Étude 1 sur 26 · Le second songe de Joseph

  1. Étude 1 : Le second songe de Joseph
  2. Étude 2 : Le séjour en Égypte
  3. Étude 3 : Le troisième songe de Joseph
  4. Étude 4 : Le retour à Nazareth
  5. Étude 5 : Les dix plaies d'Egypte
  6. Étude 6 : La confrontation initiale entre Moïse et Pharaon
  7. Étude 7 : La première plaie : l’eau du Nil changée en sang
  8. Étude 8 : La deuxième plaie : l’invasion des grenouilles
  9. Étude 9 : La troisième plaie : les moustiques sortis de la poussière
  10. Étude 10 : La quatrième plaie : les mouches venimeuses
  11. Étude 11 : La cinquième plaie : la mortalité du bétail
  12. Étude 12 : La Sixième Plaie : Les Ulcères
  13. Étude 13 : La Septième plaie : la grêle mêlée de feu
  14. Étude 14 : Le prophète Daniel
  15. Étude 15 : La traduction des Septante
  16. Étude 16 : Daniel 11 – Les guerres des rois et le temps de la fin (Version pédagogique)
  17. Étude 17 : Le code d'Hammourabi
  18. Étude 18 : Le pays de Canaan
  19. Étude 19 : Le Pentateuque
  20. Étude 20 : Exemples de source Elohiste
  21. Étude 21 : Le Tanakh
  22. Étude 22 : Une genizah
  23. Étude 23 : Le codex Sinaiticus
  24. Étude 24 : Le papyrus Nash
  25. Étude 25 : Le papyrus P52
  26. Étude 26 : Le prophète Daniel

Das Leben Jesu bis zum Alter von 12 Jahren

  • Josefs zweiter Traum

    Der Artikel behandelt Josefs zweiten Traum, von dem Matthäus berichtet (Mt 2,13–15): Ein Engel befiehlt ihm, mit Maria und Jesus nach Ägypten zu fliehen. Die Erzählung betont den göttlichen Schutz und Josefs entscheidende Rolle. Sie untersucht die Unterschiede zwischen Matthäus und Lukas und vermittelt historische und theologische Einsichten.

    Matthäus 2.13-15 (Lutherbibel 1912) :
    Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen.Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.”
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  • Der Aufenthalt in Ägypten

    Der Artikel untersucht den Aufenthalt der Heiligen Familie in Ägypten und stellt dabei die biblische Flucht vor Herodes in den Mittelpunkt. Josef, der im Traum gewarnt wird, führt die als beschwerlich angesehene Reise über etwa 400 bis 500 Kilometer an. Die Untersuchung behandelt praktische Fragen, den Beitrag der Weisen und die damalige politische Lage, auch wenn die genauen Einzelheiten des Aufenthalts ungewiss bleiben.

    Matthäus 2.14-15 (Lutherbibel 1912) :
    Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.”
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  • Josefs dritter Traum

    Der Artikel „PER025 – Josefs dritter Traum“ berichtet von einer göttlichen Offenbarung in Matthäus 2,13–15. Josef erhält die Botschaft, dass er nach dem Tod des Herodes aus Ägypten nach Israel zurückkehren kann. Dabei werden die familiären und politischen Zusammenhänge dieser Rückkehr hervorgehoben.

    Matthäus 2.13-15 (Lutherbibel 1912) :
    Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen.Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.”
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  • Die Rückkehr nach Nazareth

    Der Artikel untersucht Jesu Rückkehr nach Nazareth und stellt die Berichte von Matthäus und Lukas gegenüber, die ihre unterschiedlichen Absichten widerspiegeln. Matthäus richtet sich an Juden und erwähnt den Aufenthalt in Ägypten, um eine Prophezeiung hervorzuheben; Lukas dagegen erwähnt ihn nicht, da er eher ein nichtjüdisches Publikum anspricht.

    Matthäus 2.13-15 (Lutherbibel 1912) :
    Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen.Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland.Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: “Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.”
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Verlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen

  • Die zehn Plagen Ägyptens

    Der Artikel „Die zehn Plagen Ägyptens“ analysiert diese biblischen Ereignisse als fortschreitende Offenbarung Gottes als Richter und Befreier und zieht Parallelen zur Offenbarung des Johannes. Das unterdrückte hebräische Volk sieht in Mose, begleitet von Aaron, das göttliche Werkzeug seiner Befreiung, trotz der hartnäckigen Weigerung des Pharao.

