De la 2ème à la 3ème fête de Pâque 12 études
- 1Die Bergpredigt (23), die zwei Häuser
- 2Jesus, der Messias, im Haus des Pharisäers
- 3Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel
- 4Das Gleichnis vom reichen Narren
- 5Gleichnis und Warnung vor der Wiederkunft des Messias Jesus
De la 3ème Pâque au début de la dernière semaine 17 études
- 13Gleichnis vom verlorenen Schaf
- 14Gleichnis vom König und vom Knecht
- 15Der barmherzige Samariter
- 16Das Gleichnis vom aufdringlichen Freund
- 17Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum
Ministère de Jésus : appels, miracles et enseignements 16 études
- 30Der Sämann
- 31Das auf Fels gebaute Haus
- 32Der neue Stoff und die neuen Weinschläuche
- 33Der gute Same und das Unkraut
- 34Das Senfkorn
La dernière semaine avant l'arrestation 4 études
Faits de société 1 étude
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER107
Die Bergpredigt (23), die zwei Häuser
Dieser Artikel untersucht das Gleichnis von den zwei Häusern. Es veranschaulicht angesichts täuschender Äußerlichkeiten die Bedeutung eines festen geistlichen Fundaments und betont den Unterschied zwischen wahren und falschen Jüngern.
Matthäus 7.24-27 (Lutherbibel 1912) :Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute.Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht; denn es war auf einen Felsen gegründet.Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER117
Jesus, der Messias, im Haus des Pharisäers
In Kafarnaum nimmt Jesus die Einladung eines Pharisäers namens Simon an. Während des Mahls salbt eine Sünderin seine Füße mit Tränen und wohlriechendem Öl. Angesichts der Verachtung Simons erzählt Jesus ein Gleichnis über die Vergebung und erklärt, dass die Frau durch ihren Glauben gerettet ist. Diese Begebenheit, die nur Lukas berichtet (7,36-50), veranschaulicht den Gegensatz zwischen dem religiösen Hochmut der Pharisäer und der reuigen Demut, die den Weg zum Heil öffnet.
Lukas 7.36-50 (Lutherbibel 1912) :Es bat ihn aber der Pharisäer einer, daß er mit ihm äße. Und er ging hinein in des Pharisäers Haus und setzte sich zu Tisch.Und siehe, ein Weib war in der Stadt, die war eine Sünderin. Da die vernahm, daß er zu Tische saß in des Pharisäers Hause, brachte sie ein Glas mit Salbeund trat hinten zu seinen Füßen und weinte und fing an, seine Füße zu netzen mit Tränen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küßte seine Füße und salbte sie mit Salbe.Da aber das der Pharisäer sah, der ihn geladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er, wer und welch ein Weib das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sage an.Es hatte ein Gläubiger zwei Schuldner. Einer war schuldig fünfhundert Groschen, der andere fünfzig.Da sie aber nicht hatten, zu bezahlen, schenkte er's beiden. Sage an, welcher unter denen wird ihn am meisten lieben?Simon antwortete und sprach: Ich achte, dem er am meisten geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht gerichtet.Und er wandte sich zu dem Weibe und sprach zu Simon: Siehest du dies Weib? Ich bin gekommen in dein Haus; du hast mir nicht Wasser gegeben zu meinen Füßen; diese aber hat meine Füße mit Tränen genetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet.Du hast mir keinen Kuß gegeben; diese aber, nachdem sie hereingekommen ist, hat sie nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt.Derhalben sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben.Da fingen die an, die mit zu Tische saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt?Er aber sprach zu dem Weibe: Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER128
Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel
Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel lehrt die Jünger Jesu, ihr geistliches Licht durch ein vorbildliches Leben leuchten zu lassen. Das bedeutet, so zu leben, dass das göttliche Licht stärker leuchtet, und andere zu ermutigen, es ihnen gleichzutun und sich dabei von den Evangelien leiten zu lassen.
Markus 4.21-23 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Zündet man auch ein Licht an, daß man es unter einen Scheffel oder unter einen Tisch setze? Mitnichten, sondern daß man's auf einen Leuchter setze.Denn es ist nichts verborgen, das es nicht offenbar werde, und ist nichts Heimliches, das nicht hervorkomme.Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER131
Das Gleichnis vom reichen Narren
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom reichen Narren in Lukas 12.13-21. Jesus lehrt über die Nutzlosigkeit materiellen Reichtums und fordert dazu auf, geistlichem Reichtum Vorrang einzuräumen. Das Gleichnis warnt vor Habgier und ermutigt zu einem Leben im Blick auf die Ewigkeit. Unter den Zuhörern sind Pharisäer und Menschen aus einfachen Verhältnissen.
