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Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel

Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel lehrt die Jünger Jesu, ihr geistliches Licht durch ein vorbildliches Leben leuchten zu lassen. Das bedeutet, so zu leben, dass das göttliche Licht stärker leuchtet, und andere zu ermutigen, es ihnen gleichzutun und sich dabei von den Evangelien leiten zu lassen.

7 min Gleichnis Lampe Licht Zeugnis Jünger 8 Verse 3 Bücher

Weiterführende Lektüre

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus 5.14-16 ( 1912)

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind.

Also laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Markus
Markus 4.21-23 ( 1912)

Und er sprach zu ihnen: Zündet man auch ein Licht an, daß man es unter einen Scheffel oder unter einen Tisch setze? Mitnichten, sondern daß man's auf einen Leuchter setze.

Denn es ist nichts verborgen, das es nicht offenbar werde, und ist nichts Heimliches, das nicht hervorkomme.

Wer Ohren hat, zu hören, der höre!

Lukas
Lukas 11.33-36 ( 1912)

Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.

Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so ist dein ganzer Leib licht; so aber dein Auge ein Schalk ist, so ist auch dein Leib finster.

So schaue darauf, daß nicht das Licht in dir Finsternis sei.

Wenn nun dein Leib ganz licht ist, daß er kein Stück von Finsternis hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn ein Licht mit hellem Blitz dich erleuchtet.

Lukas
Lukas 8.16-18 ( 1912)

Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt's mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.

Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, auch nichts Heimliches, das nicht kund werde und an den Tag komme.

So sehet nun darauf wie ihr zuhöret. Denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, von dem wird genommen, auch was er meint zu haben.

Johannes
Johannes ( 1912) im Buch nicht erwähnt

Technische Einzelheiten

Balkendiagramm zum Jahr 31

Ort: In der Nähe des Hauses in Kapernaum in Galiläa.

Datum: Oktober oder November 31

Vorgehensweise: Wir folgen Lukas

Anmerkung zur Vorgehensweise: Lukas, Matthäus und Markus werden dieses Thema erneut aufgreifen.

Kapernaum

Der Messias Jesus beschreibt das Leben des Jüngers als eine Lampe, die dazu bestimmt ist, Licht zu spenden.

Das Gleichnis von der Lampe unter dem Scheffel

Lampe

Kommentare

Während wir der Chronologie des Lukas folgen, haben wir verschiedene Texte zum selben Thema aus anderen Reden Jesu Christi eingefügt, um ein tieferes Verständnis der Botschaft zu ermöglichen.

Diese beschreibt eine brennende Lampe, die sinnvollerweise am besten Platz aufgestellt werden muss, um den Raum zu erhellen und den Anwesenden gutes Sehen zu ermöglichen. Lukas erklärt anschließend, dass unser Auge die Lampe des Leibes ist, und veranschaulicht damit das zuvor erwähnte Licht. Er betont, dass das Auge, wenn es richtig funktioniert, klares Sehen ermöglicht, was nicht mehr der Fall ist, wenn sich sein Zustand verschlechtert.

Es gibt also zwei unterschiedliche Anwendungen: Die erste besteht darin, andere zu erleuchten. Sie erinnert daran, dass der Jünger zum Licht der Welt geworden ist (Matthäus 5.14), und betrifft das Zeugnis. Die zweite zeigt, dass auch der Jünger vom Licht des Messias Jesus erleuchtet werden muss. So spiegelt der Jünger das Licht wider, das Jesus Christus in seine Seele gebracht hat.

Was bedeutet es nach Lukas 11.35, darauf zu achten, dass unser Licht nicht zur Finsternis wird?

Eine Antwort findet sich in Matthäus 5.16, wo das Licht mit unserer vorbildlichen Lebensweise verglichen wird. Wer diese beobachtet, soll dadurch dazu bewegt werden, Gott zu ehren. Wenn sich unsere Lebensweise verschlechtert, wird unser Licht zur Finsternis.

Die Lehre Jesu Christi offenbart deutlich die göttliche Wahrheit und erleuchtet unseren Geist. Diese Worte wirken wie ein Licht, das zuvor verborgene geistliche Wirklichkeiten sichtbar macht, und diese Erleuchtung soll allen als sichtbares Zeugnis dienen.

Der Abschnitt Matthäus 5.14-16 aus der Bergpredigt (PER088) vergleicht den Menschen, der die Lehren Jesu Christi hört und umsetzt, mit jemandem, der das Licht empfängt, in diesem Licht lebt und seinerseits die Menschen um sich herum erleuchtet. Mit anderen Worten: Er bezeugt die göttliche Gnade.