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ADA028
Die Rede des Stephanus vor dem Hohen Rat
Vor dem Hohen Rat in Jerusalem hält Stephanus um 34-35 n. Chr. die längste Rede der Apostelgeschichte. Indem er die Geschichte Israels seit Abraham nachzeichnet, zeigt er, dass die Gesandten Gottes stets verworfen wurden, was in der Verwerfung des Messias gipfelt. Weit davon entfernt, sich zu verteidigen, wird Stephanus zum Ankläger seiner Richter und stellt sich in die Linie der Propheten und des Christus.
Apostelgeschichte 7.25-28 (Lutherbibel 1912) :Er meinte aber, seine Brüder sollten's verstehen, daß Gott durch seine Hand ihnen Heil gäbe; aber sie verstanden's nicht.Und am andern Tage kam er zu ihnen, da sie miteinander haderten, und handelte mit ihnen, daß sie Frieden hätten, und sprach: Liebe Männer, ihr seid Brüder, warum tut einer dem andern Unrecht?Der aber seinem Nächsten Unrecht tat, stieß in von sich und sprach: Wer hat dich über uns gesetzt zum Obersten und Richter?Willst du mich auch töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast?Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org