Lukas 12.13-21 (Lutherbibel 1912) :Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm: Meister, sage meinem Bruder, daß er mit mir das Erbe teile.Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbschichter über euch gesetzt?Und er sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat.Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, das Feld hatte wohl getragen.Und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, da ich meine Früchte hin sammle.Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter;und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut!Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird's sein, das du bereitet hast?Also geht es, wer sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER133
Gleichnis und Warnung vor der Wiederkunft des Messias Jesus
Der Artikel untersucht ein Gleichnis über die Wiederkunft des Messias Jesus und betont die Bereitschaft und Wachsamkeit der Jünger. Anhand von Lukas, Matthäus und Markus beleuchtet er die Notwendigkeit eines geistlich ausgerichteten Lebens angesichts der Ungewissheit über den Zeitpunkt der Wiederkunft des Messias.
Matthäus 24.36-44 (Lutherbibel 1912) :Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.Aber gleichwie es zur Zeit Noah's war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging.und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird angenommen, und der andere wird verlassen werden.Zwei werden mahlen auf der Mühle; eine wird angenommen, und die andere wird verlassen werden.Darum wachet, denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer HERR kommen wird.Das sollt ihr aber wissen: Wenn der Hausvater wüßte, welche Stunde der Dieb kommen wollte, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus brechen lassen.Darum seid ihr auch bereit; denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr's nicht meinet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER134
Die Frage des Petrus
Dieser Artikel untersucht die Frage des Petrus nach den Adressaten der Gleichnisse Jesu. Das Geschehen spielt sich in der Nähe von Kapernaum ab. Der Artikel hebt die Schwierigkeiten der Jünger hervor, die Lehren zu erfassen, und verdeutlicht, wie wichtig es ist, die universale Botschaft des Reiches Gottes zu verstehen. Lukas ist der einzige Evangelist, der diesen besonderen Einwurf des Petrus festhält.
Lukas 12.41 (Lutherbibel 1912) :Petrus aber sprach zu ihm: HERR, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER135
Gleichnis von den zwei Knechten
Dieser Artikel behandelt das von Jesus erzählte Gleichnis von den zwei Knechten. Es veranschaulicht die Erwartungen an die Treuen und das strenge Gericht über die Untreuen. Er behandelt die Verantwortung, die dem Maß der Kenntnis Gottes entspricht, und verweist auch auf die Gleichnisse von den Talenten und den Pfunden.
Lukas 19.11-27 (Lutherbibel 1912) :Da sie nun zuhörten, sagte er weiter ein Gleichnis, darum daß er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes sollte alsbald offenbart werden,und sprach: Ein Edler zog ferne in ein Land, daß er ein Reich einnähme und dann wiederkäme.Dieser forderte zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt, bis daß ich wiederkomme!Seine Bürger aber waren ihm feind und schickten Botschaft ihm nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche.Und es begab sich, da er wiederkam, nachdem er das Reich eingenommen hatte, hieß dieselben Knechte fordern, welchen er das Geld gegeben hatte, daß er wüßte, was ein jeglicher gehandelt hätte.Da trat herzu der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund erworben.Und er sprach zu ihm: Ei, du frommer Knecht, dieweil du bist im Geringsten treu gewesen, sollst du Macht haben über zehn Städte.Der andere kam und sprach: Herr dein Pfund hat fünf Pfund getragen.Zu dem sprach er auch: Du sollst sein über fünf Städte.Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, welches ich habe im Schweißtuch behalten;ich fürchtete mich vor dir, denn du bist ein harter Mann: du nimmst, was du nicht hingelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast.Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde richte ich dich, du Schalk. Wußtest Du, daß ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht hingelegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe?Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? Und wenn ich gekommen wäre, hätte ich's mit Zinsen erfordert.Und er sprach zu denen, die dabeistanden: Nehmt das Pfund von ihm und gebt es dem, der zehn Pfund hat.Und sie sprachen zu ihm: Herr, hat er doch zehn Pfund.Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER138
Das Gleichnis vom Sämann
Der Artikel untersucht das von Jesus verkündete Gleichnis vom Sämann. Er vergleicht die Berichte von Matthäus, Markus und Lukas, die sich jeweils an ihre Zuhörer anpassen. Außerdem behandelt er Jesu Gebrauch von Gleichnissen und seine Vorgehensweise bei der Vermittlung seiner Botschaft an große Menschenmengen und verweist zur Vertiefung auf Anhänge.
Lukas 8.4-15 (Lutherbibel 1912) :Da nun viel Volks beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis:Es ging ein Säemann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward zertreten und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf.Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrte es, darum daß es nicht Saft hatte.Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Es fragten ihn aber seine Jünger und sprachen, was dies Gleichnis wäre?Er aber sprach: Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören.Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht.Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER139
Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel
Dieser Artikel untersucht das in den Evangelien behandelte Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel. Er betont die Bedeutung des göttlichen Lichts für den Jünger und zeigt, wie der Messias Jesus diese Metapher verwendet, um die göttliche Wahrheit zu erhellen und die Jünger zu sichtbaren Zeugen ihres Glaubens zu ermahnen, während sie selbst vom Licht Christi erleuchtet bleiben.
