1-8), das um die Beharrlichkeit im Gebet und das Warten auf das Reich kreist. Er hebt die einzigartige Erzählstruktur des Lukas hervor, der Gleichnisse zusammenführt, um seine Theologie des Glaubens und der göttlichen Gerechtigkeit zu vertiefen.
Lukas 18.1-8 (Lutherbibel 1912) :Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle,und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher!Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue,dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich.Da sprach der HERR: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt!Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen?Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die letzte Woche vor der Verhaftung
-
PER299
Die Gabe der armen Witwe
Im Tempel von Jerusalem beobachtet Jesus, wie eine arme Witwe zwei kleine Münzen in den Opferkasten legt, alles, was sie besitzt. Im Gegensatz zu den Reichen, die prunkvoll von ihrem Überfluss geben, opfert sie ihren gesamten Lebensunterhalt. Jesus erklärt, sie habe mehr gegeben als alle anderen, und stellt damit die menschlichen Maßstäbe des Wertes auf den Kopf. Dieser Bericht, überliefert von Markus (12.41-44) und Lukas (21.1-4), lehrt, dass wahre Großzügigkeit nicht an der Menge des Gegebenen gemessen wird, sondern an der Haltung des Herzens und am gebrachten Opfer.
Markus 12.41-44 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus setzte sich gegen den Gotteskasten und schaute, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten; und viele Reiche legten viel ein.Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; die machen einen Heller.Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt denn alle, die eingelegt haben.Denn sie haben alle von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihre ganze Nahrung, eingelegt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der letzte Tag bis zur Kreuzigung
-
PER351
Worte an die Frauen
Auf dem Weg nach Golgatha wendet sich Jesus an die Frauen von Jerusalem, die um ihn weinen. Weit davon entfernt, sich auf sein eigenes Leiden zu konzentrieren, warnt er sie prophetisch vor einem schrecklichen Gericht, das über die Stadt kommen wird. Diese Episode, die nur bei Lukas vorkommt, zeigt Jesus als großen Propheten, der bis zuletzt um das Heil anderer besorgt ist, und kündigt die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 an.
Lukas 19.43-44 (Lutherbibel 1912) :Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten;und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER354
Das Gespräch mit den beiden Übeltätern an seiner Seite
Perikope 354 analysiert das einzigartige Gespräch, das Lukas zwischen Jesus und den beiden neben ihm gekreuzigten Übeltätern überliefert (Lk 23,39-43). Der eine verspottet Jesus, der andere erkennt seine Schuld an, bekennt die Unschuld Jesu und bittet darum, in sein Reich aufgenommen zu werden. Jesus verheißt ihm das Paradies „heute“. Diese Stelle offenbart ein zentrales theologisches Paradox: Jesus rettet vom Kreuz aus und zeigt eine geistliche Autorität gerade dort, wo alles ihr zu widersprechen scheint.
Markus 15.27 (Lutherbibel 1912) :Und sie kreuzigten mit ihm zwei Mörder, einen zu seiner Rechten und einen zur Linken.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Auferstehung und die verschiedenen Erscheinungen
-
PER366
Die Botschaft der Engel
Die Perikope PER366 analysiert die Botschaft der Engel an die Frauen am Grab, am Sonntagmorgen der Auferstehung. Im Vergleich von Matthäus, Markus und Lukas untersucht sie die Unterschiede bei der Zahl der Engel, beim verwendeten Wortschatz und bei der Rolle der Frauen als erste Zeuginnen. Diese Abweichungen spiegeln die redaktionelle Freiheit der Evangelisten wider und sind Hinweise auf die historische Echtheit des Auferstehungsberichts.
Lukas 23.49 (Lutherbibel 1912) :Es standen aber alle seine Bekannten von ferne und die Weiber, die ihm aus Galiläa waren nachgefolgt, und sahen das alles.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
-
CTD002
Wer ist Josefs Vater?