    2. Mose 7-11 (Lutherbibel 1912) :
    Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zu einem Gott gesetzt über Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.Du sollst reden alles, was ich dir gebieten werde; aber Aaron, dein Bruder, soll's vor Pharao reden, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.Aber ich will Pharaos Herz verhärten, daß ich meiner Zeichen und Wunder viel tue in Ägyptenland.Und Pharao wird euch nicht hören, auf daß ich meine Hand in Ägypten beweise und führe mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägyptenland durch große Gerichte.Und die Ägypter sollen's innewerden, daß ich der HERR bin, wenn ich nun meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen wegführen werde.Mose und Aaron taten, wie ihnen Gott geboten hatte.Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, da sie mit Pharao redetenUnd der HERR sprach zu Mose und Aaron:Wenn Pharao zu euch sagen wird: Beweist eure Wunder, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, daß er zur Schlange werde.Da gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und vor seinen Knechten, und er ward zur Schlange.Da forderte Pharao die Weisen und Zauberer; und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören:ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz Pharaos ist hart; er weigert sich das Volk zu lassen.Gehe hin zu Pharao morgen. Siehe, er wird ins Wasser gehen; so tritt ihm entgegen an das Ufer des Wassers und nimm den Stab in deine Hand, der zur Schlange ward,und sprich zu ihm: Der HERR, der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt und lassen sagen: Laß mein Volk, daß mir's diene in der Wüste. Aber du hast bisher nicht wollen hören.Darum spricht der HERR also: Daran sollst du erfahren, daß ich der HERR bin. Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das in dem Strom ist, und es soll in Blut verwandelt werden,daß die Fische im Strom sterben sollen und der Strom stinken; und den Ägyptern wird ekeln, zu trinken das Wasser aus dem Strom.Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und recke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Bäche und Ströme und Seen und über alle Wassersümpfe, daß sie Blut werden; und es sei Blut in ganz Ägyptenland, in hölzernen und in steinernen Gefäßen.Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte, und er hob den Stab auf und schlug ins Wasser, das im Strom war, vor Pharao und seinen Knechten. Und alles Wasser ward in Blut verwandelt.Und die Fische im Strom starben, und der Strom ward stinkend, daß die Ägypter nicht trinken konnten das Wasser aus dem Strom; und es war Blut in ganz Ägyptenland.Und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören. Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.Und Pharao wandte sich und ging heim und nahm's nicht zu Herzen.Aber alle Ägypter gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken; denn das Wasser aus dem Strom konnten sie nicht trinken.Und das währte sieben Tage lang, daß der HERR den Strom schlug.[7:26] Der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: So sagt der HERR: Laß mein Volk, daß mir's diene.[7:27] Wo du dich weigerst, siehe, so will ich all dein Gebiet mit Fröschen plagen,[7:28] daß der Strom soll von Fröschen wimmeln; die sollen heraufkriechen und kommen in dein Haus, in deine Schlafkammer, auch in die Häuser deiner Knechte, unter dein Volk, in deine Backöfen und in deine Teige;[7:29] und die Frösche sollen auf dich und auf dein Volk und auf alle deine Knechte kriechen.[8:1] Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus mit deinem Stabe über die Bäche und Ströme und Seen und laß Frösche über Ägyptenland kommen.[8:2] Und Aaron reckte seine Hand über die Wasser in Ägypten, und es kamen Frösche herauf, daß Ägyptenland bedeckt ward.[8:3] Da taten die Zauberer auch also mit ihrem Beschwören und ließen Frösche über Ägyptenland kommen.[8:4] Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Bittet den HERRN für mich, daß er die Frösche von mir und von meinem Volk nehme, so will ich das Volk lassen, daß es dem HERRN opfere.[8:5] Mose sprach: Habe du die Ehre vor mir und bestimme mir, wann ich für dich, für deine Knechte und für dein Volk bitten soll, daß die Frösche von dir und von deinem Haus vertrieben werden und allein im Strom bleiben.[8:6] Er sprach: Morgen. Er sprach: Wie du gesagt hast. Auf daß du erfahrest, daß niemand ist wie der HERR, unser Gott,[8:7] so sollen die Frösche von dir, von deinem Hause, von deinen Knechten und von deinem Volk genommen werden und allein in Strom bleiben.[8:8] Also gingen Mose und Aaron von Pharao; und Mose schrie zu dem HERRN der Frösche halben, wie er Pharao hatte zugesagt.[8:9] Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte; und die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen und auf dem Felde.[8:10] Und sie häuften sie zusammen, hier einen Haufen und da einen Haufen, und das Land stank davon.[8:11] Da aber Pharao sah, daß er Luft gekriegt hatte, verhärtete er sein Herz und hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.[8:12] Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deinen Stab aus und schlage in den Staub auf der Erde, daß Stechmücken werden in ganz Ägyptenland.[8:13] Sie taten also, und Aaron reckte seine Hand aus mit dem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es wurden Mücken an den Menschen und an dem Vieh; aller Staub des Landes ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.[8:14] Die Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören, daß sie Mücken herausbrächten, aber sie konnten nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen als an Vieh.[8:15] Da sprachen die Zauberer zu Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz Pharaos ward verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR gesagt hatte.[8:16] Und der HERR sprach zu Mose: Mache dich morgen früh auf und tritt vor Pharao (siehe, er wird ans Wasser gehen) und sprich zu ihm: So sagt der HERR: Laß mein Volk, daß es mir diene;[8:17] wo nicht, siehe, so will ich allerlei Ungeziefer lassen kommen über dich, deine Knechte, dein Volk und dein Haus, daß aller Ägypter Häuser und das Feld und was darauf ist, voll Ungeziefer werden sollen.[8:18] Und ich will des Tages ein Besonderes tun mit dem Lande Gosen, da sich mein Volk aufhält, daß kein Ungeziefer da sei; auf daß du innewerdest, daß ich der HERR bin auf Erden allenthalben;[8:19] und will eine Erlösung setzen zwischen meinem und deinem Volk; morgen soll das Zeichen geschehen.[8:20] Und der HERR tat also, und es kam viel Ungeziefer in Pharaos Haus, in seiner Knechte Häuser und über ganz Ägyptenland; und das Land ward verderbt von dem Ungeziefer.[8:21] Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott hier im Lande.[8:22] Mose sprach: Das taugt nicht, daß wir also tun; denn wir würden der Ägypter Greuel opfern unserm Gott, dem HERRN; siehe, wenn wir der Ägypter Greuel vor ihren Augen opferten, würden sie uns nicht steinigen?[8:23] Drei Tagereisen wollen wir gehen in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, wie er uns gesagt hat.[8:24] Pharao sprach: Ich will euch lassen, daß ihr dem HERRN, eurem Gott, opfert in der Wüste; allein, daß ihr nicht ferner zieht; und bittet für mich.[8:25] Mose sprach: Siehe, wenn ich hinaus von dir komme, so will ich den HERRN bitten, daß dies Ungeziefer von Pharao und seinen Knechten und seinem Volk genommen werde morgen des Tages; allein täusche mich nicht mehr, daß du das Volk nicht lassest, dem HERRN zu opfern.[8:26] Und Mose ging hinaus von Pharao und bat den HERRN.[8:27] Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte, und schaffte das Ungeziefer weg von Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk, daß nicht eines übrigblieb.[8:27] Aber Pharao verhärtete sein Herz auch dieses Mal und ließ das Volk nicht.Der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao und sprich zu ihm: Also sagt der HERR, der Gott der Hebräer: Laß mein Volk, daß sie mir dienen.Wo du dich des weigerst und sie weiter aufhältst,siehe, so wird die Hand des HERRN sein über dein Vieh auf dem Felde, über Pferde, über Esel, über Kamele, über Ochsen, über Schafe, mit einer sehr schweren Pestilenz.Und der HERR wird ein Besonderes tun zwischen dem Vieh der Israeliten und der Ägypter, daß nichts sterbe aus allem, was die Kinder Israel haben.Und der HERR bestimmte eine Zeit und sprach: Morgen wird der HERR solches auf Erden tun.Und der HERR tat solches des Morgens, und es starb allerlei Vieh der Ägypter; aber des Viehs der Kinder Israel starb nicht eins.Und Pharao sandte darnach, und siehe, es war des Viehs Israels nicht eins gestorben. Aber das Herz Pharaos ward verstockt, und er ließ das Volk nicht.Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmet eure Fäuste voll Ruß aus dem Ofen, und Mose sprenge ihn gen Himmel vor Pharao,daß es über ganz Ägyptenland stäube und böse schwarze Blattern auffahren an den Menschen und am Vieh in ganz Ägyptenland.Und sie nahmen Ruß aus dem Ofen und traten vor Pharao, und Mose sprengte ihn gen Himmel. Da fuhren auf böse schwarze Blattern an den Menschen und am Vieh,also daß die Zauberer nicht konnten vor Mose stehen vor den bösen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebensowohl böse Blattern als an allen Ägyptern.Aber der HERR verstockte das Herz Pharaos, daß er sie nicht hörte, wie denn der HERR gesagt hatte.Da sprach der HERR zu Mose: Mache dich morgen früh auf und tritt vor Pharao und sprich zu ihm: So sagt der HERR, der Hebräer Gott: Laß mein Volk, daß mir's diene;ich will sonst diesmal alle meine Plagen über dich selbst senden, über deine Knechte und über dein Volk, daß du innewerden sollst, daß meinesgleichen nicht ist in allen Landen.Denn ich hätte schon jetzt meine Hand ausgereckt und dich und dein Volk mit Pestilenz geschlagen, daß du von der Erde vertilgt würdest.Aber darum habe ich dich erhalten, daß meine Kraft an dir erscheine und mein Name verkündigt werde in allen Landen.Du trittst mein Volk noch unter dich und willst's nicht lassen.Siehe, ich will morgen um diese Zeit einen sehr großen Hagel regnen lassen, desgleichen in Ägypten nicht gewesen ist, seitdem es gegründet ist, bis her.Und nun sende hin und verwahre dein Vieh, und alles, was du auf dem Felde hast. Denn alle Menschen und das Vieh, das auf dem Felde gefunden wird und nicht in die Häuser versammelt ist, so der Hagel auf sie fällt, werden sterben.Wer nun unter den Knechten Pharaos des HERRN Wort fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen.Welcher Herz aber sich nicht kehrte an des HERRN Wort, die ließen ihre Knechte und ihr Vieh auf dem Felde.Da sprach der Herr zu Mose: Recke deine Hand aus gen Himmel, daß es hagle über ganz Ägyptenland, über Menschen, über Vieh und über alles Kraut auf dem Felde in Ägyptenland.Also reckte Mose seinen Stab gen Himmel, und der HERR ließ donnern und hageln, daß das Feuer auf die Erde schoß. Also ließ der HERR Hagel regnen über Ägyptenland,daß Hagel und Feuer untereinander fuhren, so grausam, daß desgleichen in ganz Ägyptenland nie gewesen war, seitdem Leute darin gewesen sind.Und der Hagel schlug in ganz Ägyptenland alles, was auf dem Felde war, Menschen und Vieh, und schlug alles Kraut auf dem Felde und zerbrach alle Bäume auf dem Felde.Allein im Lande Gosen, da die Kinder Israel wohnten, da hagelte es nicht.Da schickte Pharao hin und ließ Mose und Aaron rufen und sprach zu ihnen: Ich habe dasmal mich versündigt; der HERR ist gerecht, ich aber und mein Volk sind Gottlose.Bittet aber den Herrn, daß er aufhöre solch Donnern und Hageln Gottes, so will ich euch lassen, daß ihr nicht länger hier bleibet.Mose sprach: Wenn ich zur Stadt hinauskomme, so will ich meine Hände ausbreiten gegen den HERRN; so wird der Donner aufhören und kein Hagel mehr sein, daß du innewerdest, daß die Erde des HERRN sei.Ich weiß aber, daß du und deine Knechte euch noch nicht fürchtet vor Gott dem HERRN.Also ward geschlagen der Flachs und die Gerste; denn die Gerste hatte geschoßt und der Flachs Knoten gewonnen.Aber der Weizen und Spelt ward nicht geschlagen, denn es war Spätgetreide.So ging nun Mose von Pharao zur Stadt hinaus und breitete seine Hände gegen den HERRN, und der Donner und Hagel hörten auf, und der Regen troff nicht mehr auf die Erde.Da aber Pharao sah, daß der Regen und Donner und Hagel aufhörte, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz, er und seine Knechte.Also ward des Pharao Herz verstockt, daß er die Kinder Israel nicht ließ, wie denn der HERR geredet hatte durch Mose.Und der HERR sprach zu Mose: Gehe hinein zu Pharao; denn ich habe sein und seiner Knechte Herz verhärtet, auf daß ich diese meine Zeichen unter ihnen tue,und daß du verkündigest vor den Ohren deiner Kinder und deiner Kindeskinder, was ich in Ägypten ausgerichtet habe und wie ich meine Zeichen unter ihnen getan habe, daß ihr wisset: Ich bin der HERR.Also gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der HERR, der Hebräer Gott: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen, daß du mein Volk lassest, mir zu dienen?Weigerst du dich, mein Volk zu lassen, siehe, so will ich morgen Heuschrecken kommen lassen an allen Orten,daß sie das Land bedecken, also daß man das Land nicht sehen könne; und sie sollen fressen, was euch übrig und errettet ist vor dem Hagel, und sollen alle grünenden Bäume fressen auf dem Feldeund sollen erfüllen dein Haus, aller deiner Knechte Häuser und aller Ägypter Häuser, desgleichen nicht gesehen haben deine Väter und deiner Väter Väter, seitdem sie auf Erden gewesen bis auf diesen Tag. Und er wandte sich und ging von Pharao hinaus.Da sprachen die Knechte Pharaos zu ihm: Wie lange sollen wir mit diesem Manne geplagt sein? Laß die Leute ziehen, daß sie dem HERRN, ihrem Gott, dienen. Willst du zuvor erfahren daß Ägypten untergegangen sei?Mose und Aaron wurden wieder zu Pharao gebracht; der sprach zu ihnen: Gehet hin und dienet dem HERRN, eurem Gott. Welche sind es aber, die hinziehen sollen?Mose sprach: Wir wollen hinziehen mit jung und alt, mit Söhnen und Töchtern, mit Schafen und Rindern; denn wir haben ein Fest des HERRN.Er sprach zu ihnen: O ja, der HERR sei mit euch! Sollte ich euch und eure Kinder dazu ziehen lassen? Sehet da, ob ihr nicht Böses vorhabt!Nicht also, sondern ihr Männer ziehet hin und dienet dem HERRN; denn das habt ihr auch gesucht. Und man stieß sie heraus von Pharao.Da sprach der HERR zu Mose: Recke deine Hand über Ägyptenland, daß Heuschrecken auf Ägyptenland kommen und fressen alles Kraut im Lande auf samt allem dem, was der Hagel übriggelassen hat.Mose reckte seinen Stab über Ägyptenland; und der HERR trieb einen Ostwind ins Land den ganzen Tag und die ganze Nacht; und des Morgens führte der Ostwind die Heuschrecken her.Und sie kamen über das ganze Ägyptenland und ließen sich nieder an allen Orten in Ägypten, so sehr viel, daß zuvor desgleichen nie gewesen ist noch hinfort sein wird.Denn sie bedeckten das Land und verfinsterten es. Und sie fraßen alles Kraut im Lande auf und alle Früchte auf den Bäumen, die der Hagel übriggelassen hatte, und ließen nichts Grünes übrig an den Bäumen und am Kraut auf dem Felde in ganz Ägyptenland.Da forderte Pharao eilend Mose und Aaron und sprach: Ich habe mich versündigt an dem HERRN, eurem Gott, und an euch;vergebt mir meine Sünde nur noch diesmal und bittet den HERRN, euren Gott, daß er doch nur diesen Tod von mir wegnehme.Und er ging aus von Pharao und bat den HERRN.Da wendete der HERR den Wind, also daß er sehr stark aus Westen ging und hob die Heuschrecken auf und warf sie ins Schilfmeer, daß nicht eine übrigblieb an allen Orten Ägyptens.Aber der HERR verstockte Pharaos Herz, daß er die Kinder Israel nicht ließ.Der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand gen Himmel, daß es so finster werde in Ägyptenland, daß man's greifen mag.Und Mose reckte seine Hand gen Himmel; da ward eine dicke Finsternis in ganz Ägyptenland drei Tage,daß niemand den andern sah noch aufstand von dem Ort, da er war, in drei Tagen. Aber bei allen Kindern Israel war es licht in ihren Wohnungen.Da forderte Pharao Mose und sprach: Ziehet hin und dienet dem Herrn; allein eure Schafe und Rinder laßt hier; laßt auch eure Kindlein mit euch ziehen.Mose sprach: Du mußt uns auch Opfer und Brandopfer geben, die wir unserm Gott, dem HERRN, tun mögen.Unser Vieh soll mit uns gehen und nicht eine Klaue dahintenbleiben; denn wir wissen nicht, womit wir dem HERRN dienen sollen, bis wir dahin kommen.Aber der HERR verstockte das Herz Pharao daß er sie nicht lassen wollte.Und Pharao sprach zu ihm: Gehe von mir und hüte dich, daß du nicht mehr vor meine Augen kommst; denn welches Tages du vor meine Augen kommst, sollst du sterben.Mose antwortete: Wie du gesagt hast; ich will nicht mehr vor deine Augen kommen.Und der HERR sprach zu Mose: Ich will noch eine Plage über Pharao und Ägypten kommen lassen; darnach wird er euch von hinnen lassen und wird nicht allein alles lassen, sondern euch von hinnen treiben.So sage nun vor dem Volk, daß ein jeglicher von seinem Nächsten und eine jegliche von ihrer Nächsten silberne und goldene Gefäße fordere.Und der HERR gab dem Volk Gnade vor den Ägyptern. Und Mose war ein sehr großer Mann in Ägyptenland vor den Knechten Pharaos und vor dem Volk.Und Mose sprach: So sagt der HERR: Ich will zu Mitternacht ausgehen in Ägyptenland;und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, von dem ersten Sohn Pharaos an, der auf seinem Stuhl sitzt, bis an den ersten Sohn der Magd, die hinter der Mühle ist, und alle Erstgeburt unter dem Vieh;und wird ein großes Geschrei sein in ganz Ägyptenland, desgleichen nie gewesen ist noch werden wird;aber bei allen Kindern Israel soll nicht ein Hund mucken, unter Menschen sowohl als unter Vieh, auf daß ihr erfahret, wie der HERR Ägypten und Israel scheide.Dann werden zu mir herabkommen alle diese deine Knechte und mir zu Füßen fallen und sagen: Zieh aus, du und alles Volk, das unter dir ist. Darnach will ich ausziehen. Und er ging von Pharao mit grimmigem Zorn.Der HERR aber sprach zu Mose: Pharao hört euch nicht, auf daß viele Wunder geschehen in Ägyptenland.Und Mose und Aaron haben diese Wunder alle getan vor Pharao; aber der HERR verstockte sein Herz, daß er die Kinder Israel nicht lassen wollte aus seinem Lande.
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  • Die erste Auseinandersetzung zwischen Mose und dem Pharao

