Das Wirken Johannes’ des Täufers 1 Studie
Der Beginn des Wirkens in Galiläa 1 Studie
Vom zweiten zum dritten Passahfest 3 Studien
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche 1 Studie
Die letzte Woche vor der Verhaftung 2 Studien
Heilungen 1 Studie
Die Widersprüche 1 Studie
Wunder 2 Studien
Das Wirken Johannes’ des Täufers
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PER040
Die Ergebnisse in Jerusalem
Perikope 40 untersucht die Ergebnisse der ersten Predigt Jesu in Jerusalem beim Passahfest des Jahres 30 nach Johannes 2,23–25. Obwohl viele aufgrund der Wunder glaubten, bleibt Jesus gegenüber diesem oberflächlichen Glauben zurückhaltend, der auf dem Außergewöhnlichen statt auf aufrichtiger Umkehr beruht. Johannes betont die göttliche Fähigkeit Jesu, das Herz der Menschen zu kennen. Der Artikel hebt zwei wesentliche Punkte hervor: die Verlängerung des Aufenthalts in Jerusalem und die göttliche Natur des Urteilsvermögens des Messias.
Johannes 2.23-25 (Lutherbibel 1912) :Als er aber zu Jerusalem war am Osterfest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht; denn er kannte sie alleund bedurfte nicht, daß jemand Zeugnis gäbe von einem Menschen; denn er wußte wohl, was im Menschen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Der Beginn des Wirkens in Galiläa
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PER062
Predigt in Galiläa
Der Artikel schildert Jesu Predigttätigkeit in Galiläa und hebt seine Lehre in den Synagogen sowie die Wirkung seiner Wunder auf die Menschenmengen hervor. Die Jünger begleiten ihn, während die religiösen Autoritäten weiterhin über seine Identität rätseln.
Markus 1.38-39 (Lutherbibel 1912) :Und er sprach zu ihnen: Laßt uns in die nächsten Städte gehen, daß ich daselbst auch predige; denn dazu bin ich gekommen.Und er predigte in ihren Schulen in ganz Galiläa und trieb die Teufel aus.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom zweiten zum dritten Passahfest
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PER109
Die Heilung eines Aussätzigen nach der Bergpredigt
Dieser Artikel untersucht die Heilung eines Aussätzigen durch Jesus nach der Bergpredigt und erörtert die unterschiedlichen Berichte in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas. Die Heilung wird als Herausforderung für die strengen Reinigungsvorschriften beschrieben; zugleich wird die Bedeutung der Einhaltung des mosaischen Gesetzes hervorgehoben. Der Artikel fragt nach dem Zusammenhang zwischen den verschiedenen Evangelienberichten.
3. Mose 13 (Lutherbibel 1912) :Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:Wenn einem Menschen an der Haut seines Fleisches etwas auffährt oder ausschlägt oder eiterweiß wird, als wollte ein Aussatz werden an der Haut seines Fleisches, soll man ihn zum Priester Aaron führen oder zu einem unter seinen Söhnen, den Priestern.Und wenn der Priester das Mal an der Haut des Fleisches sieht, daß die Haare in Weiß verwandelt sind und das Ansehen an dem Ort tiefer ist denn die andere Haut seines Fleisches, so ist's gewiß der Aussatz. Darum soll ihn der Priester besehen und für unrein urteilen.Wenn aber etwas eiterweiß ist an der Haut des Fleisches, und doch das Ansehen der Haut nicht tiefer denn die andere Haut des Fleisches und die Haare nicht in Weiß verwandelt sind, so soll der Priester ihn verschließen sieben Tageund am siebenten Tage besehen. Ist's, daß das Mal bleibt, wie er's zuvor gesehen hat, und hat nicht weitergefressen an der Haut,so soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschließen. Und wenn er ihn zum andermal am siebenten Tage besieht und