Hintergrund der Geburt Jesu und seiner Kindheit 1 Studie
Biblische Prophezeiungen und die „Endzeit“ 1 Studie
Chronologie 1 Studie
Die Offenbarung Daniels 12 Studien
- 4Aufbau und Gliederung des Buches Daniel
- 5Daniel 1 – Treu in Babylon: In einer fremden Welt leben, ohne die eigene Identität zu verlieren
- 6Daniel 2 – Der Gott, der die Geheimnisse offenbart und die Geschichte lenkt
- 7Daniel 2 – Die Statue und die Reiche: Wenn Gott den Sinn der Geschichte offenbart
- 8Daniel 3 – Treu bis in den Feuerofen
Die Widersprüche 1 Studie
Historische Anmerkungen 6 Studien
- 17Der Kodex Hammurabi
- 18Der unaussprechliche Name Gottes
- 19Die priesterliche Quelle
- 20Der Tanach
- 21Die Masoreten
Weiterführende Informationen 1 Studie
Hintergrund der Geburt Jesu und seiner Kindheit
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CHR004
Das genaue Datum des Erlasses
Die Studie untersucht die Chronologie des Lebens Jesu anhand der Prophetie Daniels. Sie erkennt im Erlass des Artaxerxes einen entscheidenden Ausgangspunkt und befasst sich mit den Schwierigkeiten bei der Genauigkeit antiker Daten, wobei sie das Jahr 458 v. Chr. hervorhebt. Der Artikel vertritt die Auffassung, dass diese Forschung in einem göttlichen Willen gründet, den Gott selbst gelenkt hat.
Esra 7.8 (Lutherbibel 1912) :Und er kam gen Jerusalem im fünften Monat, nämlich des siebenten Jahres des Königs.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Biblische Prophezeiungen und die „Endzeit“
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DAN000
Allgemeine Einführung in das Buch Daniel
Allgemeine Einführung in das Buch Daniel, einen bedeutenden prophetischen Text des Alten Testaments. Der Beitrag legt die geschichtlichen, literarischen und theologischen Grundlagen dar, die zum Verständnis dieses apokalyptischen Buches nötig sind, und behandelt dabei den Aufbau, den Verfasser, die Hauptthemen und die exegetischen Debatten über seine Datierung und Zuverlässigkeit.
Daniel 5.31 (Lutherbibel 1912) :[6:1] Und Darius aus Medien nahm das Reich ein, da er zweiundsechzig Jahre alt war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Chronologie
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CHR001
Der Prophet Daniel
Der Artikel untersucht die Gestalt des Propheten Daniel im Rahmen einer Reihe chronologischer Studien zum Leben Jesu. Er konzentriert sich auf Daniels Weissagung der siebzig Wochen und erörtert ihre historischen und auslegungsbezogenen Folgerungen; zugleich beleuchtet er den Hintergrund der Regierungszeit des Königs Josia.
Jesaja 39.5-7 (Lutherbibel 1912) :Und Jesaja sprach zu Hiskia: Höre das Wort des HERRN Zebaoth:Siehe es kommt die Zeit, daß alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag, wird gen Babel gebracht werden, daß nichts bleiben wird, spricht der HERR.Dazu werden sie von deinen Kindern, die von dir kommen werden und du zeugen wirst, nehmen, daß sie müssen Kämmerer sein am Hofe des Königs zu Babel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Offenbarung Daniels
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DAN001
Aufbau und Gliederung des Buches Daniel
Das komplexe, zweisprachige Buch Daniel bietet Erzählungen und prophetische Visionen, die die Abfolge der menschlichen Reiche und die ewige Souveränität Gottes zeigen. Daniel, im Exil treu geblieben, wird zum Propheten und offenbart bedeutende Weissagungen, die in Befreiung und Auferstehung gipfeln.
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DAN002
Daniel 1 – Treu in Babylon: In einer fremden Welt leben, ohne die eigene Identität zu verlieren
Daniel 1 zeigt, wie Daniel und seine Freunde trotz der Versuche kultureller Umformung dank Weisheit und Treue zu Gott in fremder Umgebung ihrem Glauben treu bleiben.
Daniel 1.1 (Lutherbibel 1912) :Im dritten Jahr des Reiches Jojakims, des Königs in Juda, kam Nebukadnezar, der König zu Babel, vor Jerusalem und belagerte es.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN003
Daniel 2 – Der Gott, der die Geheimnisse offenbart und die Geschichte lenkt
Daniel 2 offenbart die Souveränität Gottes über die Geschichte. Nebukadnezar, der König von Babylon, empfängt einen unerklärlichen Traum, den die Weisen nicht deuten können. Dank Gott beschreibt Daniel eine Statue, die aufeinanderfolgende Reiche darstellt. Gott, nicht die Weltreiche, beherrscht die Geschichte. Dies ist eine Bekräftigung des Glaubens Daniels und der Macht Gottes.
Daniel 2.37 (Lutherbibel 1912) :Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hatLutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN004
Daniel 2 – Die Statue und die Reiche: Wenn Gott den Sinn der Geschichte offenbart
Dieser Artikel analysiert den in Daniel 2 beschriebenen Traum Nebukadnezars, in dem eine vielfarbige Statue das Bild künftiger Weltreiche entwirft. Die Bedeutung dieser Vision liegt im endgültigen Hervortreten des ewigen Reiches Gottes, das die irdischen Reiche übertrifft.
Daniel 2.31-35 (Lutherbibel 1912) :Du, König, sahst, und siehe, ein großes und hohes und sehr glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen.Des Bildes Haupt war von feinem Golde, seine Brust und Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Erz,seine Schenkel waren Eisen, seine Füße waren eines Teils Eisen und eines Teils Ton.Solches sahst du, bis daß ein Stein herabgerissen ward ohne Hände; der schlug das Bild an seine Füße, die Eisen und Ton waren, und zermalmte sie.Da wurden miteinander zermalmt das Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold und wurden wie eine Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, daß man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber, der das Bild zerschlug, ward ein großer Berg, daß er die ganze Welt füllte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN005
Daniel 3 – Treu bis in den Feuerofen
Drei Judäer weigern sich, unter der Herrschaft Nebukadnezars ein goldenes Standbild anzubeten, und riskieren damit aus Treue zu Gott ihr Leben. In einen Ofen geworfen, werden sie auf wunderbare Weise von einem Engel beschützt. Dieser Bericht veranschaulicht den Gegensatz zwischen menschlicher Autorität und göttlicher Treue.
Daniel 3.28 (Lutherbibel 1912) :Da fing Nebukadnezar an und sprach: Gelobt sei der Gott Sadrachs, Mesachs und Abed-Negos, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut und des Königs Gebot nicht gehalten, sondern ihren Leib dargegeben haben, daß sie keinen Gott ehren noch anbeten wollten als allein ihren Gott!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN006
Nebukadnezar gedemütigt: Der Stolz des Königs angesichts der Souveränität Gottes
Der Artikel berichtet, wie der Stolz des Königs Nebukadnezar durch den Traum von einem riesigen gefällten Baum mit der Souveränität Gottes konfrontiert wird. Daniel deutet diesen Traum als göttliche Warnung vor der Arroganz des Königs und ermahnt ihn zur Umkehr. Nach einer durch „sieben Zeiten“ versinnbildlichten Zeitspanne erkennt Nebukadnezar die Oberhoheit Gottes an, gewinnt den Verstand zurück und erhält sein Reich wieder.
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DAN007
Daniel 5 – Das Festmahl Belsazars: wenn Babylon gewogen und gerichtet wird
Daniel 5 erzählt vom Fall Babylons unter der Herrschaft Belsazars, der die heiligen Gefäße entweiht. Eine geheimnisvolle Inschrift, die Daniel deutet, sagt das Ende des Reiches voraus. Gott richtet die menschlichen Mächte und macht damit die Anmaßung Belsazars deutlich.