    Der Artikel untersucht, wie die erste Konfrontation zwischen Mose und dem Pharao, vor den zehn Plagen, einen Zusammenprall der Souveränitäten zwischen Jahwe und den ägyptischen Gottheiten versinnbildlicht. Mose fordert die Autorität des Pharao heraus und enthüllt so einen Kampf um die Anerkennung Gottes und legt die Grundlagen für das kommende Gericht. Diese Begegnung beleuchtet den göttlichen Erlösungsprozess, der durch das Wort in Gang gesetzt wird, und unterstreicht das Ungleichgewicht der göttlichen Macht gegenüber menschlichen Ansprüchen.

    2. Mose 7.1-13 (Lutherbibel 1912) :
    Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zu einem Gott gesetzt über Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.Du sollst reden alles, was ich dir gebieten werde; aber Aaron, dein Bruder, soll's vor Pharao reden, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.Aber ich will Pharaos Herz verhärten, daß ich meiner Zeichen und Wunder viel tue in Ägyptenland.Und Pharao wird euch nicht hören, auf daß ich meine Hand in Ägypten beweise und führe mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägyptenland durch große Gerichte.Und die Ägypter sollen's innewerden, daß ich der HERR bin, wenn ich nun meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen wegführen werde.Mose und Aaron taten, wie ihnen Gott geboten hatte.Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, da sie mit Pharao redetenUnd der HERR sprach zu Mose und Aaron:Wenn Pharao zu euch sagen wird: Beweist eure Wunder, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, daß er zur Schlange werde.Da gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und vor seinen Knechten, und er ward zur Schlange.Da forderte Pharao die Weisen und Zauberer; und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören:ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.
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  • Die erste Plage: Das Wasser des Nils wird zu Blut

    Die erste Plage Ägyptens verwandelt den Nil in Blut und markiert einen Bruch im Exodus. Dieses göttliche Zeichen veranschaulicht die Souveränität Gottes und die Zerbrechlichkeit der ägyptischen Götzen und ruft zur Umkehr auf. Es beleuchtet die Dynamik der Umkehrung, die Gott gegen den Pharao und dessen Glauben in Gang setzt.