findet, daß das Mal verschwunden ist und nicht weitergefressen hat an der Haut, so soll er ihn rein urteilen; denn es ist ein Grind. Und er soll seine Kleider waschen, so ist er rein.Wenn aber der Grind weiterfrißt in der Haut, nachdem er vom Priester besehen worden ist, ob er rein sei, und wird nun zum andernmal vom Priester besehen,wenn dann da der Priester sieht, daß der Grind weitergefressen hat in der Haut, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewiß Aussatz.Wenn ein Mal des Aussatzes an einem Menschen sein wird, den soll man zum Priester bringen.Wenn derselbe sieht und findet, daß Weißes aufgefahren ist an der Haut und die Haare in Weiß verwandelt und rohes Fleisch im Geschwür ist,so ist's gewiß ein alter Aussatz in der Haut des Fleisches. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen und nicht verschließen; denn er ist schon unrein.Wenn aber der Aussatz blüht in der Haut und bedeckt die ganze Haut, von dem Haupt bis auf die Füße, alles, was dem Priester vor Augen sein mag,wenn dann der Priester besieht und findet, daß der Aussatz das ganze Fleisch bedeckt hat, so soll er denselben rein urteilen, dieweil es alles an ihm in Weiß verwandelt ist; denn er ist rein.Ist aber rohes Fleisch da des Tages, wenn er besehen wird, so ist er unrein.Und wenn der Priester das rohe Fleisch sieht, soll er ihn unrein urteilen; denn das rohe Fleisch ist unrein, und es ist gewiß Aussatz.Verkehrt sich aber das rohe Fleisch wieder und verwandelt sich in Weiß, so soll er zum Priester kommen.Und wenn der Priester besieht und findet, daß das Mal ist in Weiß verwandelt, soll er ihn rein urteilen; denn er ist rein.Wenn jemandes Fleisch an der Haut eine Drüse wird und wieder heilt,darnach an demselben Ort etwas Weißes auffährt oder rötliches Eiterweiß wird, soll er vom Priester besehen werden.Wenn dann der Priester sieht, daß das Ansehen tiefer ist denn die andere Haut und das Haar in Weiß verwandelt, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist gewiß ein Aussatzmal aus der Drüse geworden.Sieht aber der Priester und findet, daß die Haare nicht weiß sind und es ist nicht tiefer denn die andere Haut und ist verschwunden, so soll er ihn sieben Tage verschließen.Frißt es weiter in der Haut, so soll er unrein urteilen; denn es ist gewiß ein Aussatzmal.Bleibt aber das Eiterweiß also stehen und frißt nicht weiter, so ist's die Narbe von der Drüse, und der Priester soll ihn rein urteilen.Wenn sich jemand an der Haut am Feuer brennt und das Brandmal weißrötlich oder weiß istund der Priester ihn besieht und findet das Haar in Weiß verwandelt an dem Brandmal und das Ansehen tiefer denn die andere Haut, so ist's gewiß Aussatz, aus dem Brandmal geworden. Darum soll ihn der Priester unrein urteilen; denn es ist ein Aussatzmal.Sieht aber der Priester und findet, daß die Haare am Brandmal nicht in Weiß verwandelt und es nicht tiefer ist denn die andere Haut und ist dazu verschwunden, soll er ihn sieben Tage verschließen;und am siebenten Tage soll er ihn besehen. Hat's weitergefressen an der Haut, so soll er unrein urteilen; denn es ist Aussatz.Ist's aber gestanden an dem Brandmal und hat nicht weitergefressen an der Haut und ist dazu verschwunden, so ist's ein Geschwür des Brandmals. Und der Priester soll ihn rein urteilen; denn es ist die Narbe des Brandmals.Wenn ein Mann oder Weib auf dem Haupt oder am Bart ein Mal hatund der Priester das Mal besieht und findet, daß das Ansehen der Haut tiefer ist denn die andere Haut und das Haar daselbst golden und dünn, so soll er ihn unrein urteilen; denn es ist ein aussätziger Grind des Hauptes oder des Bartes.Sieht