Markus 4.21-23 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Zündet man auch ein Licht an, daß man es unter einen Scheffel oder unter einen Tisch setze? Mitnichten, sondern daß man's auf einen Leuchter setze.Denn es ist nichts verborgen, das es nicht offenbar werde, und ist nichts Heimliches, das nicht hervorkomme.Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER141
Das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen
Das nur bei Matthäus überlieferte Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen (Matthäus 13.24-30) lehrt, dass Gut und Böse bis zum letzten Gericht gemeinsam in der Welt bestehen. Jesus veranschaulicht darin Gottes Geduld: Er verschiebt die Trennung von Gerechten und Bösen bis zur endzeitlichen Ernte, mit der die Engel betraut sind. Dieses Gleichnis steht in einer tiefgehenden biblischen Auseinandersetzung mit dem scheinbaren Wohlergehen der Bösen, die auch Habakuk, Asaf, Jeremia und Hiob beschäftigt.
Hiob 21.7-13 (Lutherbibel 1912) :Warum leben denn die Gottlosen, werden alt und nehmen zu an Gütern?Ihr Same ist sicher um sie her, und ihre Nachkömmlinge sind bei ihnen.Ihr Haus hat Frieden vor der Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen.Seinen Stier läßt man zu, und es mißrät ihm nicht; seine Kuh kalbt und ist nicht unfruchtbar.Ihre jungen Kinder lassen sie ausgehen wie eine Herde, und ihre Knaben hüpfen.Sie jauchzen mit Pauken und Harfen und sind fröhlich mit Flöten.Sie werden alt bei guten Tagen und erschrecken kaum einen Augenblick vor dem Tode,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER143
Das Gleichnis vom Senfkorn
Das Gleichnis vom Senfkorn (Mt 13.31-32; Mk 4.30-32; Lk 13.18-19) veranschaulicht das Reich Gottes durch einen winzigen Samen, der zu einem großen Baum wird. Es wurde im Jahr 31 n. Chr. nahe Kapernaum vorgetragen und lehrt, dass das Reich bescheiden beginnt, aber außergewöhnlich wächst und allen Zuflucht und Aufnahme bietet. Es lädt zu Glauben, Geduld und Vertrauen auf Gott hinsichtlich des geistlichen Wachstums ein.
Lukas 13.18-19 (Lutherbibel 1912) :Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soll ich's vergleichen?Es ist einem Senfkorn gleich, welches ein Mensch nahm und warf's in seinen Garten; und es wuchs und ward ein großer Baum, und die Vögel des Himmels wohnten unter seinen Zweigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER148
Das Gleichnis von der kostbaren Perle
Das Gleichnis von der kostbaren Perle (Mt 13,45-46), das nur Matthäus überliefert, schildert einen Kaufmann, der alles verkauft, um eine seltene Perle zu erwerben. Es lehrt, dass das Himmelreich an Wert jedes irdische Gut übertrifft, und ruft zu einem freiwillig gebrachten Opfer auf, das in der Freude der geistlichen Entdeckung gelebt wird.
Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
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PER202
Gleichnis vom verlorenen Schaf
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Mt 18.10-14; Lk 15.3-7) wird von Jesus im September 32 n. Chr. in Kafarnaum gelehrt, kurz vor seinem endgültigen Aufbruch aus Galiläa. Matthäus betont den Schutz der ‚Kleinen‘ und den göttlichen Willen, keinen von ihnen zu verlieren, während Lukas die himmlische Freude über den umkehrenden Sünder hervorhebt. Die Gestalt des Hirten verweist auf die messianische Sendung Jesu, des guten Hirten, der seine Jünger auf seine Abwesenheit vorbereitet, indem er ihnen einen geistlichen Führer verheißt.
Hesekiel 34.23 (Lutherbibel 1912) :Und ich will ihnen einen einigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David. Der wird sie weiden und soll ihr Hirte sein,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER204
Gleichnis vom König und vom Knecht
Das Gleichnis vom König und vom Knecht (Mt 18.23-35), im September 32 in Kafarnaum erzählt, findet sich nur bei Matthäus. Es veranschaulicht die überragende Bedeutung der Vergebung, indem es eine gewaltige Schuld von 10.000 Talenten, die ein barmherziger König erlässt, einer kleinen Schuld von 100 Silberstücken gegenüberstellt, die der begnadigte Knecht nicht erlassen will. Die zentrale Lehre: Wem Gott vergibt, der muss seinerseits vergeben, sonst verliert er die empfangene Gnade.
2. Mose 21.24 (Lutherbibel 1912) :Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER222
Der barmherzige Samariter
Die Perikope PER222 stellt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10.25-37) dar, das Jesus als Antwort auf einen Gesetzeslehrer erzählte, der ihm eine Falle stellen wollte. Dieses Gleichnis, das im November des Jahres 32 n. Chr. in Betanien jenseits des Jordan spielt, lehrt, dass der wahre „Nächste“ nicht durch Religion oder Kultur bestimmt wird, sondern durch die Tat der Barmherzigkeit. Der verachtete Samariter wird zum Vorbild des Mitgefühls, zum sinnbildlichen Bild des Messias selbst, der der verwundeten Menschheit zu Hilfe kommt.
