Vom zweiten zum dritten Passahfest 1 Studie
Historische Anmerkungen 1 Studie
Vom zweiten zum dritten Passahfest
-
PER141
Das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen
Das nur bei Matthäus überlieferte Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen (Matthäus 13.24-30) lehrt, dass Gut und Böse bis zum letzten Gericht gemeinsam in der Welt bestehen. Jesus veranschaulicht darin Gottes Geduld: Er verschiebt die Trennung von Gerechten und Bösen bis zur endzeitlichen Ernte, mit der die Engel betraut sind. Dieses Gleichnis steht in einer tiefgehenden biblischen Auseinandersetzung mit dem scheinbaren Wohlergehen der Bösen, die auch Habakuk, Asaf, Jeremia und Hiob beschäftigt.
Psalmen 73.3-12 (Lutherbibel 1912) :Denn es verdroß mich der Ruhmredigen, da ich sah, daß es den Gottlosen so wohl ging.Denn sie sind in keiner Gefahr des Todes, sondern stehen fest wie ein Palast.Sie sind nicht in Unglück wie andere Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt.Darum muß ihr Trotzen köstlich Ding sein, und ihr Frevel muß wohl getan heißen.Ihre Person brüstet sich wie ein fetter Wanst; sie tun, was sie nur gedenken.Sie achten alles für nichts und reden übel davon und reden und lästern hoch her.Was sie reden, daß muß vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das muß gelten auf Erden.Darum fällt ihnen ihr Pöbel zu und laufen ihnen zu mit Haufen wie Wasserund sprechen: “Was sollte Gott nach jenen fragen? Was sollte der Höchste ihrer achten?”Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Historische Anmerkungen
-
INF045
Der Tanach
Der Tanach ist der Kanon der heiligen Schriften des Judentums und entspricht dem christlichen Alten Testament. Sein Name ist ein Akronym aus den drei Teilen: Tora (Pentateuch), Nevi'im (Propheten) und Ketouvim (Schriften). Er ist hauptsächlich auf Hebräisch verfasst, mit einigen aramäischen Abschnitten, und bildet das theologische, moralische und liturgische Fundament des Judentums sowie die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und der christlichen Tradition.
Klagelieder 1.1 (Lutherbibel 1912) :Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muß nun dienen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org