aber der Priester, daß der Grind nicht tiefer anzusehen ist denn die andere Haut und das Haar nicht dunkel ist, soll er denselben sieben Tage verschließen.Und wenn er am siebenten Tage besieht und findet, daß der Grind nicht weitergefressen hat und kein goldenes Haar da ist und das Ansehen des Grindes nicht tiefer ist denn die andere Haut,soll er sich scheren, doch daß er den Grind nicht beschere; und soll ihn der Priester abermals sieben Tage verschließen.Und wenn er ihn am siebenten Tage besieht und findet, daß der Grind nicht weitergefressen hat in der Haut und das Ansehen ist nicht tiefer als die andere Haut, so soll er ihn rein sprechen, und er soll seine Kleider waschen; denn er ist rein.Frißt aber der Grind weiter an der Haut, nachdem er rein gesprochen ist,und der Priester besieht und findet, daß der Grind also weitergefressen hat an der Haut, so soll er nicht mehr darnach fragen, ob die Haare golden sind; denn er ist unrein.Ist aber vor Augen der Grind stillgestanden und dunkles Haar daselbst aufgegangen, so ist der Grind heil und er rein. Darum soll ihn der Priester rein sprechen.Wenn einem Mann oder Weib an der Haut ihres Fleisches etwas eiterweiß istund der Priester sieht daselbst, daß das Eiterweiß schwindet, das ist ein weißer Grind, in der Haut aufgegangen, und er ist rein.Wenn einem Manne die Haupthaare ausfallen, daß er kahl wird, der ist rein.Fallen sie ihm vorn am Haupt aus und wird eine Glatze, so ist er rein.Wird aber an der Glatze, oder wo er kahl ist, ein weißes oder rötliches Mal, so ist ihm Aussatz an der Glatze oder am Kahlkopf aufgegangen.Darum soll ihn der Priester besehen. Und wenn er findet, daß ein weißes oder rötliches Mal aufgelaufen an seiner Glatze oder am Kahlkopf, daß es sieht, wie sonst der Aussatz an der Haut,so ist er aussätzig und unrein; und der Priester soll ihn unrein sprechen solches Mals halben auf seinem Haupt.Wer nun aussätzig ist, des Kleider sollen zerrissen sein und das Haupt bloß und die Lippen verhüllt und er soll rufen: Unrein, unrein!Und solange das Mal an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen und seine Wohnung soll außerhalb des Lagers sein.Wenn an einem Kleid ein Aussatzmal sein wird, es sei wollen oder leinen,am Aufzug oder am Eintrag, es sei wollen oder leinen, oder an einem Fell oder an allem, was aus Fellen gemacht wird,und wenn das Mal grünlich oder rötlich ist am Kleid oder am Fell oder am Aufzug oder am Eintrag oder an irgend einem Ding, das von Fellen gemacht ist, das ist gewiß ein Mal des Aussatzes; darum soll's der Priester besehen.Und wenn er das Mal sieht, soll er's einschließen sieben Tage.Und wenn er am siebenten Tage sieht, daß das Mal hat weitergefressen am Kleid, am Aufzug oder am Eintrag, am Fell oder an allem, was man aus Fellen macht, so ist das Mal ein fressender Aussatz, und es ist unrein.Und man soll das Kleid verbrennen oder den Aufzug oder den Eintrag, es sei wollen oder leinen oder allerlei Fellwerk, darin solch ein Mal ist; denn es ist fressender Aussatz, und man soll es mit Feuer verbrennen.Wird aber der Priester sehen, daß das Mal nicht weitergefressen hat am Kleid oder am Aufzug oder am Eintrag oder an allerlei Fellwerk,so soll er gebieten, daß man solches wasche, worin solches Mal ist, und soll's einschließen andere sieben Tage.Und wenn der Priester sehen wird, nachdem das Mal gewaschen ist, daß das Mal nicht verwandelt ist vor seinen Augen und auch nicht weitergefressen hat, so ist's unrein, und sollst es mit Feuer verbrennen; denn es ist tief eingefressen und hat's vorn oder hinten schäbig gemacht.Wenn aber der Priester sieht, daß das Mal verschwunden