Lukas 10.25-37 (Lutherbibel 1912) :Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?Er aber sprach zu ihm: Wie steht im Gesetz geschrieben? Wie lieset du?Er antwortete und sprach: “Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst.”Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben.Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: “Wer ist denn mein Nächster?”Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.Es begab sich aber ungefähr, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber.Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber.Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein,ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goß darein Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein.Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.Welcher dünkt dich, der unter diesen Dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war?Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihn tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER225
Das Gleichnis vom aufdringlichen Freund
Das Gleichnis vom zudringlichen Freund (Lukas 11.5-13), das nur im Lukasevangelium vorkommt, schließt sich an die Unterweisung über das Vaterunser an. Jesus lehrt darin die Beharrlichkeit im Gebet: Wenn ein Freund schließlich dem Drängen nachgibt, wie viel großzügiger wird Gott denen geben, die ihn im Glauben bitten, und sogar den Heiligen Geist denen schenken, die darum bitten.
Lukas 11.5-13 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm zu Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote;denn es ist mein Freund zu mir gekommen von der Straße, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege;und er drinnen würde antworten und sprechen: Mache mir keine Unruhe! die Tür ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben.Ich sage euch: Und ob er nicht aufsteht und gibt ihm, darum daß er sein Freund ist, so wird er doch um seines unverschämten Geilens willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf.Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.Denn wer da bittet, der nimmt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete?oder, so er um ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete?So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER230
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum
Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum (Lukas 13.6-9), das nur von Lukas berichtet wird, veranschaulicht die Geduld Gottes und die Dringlichkeit der Bekehrung. Jesus warnt, dass jeder Jünger ohne geistliche Frucht Gefahr läuft, dem Urteil zu verfallen, und betont zugleich, dass Gott eine zusätzliche Gnadenfrist gewährt. Dieser Text knüpft an Lukas 13.1-5 an und enthält eine doppelte Botschaft: ernste Warnung und göttliche Barmherzigkeit.
Johannes 9.1-3 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER237
Gleichnis vom anmaßenden Gast
Das Gleichnis vom anmaßenden Gast (Lukas 14.7-14), das nur Lukas überliefert, spielt im Haus eines Obersten der Pharisäer in Jerusalem. Jesus lehrt dort Demut, indem er dazu auffordert, den letzten statt des ersten Platzes zu wählen, und selbstlose Großzügigkeit, indem er dazu ermutigt, Arme und Ausgestoßene einzuladen statt jene, die es vergelten können. Diese beiden Lehren veranschaulichen die grundlegenden Werte des Reiches Gottes: Die Ehre kommt von Gott, nicht von uns selbst, und das wahre Geben wird bei der Auferstehung der Gerechten belohnt werden.
Lukas 14.7-14 (Lutherbibel 1912) :Er sagte aber ein Gleichnis zu den Gästen, da er merkte, wie sie erwählten obenan zu sitzen, und sprach zu ihnen:Wenn du von jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht obenan, daß nicht etwa ein Vornehmerer denn du von ihm geladen sei,und dann komme, der dich und ihn geladen hat, und spreche zu dir: Weiche diesem! und du müssest dann mit Scham untenan sitzen.Sondern wenn du geladen wirst, so gehe hin und setze dich untenan, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, er spreche zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir am Tische sitzen.Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.Er sprach auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags-oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde noch deine Brüder noch deine Gefreunden noch deine Nachbarn, die da reich sind, auf daß sie dich nicht etwa wieder laden und dir vergolten werde.Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade die Armen, die Krüppel, die Lahmen, die Blinden,so bist du selig; denn sie haben's dir nicht zu vergelten, es wird dir aber vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER241
Das Bild vom Salz ohne Geschmack
Der Artikel 'PER241 - Das Bild vom Salz ohne Geschmack' analysiert eine Passage aus Lukas 14:34-35, in der Jesus lehrt, dass die Jünger wie das Salz sein sollen, unentbehrlich und verwandelnd. Verliert ein Jünger seinen geistlichen 'Geschmack', wird er nutzlos, gleich einem kraftlosen Salz. Diese Lehre ruft zu einem aktiven und dauerhaften Einsatz im geistlichen Leben auf.
