1. Der verborgene Schatz

    Der Artikel untersucht das Gleichnis vom verborgenen Schatz in Matthäus 13:44 und betont den unschätzbaren Wert des Reiches und die verwandelnde Wirkung seiner Entdeckung. Jesus zeigt mit diesem Gleichnis, wie das Himmelreich unser Leben und unsere Entscheidungen neu ausrichten kann.

    Matthäus 13.44 (Lutherbibel 1912) :
    Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenem Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand und verbarg ihn und ging hin vor Freuden über denselben und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
    Weiterlesen
  2. Das Netz

    Der Artikel untersucht das Gleichnis vom Fischnetz in Matthäus 13:47-50, das das letzte Gericht und die persönliche Verantwortung hervorhebt. Mit dem Bild eines Fischernetzes veranschaulicht Jesus die Unterscheidung zwischen Gerechten und Bösen am Ende der Zeiten und betont die Notwendigkeit, im Einklang mit den Grundsätzen des Reiches Gottes zu leben.

    Matthäus 13.47-50 (Lutherbibel 1912) :
    Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, womit man allerlei Gattung fängt.Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäß zusammen; aber die faulen werfen sie weg.Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheidenund werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappen sein.
    Weiterlesen
  3. Der unbarmherzige Knecht

    Das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht in Matthäus 18:23-35 lehrt, dass die empfangene göttliche Vergebung zu gewährter Vergebung werden muss. Es offenbart den Abstand zwischen der Großzügigkeit Gottes und der menschlichen Härte. Vergebung ist wesentlich, um die göttliche Barmherzigkeit im Reich Gottes sichtbar zu machen.

    Matthäus 18.23-35 (Lutherbibel 1912) :
    Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte.Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehntausend Pfund schuldig.Da er's nun nicht hatte, zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, und bezahlen.Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, ich will dir's alles bezahlen.Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch.Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Groschen schuldig; und er griff ihn an und würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du mir schuldig bist!Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir; ich will dir's alles bezahlen.Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis daß er bezahlte, was er schuldig war.Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte.Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest;solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?Und sein Herr ward sehr zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlte alles, was er ihm schuldig war.Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebt von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.
    Weiterlesen
  4. Die zu verschiedenen Stunden angeworbenen Arbeiter

    Das Gleichnis von den zu verschiedenen Stunden angeworbenen Arbeitern lehrt, dass die Gnade Gottes Vorrang vor menschlichem Verdienst hat. Im Reich übertrifft die göttliche Großzügigkeit die menschlichen Maßstäbe und lädt dazu ein, die Güte ohne Neid anzunehmen. Matthäus 20:1-16 veranschaulicht die großzügige Souveränität Gottes.

    Matthäus 20.1-16 (Lutherbibel 1912) :
    Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg.Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehenund sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso.Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden.Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten.Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen.Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen.Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvaterund sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen?Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir.Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin?Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.
    Weiterlesen
  5. Die Hochzeit des Königssohns

    Der Artikel behandelt das Gleichnis vom Festmahl und vergleicht die Berichte von Matthäus und Lukas. Matthäus betont die Verantwortung der Eingeladenen und die Folgen der Ablehnung, während Lukas die Einbeziehung der Ausgeschlossenen hervorhebt. Diese Sichtweisen veranschaulichen den universellen Ruf Gottes und die Notwendigkeit einer echten Antwort, um am Reich teilzuhaben.

    Matthäus 22.1-14 (Lutherbibel 1912) :
    Und Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach:Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte.Und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen; und sie wollten nicht kommen.Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit!Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung;etliche griffen seine Knechte, höhnten sie und töteten sie.Da das der König hörte, ward er zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an.Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert.Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet.Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll.Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an;und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte.Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! da wird sein Heulen und Zähneklappen.Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
    Weiterlesen
  6. Der Sämann

    Das Gleichnis vom Sämann, das Jesus am See Genezareth erzählt, veranschaulicht, wie das Wort Gottes je nach Haltung des Herzens unterschiedlich aufgenommen wird. Es zeigt vier Arten von Empfänglichkeit anhand der verschiedenen Böden, auf die die Samenkörner fallen. Die Jünger lernen, dass die Gleichnisse das Reich denen offenbaren, die mit offenem Herzen zuhören, aber denen verborgen bleiben, die verhärtet sind. Diese einzigartige pädagogische Methode Jesu unterstreicht die Bedeutung des Glaubens und des geistlichen Hörens.