ist nach seinem Waschen, so soll er's abreißen vom Kleid, vom Fell, von Aufzug oder vom Eintrag.Wird's aber noch gesehen am Kleid, am Aufzug, am Eintrag oder allerlei Fellwerk, so ist's ein Aussatzmal, und sollst das mit Feuer verbrennen, worin solch Mal ist.Das Kleid aber oder der Aufzug oder Eintrag oder allerlei Fellwerk, das gewaschen und von dem das Mal entfernt ist, soll man zum andernmal waschen, so ist's rein.Das ist das Gesetz über die Male des Aussatzes an Kleidern, sie seien wollen oder leinen, am Aufzug und am Eintrag und allerlei Fellwerk, rein oder unrein zu sprechen.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER115
Jesus, der Messias, tadelt mehrere Städte
Jesus tadelt die Städte Chorazin, Bethsaida und Kafarnaum, weil sie trotz der zahlreichen dort vollbrachten Wunder nicht umgekehrt sind. Er vergleicht sie zu ihrem Nachteil mit den heidnischen Städten Tyrus, Sidon und sogar Sodom und erklärt, diese hätten Buße getan. Diese Stelle unterstreicht, dass die Verantwortung dem Maß der empfangenen Offenbarung entspricht und dass die Ablehnung des Evangeliums ewige Folgen hat.
Markus 1.21-28 (Lutherbibel 1912) :Und sie gingen gen Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Schule und lehrte.Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte gewaltig und nicht wie die Schriftgelehrten.Und es war in ihrer Schule ein Mensch, besessen von einem unsauberen Geist, der schrieund sprach: Halt, was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu verderben. Ich weiß wer du bist: der Heilige Gottes.Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm!Und der unsaubere Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm.Und sie entsetzten sich alle, also daß sie untereinander sich befragten und sprachen: Was ist das? Was ist das für eine neue Lehre? Er gebietet mit Gewalt den unsauberen Geistern, und sie gehorchen ihm.Und sein Gerücht erscholl alsbald umher in das galiläische Land.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER121
Lehre über die Dämonen
Der Artikel untersucht, wie Jesus die Anschuldigung der Pharisäer widerlegt, er treibe die Dämonen durch Satan aus, und dabei seine überlegene göttliche Vollmacht hervorhebt.
Matthäus 12.19 (Lutherbibel 1912) :Er wird nicht zanken noch schreien, und man wird sein Geschrei nicht hören auf den Gassen;Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Vom 3. Passa bis zum Beginn der letzten Woche
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PER185
Rückkehr nach Betsaida
Dieser Artikel untersucht die Rückkehr Jesu nach Betsaida nach den Auseinandersetzungen mit den Pharisäern und hebt seine Absicht hervor, dem Glauben den Vorrang vor fruchtlosen Diskussionen zu geben.
Matthäus 19.1-2 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus diese Reden vollendet hatte, erhob er sich aus Galiläa und kam in das Gebiet des jüdischen Landes jenseit des Jordans;und es folgte ihm viel Volks nach, und er heilte sie daselbst.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die letzte Woche vor der Verhaftung
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PER285
Die Heilung von Blinden und Lahmen
Nach der Tempelreinigung heilt Jesus am Montag, dem 28. März 33, im Vorhof Blinde und Lahme. Nur Matthäus berichtet von dieser Begebenheit. Die Menge und die Kinder jubeln ihm als Sohn Davids zu, während die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, immer feindseliger, über diese messianischen Kundgebungen empört sind. Diese Begebenheit zeigt den Gegensatz zwischen dem Glauben des einfachen Volkes und der Ablehnung durch die religiösen Autoritäten.