    2. Mose 7.14-24 (Lutherbibel 1912) :
    Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz Pharaos ist hart; er weigert sich das Volk zu lassen.Gehe hin zu Pharao morgen. Siehe, er wird ins Wasser gehen; so tritt ihm entgegen an das Ufer des Wassers und nimm den Stab in deine Hand, der zur Schlange ward,und sprich zu ihm: Der HERR, der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt und lassen sagen: Laß mein Volk, daß mir's diene in der Wüste. Aber du hast bisher nicht wollen hören.Darum spricht der HERR also: Daran sollst du erfahren, daß ich der HERR bin. Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das in dem Strom ist, und es soll in Blut verwandelt werden,daß die Fische im Strom sterben sollen und der Strom stinken; und den Ägyptern wird ekeln, zu trinken das Wasser aus dem Strom.Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und recke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Bäche und Ströme und Seen und über alle Wassersümpfe, daß sie Blut werden; und es sei Blut in ganz Ägyptenland, in hölzernen und in steinernen Gefäßen.Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte, und er hob den Stab auf und schlug ins Wasser, das im Strom war, vor Pharao und seinen Knechten. Und alles Wasser ward in Blut verwandelt.Und die Fische im Strom starben, und der Strom ward stinkend, daß die Ägypter nicht trinken konnten das Wasser aus dem Strom; und es war Blut in ganz Ägyptenland.Und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören. Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.Und Pharao wandte sich und ging heim und nahm's nicht zu Herzen.Aber alle Ägypter gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken; denn das Wasser aus dem Strom konnten sie nicht trinken.
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  • Die zweite Plage: die Froschinvasion

    Der Artikel analysiert die zweite Plage Ägyptens, die Froschplage. Dieses Zeichen greift ein bedeutendes religiöses Symbol der Ägypter an und beginnt, den Stolz des Pharao zu erschüttern; es veranschaulicht die göttliche Pädagogik und das Voranschreiten des Befreiungswerks an Israel.

    2. Mose 8.5-15 (Lutherbibel 1912) :
    [8:1] Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deine Hand aus mit deinem Stabe über die Bäche und Ströme und Seen und laß Frösche über Ägyptenland kommen.[8:2] Und Aaron reckte seine Hand über die Wasser in Ägypten, und es kamen Frösche herauf, daß Ägyptenland bedeckt ward.[8:3] Da taten die Zauberer auch also mit ihrem Beschwören und ließen Frösche über Ägyptenland kommen.[8:4] Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Bittet den HERRN für mich, daß er die Frösche von mir und von meinem Volk nehme, so will ich das Volk lassen, daß es dem HERRN opfere.[8:5] Mose sprach: Habe du die Ehre vor mir und bestimme mir, wann ich für dich, für deine Knechte und für dein Volk bitten soll, daß die Frösche von dir und von deinem Haus vertrieben werden und allein im Strom bleiben.[8:6] Er sprach: Morgen. Er sprach: Wie du gesagt hast. Auf daß du erfahrest, daß niemand ist wie der HERR, unser Gott,[8:7] so sollen die Frösche von dir, von deinem Hause, von deinen Knechten und von deinem Volk genommen werden und allein in Strom bleiben.[8:8] Also gingen Mose und Aaron von Pharao; und Mose schrie zu dem HERRN der Frösche halben, wie er Pharao hatte zugesagt.[8:9] Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte; und die Frösche starben in den Häusern, in den Höfen und auf dem Felde.[8:10] Und sie häuften sie zusammen, hier einen Haufen und da einen Haufen, und das Land stank davon.[8:11] Da aber Pharao sah, daß er Luft gekriegt hatte, verhärtete er sein Herz und hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.
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  • Die dritte Plage: die aus dem Staub hervorkommenden Mücken

    Dieser Artikel untersucht die dritte Plage Ägyptens, bei der der Staub sich in Stechmücken verwandelt; sie unterstreicht eine göttliche strategische Wende ohne vorherige Warnung an den Pharao und hebt die souveräne Macht Gottes hervor.

    2. Mose 8.16-19 (Lutherbibel 1912) :
    [8:12] Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Recke deinen Stab aus und schlage in den Staub auf der Erde, daß Stechmücken werden in ganz Ägyptenland.[8:13] Sie taten also, und Aaron reckte seine Hand aus mit dem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es wurden Mücken an den Menschen und an dem Vieh; aller Staub des Landes ward zu Mücken in ganz Ägyptenland.[8:14] Die Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören, daß sie Mücken herausbrächten, aber sie konnten nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen als an Vieh.[8:15] Da sprachen die Zauberer zu Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz Pharaos ward verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR gesagt hatte.
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  • Die vierte Plage: die giftigen Fliegen

    Dieser Artikel behandelt die vierte Plage Ägyptens, die giftigen Fliegen, und untersucht den göttlichen Unterschied zwischen Israel und Ägypten. Gott schützt Israel, während der Pharao, unnachgiebig, zu verhandeln beginnt.

    2. Mose 8.20-32 (Lutherbibel 1912) :
    [8:16] Und der HERR sprach zu Mose: Mache dich morgen früh auf und tritt vor Pharao (siehe, er wird ans Wasser gehen) und sprich zu ihm: So sagt der HERR: Laß mein Volk, daß es mir diene;[8:17] wo nicht, siehe, so will ich allerlei Ungeziefer lassen kommen über dich, deine Knechte, dein Volk und dein Haus, daß aller Ägypter Häuser und das Feld und was darauf ist, voll Ungeziefer werden sollen.[8:18] Und ich will des Tages ein Besonderes tun mit dem Lande Gosen, da sich mein Volk aufhält, daß kein Ungeziefer da sei; auf daß du innewerdest, daß ich der HERR bin auf Erden allenthalben;[8:19] und will eine Erlösung setzen zwischen meinem und deinem Volk; morgen soll das Zeichen geschehen.[8:20] Und der HERR tat also, und es kam viel Ungeziefer in Pharaos Haus, in seiner Knechte Häuser und über ganz Ägyptenland; und das Land ward verderbt von dem Ungeziefer.[8:21] Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott hier im Lande.[8:22] Mose sprach: Das taugt nicht, daß wir also tun; denn wir würden der Ägypter Greuel opfern unserm Gott, dem HERRN; siehe, wenn wir der Ägypter Greuel vor ihren Augen opferten, würden sie uns nicht steinigen?[8:23] Drei Tagereisen wollen wir gehen in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, wie er uns gesagt hat.[8:24] Pharao sprach: Ich will euch lassen, daß ihr dem HERRN, eurem Gott, opfert in der Wüste; allein, daß ihr nicht ferner zieht; und bittet für mich.[8:25] Mose sprach: Siehe, wenn ich hinaus von dir komme, so will ich den HERRN bitten, daß dies Ungeziefer von Pharao und seinen Knechten und seinem Volk genommen werde morgen des Tages; allein täusche mich nicht mehr, daß du das Volk nicht lassest, dem HERRN zu opfern.[8:26] Und Mose ging hinaus von Pharao und bat den HERRN.[8:27] Und der HERR tat, wie Mose gesagt hatte, und schaffte das Ungeziefer weg von Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk, daß nicht eines übrigblieb.[8:27] Aber Pharao verhärtete sein Herz auch dieses Mal und ließ das Volk nicht.
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  • Die fünfte Plage: das Viehsterben

