Vom zweiten zum dritten Passahfest 1 Studie
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche 1 Studie
Die letzte Woche vor der Verhaftung 2 Studien
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER162
Aussendung der zwölf Apostel
Die Perikope 162 berichtet von der Aussendung der zwölf Apostel durch Jesus in Galiläa, einige Wochen vor dem Passafest (März 32 n. Chr.). Diese Episode, von Matthäus (10,1-15), Markus (6,6-13) und Lukas (9,1-6) überliefert, zeigt die Jünger, die zu zweit ausgesandt werden, um das Reich zu predigen, zu heilen und Dämonen auszutreiben. Jeder Evangelist bringt seine eigene Sichtweise auf die Reiseanweisungen und das Wesen der Sendung ein.
Matthäus 10.1-15 (Lutherbibel 1912) :Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister, daß sie sie austrieben und heilten allerlei Seuche und allerlei Krankheit.Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: der erste Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, des Zebedäus Sohn, und Johannes, sein Bruder;Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, des Alphäus Sohn, Lebbäus, mit dem Zunamen Thaddäus;Simon von Kana und Judas Ischariot, welcher ihn verriet.Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte,sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.Macht die Kranken gesund, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Teufel aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch.Ihr sollt nicht Gold noch Silber noch Erz in euren Gürteln haben,auch keine Tasche zur Wegfahrt, auch nicht zwei Röcke, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.Wo ihr aber in eine Stadt oder einen Markt geht, da erkundigt euch, ob jemand darin sei, der es wert ist; und bei demselben bleibet, bis ihr von dannen zieht.Wo ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es;und so es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.Und wo euch jemand nicht annehmen wird noch eure Rede hören, so geht heraus von demselben Haus oder der Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.Wahrlich ich sage euch: Dem Lande der Sodomer und Gomorrer wird es erträglicher gehen am Jüngsten Gericht denn solcher Stadt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
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PER220
Der Messias Jesus sendet 70 Jünger aus
Jesus sendet siebzig Jünger zu einem Evangelisationseinsatz aus (Lukas 10.1-16), ein einzigartiges Ereignis in den Evangelien. Von Betanien jenseits des Jordan aus weitet er um November 32 seine Sendung über die Zwölf hinaus aus. Die Anweisungen erinnern an die den Aposteln gegebenen, haben jedoch eine universellere Tragweite. Jesus warnt vor der Gefahr der Ablehnung und verurteilt die Verblendung der galiläischen Städte Chorazin, Betsaida und Kafarnaum.
Matthäus 10.1-15 (Lutherbibel 1912) :Und er rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister, daß sie sie austrieben und heilten allerlei Seuche und allerlei Krankheit.Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: der erste Simon, genannt Petrus, und Andreas, sein Bruder; Jakobus, des Zebedäus Sohn, und Johannes, sein Bruder;Philippus und Bartholomäus; Thomas und Matthäus, der Zöllner; Jakobus, des Alphäus Sohn, Lebbäus, mit dem Zunamen Thaddäus;Simon von Kana und Judas Ischariot, welcher ihn verriet.Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte,sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.Macht die Kranken gesund, reinigt die Aussätzigen, weckt die Toten auf, treibt die Teufel aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch.Ihr sollt nicht Gold noch Silber noch Erz in euren Gürteln haben,auch keine Tasche zur Wegfahrt, auch nicht zwei Röcke, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.Wo ihr aber in eine Stadt oder einen Markt geht, da erkundigt euch, ob jemand darin sei, der es wert ist; und bei demselben bleibet, bis ihr von dannen zieht.Wo ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es;und so es das Haus wert ist, wird euer Friede auf sie kommen. Ist es aber nicht wert, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.Und wo euch jemand nicht annehmen wird noch eure Rede hören, so geht heraus von demselben Haus oder der Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.Wahrlich ich sage euch: Dem Lande der Sodomer und Gomorrer wird es erträglicher gehen am Jüngsten Gericht denn solcher Stadt.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die letzte Woche vor der Verhaftung
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PER282
Verfluchung des unfruchtbaren Feigenbaums
Am Montag, dem 28. März 33, verflucht der Messias Jesus auf dem Weg von Betanien nach Jerusalem einen Feigenbaum, der voller Blätter, aber ohne Frucht ist, und er verdorrt sogleich. Diese von Matthäus und Markus berichtete Tat ist ein Gleichniswunder, das Israel versinnbildlicht: viel religiöser Schein, aber keine echte Fruchtbarkeit. Da sie bei Markus die Tempelreinigung umrahmt, kündigt diese Episode das göttliche Gericht über eine unfruchtbare Frömmigkeit an.
Markus 11.12-14 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER283
Ankündigung der Zerstörung Jerusalems
In Lukas 19.41-44 nähert sich Jesus Jerusalem, weint über die Stadt und kündigt ihre künftige Zerstörung durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. genau an. Nur Lukas berichtet diese Episode in dieser Form. Jesus beklagt, dass Jerusalem die göttliche Heimsuchung nicht erkannt hat. Dieser Abschnitt offenbart sowohl das Mitgefühl des Messias als auch den Ernst der Ablehnung der göttlichen Offenbarung und gehört in die letzte Woche vor seiner Verhaftung.
Lukas 19.41-44 (Lutherbibel 1912) :Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sieund sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen.Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten;und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org