Lukas 19.45-46 (Lutherbibel 1912) :Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften,und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: “Mein Haus ist ein Bethaus”; ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
PER300
Der Unglaube der Juden
Die Perikope 300 behandelt den Unglauben der Juden angesichts der Zeichen, die Jesus vollbracht hat. Diese Episode wird nur von Johannes berichtet (Joh 12,37-50) und spielt im Tempel von Jerusalem am Mittwoch, dem 30. März 33 n. Chr. Im Gegensatz dazu veranschaulicht die Gabe der armen Witwe echten Glauben. Jesus stellt die menschlichen Maßstäbe auf den Kopf: Wahre Großzügigkeit bemisst sich nicht an der Menge des Gegebenen, sondern an der Haltung des Herzens, die Gott alles darbringt, was man ist.
Johannes 12.37-50 (Lutherbibel 1912) :Solches redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen. Und ob er wohl solche Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten sie doch nicht an ihn,auf daß erfüllet werde der Spruch des Propheten Jesaja, den er sagte: “HERR, wer glaubt unserm Predigen? Und wem ist der Arm des HERRN offenbart?”Darum konnten sie nicht glauben, denn Jesaja sagte abermals:“Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, daß sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen vernehmen und sich bekehren und ich ihnen hülfe.”Solches sagte Jesaja, da er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm.Doch auch der Obersten glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie's nicht, daß sie nicht in den Bann getan würden.Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott.Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf daß, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.Und wer meine Worte hört, und glaubt nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, daß ich die Welt richte, sondern daß ich die Welt selig mache.Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.Denn ich habe nicht von mir selber geredet; sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.Und ich weiß, daß sein Gebot ist das ewige Leben. Darum, was ich rede, das rede ich also, wie mir der Vater gesagt hat.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Heilungen
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MIR018
Auferweckung der Tochter des Jaïrus
Der Artikel untersucht die Auferweckung der Tochter des Jaïrus und die Heilung einer kranken Frau durch Jesus nach den Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Die Bedeutung des Glaubens in diesen Berichten wird hervorgehoben, ebenso die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Einzelheiten der Ereignisse. Diese Wunder veranschaulichen das Mitgefühl Jesu und seine Heilungskraft.
Lukas 8.40-56 (Lutherbibel 1912) :Und es begab sich, da Jesus wiederkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn.Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jairus, der ein Oberster der Schule war, und fiel Jesu zu den Füßen und bat ihn, daß er wollte in sein Haus kommen;denn er hatte eine einzige Tochter bei zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und da er hinging, drängte ihn das Volk.Und ein Weib hatte den Blutgang zwölf Jahre gehabt; die hatte alle ihre Nahrung an die Ärzte gewandt, und konnte von niemand geheilt werden;die trat hinzu von hinten und rührte seines Kleides Saum an; und alsobald stand ihr der Blutgang.Und Jesus sprach: Wer hat mich angerührt? Da sie aber alle leugneten, sprach Petrus und die mit ihm waren: Meister, das Volk drängt und drückt dich, und du sprichst: Wer hat mich angerührt?Jesus aber sprach: Es hat mich jemand angerührt; denn ich fühle, daß eine Kraft von mir gegangen ist.Da aber das Weib sah, daß es nicht verborgen war, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündigte vor allem Volk, aus welcher Ursache sie ihn hätte angerührt und wie sie wäre alsbald gesund geworden.Er aber sprach zu ihr: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin mit Frieden!Da er noch redete, kam einer vom Gesinde des Obersten der Schule und sprach zu ihm: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht.Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur, so wird sie gesund!Da er aber in das Haus kam, ließ er niemand hineingehen denn Petrus und Jakobus und Johannes und des Kindes Vater und Mutter.Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weinet nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft.Und sie verlachten ihn, wußten wohl, daß sie gestorben war.Er aber trieb sie alle hinaus, nahm sie bei der Hand und rief und sprach: Kind, stehe auf!Und ihr Geist kam wieder, und sie stand alsobald auf. Und er befahl, man sollte ihr zu essen geben.Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, daß sie niemand sagten, was geschehen war.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Die Widersprüche
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CTD075
Die zwei Blinden
Der Artikel untersucht die Unterschiede zwischen den Evangelienberichten von der Heilung eines oder zweier Blinder bei Jericho durch Jesus. Er prüft Matthäus, Markus und Lukas und stellt klar, dass die erzählerische Vielfalt keinen Widerspruch bedeutet. Die Bedeutung der individuellen Sichtweise der Autoren wird hervorgehoben.