    Matthäus 13.1-23 (Lutherbibel 1912) :
    An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer.Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saß, und alles Volk stand am Ufer.Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Säemann aus, zu säen.Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf.Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte.Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre.Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's.Etliches fiel auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig.Wer Ohren hat zu hören, der höre!Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: “Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen.Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe.”Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.Wahrlich ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört.So hört nun ihr dieses Gleichnis von dem Säemann:Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist.Das aber auf das Steinige gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden;aber er hat nicht Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so ärgert er sich alsbald.Das aber unter die Dornen gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums erstickt das Wort, und er bringt nicht Frucht.Das aber in das gute Land gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und versteht es und dann auch Frucht bringt; und etlicher trägt hundertfältig, etlicher aber sechzigfältig, etlicher dreißigfältig.
    Weiterlesen
  7. Die Gleichnisse

    Der Artikel analysiert Jesu Gebrauch von Gleichnissen, um geistliche Wahrheiten durch bildhafte Erzählungen zu vermitteln. Er untersucht die Verständnisschwierigkeiten, die diese Geschichten den Jüngern bereiten, und die Frage eines gerechten Zugangs zur Wahrheit Gottes.

    1. Timotheus 2.4 (Lutherbibel 1912) :
    welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
    Weiterlesen
  8. Das auf Fels gebaute Haus

    Der Artikel analysiert das biblische Gleichnis von den zwei Häusern, das bei Matthäus und Lukas vorkommt, um die Bedeutung des Befolgens der Lehren Jesu zu veranschaulichen. Wer seinen Worten folgt, wird mit klugen Bauleuten verglichen, die auf festem Grund bauen, während diejenigen, die nicht gehorchen, wie Menschen sind, die auf Sand bauen. Das Gleichnis betont die Bedeutung eines tätigen Gehorsams statt bloßen Zuhörens.

    Lukas 6.47-49 (Lutherbibel 1912) :
    Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist.Er ist gleich einem Menschen, der ein Haus baute und grub tief und legte den Grund auf den Fels. Da aber Gewässer kam, da riß der Strom zum Hause zu, und konnte es nicht bewegen; denn es war auf den Fels gegründet.Wer aber hört und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, der ein Haus baute auf die Erde ohne Grund; und der Strom riß zu ihm zu, und es fiel alsbald, und das Haus gewann einen großen Riß.
    Weiterlesen
  9. Der neue Stoff und die neuen Weinschläuche

    Der Artikel beschreibt das Gleichnis vom neuen Flicken und von den neuen Weinschläuchen in den Evangelien und veranschaulicht die Unvereinbarkeit der Lehre Jesu mit den alten religiösen Gepflogenheiten. Er hebt die Symbolik des neuen Weins und der alten Schläuche hervor, um die Neuheit des Reiches Gottes zu erklären, das Christus bringt.

    Matthäus 9.16-17 (Lutherbibel 1912) :
    Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.Man faßt auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man faßt Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.
    Weiterlesen
  10. Das Senfkorn

    Der Artikel „Das Senfkorn“ erklärt, wie dieses Gleichnis Jesu das Wachstum des Reiches Gottes selbst aus winzigen Anfängen veranschaulicht. Er analysiert die drei Berichte in den synoptischen Evangelien.

    Lukas 13.18-19 (Lutherbibel 1912) :
    Er sprach aber: Wem ist das Reich Gottes gleich, und wem soll ich's vergleichen?Es ist einem Senfkorn gleich, welches ein Mensch nahm und warf's in seinen Garten; und es wuchs und ward ein großer Baum, und die Vögel des Himmels wohnten unter seinen Zweigen.
    Weiterlesen
  11. Der Sauerteig

    Das Gleichnis vom Sauerteig zeigt den unauffälligen, aber verwandelnden Einfluss des Reiches Gottes. Mit diesem Bild erklärt Jesus, wie das, was klein beginnt, wie der Sauerteig im Teig, schließlich alles durchdringt und erneuert, was er berührt, und veranschaulicht so die unscheinbare, aber mächtige Natur des Reiches unter einzelnen Menschen und Gemeinschaften.

    Lukas 13.20-21 (Lutherbibel 1912) :
    Und abermals sprach er: Wem soll ich das Reich Gottes vergleichen?Es ist einem Sauerteige gleich, welchen ein Weib nahm und verbarg ihn unter drei Scheffel Mehl, bis daß es ganz sauer ward.
    Weiterlesen
  12. Die kostbare Perle

    Das Gleichnis von der kostbaren Perle lehrt, dass das Himmelreich von unschätzbarem Wert ist. Es erzählt von einem Kaufmann, der alles verkauft, um eine kostbare Perle zu erwerben, und veranschaulicht die notwendige Radikalität und die Freude der Hingabe an das Reich.

