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Unterschied zwischen Gleichnis und Allegorie

Das Gleichnis darf nicht mit der Allegorie verwechselt werden, obwohl beide Formen symbolischer Sprache sind. Hier ist der Grund, warum diese Unterscheidung…

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Unterschied zwischen Gleichnis und Allegorie

Das darf nicht mit der Allegorie verwechselt werden, obwohl beide Formen symbolischer Sprache sind. Hier ist der Grund, warum diese Unterscheidung wichtig ist, besonders unter exegetischem und pädagogischem Gesichtspunkt:

Gleichnis oder Allegorie: eine häufige Verwechslung

Das ist eine einfache, dem Alltag entnommene Erzählung, die eine geistliche Wahrheit veranschaulicht. Es beruht auf einer einzigen Analogie: Jedes Element der Erzählung dient dazu, eine Gesamtbotschaft zu vermitteln, ohne dass jedem Detail systematisch eine geistliche Wirklichkeit entspricht.

Die Allegorie dagegen ist eine komplexere Form, in der jedes Element der Erzählung (Person, Gegenstand, Handlung) einer bestimmten Wirklichkeit entspricht. Sie setzt ein verschlüsseltes Lesen voraus, oft intellektueller oder lehrmäßiger Art.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Das vom Sämann (Matthäus 13.1-23, Markus 4.1-20, Lukas 8.4-15.): Der Messias Jesus erzählt die Geschichte eines Sämanns. Die Erzählung ist einfach, lädt aber zu einer geistlichen Deutung ein. Erst in der Erklärung, die den Jüngern gegeben wird, wird der Text allegorisch: Jede Art von Boden steht für eine geistliche Haltung.

So wird das zur Allegorie, wenn es im Einzelnen gedeutet wird, ist es aber in seiner ursprünglichen Form nicht notwendigerweise.

Warum diese Unterscheidung entscheidend ist:

In der Exegese kann die Verwechslung von und Allegorie zu einer Überinterpretation oder zu einer allzu starren Lesart führen.

In der Pädagogik erlaubt sie, die Zugangsebene der Zuhörer zu respektieren: Das spricht die Intuition und das Herz an, die Allegorie fordert Verstand und Gedächtnis.