Daniel 5.1-30 (Lutherbibel 1912) :König Belsazer machte ein herrliches Mahl seinen tausend Gewaltigen und soff sich voll mit ihnen.Und da er trunken war, hieß er die goldenen und silbernen Gefäße herbringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, daß der König mit seinen Gewaltigen, mit seinen Weibern und mit seinen Kebsweibern daraus tränken.Also wurden hergebracht die goldenen Gefäße, die aus dem Tempel, aus dem Hause Gottes zu Jerusalem, genommen waren; und der König, seine Gewaltigen, seine Weiber und Kebsweiber tranken daraus.Und da sie so soffen, lobten sie die goldenen, silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter.Eben zu derselben Stunde gingen hervor Finger wie einer Menschenhand, die schrieben, gegenüber dem Leuchter, auf die getünchte Wand in dem königlichen Saal; und der König ward gewahr der Hand, die da schrieb.Da entfärbte sich der König, und seine Gedanken erschreckten ihn, daß ihm die Lenden schütterten und die Beine zitterten.Und der König rief überlaut, daß man die Weisen, Chaldäer und Wahrsager hereinbringen sollte. Und er ließ den Weisen zu Babel sagen: Welcher Mensch diese Schrift liest und sagen kann, was sie bedeute, der soll in Purpur gekleidet werden und eine goldene Kette am Halse tragen und der dritte Herr sein in meinem Königreiche.Da wurden alle Weisen des Königs hereingebracht; aber sie konnten weder die Schrift lesen noch die Deutung dem König anzeigen.Darüber erschrak der König Belsazer noch härter und verlor ganz seine Farbe; und seinen Gewaltigen ward bange.Da ging die Königin um solcher Sache des Königs und seiner Gewaltigen willen hinein in den Saal und sprach: Der König lebe ewiglich! Laß dich deine Gedanken nicht so erschrecken und entfärbe dich nicht also!Es ist ein Mann in deinem Königreich, der den Geist der heiligen Götter hat. Denn zu deines Vaters Zeit ward bei ihm Erleuchtung gefunden, Klugheit und Weisheit, wie der Götter Weisheit ist; und dein Vater, König Nebukadnezar, setzte ihn über die Sternseher, Weisen, Chaldäer und Wahrsager,darum daß ein hoher Geist bei ihm gefunden ward, dazu Verstand und Klugheit, Träume zu deuten, dunkle Sprüche zu erraten und verborgene Sachen zu offenbaren: nämlich Daniel, den der König ließ Beltsazar nennen. So rufe man nun Daniel; der wird sagen, was es bedeutet.Da ward Daniel hinein vor den König gebracht. Und der König sprach zu Daniel: Bist du der Daniel, der Gefangenen einer aus Juda, die der König, mein Vater aus Juda hergebracht hat?Ich habe von dir hören sagen, daß du den Geist der Götter hast und Erleuchtung, Verstand und hohe Weisheit bei dir gefunden sei.Nun habe ich vor mich fordern lassen die Klugen und Weisen, daß sie mir diese Schrift lesen und anzeigen sollen, was sie bedeutet: und sie können mir nicht sagen, was solches bedeutet.Von dir aber höre ich, daß du könnest Deutungen geben und das Verborgene offenbaren. Kannst du nun die Schrift lesen und mir anzeigen, was sie bedeutet, so sollst du mit Purpur gekleidet werden und eine golden Kette an deinem Halse tragen und der dritte Herr sein in meinem Königreiche.Da fing Daniel an und redete vor dem König: Behalte deine Gaben selbst und gib dein Geschenk einem andern; ich will dennoch die Schrift dem König lesen und anzeigen, was sie bedeutet.Herr König, Gott der Höchste hat deinem Vater, Nebukadnezar, Königreich, Macht, Ehre und Herrlichkeit gegeben.Und vor solcher Macht, die ihm gegeben war, fürchteten sich vor ihm alle Völker, Leute und Zungen. Er tötete wen er wollte; er ließ leben, wen er wollte; er erhöhte, wen er wollte; er demütigt, wen er wollte.Da sich aber sein Herz erhob und er stolz und hochmütig ward, ward er vom königlichen Stuhl gestoßen und verlor seine Ehreund ward verstoßen von den Leuten hinweg, und sein Herz ward gleich den Tieren, und er mußte bei dem Wild laufen und fraß Gras wie Ochsen, und sein Leib lag unterm Tau des Himmels, und er ward naß, bis daß er lernte, daß Gott der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will.Und du, Belsazer, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, ob du wohl solches alles weißt,sondern hast dich wider den HERRN des Himmels erhoben, und die Gefäße seines Hauses hat man vor dich bringen müssen, und du, deine Gewaltigen, deine Weiber und deine Kebsweiber habt daraus getrunken, dazu die silbernen, goldenen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter gelobt, die weder sehen noch hören noch fühlen; den Gott aber, der deinen Odem und alle deine Wege in seiner Hand hat, hast du nicht geehrt.Darum ist von ihm gesandt diese Hand und diese Schrift, die da verzeichnet steht.Das aber ist die Schrift, allda verzeichnet: Mene, mene, Tekel, U-pharsin.Und sie bedeutet dies: Mene, das ist Gott hat dein Königreich gezählt und vollendet.Tekel, das ist: man hat dich in einer Waage gewogen und zu leicht gefunden.Peres, das ist: dein Königreich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben.Da befahl Belsazer, daß man Daniel mit Purpur kleiden sollte und ihm eine goldene Kette an den Hals geben, und ließ ihm verkündigen, daß er der dritte Herr sei im Königreich.Aber in derselben Nacht ward der Chaldäer König Belsazer getötet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN008
Daniel 6 – Daniel in der Löwengrube: treu bleiben, wenn der Glaube gefährlich wird
Daniel 6 erzählt, wie Daniel trotz eines Erlasses, der jede Anbetung außer der des Königs verbietet, weiter zu Gott betet. Aus Eifersucht auf seine Stellung benutzen seine Gegner den Erlass, um ihn zu Fall zu bringen. In die Löwengrube geworfen, wird Daniel auf wunderbare Weise von Gott bewahrt. Sein unerschütterlicher Glaube bringt Darius dazu, die ewige Macht Gottes anzuerkennen.
Daniel 6.21 (Lutherbibel 1912) :Daniel aber redete mit dem König: Der König lebe ewiglich!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN009
Daniel 7 – Die vier Tiere und das Reich des Menschensohnes
Daniel 7 schildert eine prophetische Schlüsselvision, die vier Tiere verwendet, um Reiche zu symbolisieren: Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom. Der Text veranschaulicht die Vergänglichkeit der menschlichen Mächte im Vergleich zur ewigen Herrschaft Gottes, die „einem, der einem Menschensohn glich“, anvertraut wird.
Offenbarung 13 (Lutherbibel 1912) :Und ich trat an den Sand des Meeres und sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.Und das Tier, daß ich sah, war gleich einem Parder und seine Füße wie Bärenfüße und sein Mund wie eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Stuhl und große Macht.Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieresund sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kriegen?Und es ward ihm gegeben ein Mund, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ward ihm gegeben, daß es mit ihm währte zweiundvierzig Monate lang.und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und seine Hütte und die im Himmel wohnen.Und ward ihm gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ward ihm gegeben Macht über alle Geschlechter und Sprachen und Heiden.Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes, das erwürgt ist, von Anfang der Welt.Hat jemand Ohren, der höre!So jemand in das Gefängnis führt, der wird in das Gefängnis gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache.Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war;und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen;und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.Und es ward ihm gegeben, daß es dem Bilde des Tiers den Geist gab, daß des Tiers Bild redete und machte, daß alle, welche nicht des Tiers Bild anbeteten, getötet würden.Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte-allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN010
Daniel 8 – Der Widder, der Ziegenbock und das kleine Horn
Daniel 8 weissagt den Übergang der Weltreiche von Babylon zu Griechenland mit dem Auftreten des Verfolgers Antiochos IV. Diese Vision zeigt das Kommen der göttlichen Autorität nach der Wiederherstellung des Tempels von Jerusalem durch Judas Makkabäus.
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DAN011
Daniel 9 – Die siebzig Wochen: vom Gebet Daniels zur messianischen Hoffnung
Daniel 9 beginnt mit einem Gebet und endet mit der Weissagung der siebzig Wochen. Daniel erkennt, dass das Exil Jerusalems sich dem Ende nähert, und empfängt dann vom Engel Gabriel die Vision eines größeren Zeitraums, symbolisiert durch 490 Jahre, die zur messianischen Zeit führen. Sein Gebet betont das Bekenntnis der Sünde Israels und das Suchen nach dem Erbarmen Gottes. Die ersten 69 Wochen münden in das Wirken Johannes des Täufers, während die letzten Wochen einen endzeitlichen Horizont vorwegnehmen.