    Matthäus 13.45-46 (Lutherbibel 1912) :
    Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte.Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
    Weiterlesen
  13. Die zwei Söhne

    Der Artikel analysiert das Gleichnis von den zwei Söhnen in Matthäus 21.28-32. Dieses Gleichnis zeigt, dass wirklicher Gehorsam gegenüber Gott wichtiger ist als bloße Worte. Aufrichtige Umkehr, auch eine späte, öffnet den Zugang zum Reich Gottes, im Gegensatz zu nicht gehaltenen Versprechen. Jesus nutzt diese Erzählung, um die religiösen Autoritäten seiner Zeit zu konfrontieren, und betont die Bedeutung aufrichtigen Handelns.

    Matthäus 21.28-32 (Lutherbibel 1912) :
    Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberg.Er antwortete aber und sprach: Ich will's nicht tun. Darnach reute es ihn und er ging hin.Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! -und ging nicht hin.Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr.Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.
    Weiterlesen
  14. Die bösen Weingärtner

    Dieser Artikel analysiert das Gleichnis von den bösen Weingärtnern, in dem Jesus die Verwerfung der Propheten anprangert und die Übertragung des Reiches auf diejenigen ankündigt, die würdige Früchte bringen. Die religiösen Autoritäten werden mit ihrer Ablehnung des Göttlichen konfrontiert, was einen prophetischen und geistlichen Wendepunkt in der Heilsgeschichte markiert.

    Markus 12.1-12 (Lutherbibel 1912) :
    Und er fing an, zu ihnen durch Gleichnisse zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und tat ihn aus den Weingärtnern und zog über Land.Und sandte einen Knecht, da die Zeit kam, zu den Weingärtnern, daß er von den Weingärtnern nähme von der Frucht des Weinbergs.Sie nahmen ihn aber und stäupten ihn, und ließen ihn leer von sich.Abermals sandte er ihnen einen anderen Knecht; dem zerwarfen sie den Kopf mit Steinen und ließen ihn geschmäht von sich.Abermals sandte er einen andern: den töteten sie. Und viele andere, etliche stäupten sie, etliche töteten sie.Da hatte er noch einen einzigen Sohn, der war ihm lieb; den sandte er zum letzten auch zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.Aber die Weingärtner sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein!Und sie nahmen ihn und töteten ihn und warfen ihn hinaus vor den Weinberg.Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben.Habt ihr auch nicht gelesen diese Schrift: “Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbarlich vor unseren Augen”?Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen, und fürchteten sich doch vor dem Volk; denn sie verstanden, daß er auf sie dies Gleichnis geredet hatte. Und sie ließen ihn und gingen davon.
    Weiterlesen
  15. Der knospende Feigenbaum

    Dieser Artikel untersucht das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, eine Lektion geistlicher Wachsamkeit, die Jesus in den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas gibt. Diese Erzählung ermutigt die Gläubigen, die Zeichen des Reiches Gottes zu erkennen, wie man die Jahreszeiten beobachtet, und unterstreicht die Gewissheit der Worte Jesu.

    Lukas 21.29-33 (Lutherbibel 1912) :
    Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Sehet an den Feigenbaum und alle Bäume:wenn sie jetzt ausschlagen, so sehet ihr's an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist.Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß es alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.
    Weiterlesen
  16. Die zehn Jungfrauen

    Das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, von Matthäus, Markus und Lukas überliefert, lädt die Jünger ein, die Zeichen der Zeit mit Wachsamkeit und Hoffnung zu lesen. So wie die Knospen den Sommer ankündigen, kündigen die Ereignisse der Welt die Wiederkunft des Messias an. Das Wort Jesu, sicher und ewig, garantiert die Erfüllung aller seiner Verheißungen über das Reich Gottes.

    Markus 13.28-31 (Lutherbibel 1912) :
    An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn jetzt seine Zweige saftig werden und Blätter gewinnen, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch, wenn ihr sehet, daß solches geschieht, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich, ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.
    Weiterlesen
  17. Der treue Knecht

    Das Gleichnis vom knospenden Feigenbaum, von Matthäus, Markus und Lukas in ihrer endzeitlichen Rede überliefert, lädt die Jünger ein, die Zeichen zu erkennen, die die Wiederkunft des Messias ankündigen. So wie die Knospen den Sommer ankündigen, kündigen die Ereignisse der Welt die Nähe des Reiches Gottes an. Das Wort des Christus ist ewig und sicher: Himmel und Erde werden vergehen, aber es bleibt.

    Matthäus 24.32-35 (Lutherbibel 1912) :
    An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist.Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dieses alles geschehe.Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
    Weiterlesen