    Die fünfte Plage Ägyptens, die in diesem Artikel behandelt wird, zeigt die göttliche Macht durch das Viehsterben, eine Säule der Wirtschaft. Sie unterstreicht den Unterschied zwischen Israel und Ägypten, trotz der Verhärtung des Pharao. Dieses Gericht verstärkt die Demonstration der Souveränität Gottes und verschont zugleich die Herden der Israeliten.

    2. Mose 9.5-7 (Lutherbibel 1912) :
    Und der HERR bestimmte eine Zeit und sprach: Morgen wird der HERR solches auf Erden tun.Und der HERR tat solches des Morgens, und es starb allerlei Vieh der Ägypter; aber des Viehs der Kinder Israel starb nicht eins.Und Pharao sandte darnach, und siehe, es war des Viehs Israels nicht eins gestorben. Aber das Herz Pharaos ward verstockt, und er ließ das Volk nicht.
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  • Die sechste Plage: die Geschwüre

    Die sechste Plage Ägyptens markiert eine wichtige Wende im Exodus. Gott schlägt die Ägypter unmittelbar mit Geschwüren, offenbart so den Zusammenbruch der ägyptischen Mächte und veranschaulicht seine Treue gegenüber den Hebräern. Diese symbolische Geste verkehrt die Werkzeuge der Unterdrückung in Instrumente der Gerechtigkeit und bereitet so die kommende Befreiung vor.

    2. Mose 9.8-11 (Lutherbibel 1912) :
    Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmet eure Fäuste voll Ruß aus dem Ofen, und Mose sprenge ihn gen Himmel vor Pharao,daß es über ganz Ägyptenland stäube und böse schwarze Blattern auffahren an den Menschen und am Vieh in ganz Ägyptenland.Und sie nahmen Ruß aus dem Ofen und traten vor Pharao, und Mose sprengte ihn gen Himmel. Da fuhren auf böse schwarze Blattern an den Menschen und am Vieh,also daß die Zauberer nicht konnten vor Mose stehen vor den bösen Blattern; denn es waren an den Zauberern ebensowohl böse Blattern als an allen Ägyptern.
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  • Die siebte Plage: der mit Feuer vermischte Hagel

    Dieser Artikel untersucht die siebte Plage Ägyptens, den mit Feuer vermischten Hagel, und unterstreicht die Eskalation des Konflikts zwischen Gott und dem Pharao. Indem der Text die weitreichende Zerstörung dieser Plage beschreibt, untersucht er die göttliche Botschaft über die göttliche Gerechtigkeit und die Möglichkeit der Rettung. Diese Analyse beleuchtet das unterschiedliche Verhalten der Ägypter angesichts dieser Machtoffenbarung Gottes.

    2. Mose 9.31-35 (Lutherbibel 1912) :
    Also ward geschlagen der Flachs und die Gerste; denn die Gerste hatte geschoßt und der Flachs Knoten gewonnen.Aber der Weizen und Spelt ward nicht geschlagen, denn es war Spätgetreide.So ging nun Mose von Pharao zur Stadt hinaus und breitete seine Hände gegen den HERRN, und der Donner und Hagel hörten auf, und der Regen troff nicht mehr auf die Erde.Da aber Pharao sah, daß der Regen und Donner und Hagel aufhörte, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz, er und seine Knechte.Also ward des Pharao Herz verstockt, daß er die Kinder Israel nicht ließ, wie denn der HERR geredet hatte durch Mose.
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Chronologie

  • Der Prophet Daniel

    Der Artikel untersucht die Gestalt des Propheten Daniel im Rahmen einer Reihe chronologischer Studien zum Leben Jesu. Er konzentriert sich auf Daniels Weissagung der siebzig Wochen und erörtert ihre historischen und auslegungsbezogenen Folgerungen; zugleich beleuchtet er den Hintergrund der Regierungszeit des Königs Josia.

    Jesaja 39.5-7 (Lutherbibel 1912) :
    Und Jesaja sprach zu Hiskia: Höre das Wort des HERRN Zebaoth:Siehe es kommt die Zeit, daß alles, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag, wird gen Babel gebracht werden, daß nichts bleiben wird, spricht der HERR.Dazu werden sie von deinen Kindern, die von dir kommen werden und du zeugen wirst, nehmen, daß sie müssen Kämmerer sein am Hofe des Königs zu Babel.
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Geschichte der Bibel

  • Die Übersetzung der Septuaginta

    Der Artikel behandelt die Übersetzung der Septuaginta, einer griechischen Fassung der Hebräischen Bibel aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. für griechischsprachige Juden. Die in Alexandria entstandene Septuaginta hat die ersten Christen stark beeinflusst. Sie enthält verschiedene biblische Bücher und wurde von König Ptolemäus II. angeregt.

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Die Offenbarung Daniels

Historische Anmerkungen

  • Der Kodex Hammurabi

    Der Kodex Hammurabi erlaubte einer unfruchtbaren Frau, ihrem Mann ihre Magd anzubieten, um Nachkommen zu sichern, wobei das Kind als rechtmäßig anerkannt wurde. Diese im Alten Orient verbreitete Praxis war im Gesetz des Mose nicht vorgeschrieben. Sie beleuchtet Saras Handeln, als sie Abraham die Hagar anbot – eine kulturell annehmbare Tat, die jedoch der besonderen göttlichen Verheißung an Abraham über seine Nachkommenschaft widersprach.