Esra 7 (Lutherbibel 1912) :Nach diesen Geschichten, da Arthahsastha, der König in Persien, regierte, zog herauf von Babel Esra, der Sohn Serajas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Hilkias,des Sohnes Sallum, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Ahitobs,des Sohnes Amarjas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Merajoths,des Sohnes Serahjas, des Sohnes Usis, des Sohnes Bukkis,des Sohnes Abisuas, des Sohnes Pinehas, des Sohnes Eleasars, des Sohnes Aarons, des obersten Priesters.Esra aber war ein geschickter Schriftgelehrter im Gesetz Mose's, das der HERR, der Gott Israels gegeben hatte. Und der König gab ihm alles, was er forderte, nach der Hand des HERRN, seines Gottes, über ihm.Und es zogen herauf etliche der Kinder Israel und der Priester und der Leviten, der Sänger, der Torhüter und der Tempelknechte gen Jerusalem, im siebenten Jahr Arthahsasthas, des Königs.Und er kam gen Jerusalem im fünften Monat, nämlich des siebenten Jahres des Königs.Denn am ersten Tage des ersten Monats ward er Rats, heraufzuziehen von Babel, und am ersten Tage des fünften Monats kam er gen Jerusalem nach der guten Hand Gottes über ihm.Denn Esra schickte sein Herz, zu suchen das Gesetz des HERRN und zu tun, und zu lehren in Israel Gebote und Rechte.Und dies ist der Inhalt des Briefes, den der König Arthahsastha gab Esra, dem Priester, dem Schriftgelehrten, der ein Lehrer war in den Worten des HERRN und seiner Gebote über Israel:Arthahsastha, König aller Könige, Esra, dem Priester und Schriftgelehrten im Gesetz des Gottes des Himmels, Friede und Gruß!Von mir ist befohlen, daß alle, die da willig sind in meinem Reich, des Volkes Israel und der Priester und Leviten, gen Jerusalem zu ziehen, daß die mit dir ziehen,dieweil du vom König und seinen sieben Ratsherren gesandt bist, zu besichtigen Juda und Jerusalem nach dem Gesetz Gottes, das unter deiner Hand ist,und hinzubringen Silber und Gold, das der König und seine Ratsherren freiwillig geben dem Gott Israels, des Wohnung zu Jerusalem ist,und allerlei Silber und Gold, das du finden kannst in der ganzen Landschaft Babel, mit dem, was das Volk und die Priester freiwillig geben zum Hause ihres Gottes zu Jerusalem.Alles das nimm und kaufe mit Fleiß von dem Gelde Farren, Widder, Lämmer und die Speisopfer und Trankopfer dazu, daß man opfere auf dem Altar beim Hause eures Gottes zu Jerusalem.Dazu was dir und deinen Brüdern mit dem übrigen Gelde zu tun gefällt, das tut nach dem Willen eures Gottes.Und die Gefäße, die dir gegeben sind zum Amt im Hause Gottes, überantworte vor Gott zu Jerusalem.Auch was mehr not sein wird zum Hause deines Gottes, das dir vorfällt auszugeben, das laß geben aus der Kammer des Königs.Ich, König Arthahsastha, habe dies befohlen den Schatzmeistern jenseit des Wassers, daß, was Esra von euch fordern wird, der Priester und Schriftgelehrte im Gesetz des Gottes des Himmels, daß ihr das fleißig tut,bis auf hundert Zentner Silber und auf hundert Kor Weizen und auf hundert Bath Wein und auf hundert Bath Öl und salz ohne Maß.Alles was gehört zum Gesetz des Gottes des Himmels, daß man dasselbe fleißig tue zum Hause des Gottes des Himmels, daß nicht ein Zorn komme über das Königreich des Königs und seiner Kinder.Und euch sei kund, daß ihr nicht Macht habt, Zins, Zoll und jährliche Rente zu legen auf irgend einen Priester, Leviten, Sänger, Torhüter, Tempelknecht und Diener im Hause dieses Gottes.Du aber, Esra, nach der Weisheit deines Gottes, die unter deiner Hand ist, setze Richter und Pfleger, die alles Volk richten, das jenseit des Wassers ist, alle, die das Gesetz deines Gottes wissen; und welche es nicht wissen, die lehret es.Und ein jeglicher, der nicht mit Fleiß tun wird das Gesetz deines Gottes und das Gesetz des Königs, der soll sein Urteil um der Tat willen haben, es sei zum Tod oder in die Acht oder zur Buße am Gut oder ins Gefängnis.Gelobt sei der HERR, unsrer Väter Gott, der solches hat dem König eingegeben, daß er das Haus des HERRN zu Jerusalem ziere,und hat zu mir Barmherzigkeit geneigt vor dem König und seinen Ratsherren und allen Gewaltigen des Königs! Und ich ward getrost nach der Hand des HERRN, meines Gottes, über mir und versammelte Häupter aus Israel, daß sie mit mir hinaufzögen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
DAN012
Daniel 10 – Hinter der sichtbaren Geschichte der unsichtbare Kampf
Daniel 10 offenbart einen unsichtbaren Konflikt zwischen geistlichen Mächten. Daniel betet drei Wochen lang ohne erkennbare Antwort. Eine himmlische Gestalt erklärt ihm, dass sie vom Fürsten Persiens aufgehalten, aber von Michael, einem himmlischen Fürsten, unterstützt wurde. Dies unterstreicht die Notwendigkeit beharrlichen Gebets und die Wirklichkeit eines verborgenen geistlichen Kampfes und bekräftigt zugleich, dass die Zukunft in Gottes Händen liegt.
Offenbarung 1.13-16 (Lutherbibel 1912) :und mitten unter die sieben Leuchtern einen, der war eines Menschen Sohne gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und begürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel.Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflammeund seine Füße gleichwie Messing, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen;und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete wie die helle Sonne.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD007
Die genaue Zahl der Generationen bei Matthäus?
Der Artikel untersucht die scheinbare Diskrepanz zwischen dreizehn und vierzehn in Matthäus 1.17 angekündigten Generationen, die durch die Einbeziehung der Maria in den Stammbaum aufgelöst wird. Dies spiegelt eine theologische Absicht wider, nach der der Messias nicht von einem Mann gezeugt, sondern vom Heiligen Geist empfangen wurde, wodurch die Geschlossenheit der Schrift wiederhergestellt wird.
Matthäus 1.17 (Lutherbibel 1912) :Alle Glieder von Abraham bis auf David sind vierzehn Glieder. Von David bis auf die Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis auf Christus sind vierzehn Glieder.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Historische Anmerkungen
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INF008
Der Kodex Hammurabi
Der Kodex Hammurabi erlaubte einer unfruchtbaren Frau, ihrem Mann ihre Magd anzubieten, um Nachkommen zu sichern, wobei das Kind als rechtmäßig anerkannt wurde. Diese im Alten Orient verbreitete Praxis war im Gesetz des Mose nicht vorgeschrieben. Sie beleuchtet Saras Handeln, als sie Abraham die Hagar anbot – eine kulturell annehmbare Tat, die jedoch der besonderen göttlichen Verheißung an Abraham über seine Nachkommenschaft widersprach.
1. Mose 29.31 (Lutherbibel 1912) :Da aber der HERR sah, daß Lea unwert war, machte er sie fruchtbar; Rahel aber war unfruchtbar.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF010
Der unaussprechliche Name Gottes
YHWH, der Eigenname Gottes in der hebräischen Bibel, besteht aus vier hebräischen Konsonanten (dem Tetragramm). Seine genaue Aussprache ist unbekannt, da das Althebräische keine Vokale schreibt. Aus Ehrfurcht vor dem dritten Gebot (2. Mose 20,7) ersetzen die Juden ihn durch 'Adonai' oder 'Ha Elohim'. Ins Griechische mit 'Kyrios' und in den protestantischen Bibeln mit 'der Ewige' übersetzt, kommt dieser Name fast 6800 Mal im Alten Testament vor.
2. Mose 20.7 (Lutherbibel 1912) :Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF044
Die priesterliche Quelle
Die priesterliche Quelle (P) ist eine der vier hypothetischen Quellen der Tora nach der Urkundenhypothese. Gekennzeichnet durch einen förmlichen, sich wiederholenden Stil, legt sie den Schwerpunkt auf Rituale, Reinheitsgesetze, Genealogien und kultische Zeremonien. Sie stellt Gott als transzendent und erhaben dar. Sie wird in die Zeit des babylonischen Exils oder in die nachexilische Zeit (6.–5. Jahrhundert v. Chr.) datiert und soll von Priestern des Jerusalemer Tempels verfasst worden sein. Ihre Gültigkeit bleibt unter heutigen Forschern umstritten.