Lukas 18.35-43 (Lutherbibel 1912) :Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihnund sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
Wunder
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MIR036
Auferweckung des Lazarus
Johannes 11:1-44 beschreibt die Auferweckung des Lazarus und veranschaulicht die Macht Jesu über den Tod und sein menschliches Mitgefühl. Dieses Wunder in Betanien offenbart das Göttliche und die Menschlichkeit Jesu und stärkt den Glauben seiner Jünger. Indem Jesus Lazarus nach vier Tagen im Grab auferweckt, zeigt er, dass er die Auferstehung und das Leben ist, und lädt zum Glauben für das ewige Leben ein.
Johannes 10.40 (Lutherbibel 1912) :und zog hin wieder jenseit des Jordans an den Ort, da Johannes zuvor getauft hatte, und blieb allda.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
MIR038
Das Verdorren des Feigenbaums
Bei Matthäus und Markus verflucht Jesus einen Feigenbaum, um Glauben und Gebet zu lehren. Sein Wort lässt den Baum verdorren und veranschaulicht die Macht des Glaubens. Markus betont auch die Bedeutung der Vergebung. Beide Berichte, obwohl sie in der Reihenfolge der Ereignisse voneinander abweichen, teilen dieselbe zentrale Lehre: Glaube und Gebet können Wunder bewirken, wenn sie ohne Zweifel gelebt werden.
Markus 11.12-25 (Lutherbibel 1912) :Und des anderen Tages, da sie von Bethanien gingen, hungerte ihn.Und er sah einen Feigenbaum von ferne, der Blätter hatte; da trat er hinzu, ob er etwas darauf fände, und da er hinzukam, fand er nichts denn nur Blätter, denn es war noch nicht Zeit, daß Feigen sein sollten.Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Nun esse von dir niemand ewiglich! Und seine Jünger hörten das.Und sie kamen gen Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel, fing an und trieb aus die Verkäufer und Käufer in dem Tempel; und die Tische der Wechsler und die Stühle der Taubenkrämer stieß er um,und ließ nicht zu, das jemand etwas durch den Tempel trüge.Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: “Mein Haus soll heißen ein Bethaus allen Völkern”? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.Und es kam vor die Schriftgelehrten und Hohenpriester; und sie trachteten, wie sie ihn umbrächten. Sie fürchteten sich aber vor ihm; denn alles Volk verwunderte sich über seine Lehre.Und des Abends ging er hinaus vor die Stadt.Und am Morgen gingen sie vorüber und sahen den Feigenbaum, daß er verdorrt war bis auf die Wurzel.Und Petrus gedachte daran und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott.Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, daß es geschehen würde, was er sagt, so wird's ihm geschehen, was er sagt.Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, daß ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden.Und wenn ihr stehet und betet, so vergebet, wo ihr etwas wider jemand habt, auf daß auch euer Vater im Himmel euch vergebe eure Fehler.Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org
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ANN072
Die von Jesus, dem Messias, vollbrachten Wunder
Der Artikel untersucht die Wunder Jesu in den Evangelien, ihre Bedeutung, ihre Aufnahme und die Frage ihrer Echtheit. Er konfrontiert die geschichtliche Sichtweise…