L'article explore l'apparente contradiction sur le père de Joseph, le mari de Marie, entre Matthieu et Luc. Il propose que Matthieu présente la lignée de Joseph et Luc celle de Marie, résolvant ainsi la divergence. Cela montre la cohérence et la complémentarité des Évangiles.
Lukas 3.23 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus war, da er anfing, ungefähr dreißig Jahre alt, und ward gehalten für einen Sohn Josephs, welcher war ein Sohn Eli's,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD011
Das Eselsfohlen und die Eselin?
L'article CTD011 répond à une prétendue contradiction sur le nombre d'animaux lors de l'entrée de Jésus à Jérusalem. Marc et Luc mentionnent un ânon, Matthieu une ânesse et son ânon. L'auteur montre qu'il ne s'agit pas d'une contradiction mais d'une différence de focalisation : Matthieu, écrivant pour un public juif, souligne l'accomplissement littéral de la prophétie de Zacharie 9.9. Jésus n'a monté qu'un seul animal, l'ânon, mais la présence de l'ânesse est mentionnée pour son contexte prophétique et pratique.
Markus 11.7 (Lutherbibel 1912) :Und sie führten das Füllen zu Jesu und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD042
Was sagt der Hauptmann, als Jesus stirbt?
L'article explore l'apparente contradiction dans les Évangiles concernant les paroles du centurion à la mort de Jésus. Tandis que Luc insiste sur l'innocence, Marc souligne la reconnaissance de Jésus comme Fils de Dieu. Ces perspectives révèlent la pluralité théologique des Évangiles, rendant compte de l'innocence de Jésus et de sa mort salvatrice. Les évangélistes rapportent des paroles significatives selon leurs objectifs théologiques.
Johannes 1.29 (Lutherbibel 1912) :Des andern Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
CTD044
Was waren die letzten Worte Jesu vor seinem Tod?
Cet article examine la prétendue contradiction entre Luc et Jean sur les dernières paroles de Jésus. Luc mentionne "Père, je remets mon esprit", tandis que Jean rapporte "Tout est accompli". L'analyse révèle que ces déclarations sont complémentaires, illustrant deux dimensions de la mort de Jésus : l'accomplissement du salut et la remise de l'esprit au Père. Les différences soulignent les perspectives théologiques uniques de chaque évangéliste.
Lukas 23.46 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus rief laut und sprach: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt, verschied er.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Petrus’ Dienst
-
ADA000
Die Apostelgeschichte
Introduction à une série d'études sur les Actes des Apôtres, prolongement naturel de l'Évangile de Luc. L'article présente la démarche historico-théologique adoptée : contextualisation des événements, mise en parallèle avec les épîtres pauliniennes, établissement d'une chronologie. Les deux figures centrales, Pierre et Paul, structureront l'étude. L'objectif est de retracer la naissance et l'expansion de l'Église depuis Jérusalem jusqu'au monde méditerranéen, sous l'action du Saint-Esprit.
2. Korinther 11.23-28 (Lutherbibel 1912) :Sie sind Diener Christi? Ich rede töricht: Ich bin's wohl mehr: Ich habe mehr gearbeitet, ich habe mehr Schläge erlitten, bin öfter gefangen, oft in Todesnöten gewesen;von den Juden habe ich fünfmal empfangen vierzig Streiche weniger eins;ich bin dreimal gestäupt, einmal gesteinigt, dreimal Schiffbruch erlitten, Tag und Nacht habe ich zugebracht in der Tiefe des Meers;ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch die Flüsse, in Gefahr durch die Mörder, in Gefahr unter den Juden, in Gefahr unter den Heiden, in Gefahr in den Städten, in Gefahr in der Wüste, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter den falschen Brüdern;in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße;außer was sich sonst zuträgt, nämlich, daß ich täglich werde angelaufen und trage Sorge für alle Gemeinden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA003
L’ascension de Jésus
L'ascension de Jésus, survenue le 12 mai 33 sur le mont des Oliviers, clôt son ministère terrestre. Élevé dans une nuée, il est accueilli auprès du Père tandis que deux anges annoncent son retour glorieux. Cet événement, relaté uniquement par Luc, marque le passage vers le ministère céleste du Christ et fonde l'espérance eschatologique de l'Église primitive dans l'attente de la parousie.
