Études 1 à 7
- 1Le sapin de NoëlNotes historiques
- 2Les 95 thèses de Martin LUTHERNotes historiques
- 3La traduction de la Bible en allemandNotes historiques
- 4Martin LUTHER et la musiqueNotes historiquesPsaumes 46
- 5Les écrits controversés de Martin LUTHERNotes historiques
- 6La mort de Martin LUTHERNotes historiques
- 7L'impact de Martin LUTHERNotes historiques
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INF015
Der Weihnachtsbaum
Der Weihnachtsbaum hat seine Ursprünge in den heidnischen Traditionen der Kelten und Nordeuropäer, in denen Nadelbäume zur Wintersonnenwende das Leben symbolisierten. Im Mittelalter deutete die christliche Kirche diese Tradition im Zusammenhang mit der Geburt Christi um. Im 18. Jahrhundert machten deutsche Protestanten den Brauch populär, einen Baum im Haus zu schmücken; er verbreitete sich anschließend in ganz Europa und Nordamerika und wurde zum universellen Festsymbol, das wir heute kennen.
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INF021
Die 95 Thesen von Martin LUTHER
Im Jahr 1517 verfasst Martin Luther, Professor der Theologie in Wittenberg, seine 95 Thesen als Antwort auf den Ablasshandel der katholischen Kirche. Am 31. Oktober an den Erzbischof von Mainz gesandt und dank des Buchdrucks rasch verbreitet, kritisieren sie die Missstände in der Kirche und verteidigen eine innerliche, geistliche Buße. Von Papst Leo X. im Jahr 1520 verurteilt, lösen sie die Reformation aus und verändern die Geschichte des abendländischen Christentums nachhaltig.
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INF022
Die Übersetzung der Bibel ins Deutsche
Martin Luther übersetzte die Bibel im 16. Jahrhundert ins Deutsche, um die Heilige Schrift für alle zugänglich zu machen, und bekräftigte damit den Grundsatz „sola scriptura“. Diese Übersetzung ermöglichte es, katholische Praktiken zu kritisieren, die biblisch nicht begründet sind, wie etwa den Ablass. Sie spielte außerdem eine bedeutende Rolle bei der Vereinheitlichung der deutschen Sprache und bei der Verbreitung der Gedanken der Reformation, nicht zuletzt dank des Buchdrucks.
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INF023
Martin LUTHER und die Musik
Martin Luther, der protestantische Reformator des 16. Jahrhunderts, war auch ein leidenschaftlicher Musiker und Komponist. Er komponierte etwa 36 Choräle in deutscher Sprache, darunter das berühmte „Ein feste Burg ist unser Gott“. Indem er den Gemeindegesang in der Landessprache in die Liturgie einführte, machte er den Gottesdienst zugänglicher und beteiligungsorientierter. Sein Einsatz für die musikalische Bildung und seine Zusammenarbeit mit Johann Walter und Ludwig Senfl legten die Grundlagen der protestantischen Kirchenmusik und beeinflussten Komponisten wie Johann Sebastian Bach nachhaltig.
Psalmen 46 (Lutherbibel 1912) :Ein Lied der Kinder Korah, von der Jugend, vorzusingen. Gott ist unsre Zuversicht und Stärke. Eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken,wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. (Sela.)Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen; das Erdreich muß vergehen, wenn er sich hören läßt.Der HERR Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz. (Sela.)Kommet her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch zerstören anrichtet,der den Kriegen steuert in aller Welt, den Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt.Seid stille und erkennet, daß ich GOTT bin. Ich will Ehre einlegen unter den Heiden; ich will Ehre einlegen auf Erden.Der HERR Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz. (Sela.)Lutherbibel 1912, domaine public — texte : eBible.org -
INF025
Die umstrittenen Schriften von Martin LUTHER
Martin Luther verfasste zwei Gruppen umstrittener Schriften: 1525 eine Streitschrift, die zur gewaltsamen Niederschlagung der aufständischen Bauern aufrief, und 1543 eine scharf antisemitische Abhandlung mit dem Titel 'Von den Juden und ihren Lügen'. Diese Texte, die mit seinen ursprünglichen Positionen brachen, hatten schwerwiegende geschichtliche Folgen, insbesondere ihre Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten. Sie trüben das Erbe der Protestantischen Reformation tief.
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INF026
Der Tod von Martin LUTHER
Martin Luther starb am 18. Februar 1546 in Eisleben, seiner Geburtsstadt, auf einer Vermittlungsreise. Er starb bei klarem Verstand und im Glauben und bekräftigte dabei seine theologischen Überzeugungen. Sein Beichtvater Justus Jonas dokumentierte seine letzten Augenblicke, um die katholischen Verleumdungen zu widerlegen. Sein Tod markierte das Ende einer Epoche und festigte zugleich das bleibende Erbe der Protestantischen Reformation.
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INF027
Die Bedeutung Martin LUTHERs
Martin Luther, deutscher Mönch und Theologe des 16. Jahrhunderts, ist der Vater der protestantischen Reformation. Seine Grundsätze des Sola Scriptura und des Sola Fide haben das Christentum verändert. Seine Übersetzung der Bibel ins Deutsche hat die deutsche Sprache vereinheitlicht. Sein religiöses, kulturelles, soziales und pädagogisches Erbe prägt bis heute Hunderte von Millionen Gläubige auf der ganzen Welt.