Lukas 14.34-35 (Lutherbibel 1912) :Das Salz ist ein gutes Ding; wo aber das Salz dumm wird, womit wird man's würzen?Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird's wegwerfen. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER243
Das Gleichnis vom verlorenen und wiedergefundenen Schaf
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis vom verlorenen Schaf im Lukasevangelium und hebt die Freude Gottes über die Rettung eines Sünders hervor. Es gehört zu drei Gleichniserzählungen, die verschiedene Nuancen von Suchen und Rettung veranschaulichen.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER244
Das Gleichnis von der verlorenen Drachme
Dieses Gleichnis, das nur bei Lukas steht, zeigt Gott, dargestellt unter dem Bild einer Frau, die eine verlorene Drachme sucht und wiederfindet. Es versinnbildlicht die verirrte, doch in Gottes Augen kostbare Seele und unterstreicht Seine Barmherzigkeit und Seine Freude über die Rückkehr des Verirrten.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER245
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom verlorenen Sohn im Lukasevangelium und hebt Vergebung und göttliche Liebe hervor. Der Vater nimmt den reuigen Sohn auf, im Gegensatz zum älteren Sohn, der diese Milde kritisiert. Dieses Gleichnis, der Angelpunkt von Kapitel 15, veranschaulicht Gottes Suche nach den Verirrten. Lukas ordnet diese Erzählung neu, um seine theologische Botschaft über das Himmelreich zu untermauern.
Lukas 15.8-10 (Lutherbibel 1912) :Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER246
Das Gleichnis vom untreuen Verwalter
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis vom ungetreuen Verwalter bei Lukas und stellt fest, dass die List des Verwalters wegen ihrer Klugheit gelobt wird, nicht wegen seiner Unredlichkeit. Das Gleichnis regt zum Nachdenken darüber an, wie praktische Weisheit in geistlichen Angelegenheiten eingesetzt werden kann.
Lukas 16.1-13 (Lutherbibel 1912) :Er aber sprach zu seinen Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht.Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir; graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln.Ich weiß wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen.Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?Er sprach: Hundert Tonnen Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, setze dich und schreib flugs fünfzig.Darnach sprach er zu dem andern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief und schreib achtzig.Und der HERR lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht.Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten.Wer im geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott samt dem Mammon dienen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER247
Das Gleichnis vom reichen Mann und von Lazarus
Der Artikel analysiert das Gleichnis vom reichen Mann und von Lazarus im Lukasevangelium. Es zeichnet sich dadurch aus, dass ein Name genannt wird, Lazarus, und behandelt die Frage der göttlichen Gerechtigkeit sowie die Auswirkungen irdischer Entscheidungen auf das Jenseits. Lukas ordnet den Bericht um theologische Lehren über das Himmelreich und regt so zu einem vertieften Nachdenken über Heil und Mitgefühl an.
Lukas 16.19-31 (Lutherbibel 1912) :Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.Es war aber ein armer Mann mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Schwärenund begehrte sich zu sättigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen; doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schwären.Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben.Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, daß du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun aber wird er getröstet, und du wirst gepeinigt.Und über das alles ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, daß die wollten von hinnen hinabfahren zu euch, könnten nicht, und auch nicht von dannen zu uns herüberfahren.Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, daß du ihn sendest in meines Vaters Haus;denn ich habe noch fünf Brüder, daß er ihnen bezeuge, auf daß sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; laß sie dieselben hören.Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten aufstünde.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER249
Gleichnis von den unnützen Knechten
Der Artikel behandelt das Gleichnis von den unnützen Knechten in Lukas 17.7-10 und betont die Bedeutung von Demut und Dankbarkeit im Leben des Jüngers. Jesus lehrt, dass treuer Dienst keine Anerkennung vom Herrn erwartet und dass jede Fähigkeit ein Geschenk Gottes ist. Gehorsam verleiht keinen Anspruch und fördert so eine Haltung der Dankbarkeit, nicht des Forderns.
1. Korinther 4.7 (Lutherbibel 1912) :Denn wer hat dich vorgezogen? Was hast du aber, daß du nicht empfangen hast? So du es aber empfangen hast, was rühmst du dich denn, als ob du es nicht empfangen hättest?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER253
Das Gleichnis vom ungerechten Richter
Der Artikel untersucht das Gleichnis vom ungerechten Richter (Lukas 18,1-8), das um die Beharrlichkeit im Gebet und das Warten auf das Reich kreist. Er hebt die einzigartige Erzählstruktur des Lukas hervor, der Gleichnisse zusammenführt, um seine Theologie des Glaubens und der göttlichen Gerechtigkeit zu vertiefen.
Lukas 18.1-8 (Lutherbibel 1912) :Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle,und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher!Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue,dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich.Da sprach der HERR: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt!Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen?Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER254
Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner
Der Artikel analysiert das Gleichnis in Lukas 18.9-14, in dem Jesus anhand der Gestalten des Pharisäers und des Zöllners lehrt, dass wahre Gerechtigkeit vor Gott auf Demut beruht und nicht auf dem äußeren Schein oder geistlichem Stolz.
Lukas 18.9-14 (Lutherbibel 1912) :Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis:Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER267
Das Gleichnis von den Arbeitern der elften Stunde
Dieser Artikel behandelt das Gleichnis aus Matthäus 20:1-16, das die gleiche Entlohnung beschreibt, die ein Hausherr Arbeitern gewährt, die zu verschiedenen Stunden angeworben wurden, und das die göttliche Gnade versinnbildlicht.