4. Mose 1-10 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai in der Hütte des Stifts am ersten Tage des zweiten Monats im zweiten Jahr, da sie aus Ägyptenland gegangen waren, und sprach:Nehmet die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern und Namen, alles, was männlich ist, von Haupt zu Haupt,von zwanzig Jahren an und darüber, was ins Heer zu ziehen taugt in Israel; ihr sollt sie zählen nach ihren Heeren, du und Aaron.Und sollt zu euch nehmen je vom Stamm einen Hauptmann über sein Vaterhaus.Dies sind die Namen der Hauptleute, die neben euch stehen sollen: von Ruben sei Elizur, der Sohn Sedeurs;von Simeon sei Selumiel, der Sohn Zuri-Saddais;von Juda sei Nahesson, der Sohn Amminadabs;von Isaschar sei Nathanael, der Sohn Zuars;von Sebulon sei Eliab, der Sohn Helons;von den Kindern Josephs: von Ephraim sei Elisama, der Sohn Ammihuds; von Manasse sei Gamliel, der Sohn Pedazurs;von Benjamin sei Abidan, der Sohn des Gideoni;von Dan sei Ahieser, der Sohn Ammi-Saddais;von Asser sei Pagiel, der Sohn Ochrans;von Gad sei Eljasaph, der Sohn Deguels;von Naphthali sei Ahira, der Sohn Enans.Das sind die Vornehmsten der Gemeinde, die Fürsten unter den Stämmen ihrer Väter, die da Häupter über die Tausende in Israel waren.Und Mose und Aaron nahmen sie zu sich, wie sie da mit Namen genannt sind,und sammelten auch die ganze Gemeinde am ersten Tage des zweiten Monats und rechneten nach ihrer Geburt, nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, von Haupt zu Haupt,wie der HERR dem Mose geboten hatte, und zählten sie in der Wüste Sinai.Der Kinder Ruben, des ersten Sohnes Israels, nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von Haupt zu Haupt, alles, was männlich war, von zwanzig Jahren und darüber, und ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt vom Stamme Ruben sechsundvierzigtausend und fünfhundert.Der Kinder Simeon nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern, Zahl und Namen, von Haupt zu Haupt, alles, was männlich war, von zwanzig Jahren und darüber, und ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Simeon neunundfünfzigtausend und dreihundert.Der Kinder Gad nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, und ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Gad fünfundvierzigtausend sechshundertundfünfzig.Der Kinder Juda nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Juda vierundsiebzigtausend und sechshundert.Der Kinder Isaschar nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Isaschar vierundfünfzigtausend und vierhundert.Der Kinder Sebulon nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Sebulon siebenundfünfzigtausend und vierhundert.Der Kinder Joseph von Ephraim nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Ephraim vierzigtausend und fünfhundert.Der Kinder Manasse nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden zum Stamm Manasse gezählt zweiunddreißigtausend und zweihundert.Der Kinder Benjamin nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden zum Stamm Benjamin gezählt fünfunddreißigtausend und vierhundert.Der Kinder Dan nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamme Dan zweiundsechzigtausend und siebenhundert.Der Kinder Asser nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden gezählt zum Stamm Asser einundvierzigtausend und fünfhundert.Der Kinder Naphthali nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte,wurden zum Stamm Naphthali gezählt dreiundfünfzigtausend und vierhundert.Dies sind, die Mose und Aaron zählten samt den zwölf Fürsten Israels, deren je einer über ein Vaterhaus war.Und die Summe der Kinder Israel nach ihrer Geburt und Geschlecht, ihren Vaterhäusern und Namen, von zwanzig Jahren und darüber, was ins Heer zu ziehen taugte in Israel,war sechsmal hunderttausend und dreitausend fünfhundertundfünfzig.Aber die Leviten nach ihrer Väter Stamm wurden nicht mit darunter gezählt.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Den Stamm Levi sollst du nicht zählen noch ihre Summe nehmen unter den Kindern Israel,sondern du sollst sie ordnen zur Wohnung des Zeugnisses und zu allem Geräte und allem, was dazu gehört. Und sie sollen die Wohnung tragen und alles Gerät und sollen sein pflegen und um die Wohnung her sich lagern.Und wenn man reisen soll, so sollen die Leviten die Wohnung abnehmen. Wenn aber das Heer zu lagern ist, sollen sie die Wohnung aufschlagen. Und wo ein Fremder sich dazumacht, der soll sterben.Die Kinder Israel sollen sich lagern, ein jeglicher in sein Lager und zu dem Panier seiner Schar.Aber die Leviten sollen sich um die Wohnung des Zeugnisses her lagern, auf daß nicht ein Zorn über die Gemeinde der Kinder Israel komme; darum sollen die Leviten des Dienstes warten an der Wohnung des Zeugnisses.Und die Kinder Israel taten alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:Die Kinder Israel sollen vor der Hütte des Stifts umher sich lagern, ein jeglicher unter seinem Panier und Zeichen nach ihren Vaterhäusern.Gegen Morgen sollen lagern Juda mit seinem Panier und Heer; ihr Hauptmann Nahesson, der Sohn Amminadabs,und sein Heer, zusammen vierundsiebzigtausend und sechshundert.Neben ihm soll sich lagern der Stamm Isaschar; ihr Hauptmann Nathanael, der Sohn Zuars,und sein Heer, zusammen vierundfünfzigtausend und vierhundert.Dazu der Stamm Sebulon; ihr Hauptmann Eliab, der Sohn Helons,sein Heer, zusammen siebenundfünfzigtausend und vierhundert.Daß alle, die ins Lager Juda's gehören, seien zusammen hundert sechsundachtzigtausend und vierhundert die zu ihrem Heer gehören; und sie sollen vornean ziehen.Gegen Mittag soll liegen das Gezelt und Panier Rubens mit ihrem Heer; ihr Hauptmann Elizur, der Sohn Sedeurs,und sein Heer, zusammen sechsundvierzigtausend fünfhundert.Neben ihm soll sich lagern der Stamm Simeon; ihr Hauptmann Selumiel, der Sohn Zuri-Saddais,und sein Heer, zusammen neunundfünfzigtausend dreihundert.Dazu der Stamm Gad; ihr Hauptmann Eljasaph, der Sohn Reguels,und sein Heer, zusammen fünfundvierzigtausend sechshundertfünfzig.Daß alle, die ins Lager Rubens gehören, seien zusammen hunderteinundfünfzigtausend vierhundertfünfzig, die zu ihrem Heer gehören; sie sollen die zweiten im Ausziehen sein.Darnach soll die Hütte des Stifts ziehen mit dem Lager der Leviten, mitten unter den Lagern; und wie sie sich lagern, so sollen sie auch ziehen, ein jeglicher an seinem Ort unter seinem Panier.Gegen Abend soll liegen das Gezelt und Panier Ephraims mit ihrem Heer; ihr Hauptmann soll sein Elisama, der Sohn Ammihuds,und sein Heer, zusammen vierzigtausend und fünfhundert.Neben ihm soll sich lagern der Stamm Manasse; ihr Hauptmann Gamliel, der Sohn Pedazurs,und sein Heer, zusammen zweiunddreißigtausend und zweihundert.Dazu der Stamm Benjamin; ihr Hauptmann Abidan, der Sohn des Gideoni,und sein Heer, zusammen fünfunddreißigtausend und vierhundert.Daß alle, die ins Lager Ephraims gehören, seien zusammen hundertundachttausend und einhundert, die zu seinem Heer gehören; und sie sollen die dritten im Ausziehen sein.Gegen Mitternacht soll liegen das Gezelt und Panier Dans mit ihrem Heer; ihr Hauptmann Ahieser, der Sohn Ammi-Saddais,und sein Heer, zusammen zweiundsechzigtausend und siebenhundert.Neben ihm soll sich lagern der Stamm Asser; ihr Hauptmann Pagiel, der Sohn Ochrans,und sein Heer, zusammen einundvierzigtausend und fünfhundert.Dazu der Stamm Naphthali; ihr Hauptmann Ahira, der Sohn Enans,und sein Heer, zusammen dreiundfünfzigtausend und vierhundert.Daß alle, die ins Lager Dans gehören, seien zusammen hundertsiebenundfünfzigtausend und sechshundert; und sie sollen die letzten sein im Ausziehen mit ihrem Panier.Dies ist die Summe der Kinder Israel nach ihren Vaterhäusern und Lagern mit ihren Heeren: sechshunderttausend und dreitausend fünfhundertfünfzig.Aber die Leviten wurden nicht in die Summe unter die Kinder Israel gezählt, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und die Kinder Israel taten alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und lagerten sich unter ihre Paniere und zogen aus, ein jeglicher in seinem Geschlecht nach seinem Vaterhaus.Dies ist das Geschlecht Aarons und Mose's zu der Zeit, da der HERR mit Mose redete auf dem Berge Sinai.Und dies sind die Namen der Söhne Aarons: der Erstgeborene Nadab, darnach Abihu, Eleasar und Ithamar.Das sind die Namen der Söhne Aarons, die zu Priestern gesalbt waren und deren Hände gefüllt wurden zum Priestertum.Aber Nadab und Abihu starben vor dem HERRN, da sie fremdes Feuer opferten vor dem HERRN in der Wüste Sinai, und hatten keine Söhne. Eleasar aber und Ithamar pflegten des Priesteramtes unter ihrem Vater Aaron.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Bringe den Stamm Levi herzu und stelle sie vor den Priester Aaron, daß sie ihm dienenund seiner und der ganzen Gemeinde Hut warten vor der Hütte des Stifts und dienen am Dienst der Wohnungund warten alles Gerätes der Hütte des Stifts und der Hut der Kinder Israel, zu dienen am Dienst der Wohnung.Und sollst die Leviten Aaron und seinen Söhnen zuordnen zum Geschenk von den Kindern Israel.Aaron aber und seine Söhne sollst du setzen, daß sie ihres Priestertums warten. Wo ein Fremder sich herzutut, der soll sterben.