Die letzte Woche vor der Verhaftung 1 Studie
Geschichte der Bibel 1 Studie
Die Widersprüche 1 Studie
Historische Anmerkungen 5 Studien
Die letzte Woche vor der Verhaftung
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PER295
Die Fragen der Pharisäer und der Herodianer
Im Tempel von Jerusalem versuchen die Sadduzäer, Jesus mit einer Frage zur Auferstehung in eine Falle zu locken, in der es um eine Frau geht, die sieben Männer hatte. Jesus antwortet, indem er ihre Unkenntnis der Schriften und der Kraft Gottes aufdeckt: Im künftigen Leben heiratet man nicht mehr. Er beweist die Auferstehung aus der Tora, indem er 2. Mose 3,6 zitiert: Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten. Seine Gegner werden zum Schweigen gebracht.
Markus 12.18-27 (Lutherbibel 1912) :Da traten die Sadduzäer zu ihm, die da halten, es sei keine Auferstehung; die fragten ihn und sprachen:Meister, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemands Bruder stirbt und hinterläßt ein Weib, und hinterläßt keine Kinder, so soll sein Bruder sein Weib nehmen und seinem Bruder Samen erwecken.Nun sind sieben Brüder gewesen. Der erste nahm ein Weib; der starb und hinterließ keinen Samen.Und der andere nahm sie und starb und hinterließ auch nicht Samen. Der Dritte desgleichen.Und es nahmen sie alle sieben und hinterließen nicht Samen. Zuletzt nach allen starb das Weib auch.Nun in der Auferstehung, wenn sie auferstehen, wes Weib wird sie sein unter ihnen? Denn sieben haben sie zum Weibe gehabt.Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Ist's nicht also? Ihr irrt darum, daß ihr nichts wisset von der Schrift noch von der Kraft Gottes.Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie nicht freien noch sich freien lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel.Aber von den Toten, daß sie auferstehen werden, habt ihr nicht gelesen im Buch Mose's bei dem Busch, wie Gott zu ihm sagte und sprach: “Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs”?Gott aber ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott. Darum irrt ihr sehr.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Geschichte der Bibel
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BIB001
Die grundlegenden Texte der Bibel
Der Artikel behandelt die Abfassung der fünf ersten Bücher der Bibel. Er beleuchtet die mündliche Überlieferung, die Niederschrift und die Einbeziehung verschiedener literarischer Quellen. Auch die Bedeutung der Textbewahrung über die Jahrhunderte hinweg wird angesprochen, ebenso die historischen Beweggründe der Verfasser.
2. Mose 13.8 (Lutherbibel 1912) :Ihr sollt euren Söhnen sagen an demselben Tage: Solches halten wir um deswillen, was uns der HERR getan hat, da wir aus Ägypten zogen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD002
Wer ist Josefs Vater?
Der Artikel untersucht den scheinbaren Widerspruch bezüglich des Vaters Josefs, des Mannes der Maria, zwischen Matthäus und Lukas. Er schlägt vor, dass Matthäus die Linie Josefs und Lukas die der Maria darstellt, wodurch die Abweichung aufgelöst wird. Dies zeigt die Geschlossenheit und die gegenseitige Ergänzung der Evangelien.
5. Mose 25.5-6 (Lutherbibel 1912) :Wenn Brüder beieinander wohnen und einer stirbt ohne Kinder, so soll des Verstorbenen Weib nicht einen fremden Mann draußen nehmen; sondern ihr Schwager soll sich zu ihr tun und sie zum Weibe nehmen und sie ehelichen.Und den ersten Sohn, den sie gebiert, soll er bestätigen nach dem Namen seines verstorbenen Bruders, daß sein Name nicht vertilgt werde aus Israel.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Historische Anmerkungen
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INF008
Der Kodex Hammurabi
Der Kodex Hammurabi erlaubte einer unfruchtbaren Frau, ihrem Mann ihre Magd anzubieten, um Nachkommen zu sichern, wobei das Kind als rechtmäßig anerkannt wurde. Diese im Alten Orient verbreitete Praxis war im Gesetz des Mose nicht vorgeschrieben. Sie beleuchtet Saras Handeln, als sie Abraham die Hagar anbot – eine kulturell annehmbare Tat, die jedoch der besonderen göttlichen Verheißung an Abraham über seine Nachkommenschaft widersprach.
1. Mose 29.31 (Lutherbibel 1912) :Da aber der HERR sah, daß Lea unwert war, machte er sie fruchtbar; Rahel aber war unfruchtbar.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF032
Der Pentateuch
Der Pentateuch, bestehend aus den ersten fünf Büchern der Bibel, ist für die jüdische und die christliche Tradition von grundlegender Bedeutung. Er erzählt von der Schöpfung und von der Befreiung der Hebräer unter Mose und enthält grundlegende Gesetze und Erzählungen.
