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Der Codex Claromontanus

Der Codex Claromontanus (Codex Dp oder 06) ist eine zweisprachige griechisch-lateinische Handschrift aus dem 6. Jahrhundert, die die Paulusbriefe und ein stichometrisches Verzeichnis enthält. Er wurde von Theodor Beza in Clermont-en-Beauvaisis entdeckt und wird in der Nationalbibliothek von Frankreich aufbewahrt. Er umfasst 533 Blätter, gehört zur Familie des westlichen Textes und ist ein herausragender Zeuge für die Textkritik und die Geschichte der Überlieferung der Schrift.

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Der Codex Claromontanus

Der Claromontanus, auch bekannt als Dp oder 06, ist eine zweisprachige griechisch-lateinische Handschrift aus dem sechsten Jahrhundert. Hier einige wichtige Informationen dazu:

Verlauf

Datum: Um 550 n. Chr.
Entdeckung: Er ist nach Theodor Beza benannt, der ihn in einem Kloster in Clermont-en-Beauvaisis im Département Oise erwarb.
Heutiger Besitzer: Er wird heute in der Nationalbibliothek von Frankreich in Paris aufbewahrt.

Aufbau

Text: Er enthält die Paulusbriefe sowie ein stichometrisches Verzeichnis des Alten und des Neuen Testaments.
Format: Er umfasst 533 Blätter (24,5 x 19,5 cm).
Sprache: Der Text ist auf gegenüberliegenden Seiten griechisch und lateinisch geschrieben, weshalb es sich um eine diglotte Handschrift handelt. (Eine diglotte Handschrift ist ein Dokument oder Text in zwei verschiedenen Sprachen, die meist in parallelen Spalten oder auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind).

Bedeutung

Text: Er gehört zum westlichen Text, das heißt, er steht den ursprünglichen Fassungen der Schriften sehr nahe.
Zustand: Er ist eines der wenigen Manuskripte, die vollständig erhalten geblieben sind.
Forschung: Er ist von entscheidender Bedeutung für die Textkritik und die Geschichte der biblischen Texte.

Der Claromontanus ist ein kostbarer Zeuge für die Geschichte des biblischen Textes und die Überlieferung der Schrift im Lauf der Jahrhunderte.