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Siehe, ich habe die Leviten genommen unter den Kindern Israel für alle Erstgeburt, welche die Mutter bricht, unter den Kindern Israel, also daß die Leviten sollen mein sein.Denn die Erstgeburten sind mein seit der Zeit, da ich alle Erstgeburt schlug in Ägyptenland; da heiligte ich mir alle Erstgeburt in Israel, vom Menschen an bis auf das Vieh, daß sie mein sein sollen, ich, der HERR.Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai und sprach:Zähle die Kinder Levi nach ihren Vaterhäusern und Geschlechtern, alles, was männlich ist, einen Monat alt und darüber.Also zählte sie Mose nach dem Wort des HERRN, wie er geboten hatte.Und dies waren die Kinder Levis mit Namen: Gerson, Kahath, Merari.Die Namen aber der Kinder Gersons nach ihren Geschlechtern waren: Libni und Simei.Die Kinder Kahaths nach ihren Geschlechtern waren: Amram, Jizhar, Hebron und Usiel.Die Kinder Meraris nach ihren Geschlechtern waren; Maheli und Musi. Dies sind die Geschlechter Levis nach ihren Vaterhäusern.Dies sind die Geschlechter von Gerson: die Libniter und Simeiter.Deren Summe war an der Zahl gefunden siebentausendundfünfhundert, alles, was männlich war, einen Monat alt und darüber.Und dieselben Geschlechter der Gersoniter sollen sich lagern hinter der Wohnung gegen Abend.Ihr Oberster sei Eljasaph, der Sohn Laels.Und sie sollen an der Hütte des Stifts warten der Wohnung und der Hütte und ihrer Decken und des Tuches in der Tür der Hütte des Stifts,des Umhangs am Vorhof und des Tuches in der Tür des Vorhofs, welcher um die Wohnung und um den Altar her geht, und ihre Seile und alles dessen, was zu ihrem Dienst gehört.Dies sind die Geschlechter von Kahath: die Amramiten, die Jizhariten, die Hebroniten und die Usieliten,was männlich war, einen Monat alt und darüber, an der Zahl achttausendsechshundert, die der Sorge für das Heiligtum warten.und sie sollen sich lagern an die Seite der Wohnung gegen Mittag.Ihr Oberster sei Elizaphan, der Sohn Usiels.Und sie sollen warten der Lade, des Tisches, des Leuchters, der Altäre und alles Gerätes des Heiligtums, daran sie dienen und des Tuches und was sonst zu ihrem Dienst gehört.Aber der Oberste über alle Obersten der Leviten soll Eleasar sein, Aarons Sohn, des Priesters, über die, so verordnet sind, zu warten der Sorge für das Heiligtum.Dies sind die Geschlechter Meraris: die Maheliter und Musiter,die an der Zahl waren sechstausendundzweihundert, alles was männlich war, einen Monat alt und darüber.Ihr Oberster sei Zuriel, der Sohn Abihails. Und sollen sich lagern an die Seite der Wohnung gegen Mitternacht.Und ihr Amt soll sein, zu warten der Bretter und Riegel und Säulen und Füße der Wohnung und alles ihres Gerätes und ihres Dienstes,dazu der Säulen um den Vorhof her mit den Füßen und Nägeln und Seilen.Aber vor der Wohnung und vor der Hütte des Stifts gegen Morgen sollen sich lagern Mose und Aaron und seine Söhne, daß sie des Heiligtums warten für die Kinder Israel. Wenn sich ein Fremder herzutut, der soll sterben.Alle Leviten zusammen, die Mose und Aaron zählten nach ihren Geschlechtern nach dem Wort des HERRN eitel Mannsbilder einen Monat alt und darüber, waren zweiundzwanzigtausend.Und der HERR sprach zu Mose: Zähle alle Erstgeburt, was männlich ist unter den Kindern Israel, einen Monat und darüber, und nimm die Zahl ihrer Namen.Und sollst die Leviten mir, dem HERRN, aussondern für alle Erstgeburt der Kinder Israel und der Leviten Vieh für alle Erstgeburt unter dem Vieh der Kinder Israel.Und Mose zählte, wie ihm der HERR geboten hatte, alle Erstgeburt unter den Kindern Israel;und fand sich die Zahl der Namen aller Erstgeburt, was männlich war, einen Monat alt und darüber, in ihrer Summe zweiundzwanzigtausend zweihundertdreiundsiebzig.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Nimm die Leviten für alle Erstgeburt unter den Kindern Israel und das Vieh der Leviten für ihr Vieh, daß die Leviten mein, des HERRN, seien.Aber als Lösegeld von den zweihundertdreiundsiebzig Erstgeburten der Kinder Israel, die über der Leviten Zahl sind,sollst du je fünf Silberlinge nehmen von Haupt zu Haupt nach dem Lot des Heiligtums (zwanzig Gera hat ein Lot)und sollst das Geld für die, so überzählig sind unter ihnen, geben Aaron und seinen Söhnen.Da nahm Mose das Lösegeld von denen, die über der Leviten Zahl waren,von den Erstgeburten der Kinder Israel, tausenddreihundert und fünfundsechzig Silberlinge nach dem Lot des Heiligtums,und gab's Aaron und seinen Söhnen nach dem Worte des HERRN, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:Nimm die Summe der Kinder Kahath aus den Kindern Levi nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern,von dreißig Jahren an bis ins fünfzigste Jahr, alle, die zum Dienst taugen, daß sie tun die Werke in der Hütte des Stifts.Das soll aber das Amt der Kinder Kahath in der Hütte des Stifts sein; was das Hochheilige ist.Wenn das Heer aufbricht, so sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den Vorhang abnehmen und die Lade des Zeugnisses darein windenund darauf tun die Decke von Dachsfellen und obendrauf eine ganz blaue Decke breiten und ihre Stangen daran legenund über den Schaubrottisch auch eine blaue Decke breiten und darauf legen die Schüsseln, Löffel, die Schalen und Kannen zum Trankopfer, und das beständige Brot soll darauf liegen.Und sollen darüber breiten eine scharlachrote Decke und dieselbe bedecken mit einer Decke von Dachsfellen und seine Stangen daran legen.Und sollen eine blaue Decke nehmen und darein winden den Leuchter des Lichts und seine Lampen mit seinen Schneuzen und Näpfen und alle Ölgefäße, die zum Amt gehören.Und sollen um das alles tun eine Decke von Dachsfellen und sollen es auf die Stangen legen.Also sollen sie auch über den goldenen Altar eine blaue Decke breiten und sie bedecken mit der Decke von Dachsfellen und seine Stangen daran tun.Alle Gerät, womit sie schaffen im Heiligtum, sollen sie nehmen und blaue Decken darüber tun und mit einer Decke von Dachsfellen bedecken und auf Stangen legen.Sie sollen auch die Asche vom Altar fegen und eine Decke von rotem Purpur über ihn breitenund alle seine Geräte darauf schaffen, Kohlenpfannen, Gabeln, Schaufeln, Becken mit allem Gerät des Altars; und sollen darüber breiten eine Decke von Dachsfellen und seine Stangen daran tun.Wenn nun Aaron und seine Söhne solches ausgerichtet und das Heiligtum und all sein Gerät bedeckt haben, wenn das Heer aufbricht, darnach sollen die Kinder Kahath hineingehen, daß sie es tragen; und sollen das Heiligtum nicht anrühren, daß sie nicht sterben. Dies sind die Lasten der Kinder Kahath an der Hütte des Stifts.Und Eleasar, Aarons, des Priesters, Sohn, soll das Amt haben, daß er ordne das Öl zum Licht und die Spezerei zum Räuchwerk und das tägliche Speisopfer und das Salböl, daß er beschicke die ganze Wohnung und alles, was darin ist, im Heiligtum und seinem Geräte.Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:Ihr sollt den Stamm der Geschlechter der Kahathiter nicht lassen sich verderben unter den Leviten;sondern das sollt ihr mit ihnen tun, daß sie leben und nicht sterben, wo sie werden anrühren das Hochheilige: Aaron und seine Söhne sollen hineingehen und einen jeglichen stellen zu seinem Amt und seiner Last.Sie sollen aber nicht hineingehen, zu schauen das Heiligtum auch nur einen Augenblick, daß sie nicht sterben.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Nimm die Summe der Kinder Gerson auch nach ihren Vaterhäusern und Geschlechtern,von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste Jahr, und ordne sie alle, die da zum Dienst tüchtig sind, daß sie ein Amt haben in der Hütte des Stifts.Das soll aber der Geschlechter der Gersoniter Amt sein, das sie schaffen und tragen:sie sollen die Teppiche der Wohnung und der Hütte des Stifts tragen und ihre Decke und die Decke von Dachsfellen, die obendrüber ist, und das Tuch in der Hütte des Stiftsund die Umhänge des Vorhofs und das Tuch in der Tür des Tores am Vorhof, welcher um die Wohnung und den Altar her geht, und ihre Seile und alle Geräte ihres Amtes und alles, was zu ihrem Amt gehört.Nach dem Wort Aarons und seiner Söhne soll alles Amt der Kinder Gerson geschehen, alles, was sie tragen und schaffen sollen, und ihr sollt zusehen, daß sie aller ihrer Last warten.Das soll das Amt der Geschlechter der Kinder der Gersoniter sein in der Hütte des Stifts; und ihr Dienst soll unter der Hand Ithamars sein, des Sohnes Aarons, des Priesters.Die Kinder Merari nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern sollst du auch ordnen,von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste Jahr, alle, die zum Dienst taugen, daß sie ein Amt haben in der Hütte des Stifts.Dieser Last aber sollen sie warten nach allem ihrem Amt in der Hütte des Stifts, das sie tragen die Bretter der Wohnung und Riegel und Säulen und Füße,dazu die Säulen des Vorhofs umher und Füße und Nägel und Seile mit allem ihrem Geräte, nach allem ihrem Amt; einem jeglichen sollt ihr seinen Teil der Last am Geräte zu warten verordnen.Das sei das Amt der Geschlechter der Kinder Merari, alles, was sie schaffen sollen in der Hütte des Stifts unter der Hand