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INF035
Beispiele für die elohistische Quelle
Der Artikel untersucht die biblischen Passagen, die oft der elohistischen Quelle zugeschrieben werden; sie verwendet den Gottesnamen Elohim und stellt Gott dar, der in Träumen erscheint. Er behandelt Erzählungen wie die von Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und Mose und beschreibt ihre besonderen Merkmale.
2. Mose 1.1-2.25 (Lutherbibel 1912) :Dies sind die Namen der Kinder Israel, die mit Jakob nach Ägypten kamen; ein jeglicher kam mit seinem Hause hinein:Ruben, Simeon, Levi, Juda,Isaschar, Sebulon, Benjamin,Dan, Naphthali, Gad, Asser.Und aller Seelen, die aus den Lenden Jakobs gekommen waren, deren waren siebzig. Joseph aber war zuvor in Ägypten.Da nun Joseph gestorben war und alle seine Brüder und alle, die zu der Zeit gelebt hatten,wuchsen die Kinder Israel und zeugten Kinder und mehrten sich und wurden sehr viel, daß ihrer das Land voll ward.Da kam ein neuer König auf in Ägypten, der wußte nichts von Josephund sprach zu seinem Volk: Siehe, des Volks der Kinder Israel ist viel und mehr als wir.Wohlan, wir wollen sie mit List dämpfen, daß ihrer nicht so viel werden. Denn wo sich ein Krieg erhöbe, möchten sie sich auch zu unsern Feinden schlagen und wider uns streiten und zum Lande ausziehen.Und man setzte Fronvögte über sie, die sie mit schweren Diensten drücken sollten; denn man baute dem Pharao die Städte Pithon und Raemses zu Vorratshäusern.Aber je mehr sie das Volk drückten, je mehr es sich mehrte und ausbreitete. Und sie hielten die Kinder Israel wie einen Greuel.Und die Ägypter zwangen die Kinder Israel zum Dienst mit Unbarmherzigkeitund machten ihnen ihr Leben sauer mit schwerer Arbeit in Ton und Ziegeln und mit allerlei Frönen auf dem Felde und mit allerlei Arbeit, die sie ihnen auflegten mit Unbarmherzigkeit.Und der König in Ägypten sprach zu den hebräischen Wehmüttern, deren eine hieß Siphra und die andere Pua:Wenn ihr den hebräischen Weibern helft, und auf dem Stuhl seht, daß es ein Sohn ist, so tötet ihn; ist's aber eine Tochter, so laßt sie leben.Aber die Wehmütter fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte, sondern ließen die Kinder leben.Da rief der König in Ägypten die Wehmütter und sprach zu ihnen: Warum tut ihr das, daß ihr die Kinder leben lasset?Die Wehmütter antworteten Pharao: Die hebräischen Weiber sind nicht wie die ägyptischen, denn sie sind harte Weiber; ehe die Wehmutter zu ihnen kommt, haben sie geboren.Darum tat Gott den Wehmüttern Gutes. Und das Volk mehrte sich und ward sehr viel.Und weil die Wehmütter Gott fürchteten, baute er ihnen Häuser.Da gebot Pharao allem seinem Volk und sprach: Alle Söhne, die geboren werden, werft ins Wasser, und alle Töchter laßt leben.Und es ging ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levi.Und das Weib ward schwanger und gebar einen Sohn. Und da sie sah, daß es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate.Und da sie ihn nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind darein und legte ihn in das Schilf am Ufer des Wassers.Aber seine Schwester stand von ferne, daß sie erfahren wollte, wie es ihm gehen würde.Und die Tochter Pharaos ging hernieder und wollte baden im Wasser; und ihre Jungfrauen gingen an dem Rande des Wassers. Und da sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen.Und da sie es auftat, sah sie das Kind; und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie, und sprach: Es ist der hebräischen Kindlein eins.Da sprach seine Schwester zu der Tochter Pharaos: Soll ich hingehen und der hebräischen Weiber eine rufen, die da säugt, daß sie dir das Kindlein säuge?Die Tochter Pharaos sprach zu ihr: Gehe hin. Die Jungfrau ging hin und rief des Kindes Mutter.Da sprach Pharaos Tochter zu ihr: Nimm hin das Kindlein und säuge mir's; ich will dir lohnen. Das Weib nahm das Kind und säugte es.Und da das Kind groß war, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr Sohn, und sie hieß ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.Zu den Zeiten, da Mose war groß geworden, ging er aus zu seinen Brüdern und sah ihre Last und ward gewahr, daß ein Ägypter schlug seiner Brüder, der Hebräischen, einen.Und er wandte sich hin und her, und da er sah, daß kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und scharrte ihn in den Sand.Auf einen andern Tag ging er auch aus und sah zwei hebräische Männer sich miteinander zanken und sprach zu dem Ungerechten: Warum schlägst du deinen Nächsten?Er aber sprach: Wer hat dich zum Obersten oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch erwürgen, wie du den Ägypter erwürgt hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Wie ist das laut geworden?Und es kam vor Pharao; der trachtete nach Mose, daß er ihn erwürgte. Aber Mose floh vor Pharao und blieb im Lande Midian und wohnte bei einem Brunnen.Der Priester aber von Midian hatte sieben Töchter; die kamen, Wasser zu schöpfen, und füllten die Rinnen, daß sie ihres Vaters Schafe tränkten.Da kamen die Hirten und stießen sie davon. Aber Mose machte sich auf und half ihnen und tränkte ihre Schafe.Und da sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Wie seid ihr heute so bald gekommen?Sie sprachen: Ein ägyptischer Mann errettete uns von den Hirten und schöpfte uns und tränkte die Schafe.Er sprach zu seinen Töchtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann gelassen, daß ihr ihn nicht ludet, mit uns zu essen?Und Mose willigte darein, bei dem Manne zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zippora.Die gebar einen Sohn; und er hieß ihn Gersom; denn er sprach: Ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande.Lange Zeit aber darnach starb der König in Ägypten. Und die Kinder Israel seufzten über ihre Arbeit und schrieen, und ihr Schreien über ihre Arbeit kam vor Gott.Und Gott erhörte ihr Wehklagen und gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob;und er sah darein und nahm sich ihrer an.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF042
Die elohistische Quelle
Die elohistische Quelle (E) ist nach der Urkundenhypothese eine der vier hypothetischen Quellen der Tora. Sie zeichnet sich durch die Verwendung des Begriffs Elohim für Gott, eine transzendente Theologie und den Rückgriff auf Träume und Visionen als Weisen der göttlichen Offenbarung aus. Sie wird auf das 9.–8. Jahrhundert v. Chr. datiert und soll aus dem Nordreich Israel stammen. Ihre Gültigkeit ist unter heutigen Forschern weiterhin umstritten.
1. Mose 28.10-22 (Lutherbibel 1912) :Aber Jakob zog aus von Beer-Seba und reiste gen Haranund kam an einen Ort, da blieb er über Nacht; denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein des Orts und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an dem Ort schlafen.Und ihm träumte; und siehe, eine Leiter stand auf der Erde, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder;und der HERR stand obendarauf und sprach: Ich bin der HERR, Abrahams, deines Vaters, Gott und Isaaks Gott; das Land darauf du liegst, will ich dir und deinem Samen geben.Und dein Same soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Abend, Morgen, Mitternacht und Mittag; und durch dich und deinen Samen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden.Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hin ziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht lassen, bis daß ich tue alles, was ich dir geredet habe.Da nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Gewiß ist der HERR an diesem Ort, und ich wußte es nicht;und fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.Und Jakob stand des Morgens früh auf und nahm den Stein, den er zu seinen Häupten gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Mal und goß Öl obendaraufund hieß die Stätte Beth-El; zuvor aber hieß die Stadt Lus.Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: So Gott wird mit mir sein und mich behüten auf dem Wege, den ich reise, und mir Brot zu essen geben und Kleider anzuziehenund mich in Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der HERR mein Gott sein;und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Mal, soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF045
Der Tanach
Der Tanach ist der Kanon der heiligen Schriften des Judentums und entspricht dem christlichen Alten Testament. Sein Name ist ein Akronym aus den drei Teilen: Tora (Pentateuch), Nevi'im (Propheten) und Ketouvim (Schriften). Er ist hauptsächlich auf Hebräisch verfasst, mit einigen aramäischen Abschnitten, und bildet das theologische, moralische und liturgische Fundament des Judentums sowie die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und der christlichen Tradition.
Nehemia 1.1 (Lutherbibel 1912) :Dies sind die Geschichten Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Es geschah im Monat Chislev des zwanzigsten Jahres, da ich war zu Susan auf dem Schloß,Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN054
Die Juden
Der Artikel ANN054 klärt die Begriffe, die das Volk Israel bezeichnen: Jude, Israelit, Israeli, Hebräer und Semit. Jeder Begriff hat je nach…