Johannes 11.1-17 (Lutherbibel 1912) :Es lag aber einer krank mit Namen Lazarus, von Bethanien, in dem Flecken Marias und ihrer Schwester Martha.(Maria aber war, die den HERRN gesalbt hat mit Salbe und seine Füße getrocknet mit ihrem Haar; deren Bruder, Lazarus, war krank.)Da sandten seine Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: HERR, siehe, den du liebhast, der liegt krank.Da Jesus das hörte, sprach er: Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre Gottes, daß der Sohn Gottes dadurch geehrt werde.Jesus aber hatte Martha lieb und ihre Schwester und Lazarus.Als er nun hörte, daß er krank war, blieb er zwei Tage an dem Ort, da er war.Darnach spricht er zu seinen Jüngern: Laßt uns wieder nach Judäa ziehen!Seine Jünger sprachen zu ihm: Meister, jenes Mal wollten die Juden dich steinigen, und du willst wieder dahin ziehen?Jesus antwortete: Sind nicht des Tages zwölf Stunden? Wer des Tages wandelt, der stößt sich nicht; denn er sieht das Licht dieser Welt.Wer aber des Nachts wandelt, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.Solches sagte er, und darnach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn auferwecke.Da sprachen seine Jünger: HERR, schläft er, so wird's besser mit ihm.Jesus aber sagte von seinem Tode; sie meinten aber, er redete vom leiblichen Schlaf.Da sagte es ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;und ich bin froh um euretwillen, daß ich nicht dagewesen bin, auf daß ihr glaubt. Aber laßt uns zu ihm ziehen!Da sprach Thomas, der genannt ist Zwilling, zu den Jüngern: Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben!Da kam Jesus und fand ihn, daß er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER272
Das Gleichnis von den Minen
Diese Studie behandelt das Gleichnis von den Minen in Lukas 19.11-27, eine Geschichte, die Jesus in Jericho erzählte und die den Zeitraum zwischen Chanukka und Pessach hervorhebt. Sie untersucht die Chronologie der Ereignisse im Wirken Jesu, einschließlich seiner Begegnungen mit Lazarus, Bartimäus und Zachäus.
Johannes 10.40-42 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Und viele kamen zu ihm und sprachen: Johannes tat kein Zeichen; aber alles, was Johannes von diesem gesagt hat, das ist wahr.Und glaubten allda viele an ihn.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Das Wirken Jesu: Berufungen, Wunder und Lehren
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PAR001
Der Sämann
La parabole du semeur, racontée par Jésus au bord du lac de Galilée, illustre comment la Parole de Dieu est reçue différemment selon la disposition du cœur. Elle montre quatre types de réceptivité à travers les sols variés où tombent les graines. Les disciples apprennent que les paraboles révèlent le Royaume à ceux qui écoutent avec des cœurs ouverts, mais restent cachées à ceux qui sont endurcis. Cette méthode pédagogique unique de Jésus souligne l'importance de la foi et de l'écoute spirituelle.
Lukas 8.4-15 (Lutherbibel 1912) :Da nun viel Volks beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, sprach er durch ein Gleichnis:Es ging ein Säemann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward zertreten und die Vögel unter dem Himmel fraßen's auf.Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrte es, darum daß es nicht Saft hatte.Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten's.Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!Es fragten ihn aber seine Jünger und sprachen, was dies Gleichnis wäre?Er aber sprach: Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören.Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes.Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; darnach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und selig werden.Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab.Das aber unter die Dornen fiel, sind die, so es hören und gehen hin unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht.Das aber auf dem guten Land sind, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR002
Das auf Fels gebaute Haus
L'article analyse la parabole biblique des deux maisons, présente dans Matthieu et Luc, pour illustrer l'importance de pratiquer les enseignements de Jésus. Ceux qui suivent ses paroles sont comparés à des bâtisseurs sages qui construisent sur un fondement solide, tandis que ceux qui n'obéissent pas sont comme des individus construisant sur le sable. La parabole souligne l'importance d'une obéissance active plutôt que d'une simple écoute.
Lukas 6.47-49 (Lutherbibel 1912) :Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist.Er ist gleich einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf den Fels. Da aber Gewässer kam, da riß der Strom zum Hause zu, und konnte es nicht bewegen; denn es war auf den Fels gegründet.Wer aber hört und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde ohne Grund; und der Strom riß zu ihm zu, und es fiel alsbald, und das Haus gewann einen großen Riß.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR003
Der neue Stoff und die neuen Weinschläuche
L'article décrit la parabole du drap neuf et des outres neuves dans les Évangiles, illustrant l'incompatibilité de l'enseignement de Jésus avec les anciennes pratiques religieuses. Il met en évidence la symbolique du vin nouveau et des vieilles outres pour expliquer la nouveauté du Royaume de Dieu que Christ apporte.
Matthäus 9.16-17 (Lutherbibel 1912) :Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR004
Der gute Same und das Unkraut
L'article analyse la parabole du bon grain et de l'ivraie où Jésus explique la coexistence du bien et du mal dans le monde. Cette histoire souligne la patience divine et l'idée d'un jugement final. Les leçons tirées offrent des perspectives spirituelles importantes pour les croyants.