Ithamars, des Priesters, des Sohnes Aarons.Und Mose und Aaron samt den Hauptleuten der Gemeinde zählten die Kinder der Kahathiter nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern,von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste Jahr, alle, die zum Dienst taugten, daß sie Amt in der Hütte des Stifts hätten.Und die Summe war zweitausend siebenhundertfünfzig.Das ist die Summe der Geschlechter der Kahathiter, die alle zu schaffen hatten in der Hütte des Stifts, die Mose und Aaron zählten nach dem Wort des HERRN durch Mose.Die Kinder Gerson wurden auch gezählt in ihren Geschlechtern und Vaterhäusern,von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste, alle, die zum Dienst taugten, daß sie Amt in der Hütte des Stifts hätten.Und die Summe war zweitausend sechshundertdreißig.Das ist die Summe der Geschlechter der Kinder Gerson, die alle zu schaffen hatten in der Hütte des Stifts, welche Mose und Aaron zählten nach dem Wort des HERRN.Die Kinder Merari wurden auch gezählt nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern,von dreißig Jahren an und darüber bis ins fünfzigste, alle, die zum Dienst taugten, daß sie Amt in der Hütte des Stifts hätten.Und die Summe war dreitausendzweihundert.Das ist die Summe der Geschlechter der Kinder Merari, die Mose und Aaron zählten nach dem Wort des HERRN durch Mose.Die Summe aller Leviten, die Mose und Aaron samt den Hauptleuten Israels zählten nach ihren Geschlechtern und Vaterhäusern,von dreißig Jahren und darüber bis ins fünfzigste, aller, die eingingen, zu schaffen ein jeglicher sein Amt und zu tragen die Last der Hütte des Stifts,war achttausend fünfhundertachtzig,die gezählt wurden nach dem Wort des HERRN durch Mose, ein jeglicher zu seinem Amt und seiner Last, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Gebiete den Kindern Israel, daß sie aus dem Lager tun alle Aussätzigen und alle, die Eiterflüsse haben, und die an Toten unrein geworden sind.Beide, Mann und Weib, sollt ihr hinaustun vor das Lager, daß sie nicht ihr Lager verunreinigen, darin ich unter ihnen wohne.Und die Kinder Israel taten also und taten sie hinaus vor das Lager, wie der HERR zu Mose geredet hatte.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder Weib irgend eine Sünde wider einen Menschen tut und sich an dem HERRN damit versündigt, so hat die Seele eine Schuld auf sich;und sie sollen ihre Sünde bekennen, die sie getan haben, und sollen ihre Schuld versöhnen mit der Hauptsumme und darüber den fünften Teil dazutun und dem geben, an dem sie sich versündigt haben.Ist aber niemand da, dem man's bezahlen sollte, so soll man es dem HERRN geben für den Priester außer dem Widder der Versöhnung, dadurch er versöhnt wird.Desgleichen soll alle Hebe von allem, was die Kinder Israel heiligen und dem Priester opfern, sein sein.Und wer etwas heiligt, das soll auch sein sein; und wer etwas dem Priester gibt, das soll auch sein sein.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn irgend eines Mannes Weib untreu würde und sich an ihm versündigteund jemand bei ihr liegt, und es würde doch dem Manne verborgen vor seinen Augen und würde entdeckt, daß sie unrein geworden ist, und er kann sie nicht überführen, denn sie ist nicht dabei ergriffen,und der Eifergeist entzündet ihn, daß er um sein Weib eifert, sie sei unrein oder nicht unrein,so soll er sie zum Priester bringen und ein Opfer über sie bringen, ein zehntel Epha Gerstenmehl, und soll kein Öl darauf gießen noch Weihrauch darauf tun. Denn es ist ein Eiferopfer und Rügeopfer, das Missetat rügt.Da soll der Priester sie herzuführen und vor den HERRN stellenund heiliges Wasser nehmen in ein irdenes Gefäß und Staub vom Boden der Wohnung ins Wasser tun.Und soll das Weib vor den HERRN stellen und ihr Haupt entblößen und das Rügeopfer, das ein Eiferopfer ist, auf ihre Hand legen; und der Priester soll in seiner Hand bitteres verfluchtes Wasser habenund soll das Weib beschwören und zu ihr sagen: Hat kein Mann bei dir gelegen, und bist du deinem Mann nicht untreu geworden, daß du dich verunreinigt hast, so sollen dir diese bittern verfluchten Wasser nicht schaden.Wo du aber deinem Mann untreu geworden bist, daß du unrein wurdest, und hat jemand bei dir gelegen außer deinem Mann,so soll der Priester das Weib beschwören mit solchem Fluch und soll zu ihr sagen: Der HERR setze dich zum Fluch und zum Schwur unter deinem Volk, daß der HERR deine Hüfte schwinden und deinen Bauch schwellen lasse!So gehe nun das verfluchte Wasser in deinen Leib, daß dein Bauch schwelle und deine Hüfte schwinde! Und das Weib soll sagen: Amen, amen.Also soll der Priester diese Flüche auf einen Zettel schreiben und mit dem bittern Wasser abwaschenund soll dem Weibe von dem bittern Wasser zu trinken geben, daß das verfluchte bittere Wasser in sie gehe.Es soll aber der Priester von ihrer Hand das Eiferopfer nehmen und zum Speisopfer vor dem HERRN weben und auf dem Altar opfern, nämlich:er soll eine Handvoll des Speisopfers nehmen und auf dem Altar anzünden zum Gedächtnis und darnach dem Weibe das Wasser zu trinken geben.Und wenn sie das Wasser getrunken hat: ist sie unrein und hat sich an ihrem Mann versündigt, so wird das verfluchte Wasser in sie gehen und ihr bitter sein, daß ihr der Bauch schwellen und die Hüfte schwinden wird, und wird das Weib ein Fluch sein unter ihrem Volk;ist aber ein solch Weib nicht verunreinigt, sondern rein, so wird's ihr nicht schaden, daß sie kann schwanger werden.Dies ist das Eifergesetz, wenn ein Weib ihrem Mann untreu ist und unrein wird,oder wenn einen Mann der Eifergeist entzündet, daß er um sein Weib eifert, daß er's stelle vor den HERRN und der Priester mit ihr tue alles nach diesem Gesetz.Und der Mann soll unschuldig sein an der Missetat; aber das Weib soll ihre Missetat tragen.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder Weib ein besonderes Gelübde tut, dem HERRN sich zu enthalten,der soll sich Weins und starken Getränks enthalten; Weinessig oder Essig von starkem Getränk soll er auch nicht trinken, auch nichts, das aus Weinbeeren gemacht wird; er soll weder frische noch dürre Weinbeeren essen.Solange solch ein Gelübde währt, soll er nichts essen, das man vom Weinstock macht, vom Weinkern bis zu den Hülsen.Solange die Zeit solches seines Gelübdes währt, soll kein Schermesser über sein Haupt fahren, bis das die Zeit aus sei, die er dem HERRN gelobt hat; denn er ist heilig und soll das Haar auf seinem Haupt lassen frei wachsen.Die ganze Zeit über, die er dem HERRN gelobt hat, soll er zu keinem Toten gehen.Er soll sich auch nicht verunreinigen an dem Tod seines Vaters, seiner Mutter, seines Bruders oder seiner Schwester; denn das Gelübde seines Gottes ist auf seinem Haupt.Die ganze Zeit seines Gelübdes soll er dem HERRN heilig sein.Und wo jemand vor ihm unversehens plötzlich stirbt, da wird das Haupt seines Gelübdes verunreinigt; darum soll er sein Haupt scheren am Tage seiner Reinigung, das ist am siebenten Tage.Und am achten Tage soll er zwei Turteltauben bringen oder zwei junge Tauben zum Priester vor die Tür der Hütte des Stifts.Und der Priester soll eine zum Sündopfer und die andere zum Brandopfer machen und ihn versöhnen, darum daß er sich an einem Toten versündigt hat, und also sein Haupt desselben Tages heiligen,daß er dem HERRN die Zeit seines Gelübdes aushalte. Und soll ein jähriges Lamm bringen zum Schuldopfer. Aber die vorigen Tage sollen umsonst sein, darum daß sein Gelübde verunreinigt ist.Dies ist das Gesetz des Gottgeweihten: wenn die Zeit seines Gelübdes aus ist, so soll man ihn bringen vor die Tür der Hütte des Stifts.Und er soll bringen sein Opfer dem HERRN, ein jähriges Lamm ohne Fehl zum Brandopfer und ein jähriges Schaf ohne Fehl zum Sündopfer und einen Widder ohne Fehl zum Dankopferund einen Korb mit ungesäuerten Kuchen von Semmelmehl, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, und ihre Speisopfer und Trankopfer.Und der Priester soll's vor den HERRN bringen und soll sein Sündopfer und sein Brandopfer machen.Und den Widder soll er zum Dankopfer machen dem HERRN samt dem Korbe mit den ungesäuerten Brot; und soll auch sein Speisopfer und sein Trankopfer machen.Und der Geweihte soll das Haupt seines Gelübdes scheren vor der Tür der Hütte des Stifts und soll das Haupthaar seines Gelübdes nehmen und aufs Feuer werfen, das unter dem Dankopfer ist.Und der Priester soll den gekochten Bug nehmen von dem Widder und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungesäuerten Fladen und soll's dem Geweihten auf sein Hände legen, nachdem er sein Gelübde abgeschoren hat,und der Priester soll's vor dem HERRN weben. Das ist heilig dem Priester samt der Webebrust und der Hebeschulter. Darnach mag der Geweihte Wein trinken.Das ist das Gesetz des Gottgeweihten, der sein Opfer dem HERRN gelobt wegen seines Gelübdes, außer dem, was er sonst vermag; wie er gelobt hat, soll er tun nach dem Gesetz seines Gelübdes.