PER051

Die Erfüllung der Prophezeiung Jesajas

Matthäus 4,13–16 berichtet Jesu Rückkehr nach Kafarnaum und deutet sie als Erfüllung von Jesajas Prophezeiung über das Licht in den Gebieten Sebulons und Naftalis. Nur Matthäus stellt diese Verbindung her und zeigt damit Jesus als den angekündigten Messias. Johannes greift das Lichtthema im Prolog auf. Die Begebenheit wird auf Februar bis März 31 datiert.

6 min prophetische Erfüllung Jesaja Kafarnaum Galiläa Matthäus 8 Verse 4 Bücher

Weiterführende Lektüre

Bibeltexte

Matthäus
Matthäus 4.13-16 ( 1912)

Und verließ die Stadt Nazareth, kam und wohnte zu Kapernaum, das da liegt am Meer, im Lande Sebulon und Naphthali,

auf das erfüllet würde, was da gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht:

“Das Land Sebulon und das Land Naphthali, am Wege des Meeres, jenseit des Jordans, und das heidnische Galiläa,

das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und die da saßen am Ort und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen.”

Markus
Markus ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Lukas
Lukas ( 1912) im Buch nicht erwähnt
Johannes
Johannes ( 1912) im Buch nicht erwähnt

Technische Einzelheiten

Balkendiagramm zum Jahr 31

Ort: Die Stadt Kafarnaum in Galiläa

Datum: Februar oder März 31

Vorgehensweise: Wir kehren zu Matthäus zurück

Hinweis zum Vorgehen: Nur Matthäus verbindet die Lage Jesu, des Messias, mit den Worten des Propheten Jesaja

Rückkehr nach Kafarnaum

Matthäus zieht eine Parallele zwischen dem Kommen Jesu, des Messias, nach Galiläa und den Worten des Propheten Jesaja

Jesus, der Messias, in Kafarnaum

Jesus, der Messias, in Kafarnaum

Kommentare

Nach seinem Besuch in Nazareth kehrt Jesus, der Messias, nach Kafarnaum zurück. Matthäus berichtet diese Rückkehr und verbindet sie mit einer Prophezeiung Jesajas.

Verset(s) introuvable(s) : 23

Jesaja 9.1 ( 1912) :
[8:23] Doch es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind. Hat er zur vorigen Zeit gering gemacht das Land Sebulon und das Land Naphthali, so wird er es hernach zu Ehren bringen, den Weg am Meere, das Land jenseit des Jordans, der Heiden Galiläa.

Das Licht ist Jesus, der Messias. Johannes greift dieses Thema in der Einleitung seines Evangeliums auf (Johannes 1.9 und Johannes 12.46).

Ließ sich der Apostel Johannes beim Schreiben seines wunderbaren Prologs von diesem Bericht des Matthäus anregen?

Ging Jesus, der Messias, nach Galiläa, um diesen Text Jesajas zu erfüllen?

Johannes 4.4 schreibt, er habe „durch Samaria gehen müssen“. Das lässt vermuten, dass Jesus, der Messias, bewusst einer göttlichen Führung gehorchte. Dasselbe Prinzip finden wir bei der Versuchung in der Wüste (siehe PER031 : Die Versuchung Jesu, des Messias).

In dieser Gegend Galiläas hatten sich nach der Eroberung unter Josua die Stämme Sebulon und Naftali niedergelassen (Josua 19.27 und Josua 19.34). Matthäus kennt offenbar die prophetischen Texte gut und verbindet diesem Ziel entsprechend Jesajas Stelle mit dem Kommen Jesu. Er möchte nämlich zeigen, dass Jesus wirklich der von den Propheten angekündigte Messias ist.

Manche könnten einwenden, dass Jesus, der Messias, auch andere Gebiete Israels besuchte und das Licht nicht nur in Galiläa leuchtete!

Dennoch zeigt die Untersuchung seines Wirkens, dass es hauptsächlich in dieser Gegend stattfand: gerade im Gebiet Sebulons und Naftalis, in Galiläa