Matthäus 13.24-30 (Lutherbibel 1912) :Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten?Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet.Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR005
Das Senfkorn
L'article 'Le grain de sénevé' explique comment cette parabole de Jésus illustre la croissance du Royaume de Dieu, même à partir d'infimes commencements. Il analyse les trois récits dans les Évangiles synoptiques.
Lukas 13.18-19 (Lutherbibel 1912) :Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soll ich's vergleichen?Es ist einem Senfkorn gleich, welches ein Mensch nahm und warf's in seinen Garten; und es wuchs und ward ein großer Baum, und die Vögel des Himmels wohnten unter seinen Zweigen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR006
Der Sauerteig
La parabole du levain démontre l'influence discrète mais transformative du Royaume de Dieu. À travers cette image, Jésus explique comment ce qui commence petit, comme le levain dans la pâte, finit par imprégner et renouveler tout ce qu'il touche, illustrant la nature subtile mais puissante du Royaume parmi les individus et les communautés.
Matthäus 13.33-35 (Lutherbibel 1912) :Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist gleich einem Sauerteig, den ein Weib nahm und unter drei Scheffel Mehl vermengte, bis es ganz durchsäuert ward.Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen,auf das erfüllet würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen die Heimlichkeiten von Anfang der Welt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR007
Der verborgene Schatz
L'article explore la parabole du trésor caché de Matthieu 13:44, soulignant la valeur inestimable du Royaume et l'impact transformateur de sa découverte. Jésus utilise cette parabole pour montrer comment le Royaume des cieux peut réorienter nos vies et choix.
Matthäus 13.44 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR008
Die kostbare Perle
La parabole de la perle de grand prix enseigne que le Royaume des Cieux est d'une valeur inestimable. Elle raconte l'histoire d'un marchand qui vend tout pour acheter une perle précieuse, illustrant la nécessaire radicalité et la joie de l'engagement envers le Royaume.
Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR009
Das Netz
L'article explore la parabole du filet de Matthieu 13:47-50, qui met en avant le jugement final et la responsabilité personnelle. En utilisant l'image d'un filet de pêche, Jésus illustre le discernement entre justes et méchants à la fin des temps, soulignant la nécessité de vivre en accord avec les principes du Royaume de Dieu.
Matthäus 13.47-50 (Lutherbibel 1912) :Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, womit man allerlei Gattung fängt.Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäß zusammen; aber die faulen werfen sie weg.Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheidenund werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappen sein.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR010
Der unbarmherzige Knecht
La parabole du serviteur impitoyable dans Matthieu 18:23-35 enseigne que le pardon divin reçu doit devenir pardon offert. Elle révèle l'écart entre la générosité divine et la dureté humaine. Le pardon est essentiel pour manifester la miséricorde divine dans le Royaume de Dieu.
Matthäus 18.23-35 (Lutherbibel 1912) :Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte.Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig.Da er's nun nicht hatte, zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen.Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir's alles bezahlen.Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch.Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an und würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist!Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir; ich will dir's alles bezahlen.Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis daß er bezahlte, was er schuldig war.Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte.Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest;solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?Und sein Herr ward sehr zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war.Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebt von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR011
Die zu verschiedenen Stunden angeworbenen Arbeiter
La parabole des ouvriers loués à différentes heures enseigne que la grâce de Dieu prime sur le mérite humain. Dans le Royaume, la générosité divine surpasse les logiques humaines, invitant à accueillir la bonté sans jalousie. Matthieu 20:1-16 illustre la souveraineté généreuse de Dieu.
Matthäus 19.27 (Lutherbibel 1912) :Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR012
Die zwei Söhne
L'article analyse la parabole des deux fils de Matthieu 21.28-32. Cette parabole illustre que l'obéissance réelle à Dieu importe plus que de simples paroles. Le repentir sincère, même tardif, ouvre l'accès au Royaume de Dieu, contrairement aux promesses non tenues. Jésus utilise ce récit pour confronter les autorités religieuses de son temps et souligne l'importance de l'action sincère.
Matthäus 21.28-32 (Lutherbibel 1912) :Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberg.Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Darnach reute es ihn und er ging hin.Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! -und ging nicht hin.Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr.Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR013
Die bösen Weingärtner
Cet article analyse la parabole des méchants vignerons où Jésus dénonce le rejet des prophètes et annonce le transfert du Royaume à ceux qui produisent des fruits dignes. Les autorités religieuses sont confrontées à leur rejet du divin, marquant un tournant prophétique et spirituel dans l'histoire du salut.
Matthäus 21.33-41 (Lutherbibel 1912) :Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen gleichalso.Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR014
Die Hochzeit des Königssohns
L'article discute de la parabole du banquet, comparant les récits de Matthieu et Luc. Matthieu souligne la responsabilité des invités et les conséquences du refus, tandis que Luc met en avant l'inclusion des exclus. Ces perspectives illustrent l'appel universel de Dieu et la nécessitée d'une réponse authentique pour participer au Royaume.