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage Aaron und seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr sagen zu den Kindern Israel, wenn ihr sie segnet:Der HERR segne dich und behüte dich;der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.Denn ihr sollt meinen Namen auf die Kinder Israel legen, daß ich sie segne.Und da Mose die Wohnung aufgerichtet hatte und sie gesalbt und geheiligt allem ihrem Geräte, dazu auch den Altar mit allem seinem Geräte gesalbt und geheiligt,da opferten die Fürsten Israels, die Häupter waren in ihren Vaterhäusern; denn sie waren die Obersten unter den Stämmen und standen obenan unter denen, die gezählt waren.Und sie brachten Opfer vor den HERRN, sechs bedeckte Wagen und zwölf Rinder, je einen Wagen für zwei Fürsten und einen Ochsen für einen, und brachten sie vor die Wohnung.Und der HERR sprach zu Mose:Nimm's von ihnen, daß es diene zum Dienst der Hütte des Stifts, und gib's den Leviten, einem jeglichen nach seinem Amt.Da nahm Mose die Wagen und die Rinder und gab sie den Leviten.Zwei Wagen und vier Rinder gab er den Kindern Gerson nach ihrem Amt;und vier Wagen und acht Ochsen gab er den Kindern Merari nach ihrem Amt unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters;den Kinder Kahath aber gab er nichts, darum daß sie ein heiliges Amt auf sich hatten und auf ihren Achseln tragen mußten.Und die Fürsten opferten zur Einweihung das Altars an dem Tage, da er gesalbt ward, und opferten ihre Gabe vor dem Altar.Und der HERR sprach zu Mose: Laß einen jeglichen Fürsten an seinem Tage sein Opfer bringen zur Einweihung des Altars.Am ersten Tage opferte seine Gabe Nahesson, der Sohn Amminadabs, des Stammes Juda.Und seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silbern Schale siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Nahessons, des Sohnes Amminadabs.Am zweiten Tage opferte Nathanael, der Sohn Zuars, der Fürst Isaschars.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Nathanaels, des Sohnes Zuars.Am dritten Tage der Fürst der Kinder Sebulon, Eliab, der Sohn Helons.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Eliabs, des Sohnes Helons.Am vierten Tage der Fürst der Kinder Ruben, Elizur, der Sohn Sedeurs.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Elizurs, des Sohnes Sedeurs.Am fünften Tage der Fürst der Kinder Simeon, Selumiel, der Sohn Zuri-Saddais.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Selumiels, des Sohnes Zuri-Saddais.Am sechsten Tage der Fürst der Kinder Gad, Eljasaph, der Sohn Deguels.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Eljasaphs, des Sohnes Deguels.Am siebenten Tage der Fürst der Kinder Ephraim, Elisama, der Sohn Ammihuds.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Elisamas, des Sohnes Ammihuds.Am achten Tage der Fürst der Kinder Manasses, Gamliel, der Sohn Pedazurs.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Gamliels, des Sohnes Pedazurs.Am neunten Tage der Fürst der Kinder Benjamin, Abidan, der Sohn des Gideoni.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Abidans, des Sohn's Gideonis.Am zehnten Tage der Fürst der Kinder Dan, Ahi-Eser, der Sohn Ammi-Saddais.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Ahi-Esers, des Sohnes Ammi-Saddais.Am elften Tage der Fürst der Kinder Asser, Pagiel, der Sohn Ochrans.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Pagiels, des Sohnes Ochrans.Am zwölften Tage der Fürst der Kinder Naphthali, Ahira, der Sohn Enans.Seine Gabe war eine silberne Schüssel, hundertdreißig Lot schwer, eine silberne Schale, siebzig Lot schwer nach dem Lot des Heiligtums, beide voll Semmelmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;dazu einen goldenen Löffel, zehn Lot schwer, voll Räuchwerk,einen jungen Farren, einen Widder, ein jähriges Lamm zum Brandopfer;einen Ziegenbock zum Sündopfer;und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder und fünf jährige Lämmer. Das ist die Gabe Ahiras, des Sohnes Enans.Das ist die Einweihung des Altars zur Zeit, da er gesalbt ward, dazu die Fürsten Israels opferten diese zwölf silbernen Schüsseln, zwölf silberne Schalen, zwölf goldene Löffel,also daß je eine Schüssel hundertdreißig Lot Silber und je eine Schale siebzig Lot hatte, daß die Summe alles Silbers am Gefäß betrug zweitausendvierhundert Lot nach dem Lot des Heiligtums.Und der zwölf goldenen Löffel voll Räuchwerk hatte je einer zehn Lot nach dem Lot des Heiligtums, daß die Summe Goldes an den Löffeln betrug hundertzwanzig Lot.Die Summe der Rinder zum Brandopfer waren zwölf Farren, zwölf Widder, zwölf jahrige Lämmer samt ihrem Speisopfer und zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer.Und die Summe der Rinder zum Dankopfer war vierundzwanzig Farren, sechzig Widder, sechzig Böcke, sechzig jährige Lämmer. Das ist die Einweihung des Altars, da er gesalbt ward.Und wenn Mose in die Hütte des Stifts ging, daß mit ihm geredet würde, so hörte er die Stimme mit ihm reden von dem Gnadenstuhl, der auf der Lade des Zeugnisses war, dort ward mit ihm geredet.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du Lampen aufsetzt, sollst du sie also setzen, daß alle sieben vorwärts von dem Leuchter scheinen.Und Aaron tat also und setzte die Lampen auf, vorwärts von dem Leuchter zu scheinen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Der Leuchter aber war getriebenes Gold, beide, sein Schaft und seine Blumen; nach dem Gesicht, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, also machte er den Leuchter.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Nimm die Leviten aus den Kindern Israel und reinige sie.Also sollst du aber mit ihnen tun, daß du sie reinigst: du sollst Sündwasser auf sie sprengen, und sie sollen alle ihre Haare rein abscheren und ihre Kleider waschen, so sind sie rein.Dann sollen sie nehmen einen jungen Farren und sein Speisopfer, Semmelmehl, mit Öl gemengt; und einen andern jungen Farren sollst du zum Sündopfer nehmen.Und sollst die Leviten vor die Hütte des Stifts bringen und die ganze Gemeinde der Kinder Israel versammelnund die Leviten vor den HERRN bringen; und die Kinder Israel sollen ihre Hände auf die Leviten legen,und Aaron soll die Leviten vor dem HERRN weben als Webeopfer von den Kindern Israel, auf daß sie dienen mögen in dem Amt des HERRN.Und die Leviten sollen ihre Hände aufs Haupt der Farren legen, und einer soll zum Sündopfer, der andere zum Brandopfer dem HERRN gemacht werden, die Leviten zu versöhnen.Und sollst die Leviten vor Aaron und seine Söhne stellen und vor dem HERRN weben,und sollst sie also aussondern von den Kindern Israel, daß sie mein seien.Darnach sollen sie hineingehen, daß sie dienen in der Hütte des Stifts. Also sollst du sie reinigen und weben;denn sie sind mein Geschenk von den Kindern Israel, und ich habe sie mir genommen für alles, was die Mutter bricht, nämlich für die Erstgeburt aller Kinder Israel.Denn alle Erstgeburt unter den Kindern Israel ist mein, der Menschen und des Viehes, seit der Zeit ich alle Erstgeburt in Ägyptenland schlug und heiligte sie mirund nahm die Leviten an für alle Erstgeburt unter den Kindern Israelund gab sie zum Geschenk Aaron und seinen Söhnen aus den Kindern Israel, daß sie dienen im Amt der Kinder Israel in der Hütte des Stifts, die Kinder Israel zu versöhnen, auf daß nicht unter den Kindern Israel sei eine Plage, so sie sich nahen wollten zum Heiligtum.Und Mose mit Aaron samt der ganzen Gemeinde der Kinder Israel taten mit den Leviten alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte.Und die Leviten entsündigten sich und wuschen ihre Kleider, und Aaron webte sie vor dem HERRN und versöhnte sie, daß sie rein wurden.Darnach gingen sie hinein, daß sie ihr Amt täten in der Hütte des Stifts vor Aaron und seinen Söhnen. Wie der HERR dem Mose geboten hatte über die Leviten, also taten sie mit ihnen.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Das ist's, was den Leviten gebührt: von fünfundzwanzig Jahren und darüber taugen sie zum Amt und Dienst in der Hütte des Stifts;aber von dem fünfzigsten Jahr an sollen sie ledig sein vom Amt des Dienstes und sollen nicht mehr dienen,sondern ihren Brüdern helfen des Dienstes warten an der Hütte des Stifts; des Amts aber sollen sie nicht pflegen. Also sollst du mit den Leviten tun, daß ein jeglicher seines Dienstes warte.Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägyptenland gezogen waren, im ersten Monat, und sprach:Laß die Kinder Israel Passah halten zu seiner Zeit,am vierzehnten Tage dieses Monats gegen Abend; zu seiner Zeit sollen sie es halten nach aller seiner Satzung und seinem Recht.Und Mose redete mit den Kindern Israel, daß sie das Passah hielten.Und sie hielten Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats gegen Abend in der Wüste Sinai; alles, wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel.Da waren etliche Männer unrein geworden an einem toten Menschen, daß sie nicht konnten Passah halten des Tages. Die traten vor Mose und Aaron desselben Tagesund sprachen zu ihm: Wir sind unrein geworden an einem toten Menschen; warum sollen wir geringer sein, daß wir unsere Gabe dem HERRN nicht bringen dürfen zu seiner Zeit unter den Kindern Israel?Mose sprach zu ihnen: Harret, ich will hören, was euch der HERR gebietet.