    1. Mose 29.31 (Lutherbibel 1912) :
    Da aber der HERR sah, daß Lea unwert war, machte er sie fruchtbar; Rahel aber war unfruchtbar.
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  • Das Land Kanaan

    Das Land Kanaan, das dem heutigen Israel, Palästina, Libanon und Teilen von Jordanien und Syrien entspricht, wird in der Bibel als ‚das schönste unter allen Ländern‘ beschrieben. Es war von Kanaanitern, Amoritern, Hetitern und Philistern bewohnt und ist das dem hebräischen Volk verheißene Land. Zwei Etappen, die 470 Jahre auseinanderliegen, kennzeichnen seine Eroberung: die Ankunft Abrahams und danach die Eroberung unter Josua nach der Gefangenschaft in Ägypten und der Wanderung durch die Wüste.

    Hesekiel 20.6 (Lutherbibel 1912) :
    Ich erhob aber zur selben Zeit meine Hand, daß ich sie führte aus Ägyptenland in ein Land, das ich ihnen ersehen hatte, das mit Milch und Honig fließt, ein edles Land vor allen Ländern,
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  • Der Pentateuch

    Der Pentateuch, bestehend aus den ersten fünf Büchern der Bibel, ist für die jüdische und die christliche Tradition von grundlegender Bedeutung. Er erzählt von der Schöpfung und von der Befreiung der Hebräer unter Mose und enthält grundlegende Gesetze und Erzählungen.

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  • Beispiele für die elohistische Quelle

    Der Artikel untersucht die biblischen Passagen, die oft der elohistischen Quelle zugeschrieben werden; sie verwendet den Gottesnamen Elohim und stellt Gott dar, der in Träumen erscheint. Er behandelt Erzählungen wie die von Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und Mose und beschreibt ihre besonderen Merkmale.

    2. Mose 1.1-2.25 (Lutherbibel 1912) :
    Dies sind die Namen der Kinder Israel, die mit Jakob nach Ägypten kamen; ein jeglicher kam mit seinem Hause hinein:Ruben, Simeon, Levi, Juda,Isaschar, Sebulon, Benjamin,Dan, Naphthali, Gad, Asser.Und aller Seelen, die aus den Lenden Jakobs gekommen waren, deren waren siebzig. Joseph aber war zuvor in Ägypten.Da nun Joseph gestorben war und alle seine Brüder und alle, die zu der Zeit gelebt hatten,wuchsen die Kinder Israel und zeugten Kinder und mehrten sich und wurden sehr viel, daß ihrer das Land voll ward.Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wußte nichts von Josephund sprach zu seinem Volk: Siehe, des Volks der Kinder Israel ist viel und mehr als wir.Wohlan, wir wollen sie mit List dämpfen, daß ihrer nicht so viel werden. Denn wo sich ein Krieg erhöbe, möchten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und wider uns streiten und zum Lande ausziehen.Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit schweren Diensten drücken sollten; denn man baute dem Pharao die Städte Pithon und Raemses zu Vorratshäusern.Aber je mehr sie das Volk drückten, je mehr es sich mehrte und ausbreitete. Und sie hielten die Kinder Israel wie einen Greuel.Und die Ägypter zwangen die Kinder Israel zum Dienst mit Unbarmherzigkeitund machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit allerlei Frönen auf dem Felde und mit allerlei Arbeit, die sie ihnen auflegten mit Unbarmherzigkeit.Und der König in Ägypten sprach zu den hebräischen Wehmüttern, deren eine hieß Siphra und die andere Pua:Wenn ihr den hebräischen Weibern helft, und auf dem Stuhl seht, daß es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist's aber eine Tochter, so laßt sie leben.Aber die Wehmütter fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben.Da rief der König in Ägypten die Wehmütter und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, daß ihr die Kinder leben lasset?Die Wehmütter antworteten Pharao: Die hebräischen Weiber sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind harte Weiber; ehe die Wehmutter zu ihnen kommt, haben sie geboren.Darum tat Gott den Wehmüttern Gutes. Und das Volk mehrte sich und ward sehr viel.Und weil die Wehmütter Gott fürchteten, baute er ihnen Häuser.Da gebot Pharao allem seinem Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft ins Wasser, und alle Töchter laßt leben.Und es ging ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levi.Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und da sie sah, daß es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate.Und da sie ihn nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind darein und legte ihn in das Schilf am Ufer des Wassers.Aber seine Schwester stand von ferne, daß sie erfahren wollte, wie es ihm gehen würde.Und die Tochter Pharaos ging hernieder und wollte baden im Wasser; und ihre Jungfrauen gingen an dem Rande des Wassers. Und da sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen.Und da sie es auftat, sah sie das Kind; und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie, und sprach: Es ist der hebräischen Kindlein eins.Da sprach seine Schwester zu der Tochter Pharaos: Soll ich hingehen und der hebräischen Weiber eine rufen, die da säugt, daß sie dir das Kindlein säuge?Die Tochter Pharaos sprach zu ihr: Gehe hin. Die Jungfrau ging hin und rief des Kindes Mutter.Da sprach Pharaos Tochter zu ihr: Nimm hin das Kindlein und säuge mir's; ich will dir lohnen. Das Weib nahm das Kind und säugte es.Und da das Kind groß war, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr Sohn, und sie hieß ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.Zu den Zeiten, da Mose war groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Last und ward gewahr, daß ein Ägypter schlug seiner Brüder, der Hebräischen, einen.Und er wandte sich hin und her, und da er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und scharrte ihn in den Sand.Auf einen andern Tag ging er auch aus und sah zwei hebräische Männer sich miteinander zanken und sprach zu dem Ungerechten: Warum schlägst du deinen Nächsten?Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch erwürgen, wie du den Ägypter erwürgt hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Wie ist das laut geworden?Und es kam vor Pharao; der trachtete nach Mose, daß er ihn erwürgte. Aber Mose floh vor Pharao und blieb im Lande Midian und wohnte bei einem Brunnen.Der Priester aber von Midian hatte sieben Töchter; die kamen, Wasser zu schöpfen, und füllten die Rinnen, daß sie ihres Vaters Schafe tränkten.Da kamen die Hirten und stießen sie davon. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und tränkte ihre Schafe.Und da sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Wie seid ihr heute so bald gekommen?Sie sprachen: Ein ägyptischer Mann errettete uns von den Hirten und schöpfte uns und tränkte die Schafe.Er sprach zu seinen Töchtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann gelassen, daß ihr ihn nicht ludet, mit uns zu essen?Und Mose willigte darein, bei dem Manne zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zippora.Die gebar einen Sohn; und er hieß ihn Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande.Lange Zeit aber darnach starb der König in Ägypten. Und die Kinder Israel seufzten über ihre Arbeit und schrieen, und ihr Schreien über ihre Arbeit kam vor Gott.Und Gott erhörte ihr Wehklagen und gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob;und er sah darein und nahm sich ihrer an.
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  • Der Tanach

    Der Tanach ist der Kanon der heiligen Schriften des Judentums und entspricht dem christlichen Alten Testament. Sein Name ist ein Akronym aus den drei Teilen: Tora (Pentateuch), Nevi'im (Propheten) und Ketouvim (Schriften). Er ist hauptsächlich auf Hebräisch verfasst, mit einigen aramäischen Abschnitten, und bildet das theologische, moralische und liturgische Fundament des Judentums sowie die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und der christlichen Tradition.