Lukas 14.15-24 (Lutherbibel 1912) :Da aber solches hörte einer, der mit zu Tische saß, sprach er zu ihm: Selig ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes.Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu.Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, zu sagen den Geladenen: Kommt, denn es ist alles bereit!Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein.Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll werde.Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR015
Der knospende Feigenbaum
Cet article explore la parabole du figuier bourgeonnant, une leçon de vigilance spirituelle donnée par Jésus dans les Évangiles de Matthieu, Marc et Luc. Ce récit encourage les croyants à discerner les signes du Royaume de Dieu comme on observe les saisons, soulignant la certitude des paroles de Jésus.
Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PAR016
Le serviteur fidèle
La parabole du figuier bourgeonnant, rapportée par Matthieu, Marc et Luc dans leur discours eschatologique, invite les disciples à discerner les signes annonciateurs du retour du Messie. Comme les bourgeons annoncent l'été, les événements du monde annoncent la proximité du Royaume de Dieu. La parole du Christ est éternelle et sûre : le ciel et la terre passeront, mais elle demeure.
Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die letzte Woche vor der Verhaftung
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PER292
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14 ; Lk 14,15-24) lehrt, dass Gott alle Menschen in sein Reich einlädt, dass aber die Ablehnung dieser Einladung ein schweres Gericht nach sich zieht. Es wurde am Dienstag der Karwoche im Tempel von Jerusalem gesprochen und kündigt prophetisch die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. an. Der Mann ohne Hochzeitsgewand erinnert daran, dass der Eintritt in das Reich eine echte geistliche Verwandlung verlangt, die durch den Glauben an Christus empfangen wird.
Matthäus 22.1-14 (Lutherbibel 1912) :Und Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach:Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte.Und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen; und sie wollten nicht kommen.Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit!Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung;etliche griffen seine Knechte, höhnten sie und töteten sie.Da das der König hörte, ward er zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an.Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert.Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet.Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll.Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an;und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte.Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! da wird sein Heulen und Zähneklappen.Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER304
Das Gleichnis vom treuen Knecht
Dieser Artikel untersucht das Gleichnis vom treuen Knecht und unterstreicht die Bedeutung von Treue und Wachsamkeit in der Erwartung der gewissen, aber unvorhersehbaren Wiederkunft des Herrn.
2. Petrus 3.3-4 (Lutherbibel 1912) :Und wisset aufs erste, daß in den letzten Tagen kommen werden Spötter, die nach ihren eigenen Lüsten wandelnund sagen: Wo ist die Verheißung seiner Zukunft? denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Kreatur gewesen ist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER305
Gleichnis von den zehn Jungfrauen
Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen lehrt, wie wichtig die geistliche Vorbereitung auf die Wiederkunft des Herrn ist, und zeigt zwei mögliche Ausgänge: bereit zu sein und mit dem Bräutigam einzugehen oder zu spät zu kommen und die Tür verschlossen zu finden.
Matthäus 25.1-13 (Lutherbibel 1912) :Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.Aber fünf unter ihnen waren töricht, und fünf waren klug.Die törichten nahmen Öl in ihren Lampen; aber sie nahmen nicht Öl mit sich.Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.Da nun der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus ihm entgegen!Da standen diese Jungfrauen alle auf und schmückten ihre Lampen.Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen verlöschen.Da antworteten die klugen und sprachen: Nicht also, auf daß nicht uns und euch gebreche; geht aber hin zu den Krämern und kauft für euch selbst.Und da sie hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür ward verschlossen.Zuletzt kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!Er antwortete aber und sprach: Wahrlich ich sage euch: Ich kenne euch nicht.Darum wachet; denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER306
Gleichnis von den Knechten und den Belohnungen, von den Talenten
Der Artikel behandelt das Gleichnis Jesu von den Talenten. Es zeigt, wie wichtig es ist, die Gaben treu im Dienst Gottes zu verwalten, während man auf seine Wiederkunft wartet.
Matthäus 25.14-30 (Lutherbibel 1912) :Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus;und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg.Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner.Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere.Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen.Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen.Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen.Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat.Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Gesellschaftsfragen
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FDS000
Gesellschaftliche Tatsachen
Der Artikel behandelt gesellschaftliche Tatsachen und die Lehren Jesu und veranschaulicht die Spannungen zwischen individueller Freiheit und geistlicher Sicherheit. Literarische und biblische Beispiele, etwa Victor Hugo und das Gleichnis vom verlorenen Sohn, dienen dazu, diese Dilemmata zu erkunden.
Lukas 15.11-32 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut.Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen.Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben.Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm.Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger!Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dirund bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn.Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße,und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein!denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen;und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre.Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet.Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN120
Die verschiedenen Gerichte
L'article "ANN120 - Les différents jugements" analyse Luc 12.46-48, où Jésus parle des nuances dans le jugement divin. Ce passage, évoquant la hiérarchie des…