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Sage den Kinder Israel und sprich: Wenn jemand unrein an einem Toten oder ferne über Feld ist, unter euch oder unter euren Nachkommen, der soll dennoch dem HERRN Passah halten,aber im zweiten Monat, am vierzehnten Tage gegen Abend, und soll's neben ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern essen,und sie sollen nichts davon übriglassen, bis morgen, auch kein Bein daran zerbrechen und sollen's nach aller Weise des Passah halten.Wer aber rein und nicht über Feld ist und läßt es anstehen, das Passah zu halten, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk, darum daß er seine Gabe dem HERRN nicht gebracht hat zu seiner Zeit; er soll seine Sünde tragen.Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und auch dem HERRN Passah hält, der soll's halten nach der Satzung und dem Recht des Passah. Diese Satzung soll euch gleich sein, dem Fremden wie des Landes Einheimischen.Und des Tages, da die Wohnung aufgerichtet ward, bedeckte sie eine Wolke auf der Hütte des Zeugnisses; und des Abends bis an den Morgen war über der Wohnung eine Gestalt des Feuers.Also geschah's immerdar, daß die Wolke sie bedeckte, und des Nachts die Gestalt des Feuers.Und so oft sich die Wolke aufhob von der Hütte, so zogen die Kinder Israel; und an welchem Ort die Wolke blieb, da lagerten sich die Kinder Israel.Nach dem Wort des HERRN zogen die Kinder Israel, und nach seinem Wort lagerten sie sich. Solange die Wolke auf der Wohnung blieb, so lange lagen sie still.Und wenn die Wolke viele Tage verzog auf der Wohnung, so taten die Kinder Israel nach dem Gebot des HERRN und zogen nicht.Und wenn's war, daß die Wolke auf der Wohnung nur etliche Tage blieb, so lagerten sie sich nach dem Wort des HERRN und zogen nach dem Wort des HERRN.Wenn die Wolke da war von Abend bis an den Morgen und sich dann erhob, so zogen sie; oder wenn sie sich des Tages oder des Nachts erhob, so zogen sie auch.Wenn sie aber zwei Tage oder einen Monat oder länger auf der Wohnung blieb, so lagen die Kinder Israel und zogen nicht; und wenn sie sich dann erhob, so zogen sie.Denn nach des HERRN Mund lagen sie, und nach des HERRN Mund zogen sie, daß sie täten, wie der HERR gebot, nach des HERRN Wort durch Mose.Und der HERR redete mit Mose und sprach:Mache dir zwei Drommeten von getriebenem Silber, daß du sie brauchst, die Gemeinde zu berufen und wenn das Heer aufbrechen soll.Wenn man mit beiden schlicht bläst, soll sich zu dir versammeln die ganze Gemeinde vor die Tür der Hütte des Stifts.Wenn man nur mit einer schlicht bläst, so sollen sich zu dir versammeln die Fürsten, die Obersten über die Tausende in Israel.Wenn ihr aber drommetet, so sollen die Lager aufbrechen, die gegen Morgen liegen.Und wenn ihr zum andernmal drommetet, so sollen die Lager aufbrechen, die gegen Mittag liegen. Denn wenn sie reisen sollen, so sollt ihr drommeten.Wenn aber die Gemeinde zu versammeln ist, sollt ihr schlicht blasen und nicht drommeten.Es sollen aber solch Blasen mit den Drommeten die Söhne Aarons, die Priester, tun; und das soll euer Recht sein ewiglich bei euren Nachkommen.Wenn ihr in einen Streit ziehet in eurem Lande wider eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr drommeten mit den Drommeten, daß euer gedacht werde vor dem HERRN, eurem Gott, und ihr erlöst werdet von euren Feinden.Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid, und an euren Festen und an euren Neumonden sollt ihr mit den Drommeten blasen über eure Brandopfer und Dankopfer, daß es euch sei zum Gedächtnis vor eurem Gott. Ich bin der HERR, euer Gott.Am zwanzigsten Tage im zweiten Monat des zweiten Jahres erhob sich die Wolke von der Wohnung des Zeugnisses.Und die Kinder Israel brachen auf und zogen aus der Wüste Sinai, und die Wolke blieb in der Wüste Pharan.Es brachen aber auf die ersten nach dem Wort des HERRN durch Mose;nämlich das Panier des Lagers der Kinder Juda zog am ersten mit ihrem Heer, und über ihr Heer war Nahesson, der Sohn Amminadabs;und über das Heer des Stammes der Kinder Isaschar war Nathanael, der Sohn Zuars;und über das Heer des Stammes der Kinder Sebulon war Eliab, der Sohn Helons.Da zerlegte man die Wohnung, und zogen die Kinder Gerson und Merari und trugen die Wohnung.Darnach zog das Panier des Lagers Rubens mit ihrem Heer, und über ihr Heer war Elizur, der Sohn Sedeurs;und über das Heer des Stammes der Kinder Simeon war Selumiel, der Sohn Zuri-Saddais;und Eljasaph, der Sohn Deguels, über das Heer des Stammes der Kinder Gad.Da zogen auch die Kahathiten und trugen das Heiligtum; und jene richteten die Wohnung auf, bis diese nachkamen.Darnach zog das Panier des Lagers der Kinder Ephraim mit ihrem Heer, und über ihr Heer war Elisama, der Sohn Ammihuds;und Gamliel, der Sohn Pedazurs, über das Heer des Stammes der Kinder Manasse;und Abidan, der Sohn des Gideoni, über das Heer des Stammes der Kinder Benjamin.Darnach zog das Panier des Lagers der Kinder Dan mit ihrem Heer; und so waren die Lager alle auf. Und Ahi-Eser, der Sohn Ammi-Saddais, war über ihr Heer;und Pagiel, der Sohn Ochrans, über das Heer des Stammes der Kinder Asser;und Ahira, der Sohn Enans, über das Heer des Stammes der Kinder Naphthali.So zogen die Kinder Israel mit ihrem Heer.Und Mose sprach zu seinem Schwager Hobab, dem Sohn Reguels, aus Midian: Wir ziehen dahin an die Stätte, davon der HERR gesagt hat: Ich will sie euch geben; so komm nun mit uns, so wollen wir das Beste an dir tun; denn der HERR hat Israel Gutes zugesagt.Er aber antwortete: Ich will nicht mit euch, sondern in mein Land zu meiner Freundschaft ziehen.Er sprach: Verlaß uns doch nicht; denn du weißt, wo wir in der Wüste uns lagern sollen, und sollst unser Auge sein.Und wenn du mit uns ziehst: was der HERR Gutes an uns tut, das wollen wir an dir tun.Also zogen sie von dem Berge des HERRN drei Tagereisen, und die Lade des Bundes des HERRN zog vor ihnen her die drei Tagereisen, ihnen zu weisen, wo sie ruhen sollten.Und die Wolke des Herrn war des Tages über ihnen, wenn sie aus dem Lager zogen.Und wenn die Lade zog, so sprach Mose: HERR, stehe auf! laß deine Feinde zerstreut und die dich hassen, flüchtig werden vor dir!Und wenn sie ruhte, so sprach er: Komm wieder, HERR, zu der Menge der Tausende Israels!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Der Tanach
Der Tanach ist der Kanon der heiligen Schriften des Judentums und entspricht dem christlichen Alten Testament. Sein Name ist ein Akronym aus den drei Teilen: Tora (Pentateuch), Nevi'im (Propheten) und Ketouvim (Schriften). Er ist hauptsächlich auf Hebräisch verfasst, mit einigen aramäischen Abschnitten, und bildet das theologische, moralische und liturgische Fundament des Judentums sowie die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und der christlichen Tradition.
1. Mose 1.1 (Lutherbibel 1912) :Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
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Die Masoreten
Die Masoreten waren jüdische Gelehrte, die vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 10. Jahrhundert wirkten und den hebräischen Bibeltext zu bewahren hatten. Sie entwickelten die Masora, ein System diakritischer Zeichen, um die Vokalisation und die Aussprache der Schriften festzulegen. Ihre Arbeit mündete in den Masoretischen Text, die grundlegende Referenz für die modernen Bibelübersetzungen und die Textkritik.
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Die tiberische Vokalisation
Die tiberische Vokalisation ist ein Notationssystem, das zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert von jüdischen Gelehrten in Tiberias entwickelt wurde, um den hebräischen Konsonanten Vokale (Nikkud) und Kantillationszeichen (Te'amim) hinzuzufügen. Dieses masoretische System, das umfassendste unter den bestehenden, hat das Lesen der Heiligen Schrift vereinheitlicht und findet sich im masoretischen Text, insbesondere im Codex von Aleppo und im Codex Leningradensis.
Weiterführende Informationen
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Der Prophet Daniel
Der Artikel vertieft das Leben und die prophetischen Schriften Daniels und offenbart chronologische Zeiträume, die für das Verständnis von Prophezeiungen entscheidend sind. Josia, der König von Juda, wird als ergebener Diener Gottes beschrieben, der tragisch stirbt, als er sich Ägypten entgegenstellt. Daniel, damals noch jung, beginnt in diesem turbulenten Umfeld seine prophetische Bestimmung.
Jesaja 39.5-7 (Lutherbibel 1912) :Und Jesaja sprach zu Hiskia: Höre das Wort des HERRN Zebaoth:Siehe es kommt die Zeit, daß alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag, wird gen Babel gebracht werden, daß nichts bleiben wird, spricht der HERR.Dazu werden sie von deinen Kindern, die von dir kommen werden und du zeugen wirst, nehmen, daß sie müssen Kämmerer sein am Hofe des Königs zu Babel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN006
Das genaue Datum des Erlasses
Der Artikel analysiert den Erlass des Artaxerxes über Jerusalem und verbindet den biblischen Kalender mit den siebzig prophetischen Wochen Daniels, die für die Datierung des Lebens Jesu entscheidend sind,…
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ANN042
Die Reisezeiten
Dieser Anhang untersucht die Fortbewegungsmittel und Reisezeiten im ersten Jahrhundert. Zur Zeit Jesu reiste man hauptsächlich zu Fuß, mit der Karawane oder…