Étude 1 sur 9 · Présence du Vivant au milieu des Eglises

  1. Étude 1 : Présence du Vivant au milieu des Eglises
  2. Étude 2 : Daniel 2 – La statue et les royaumes : quand Dieu révèle le sens de l’histoire
  3. Étude 3 : Le moine Denys le Petit
  4. Étude 4 : La Réforme Protestante
  5. Étude 5 : Les 95 thèses de Martin LUTHER
  6. Étude 6 : L'excommunication de Martin LUTHER
  7. Étude 7 : Les écrits apocryphes
  8. Étude 8 : Le codex Vaticanus
  9. Étude 9 : La Vulgate

Verlässlichkeit der Schrift und weitere Lehrthemen

  • Die Gegenwart des Lebendigen inmitten der Gemeinden

    Als erstes Kapitel einer Studie über die Offenbarung stellt dieser Artikel die Datierung des Buches (um 95 n. Chr. unter Domitian), die Person des Johannes als Verfasser und sein Exil auf Patmos vor. Die exegetische Analyse von Offenbarung 1 enthüllt einen herrlichen, souveränen Christus, der inmitten seiner Gemeinden gegenwärtig ist und die Gläubigen zur Treue in der Verfolgung aufruft.

    Offenbarung 1.17-18 (Lutherbibel 1912) :
    Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzteund der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.
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Die Offenbarung Daniels

  • Daniel 2 – Die Statue und die Reiche: Wenn Gott den Sinn der Geschichte offenbart

    Dieser Artikel analysiert den in Daniel 2 beschriebenen Traum Nebukadnezars, in dem eine vielfarbige Statue das Bild künftiger Weltreiche entwirft. Die Bedeutung dieser Vision liegt im endgültigen Hervortreten des ewigen Reiches Gottes, das die irdischen Reiche übertrifft.

    Daniel 8.20 (Lutherbibel 1912) :
    Der Widder mit den zwei Hörnern, den du gesehen hast, sind die Könige in Medien und Persien.
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Historische Anmerkungen

  • Der Mönch Dionysius Exiguus

    Dionysius Exiguus, gelehrter Mönch des 5. Jahrhunderts, ist der Schöpfer des Datierungssystems Anno Domini (AD), das bis heute weltweit verwendet wird. Er übersetzte kanonische griechische Texte ins Lateinische und trug dazu bei, den christlichen Kalender zu vereinheitlichen, insbesondere das Osterdatum. Seine Berechnungen enthalten jedoch Ungenauigkeiten, vor allem beim Geburtsjahr Jesu und beim Datum des 25. Dezember, das auf das Konzil von Nizäa (325) zurückgeht. Sein Erbe bleibt grundlegend für die Geschichte der christlichen Chronologie.

    Lukas 2.8-12 (Lutherbibel 1912) :
    Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids.Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
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  • Die Protestantische Reformation

    Die Protestantische Reformation, 1517 von Martin Luther mit seinen 95 Thesen in Wittenberg angestoßen, hat das abendländische Christentum tiefgreifend verändert. Gegründet auf die Grundsätze Sola Scriptura, Sola Fide und Sola Gratia, führte sie zur Entstehung des Protestantismus in seinen vielfältigen Formen (Luthertum, Calvinismus, Anglikanismus) und brachte bedeutende religiöse, politische und kulturelle Umwälzungen in Europa mit sich, die den Beginn der Neuzeit markierten.

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  • Die 95 Thesen von Martin LUTHER

    Im Jahr 1517 verfasst Martin Luther, Professor der Theologie in Wittenberg, seine 95 Thesen als Antwort auf den Ablasshandel der katholischen Kirche. Am 31. Oktober an den Erzbischof von Mainz gesandt und dank des Buchdrucks rasch verbreitet, kritisieren sie die Missstände in der Kirche und verteidigen eine innerliche, geistliche Buße. Von Papst Leo X. im Jahr 1520 verurteilt, lösen sie die Reformation aus und verändern die Geschichte des abendländischen Christentums nachhaltig.

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  • Die Exkommunikation von Martin LUTHER

    Im Jahr 1521 wurde Martin Luther durch die päpstliche Bulle Decet Romanum Pontificem offiziell exkommuniziert, nachdem er sich nach der Veröffentlichung seiner 95 Thesen im Jahr 1517 geweigert hatte zu widerrufen. Vor den Reichstag zu Worms geladen, hielt er vor Kaiser Karl V. an seinen Positionen fest. Für vogelfrei erklärt, fand er auf der Wartburg Zuflucht. Dieses Gründungsereignis markierte die Geburtsstunde des Protestantismus und veränderte die religiöse und politische Geschichte Europas nachhaltig.

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  • Die apokryphen Schriften

    Die apokryphen Bücher sind religiöse Schriften, die aus dem offiziellen biblischen Kanon ausgeschlossen sind. Man unterscheidet die Apokryphen des Alten Testaments (Tobit, Judit, Makkabäer, Sirach …), die von Katholiken und Orthodoxen als deuterokanonisch anerkannt werden, und die des Neuen Testaments (Thomas-, Philippus-, Maria-Magdalena-Evangelium …), die oft gnostisch geprägt sind. Ihr Studium erhellt die Religionsgeschichte und die Auseinandersetzungen der ersten christlichen Jahrhunderte, ohne sie deshalb auf die Stufe der kanonischen Schriften zu stellen.

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  • Der Codex Vaticanus

    Der Codex Vaticanus, auf die Zeit zwischen 300 und 325 n. Chr. datiert, ist eine der ältesten vollständigen Bibelhandschriften in griechischer Sprache. Er wird in der Apostolischen Bibliothek des Vatikans in Rom aufbewahrt und enthält das Alte und das Neue Testament sowie den Barnabasbrief und den Hirten des Hermas. Als Handschrift alexandrinischen Typs steht er den ursprünglichen Texten sehr nahe und ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Textkritik. Seit seiner Digitalisierung im Jahr 2019 ist er für alle Forscher online zugänglich.

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  • Die Vulgata

    Die Vulgata ist eine lateinische Übersetzung der Bibel, die der heilige Hieronymus Ende des 4. Jahrhunderts im Auftrag von Papst Damasus I. anfertigte. Sie wurde für das Alte Testament hauptsächlich aus dem Hebräischen übersetzt und für das Neue Testament nach dem Griechischen überarbeitet und wurde für über tausend Jahre zur Standardversion der römisch-katholischen Kirche. Das Konzil von Trient erklärte sie im 16. Jahrhundert offiziell zur authentischen Ausgabe. Ihr Einfluss auf die abendländische Kultur, Theologie und Liturgie ist beträchtlich.

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Ergänzungen
  • ANN001 Das Lukasevangelium

    Das Evangelium nach Lukas bildet zusammen mit der Apostelgeschichte ein zweibändiges Werk über die Ursprünge des Christentums. Lukas war kein Zeuge…

  • ANN009 Die Volkszählungen des Quirinius

    Der Artikel ANN009 untersucht die Frage der Volkszählungen des Quirinius, die im Lukasevangelium erwähnt werden (Lk 2,1-2), und ihre scheinbare Abweichung von der historisch…

  • ANN112 Die Weissagung des heiligen Malachias

    Cet article explore la prophétie de Saint Malachie, prétendant prédire les 112 futurs papes. Bien que contestée, elle suscite un intérêt continu en raison…