    Klagelieder 1.1 (Lutherbibel 1912) :
    Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muß nun dienen.
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  • Eine Genisa

    Eine Genisa ist ein Raum in einer Synagoge, in dem unbrauchbar gewordene jüdische heilige Dokumente und Gegenstände vorübergehend aufbewahrt werden. Diese Gegenstände, etwa Tora-Rollen oder Gebetbücher, werden anschließend auf einem Friedhof begraben. Die Kairoer Genisa, im 19. Jahrhundert in der Ben-Esra-Synagoge entdeckt, ist die berühmteste; sie enthält Hunderttausende von Dokumentfragmenten, die mehr als ein Jahrtausend jüdischer Geschichte umfassen.

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  • Der Codex Sinaiticus

    Der Codex Sinaiticus ist eine griechische Bibelhandschrift aus dem 4. Jahrhundert, die Tischendorf 1844 im Katharinenkloster auf dem Sinai entdeckte. Er enthält das gesamte Neue Testament, einen großen Teil des Alten Testaments auf Griechisch (Septuaginta) sowie den Barnabasbrief und den Hirten des Hermas. Als Text alexandrinischen Typs ist er für die Textkritik von entscheidender Bedeutung. Er ist auf die British Library, Sankt Petersburg, Leipzig und den Sinai verteilt, vollständig digitalisiert und online einsehbar.

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  • Der Nash-Papyrus

    Der Nash-Papyrus besteht aus vier Fragmenten hebräischer Papyri, die auf etwa 150 bis 100 v. Chr. datiert werden, 1898 in Ägypten erworben wurden und in Cambridge aufbewahrt werden. Er enthält die Zehn Gebote, die 2. Mose 20 und 5. Mose 5 verbinden, sowie den Anfang des Schma Jisrael. Vor den Handschriften von Qumran war er die älteste bekannte hebräische Bibelhandschrift und bleibt ein kostbares Zeugnis der Überlieferung der Heiligen Schrift.

    5. Mose 6.4-5 (Lutherbibel 1912) :
    Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger HERR.Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen.
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  • Der Papyrus P52

    Der Papyrus P52 ist das älteste bekannte Fragment des Neuen Testaments und enthält Verse aus Johannes 18. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Oxforder Gelehrten in Ägypten entdeckt und 1920 für die John Rylands Library in Manchester erworben. 1935 von Colin Henderson Roberts identifiziert, wird dieses 9x6 cm große Fragment paläographisch in die erste Hälfte des 2. Jahrhunderts datiert. Seine Entdeckung bestätigt die rasche Verbreitung und die getreue Überlieferung der Evangelien.

    Johannes 18.37-38 (Lutherbibel 1912) :
    Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm.
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Weiterführende Informationen

  • Der Prophet Daniel

    Der Artikel vertieft das Leben und die prophetischen Schriften Daniels und offenbart chronologische Zeiträume, die für das Verständnis von Prophezeiungen entscheidend sind. Josia, der König von Juda, wird als ergebener Diener Gottes beschrieben, der tragisch stirbt, als er sich Ägypten entgegenstellt. Daniel, damals noch jung, beginnt in diesem turbulenten Umfeld seine prophetische Bestimmung.

    2. Könige 22.18-20 (Lutherbibel 1912) :
    Aber dem König Juda's, der euch gesandt hat, den HERRN zu fragen, sollt ihr sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels:Darum daß dein Herz erweicht ist über den Worten, die du gehört hast, und hast dich gedemütigt vor dem HERRN, da du hörtest, was ich geredet habe wider diese Stätte und ihre Einwohner, daß sie sollen eine Verwüstung und ein Fluch sein, und hast deine Kleider zerrissen und hast geweint vor mir, so habe ich's auch erhört, spricht der HERR.Darum will ich dich zu deinen Vätern sammeln, daß du mit Frieden in dein Grab versammelt werdest und deine Augen nicht sehen all das Unglück, das ich über diese Stätte bringen will. Und sie sagten es dem König wieder.
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Ergänzungen
  • ANN004 Das Geburtsdatum von Jesus, dem Messias

    Der Artikel schlägt ein Geburtsdatum für Jesus vor, das auf einer Analyse der Prophezeiungen Daniels und der Geschichte beruht. Die Kreuzigung hätte stattgefunden…

  • ANN012 Die Weisen aus dem Morgenland in Bethlehem

    Der Artikel befasst sich mit dem Bericht von den Sterndeutern aus dem Osten, die kamen, um Jesus zu huldigen, und betont die Geschichtlichkeit des Berichts bei Matthäus und den Widerhall…

  • ANN016 Die Reise nach Ägypten

    Der Artikel analysiert die Reise der Heiligen Familie nach Ägypten nach Matthäus und ihr Fehlen bei Lukas. Er untersucht die theologischen und historischen Folgerungen…

  • ANN042 Die Reisezeiten

    Dieser Anhang untersucht die Fortbewegungsmittel und Reisezeiten im ersten Jahrhundert. Zur Zeit Jesu reiste man hauptsächlich zu Fuß, mit der Karawane oder…

  • ANN046 Die technischen Anforderungen der Veröffentlichung im ersten Jahrhundert

    Dieser Anhang untersucht die technischen Zwänge der Veröffentlichung im ersten Jahrhundert, die bestimmte Auslassungen in den Evangelien erklären. Das Schreiben auf teurem Papyrus, das ägyptische Monopol…

  • ANN081 Die Erfüllung der Prophezeiungen

    Der Artikel untersucht, wie die Prophezeiungen des Alten Testaments im Leben Jesu ihre Erfüllung finden, indem er 24 Punkte identifiziert, die durch Ereignisse geprägt sind…