Matthäus 24.3 (Lutherbibel 1912) :Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA018
L’essor remarquable de l’Église primitive
L'article ADA018 commente Actes 5.12-16, décrivant l'essor de l'Église primitive à Jérusalem au printemps 33. Les apôtres accomplissent des miracles publiquement dans le portique de Salomon, l'Église croît en nombre, hommes et femmes confondus, et la réputation des apôtres grandit auprès du peuple, malgré une crainte suscitée par le jugement d'Ananias et Saphira. Le passage établit un parallèle fort avec le ministère de Jésus.
Apostelgeschichte 5.12-16 (Lutherbibel 1912) :Es geschahen aber viel Zeichen und Wunder im Volk durch der Apostel Hände; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig.Der andern aber wagte keiner, sich zu ihnen zu tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen.Es wurden aber immer mehr hinzugetan, die da glaubten an den HERRN, eine Menge Männer und Weiber,also daß sie die Kranken auf die Gassen heraustrugen und legten sie auf Betten und Bahren, auf daß, wenn Petrus käme, sein Schatten ihrer etliche überschattete.Es kamen auch herzu viele von den umliegenden Städten gen Jerusalem und brachten die Kranken und die von unsauberen Geistern gepeinigt waren; und wurden alle gesund.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA023
L’intervention du pharisien Gamaliel
Lors d'une session du Sanhédrin au printemps 33, le pharisien Gamaliel intervient pour calmer les ardeurs des sadducéens qui souhaitent faire mourir les apôtres. Par un raisonnement pragmatique s'appuyant sur les précédents de Théudas et Judas le Galiléen, il convainc le conseil d'adopter une position attentiste. Dans la perspective de Luc, ses paroles illustrent un thème central des Actes : l'œuvre de Dieu ne peut être arrêtée par les hommes.
Apostelgeschichte 5.26 (Lutherbibel 1912) :Da ging hin der Hauptmann mit den Dienern und holten sie, nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten sich vor dem Volk, daß sie gesteinigt würden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
ADA028
Le discours d’Etienne devant le Sanhédrin
Devant le Sanhédrin à Jérusalem vers 34-35 ap. J.-C., Étienne prononce le plus long discours des Actes. En retraçant l'histoire d'Israël depuis Abraham, il montre que les envoyés de Dieu ont toujours été rejetés, culminant dans le rejet du Messie. Loin de se défendre, Étienne devient l'accusateur de ses juges, s'inscrivant dans la lignée des prophètes et du Christ.
Apostelgeschichte 6.15 (Lutherbibel 1912) :Und sie sahen auf ihn alle, die im Rat saßen, und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
-
ANN007
Die Verwandtschaft zwischen Maria und Elisabet
Analyse du lien de parenté entre Marie et Élisabeth à partir de l'évangile de Luc. L'article examine la contradiction apparente entre leur parenté et…
-
ANN010
Die zwei Stammbäume des Messias Jesus
L'article discute des généalogies de Jésus dans Matthieu et Luc, essentielles pour établir son identité messianique. Matthieu souligne l'héritage royal de Joseph, tandis que…
-
ANN016
Die Reise nach Ägypten
L'article analyse le voyage en Égypte de la Sainte Famille selon Matthieu, et son absence chez Luc. Il explore les implications théologiques et historiques…
-
ANN094
Der Stab und die Sandalen der Apostel
L'article explore les divergences entre Matthieu, Marc et Luc sur la mission des apôtres, soulignant les nuances linguistiques et la différence d'audience. Matthieu déconseille…